Halloumi-Linsenpfanne

Spätestens seit ich unser Chili con Halloumi gepostet habe, wisst ihr, dass wir in unserer Familie Halloumi gerne mögen. Aber immer nur Chili ist ja fad, da hab‘ ich mir etwas Neues ausgedacht. Und Mannomann, ist diese Pfanne gut!

Unter der Woche essen wir ja normalerweise vegetarisch und jetzt in der Fastenzeit passt diese Pfanne natürlich auch sehr gut!

Ihr könnt dafür ruhig einen Kräuter-Halloumi verwenden, das macht nochmal einen anderen Geschmack. Wir waren auf jeden Fall sehr sehr begeistert von dieser Linsenpfanne und mein Mann hat verlangt, dass ich mir jeden Schritt ganz genau merke. (Kein Problem, Hase, ich wollte das Rezept sowieso verbloggen 😉 )

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Halloumi-Linsenpfanne

Zutaten (für 4 Esser)

300 ml Rote Linsen
Wasser
2 Packungen Halloumi (bei uns waren das 400 g)
2 Dosen gewürfelte Tomaten
2 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
gerebelter Thymian

2 Tassen Reis

Zubereitung

Den Reis nach Packungsanweisung kochen.

Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser in einem kleinen Topf ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann das restliche Wasser abgießen und die Linsen kurz zur Seite stellen.

Den Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein hacken. In einer Pfanne anschwitzen. Die Karotten schälen und grob reißen/reiben. Den Halloumi würfelig schneiden. Beides in der Pfanne kurz anbraten lassen.

Mit den Tomaten ablöschen und kurz aufkochen lassen. Dann die gekochten Linsen dazugeben, mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und fertig!

Es kann auch schon mit Reis serviert werden!

 

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Preis pro Person:
– mir Preisen vom 6. April 2016: ca. 2,04 €

3 Zutaten Challenge: Vegetarisch mit Buchweizen, Karotte und Kürbiskernöl

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Hello again bei der 3 Zutaten Challenge! Letztes Mal war es ja eine Suppe, die ich machen musste, diesmal soll es eine Hauptspeise sein.

Aber was ist denn die „3 Zutaten Challenge“ überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

robealanglaise4Die März-Challenge kommt von der lieben Julia von backebackekuchen.com. Sie kann nicht nur toll kochen, nein, sie näht auch genialste Dinge auf ihrem Näh-Blog!

Gemeinsam mit ihrem Mann macht Julia zur Zeit gerade ein Abspeckprogramm, wo die beiden sehr viel vegetarisch kochen, backen und essen. Sie kocht auch sehr viele Dinge aus vergangen Zeiten und mit ihrem Dutch Oven draußen in der Natur. Mit Vollkorn und verschiedensten Getreiden und Pseudogetreiden kocht und backt Julia sowieso schon immer, es ist wirklich immer wieder spannend, was sie so zaubert! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei!

 

Was hat sich Julia also für mich ausgedacht?

BuchweizenKürbiskernölKarotte

Das Thema dazu: Vegetarische Hauptspeise

Als erstes dachte ich gleich mal an Laibchen… aber das war irgendwie der logische Weg. Und nach den Osterfeiertagen in der Steiermark, wo es außer Fleisch NUR Fleisch gibt – Okay, Eier gibt es auch noch… und Osterbrot und Kren… aber sonst echt nix… ned amal Käse… wo war ich?.. Ach ja. Challenge – wollte ich nichts machen, was man in Öl rausbacken muss. Und das Kürbiskernöl wäre bei den Laibchen auch irgendwie untergegangen, das wäre superschade gewesen, da mir Julia sogar extra welches geschickt hat! (Danke nochmal liebste Julia!)

Auf meiner Recherchesuche kamen mir dann die sogenannten Buddha-Bowls unter. Eigentlich sind das ja nichts anderes als RIESIGE, ausgewogene, liebevoll angerichtete Hauptspeisensalate, die lange satt machen, viel Dressing dabei haben und die man bewusst genießen soll. Ausgewogen deshalb, weil da auch genug Kohlehydrate, Proteine und Fett drin sein sollten, die auch wirklich lange satt halten. Und beim Essen soll man sich Zeit lassen, bewusst kauen und dankbar dafür sein, dass man diesen tollen, gesunden Salat vor sich hat.

Aber langer Rede kurzer Sinn – hier mein Rezept (kann man Rezept bei Salat sagen?)

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Buddha Bowl mit Buchweizen, Kernöl und Karotte

Zutaten (für 1 Person)

1 große Schüssel oder 1 Suppenteller

2 Handvoll Ruccola-Salat
100 g Buchweizen
2 Karotten
3 EL weiße Riesenbohnen
1/2 kleiner Roter Zwiebel
3 EL Hüttenkäse
1/2 Avocado
2 TL Leinsamen

Für das Dressing
3 EL Kürbiskernöl
100 ml Buttermilch
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Buchweizen mit Wasser 1:2 kochen. Im kalten, leicht gesalzenem Wasser ansetzen, aufkochen lassen und so lange leicht köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen worden ist.

Die Karotten schälen und reiben. Den Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Die Avocado halbieren, mit einem Suppenlöffel aus der Schale heben und in Scheiben schneiden.

In die Schüssel oder den Teller als erstes den Ruccola legen, dann die restlichen Zutaten „schön“ darauf anrichten. (Liegt im Auge des Betrachters)

Für das Dressing einfach das Kernöl mit der Buttermilch und der gepressten Knoblauchzehe verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Lasst es euch schmecken!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 31.März 2016: ca. 3,9 €

Süßes für die Kleinsten: zuckerfreie Dattelkekse

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Dieses Rezept habe ich an Weihnachten 2012 zum ersten Mal gepostet und jetzt bin ich endlich dazugekommen, es zu überarbeiten und Fotos zu machen! Zu der Zeit hat mein erstes Baby gerade angefangen, mit Essen herumzumantschen 😉

Ursprünglich habe ich die Kekse gemacht, weil unsere Nichte damals 13 Monate alt war und Babies mit dem Alter ja noch nicht so viel Zucker essen sollte. (Haha, ja. Beim ersten Kind ist das noch sehr einfach, dann wird es schon etwas schwieriger! 😉 )

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Die Süße in den Keksen kommt allein von den Datteln, aber sie sind nicht so extrem süß, wie das manchmal bei Dattelgebäck sein kann. Ich würde es als „unaufdringliche Süße“ beschreiben. Der Babyschwede hat sie sehr gerne geknabbert und der kleine Herr hat sie fast inhaliert. Haben ihm wohl geschmeckt! 🙂
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Hier also das überarbeitete Rezept:

zuckerfreie Dattelkekse

Zutaten (für 2 Blech Kekse):

150 g Mehl (glattes Weizen – oder Dinkelmehl)
100 g Butter oder Margerine, zimmertemperatur
1 Prise Salz
80 g Datteln (entsteint)
1 Schuss Wasser

Zubereitung

Die Margerine aus dem Kühlschrank geben und auf Zimmertemperatur bringen, dann ist es einfacher damit zu arbeiten. (Beim Backen sollte prinzipiell immer alles auf Zimmertemperatur sein)
Die Datteln in kleine Stückchen schneiden. Dann das Mehl und Salz mit der Margerine mit den Fingern verbröseln  und mit den klein geschnittenen Datteln zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu viel kneten und überarbeiten!

Falls der Teig noch etwas bröselig sein sollte, kann man noch einen kleinen Schuss Wasser unterkneten, dann wird er glatter.

Wenn ein schön glatter Teig entstanden ist, kurz in den Kühlschrank geben, damit er wieder etwas fester wird.
Danach kann man ihn auch schon bearbeiten.

Den Teig mit etwas Mehl ca. 3 – 5 mm dick ausrollen und ausstechen.

Im Rohr für ca. 10 min bei 150°C (mein Rohr ist recht heiß, vielleicht brauchst du bei deinem ja 180°C, das musst du austesten) backen. Auskühlen lassen – fertig!

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Kosten pro Keks (bei 40 Stück):
– mit Bio-Preisen vom 17.12.2012: 0,04 €

Nachgebacken: Kardamom-Heidelbeermuffins

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Alter Schwede, sind diese Muffins gut! Gefunden habe ich das Rezept für diese Muffins auf swedishfood.com, als ich nach einem Osterrezept gesucht hat. Nun finde ich diese Muffins nicht sonderlich österlich, aber ausprobieren wollte ich sie trotzdem.

Kardamom ist so ein Gewürz, dass die Schweden abgöttisch lieben! Würde man ja nicht denken, ich zumindest hab‘ immer gedacht, dass er eher in Indien verwendet wird. Aber nein, die Schweden haben Kardamom in so ziemlich jedem Gebäck drin und Kardamomschnecken gibt’s sicher ganz genau so oft, wenn nicht sogar häufiger in den Kaffeehäusern zu finden, wie die bekannten Zimtschnecken.

Anfangs ist es etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man den Kardamomgeschmack nicht so gewohnt ist – weil die Schweden sparen wirklich nicht damit!

Die Heidelbeeren in den Muffins geben einen supertollen Früchtekick und mannomann, ich könnte sie echt schon wieder backen! Sie gehen auch extrem gut aus den Papierförmchen raus, weil das HASSE ich, wenn Muffins nicht aus den Förmchen rausgehen!

Verändert habe ich beim Originalrezept nur die Zuckermenge und ich habe es auf eine Muffinform für 12 Muffins aufgerechnet. Außerdem habe ich statt der Limette eine Zitrone verwendet!

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Kardamom-Heidelbeermuffins

Zutaten (für 12 Stück)

18 Kardamomkapseln (oder 1,5 TL gemahlener Kardamom)

150 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
1 Ei
320 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
Salz
320 ml Buttermilch
1 Zitrone, davon Zeste und Saft

100 g gefrorene Heidelbeeren

 

Zubereitung

Das Rohr auf 180 Grad Celsius vorheizen und eine Muffinform mit Papiermuffinförmchen auslegen.

Die Kardamomkapseln leicht mit dem Stößel stoßen, sodass sich die Schalen öffnen, den Kardamom herausholen und gut zermörsern. Es sollte 1,5 TL gemahlener Kardamom übrigbleiben.

Die Butter mit dem Mixer cremig rühren, dann den Zucker und das Ei unterrühren, bis eine schön homogene Masse entstanden ist.

Das Mehl in eine andere Schüssel sieben und mit dem Backpulver, Soda, Salz und 1 TL des gemörserten Kardamom vermischen.

Die Hälfte des Mehlgemisch unter die Butter-Ei-Masse mixen, dann die Hälfte der Buttermilch untermischen, dann den Rest des Mehls und dann den Rest der Buttermilch dazu.

Am Schluss die Zitronenzesten und den Zitronensaft unterheben.

Die Heidelbeeren kurz mit ein bisschen Mehl stauben (dann gehen sie nicht im Teig unter, sondern bleiben obenauf).

Den Teig auf die 12 Muffinformen aufteilen, die Heidelbeeren darauflöffeln, den restlichen Kardamom darauf verteilen und für 30 Minuten im Rohr backen lassen.

Köstlich!

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Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 19. März 2016: ca. 0,38 €