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Prosit Neujahr & #foodblogbilanz2016

Frohes Neues Jahr euch allen! Ich hoffe, ihr seid gut ins Jahr 2017 gerutscht (oder besser, fest auf euren Füßen gestanden!) und der Ausblick auf das vor euch liegende Jahr ist rosig und stimmt euch vorfreudig!

Ich persönlich freue mich schon auf das, was da kommen mag. Nachdem 2016 in einigen Bereichen etwas schwierig war, kann 2017 nur noch besser werden!

Rückblick

Blogmäßig ist, wie auch schon 2015, wieder nicht so viel weiter gegangen, wie ich mir gewünscht hatte. Ich habe es zwar geschafft, endlich ein neues Blogdesign zu implementieren, aber den Umzug auf wordpress.org habe ich noch immer nicht geschafft. Nun ja. Unser Kurzurlaub auf Åland war auf jeden Fall toll! Leider ist der 7. Geburtstag von Verkocht! im Herbst ist dieses Mal durch unseren Umzug von Schweden nach Bayern total untergegangen. Naja. Müssen wir eben den 8. Geburtstag dieses Jahr umso kräftiger feiern! Meine 3 Zutaten Challenge habe ich nicht das ganze Jahr durchgehalten, aber zumindest bis September habe ich es geschafft. Vielleicht werde ich es ja wieder weiterführen im neuen Jahr. Ich konnte aber glücklicherweise ein paar Rezepte updaten, aber zu sehr viel mehr bin ich nicht gekommen.

Ich bin zwar spät dran, aber ich mache auch dieses Mal mit bei der #foodblogbilanz2016 von sabine , weil es mir letztes Jahr solchen Spaß gemacht hat.

Hier ein bisschen allgemeine Blog-Statistik:

2016 habe ich nur 35 Beiträge veröffentlicht, das ist weniger als die Hälfte vom letzten Jahr! Aaah! Statt mehr zu bloggen, habe ich halbiert… was ist da passiert? Ach ja… familiäre Tumulte, 2 kleine Kinder und ein internationaler Umzug, das ist passiert.😉

Ich hatte heuer ca. 190.000 views und 131.000 Besucher. Das ist ein bisserl mehr als 2015 und obwohl mich der Anstieg natürlich freut, verstehe ich ihn nicht wirklich. Natürlich ist das noch immer nichts, verglichen mit anderen Blogs. Verkocht! ist halt noch immer ein relativ kleines Blögchen – und das passt auch gut so!

Die Nationalitäten meiner Leser haben sich nicht geändert. Am Häufigsten schauen Leute aus Deutschland bei mir vor bei, gefolgt von meinen Landsleuten, den Österreichern, dann den Schweizern und dann Leute aus den USA.

Der Blog hatte mit 31. Dezember 2016: 835 followers auf facebook, 66 auf bloglovin, 70 auf twitter, 54 auf wordpress und 89 auf instagram. (Nur zur Info: Ich bin noch immer nicht besser, was das Marketing meines Blogs auf den sozialen Medien betrifft… 😉 )

Jetzt die Fragen:

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?

Der beliebteste Artikel 2016 war die Himbeerwolke. Ein Oldie zwar – aber das verstehe ich, die ist auch traumhaft gut!

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2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Bedeutet. Nun. Am Schönsten zu schreiben war sicher der Artikel über Åland.

Am coolsten zu backen waren wohl die Bagels im Zuge des Synchronbackens. Ich hätte nicht gedacht, dass die wirklich so gut werden würden!

Und am Einfachsten und dabei Geschmackvollsten war sicherlich die Drottningsylt (Königinnenmarmelade).

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3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ulrike von Küchenlatein mit ihrem Artikel darüber, wie man selbst Paneer macht, hat mir total gefallen. Hab‘ ich sofort nachgemacht und werde ich bestimmt noch öfter machen!

Die liebe Julia von backebackekuchen.com hilft mir immer, wenn ich nicht weiß, was ich für meine Kinder kochen soll. Die Schmetterlingsweckerl zum Beispiel oder die Schüttelpizza haben mich schon rausgerissen!

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Mit Abstand die Sauerteigzimtschnecken. Warum? Weil sie, genau wie die normalen Kanelbullar, einfach GUUUUUT sind!

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ich denke, das größte Problem war für mich dieses Jahr die Zeit.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Dieses Jahr habe ich recht viel mit Sauerteig gebacken. Meine Ebba lebt, trotz manchmaliger Vernachlässigung noch immer, und ich hoffe, sie überlebt auch unseren nächsten Urlaub!

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Dieses Jahr gab es durch die Bank nur vernünftige Suchbegriffe auf meinem Blog.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Jou… ich weiß, dass hab ich mir schon für letztes Jahr gewünscht, aber vielleicht bitte bitte, hab‘ ich wieder ein bisserl mehr Zeit für den Blog?

Das war es auch schon von meiner Seite!

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Jahr 2017 – hoffentlich lest ihr auch weiterhin bei mir mit! Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen!

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Synchronbacken #13: Haferle

Ich hatte wieder Zeit (okay, Zeit nicht wirklich – was man an den schnell-schnell-Fotos sieht, aber Lust hatte ich 😉 )zum Synchronbacken diesen November und als Sandra und Zorra dann verkündeten, dass diesmal Haferweckerl (Brötchen) gebacken werden, war ich natürlich gleich dabei!

Das Rezept kam diesmal vom Brotdoc und ich glaub‘, da muss ich öfter mal was backen von der Site… ich fand‘ die Haferle supergut!

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Wie war das Backen?

Diesmal habe ich aber SOWAS von improvisiert! Da wir in der nächsten Woche international umziehen, verbrauchen wir natürlich schon seit Wochen unsere Lebensmittel, so gut es geht. Ich hatte also noch Weizenkleie, (aufs Gramm genau!!) die habe ich statt der Haferkleie im Vorteig verwendet. Und anstatt dem Leinsamenschrot im Teig habe ich eine Mischung aus Mohn, Sesam und Flohsamen genommen. Ich war mir nicht sicher, ob das so gemeint war, aber ich dachte mir „So what?“ und hab‘ einfach ‚mal gemacht.

Der Vorteig ist mir relativ fest vorgekommen, dafür war dann der Hauptteig etwas zu weich. Hm. Lag das vielleicht am Mehl? Wir werden es nie erfahren.

Da ich auch keine Haferkleie zu Hause hatte, aber TONNEN von Haferflocken, hab‘ ich die einfach ein paar Haferflocken gemahlen und zum darin Wälzen genommen. War super!

Beim Rezept steht, dass man daraus 19 Brötchen machen kann, ich habe 6 große Brötchen und ein Brot daraus gemacht. Ging auch gut.

Außerdem gibt es in unserem Haus kein Lochblech oder anderen Schnickschnack zum Brot backen, das hab‘ ich also auch weggelassen und meine sehr weichen Teilchen dann einfach gleich direkt auf dem mit Backpapier belegten Backblech über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. (Ja, in unseren Kühlschrank bekomme ich ganz leicht unser Backblech hinein.) Mit Umdrehen und Einschneiden war durch den weichen Teig auch nix. Also ganz einfach so gebacken.

Was werde ich beim nächsten Mal anders machen?

Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall versuchen, den Teig nicht mehr so weich zu führen. Aber nächstes Mal bin ich dann aber auch schon in Deutschland und habe nicht mehr die Probleme mit den nicht-existierenden Mehltypen.

Vielen Dank liebe Sandra und Zorra für die Organisation! Ich hoffe, ich habe das Nächste Mal wieder Zeit! Es macht mir nämlich großen Spaß, synchron mit euch zu backen!

Kosten pro Stück (mit meinen Änderungen und 19 Stück)): ca. 0,11 € pro Stück


Hier die Links zu meinen Synchronbackkolleginnen:

Chiliblüten
auchwas
Alexa 089
evchenkocht
Dagmars Brotecke
Backen Mit Leidenschaft
From-Snuggs-Kitchen
Herbs & Chocolate
gourmandises végétariennes
Küchenkunstwerk
1x umrühren bitte aka kochtopf
Verkocht!
Katha-kocht!

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Meine Zeit wird gerade sehr von Umzugsplanung, Ausmisten etc. beherrscht und ich muss zugeben, dass ich in den lezten 6 Wochen nur sehr sehr sehr sporadisch (vielleicht 1 oder 2 Mal) an den Blog gedacht habe.

Da bietet sich ein schneller Link-Post ja durchaus an, damit ihr wisst, was bei uns gerade so läuft, was mich beschäftigt und vom Alltag ablenkt!

Gekocht:

servus_cover_emZur Zeit koche ich nicht sehr viel Besonderes. Ich bin zwar noch immer sehr begeister von meinen Sauerteigzimtschnecken (und die mache ich auch regelmäßig), ansonsten läuft kochtechnisch nicht sehr viel bei uns. Herbstliches Alltagsessen halt.

Meine Schwiegermutter hat letzte Woche Marzipan-Apfelrosen aus dem neuen Servus Magazin nachgebacken, die sehr gut waren!

Gelesen:

61etyjdyxolDas neue Buch meiner Lieblinsautorin Penny Reid – Beard Science*.

Falls ihr Penny Reid, die wunderbar intelligente Liebesromane schreibt, noch nicht kennt – bitte schnell schnell ihre Bücher lesen! Vor allem die Knitting in the City Serie (Die Kindle-Version des ersten Teiles gibt’s zur Zeit gratis!) oder eben die neue Winston Brothers Serie sind 1A Spitzensuperklasse! Ich kenne die deutsche Übersetzung nicht und mir gefallen auch die deutschen Buchcover nicht, also kann ich nur die englische Version empfehlen.

Ich hatte das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen… 😉

Gehört:

younghouselovehasapodcastjohnsherrypetersik450Younghouselove sind zurück, und zwar mit einem Podcast!

Meine Lieblingsblogger waren über 1 Jahr auf Blogpause, sind aber jetzt voll eingestiegen in die Podcastwelt mit Younghouselove has a Podcast.

Wenn ihr DIY und Design mögt, dann hört doch mal rein! (Auf Englisch)

Gesehen:

600x600bb-85Meine Schwägerin hat mir Odd Mom Out empfohlen und ich bin jetzt gerade bei der 3. Folge. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich es finden soll, aber es ist ganz amüsant, wenn auch furchtbar übertrieben.

Zur Thematik: Ehemalige Fotografin, verheiratet mit einem Anwalt in New York, versucht, den verrückten Alltag zwischen den Reichen und Schönen mit all seinen Absurditäten zu meistern.

Entdeckt:

img_4857Es hat ja eh nur 2,75 Jahre gedauert, aber endlich haben wir geschmacklich brauchbares und leistbares (ein nicht unerheblicher Faktor!) Brot hier in Uppsala gefunden!

Falls es jemandem hier in Uppsala hilft – beim Lidl in Gottsunda gibt es 1,5 kg Råglimpa um 21,90 SEK! Die Kruste ist SUPER und der Geschmack auch! Empfehlung!

 

Mehr Links und Empfehlungen habe ich für diesmal nicht! Bis hoffentlich bald einmal!

 

 

 

Mit Sternchen * markierte Links sind Affilate links, das heißt – falls ihr den Link klickt und dann auch das Produkt kauft, bekomme ich ein paar Cent, für euch ändert sich aber am Preis überhaupt nichts!

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Der letzte Teil der Küchenoptimierung (und warum)

Heute zeige ich euch den letzten Teil der Optimierung dieser Küche. Alles weitere zahlt sich nicht aus, da wir leider nicht mehr sehr lange hier bleiben werden. (Erklärung folgt unten)

Und auch diesen „Hack“ habe ich schon vor einigen Wochen durchgeführt, aber durch zahllose Besuche, diverseste Krankheiten von allen möglichen Familienmitgliedern etc. etc. bin ich überhaupt zu gar nix gekommen und konnte auch nicht mal diesen Mini-Maxi-Post schreiben.

Also. Wo war ich? Ach ja. Küchenoptimierung.

Ein Griff war abgefallen und ist kaputt gegangen. Das hat mich unglaublich genervt, weil ich genau diese Griffe nicht gefunden habe und ich soweiso nicht was-weiß-ich wieviel Geld ausgeben wollte, um so einen hässlichen Holzgriff nachzukaufen, der dann sowieso nicht dazupasst.

Was hab‘ ich also gemacht? Ich habe mein allerliebstes Pinterest befragt und dort habe ich natürlich gleich etwas geniales gefunden, nämlich den Löffelgriff. Der ist gleich wieder SO extrem unterschiedlich zu den anderen Griffen, dass es schon wieder cool ist 😉

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Ich habe einfach im Second Hand Geschäft einen Löffel um 3 Kronen gekauft, im Baumarkt Schrauben und Muttern um 6 Kronen und den Löffel dann zum Griff gebogen, um dann mit der Bohrmaschine zwei Löcher in den Löffel zu bohren.
Danach habe ich den Löffel oben angeschraubt, unten das Loch angezeichnet, dort auch ein Loch gebohrt und den Löffel unten auch angeschraubt. Fertig!

Ich finde, es sieht cool aus, und so einen Griff hat auch nicht jeder 😉

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So, aber jetzt dazu, warum wir nicht länger hier bleiben werden.

Vielleicht interessiert es euch, vielleicht auch nicht, aber wir müssen bald aus Schweden wegziehen. Mein Mann ist Wissenschafter und in der Wissenschaft ist es so, dass man eben, vor allem wenn man Jung ist, herumtingeln sollte/muss in der Weltgeschichte, wenn man es zu etwas bringen will. Und wir als Familie sind halt immer dabei!

Und jetzt ist es wieder so weit. Fast 3 Jahre waren wir hier in Uppsala, und die nächste Station heißt München. Witzig und praktisch, dass es gerade eine deutschsprachige Station ist, wo es in den nächsten Jahren an die Einschulung unseres Ältesten geht. Das war so nicht geplant, aber wir haben es nun akzeptiert und ich bin schon fleißig am Wohnung suchen.

3 Jahre werden es wohl wieder werden… so lange bleiben wir vermutlich in München.

Habt ihr Tipps zur Wohnungssuche in München?

Ich bin schon bei jeglichem Wohnungsvermittlungsportal angemeldet und telefoniere und schreibe eigentlich immerzu E-Mails. Über sonstige Anregungen und Tipps wäre ich euch sehr dankbar!

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3 Zutaten Challenge: schwedisch-steirisch mit Scholle, Kürbis und Preiselbeere

Diesmal bin ich wirklich sehr spät dran mit der „3 Zutaten Challenge“. Ich kann eigentlich nur sagen, dass es sich wirklich nicht früher ausgegangen ist bei mir leider. Zumindest hab‘ ich es in der ersten Woche des Monats geschafft, sie zu posten. Und jetzt ist sie ja da.

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Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Diesmal war die Challenge eine Gemeinschaftsidee meiner Schwiegereltern und meines Mannes. Die Schwiegis sind gerade bei uns auf Urlaub und da hab‘ ich sie einfach gebeten, mir die Aufgabe zu stellen. Natürlich hat sich mein Mann dann auch dazugeschummelt 😉

Welche Zutaten haben sie sich ausgesucht?

Scholle – Preiselbeeren – Kürbis

Und das Thema: Schwedisch-Steirisch

Das Finden eines passenden Rezeptes fand ich diesmal nicht allzu schwer, aber die Zubereitung von Fisch ist für mich (warum auch immer) eine gewisse Überwindung. ABER es hat toll geklappt, Scholle ist nicht sonderlich schwer zuzubereiten und die Methode im Rohr ist wirklich deppensicher.

Beim Risotto ist es wichtig, einen Kürbis zu verwenden, der nicht komplett verkocht, da bietet sich natürlich Butternut an – und die Preiselbeeren bieten eine leicht bittere Note zum süßlichen Kürbis. Passt wirklich perfekt!

Falls ihr euch wundert, was da nun schwedisch und was nun steirisch sein soll. Kürbis ist für mich steirisch. Scholle, also der Fisch, schwedisch. Der Västerbottenkäse ist total schwedisch und die Preiselbeeren repräsentieren für mich beide Länder.

Hier also das Rezept für

Ofengeröstete Scholle mit Kürbis-Preiselbeer-Risotto

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Scholle
1 große, ausgenommene, Scholle (ca. 1 bis 1,5 kg)
Olivenöl
etwa 50 g Butter
Salz, Pfeffer

Für das Risotto
500 g Butternut Kürbis
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
300 ml Risottoreis (Arborio), das ist ein eitzerl mehr als ein Teehäferl voll
1 Glas Weißwein (ich habe Grauburgunder verwendet)
Gemüsefond
1 Hand voll Preiselbeeren
50 g geriebener Västerbottenkäse
Salz, Pfeffer, Olivenöl

 

Zubereitung

Für die Scholle den Fisch waschen und trocken tupfen.

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen.

Ein Backblech einölen und etwas salzen. (Versucht gleich gar nicht, eine Auflaufform zu finden, die groß genug für den Fisch ist… nicht mal meine riesige Gusseiserne Pfanne war groß genug… das Backblech ist wirklich die beste Lösung!) Dann den ganzen Fisch mit der hellen Seite nach unten drauflegen. Jetzt die Scholle mit Olivenöl einreiben, dann salzen, pfefern und mit klein geschnittenen Butterstückchen belegen.

Den Fisch ins Rohr schieben und bei 200 Grad für 20-30 Minuten im Rohr backen lassen.

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Für das Risotto den Kürbis schälen und in Würfel schneiden. Dann den Zwiebel schälen und klein würfeln.

Olivenöl und Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen lassen, dann den Risottoreis einrühren und so lange anbraten, bis er glasig geworden ist. Dann mit Weißwein aufgießen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Umrühren nicht vergessen!

Wenn der Weißwein vom Reis aufgenommen worden ist, ein Glas Gemüsefond eingießen und wieder köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen worden ist.

Jetzt kann man den Butternut Kürbis dazugeben. Weiter so lange Flüssigkeit dazugeben und vom Reis aufnehmen lassen, bis der Reis weich, aber trotzdem noch ein wenig körnig ist. Dann die Preiselbeeren einrühren (sie platzen durch die Restwärme bald), den Västerbottenkäse dazu (er schmilzt durch die Restwärme bald) und zugedeckt stehen und ziehen lassen. (Der Reis gart durch die Restwärme noch nach!)

 

Wenn der Fisch fertig ist, aus dem Ofen nehmen und filettieren. Die beiden oberen Filets sollten leicht herunterzuheben sein, dann kann man die Gräten leicht runterziehen und die unteren zwei Filets rausnehmen.

Mit dem Risotto servieren! Schmeckt seeeehr lecker!

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Kosten pro Person:
– mit schwedischen Preisen vom 1. September 2016: ca. 7,3 €

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Sauerteigzimtschnecken

In den letzten Wochen war bei uns Einiges los. Ich war zwei Mal krank, wir waren auf Kurzurlaub, den wir abbrechen mussten, der Ehemann war krank, die Kinder waren krank, der Kindergarten hat wieder anfgefangen, wir hatten andauernd Besuch, waren mal kurz in Österreich etc. etc. Kurz – ich hatte nicht sehr viel Zeit, um viel mit meinem Sauerteig zu machen (oder auch nur auf den Blog zu schauen!).

Seit ich meine Ebba zu Hause habe und versorge (ja, Sauerteig ist ein bisschen wie ein Haustier 😉 ) backe ich ja regelmäßig Brot und Pancakes. Mein Brot wird jedes Mal etwas besser, weil ich einfach jetzt mehr Übung habe und schon weiß, was ich beim Backen beachten muss. Die Pancakes sind jetzt auch schon spitzenmäßig und ich werde bald das Rezept updaten, da ich doch ein paar Dinge jetzt anders mache als am Anfang.

Nun sind gerade meine Schwiegereltern zu Besuch und da mein Schwiegervater unglaublich gerne Zimtschnecken isst, wollte ich gerne welche backen. Nur hatte ich keine Germ mehr zu Hause, um die gewohnten Kanelbullar zu backen, und meine Kinder waren grad schlecht drauf und ich wollte mit zwei Zornpinkerl das Haus (und unseren großen Garten, in den ich sie schicken kann) eigentlich nicht verlassen. Aber Sauerteig, ja Sauerteig habe ich ja immer zu Hause! Und Zeit hatte ich auch! Eine perfekte Kombination also, um zu versuchen, die Zimtschnecken aus Sauerteig zu machen!

UND SIE SIND PERFEKT GEWORDEN!

Ich habe sie mittlerweile schon 3 Tage hintereinander gemacht und sie werden jedes Mal wieder unglaublich gut! Tja. *miraufdieschulterklopf* Langsam geht’s ja, das Backen mit Sauerteig!

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Sauerteigzimtschnecken

Zutaten (für 9 Stück)

Für den Teig:
150 g Weizensauerteig
200 ml Milch
40 g gesalzene Butter (ihr könnt natürlich auch ungesalzene Butter + ¼ TL Salz nehmen)
1 Ei (groß)
50 g Zucker
450 g Mehl

Für die Fülle:
100 g gesalzene Butter (ihr könnt natürlich auch ungesalzene Butter + ½ TL Salz nehmen)
6 EL Zimt
6 EL Zucker

Anmerkung zum zeitlichen Ablauf
Wenn ihr die Zimtschnecken zum Frühstück haben wollt, ist es am Besten, ihr füttert euren Sauerteig am Vortag zu Mittag an. (50 g Sauerteig + 50 g Mehl + 50 g Wasser) Dann habt ihr am späten Nachmittag/Abend dann den perfekten Sauerteig, um damit den Teig zu machen.
Am späten Abend/Nachmittag wird dann der Teig geknetet, um ihn dann 4-5 Stunden an einem warmen Ort gehen zu lassen. Er sollte seine Größe dann ungefähr verdoppelt haben.
Vor dem Schlafen gehen (bei mir ist das so um 11) wird der Teig ausgerollt, gefüllt, geschnitten und aufs Blech gesetzt.
Dann rastet der Teig über Nacht am Blech im Kühlschrank.
Am Morgen wird dann gebacken.

Zubereitung

Die Zubereitung der Zimtschnecken dauert bei mir ca. 18 Stunden vom Anfüttern des Sauerteigs bis zum Rausnehmen aus dem Ofen.

Schritt 1 – Stunde 0
Anfüttern des Sauerteigs. 50 g Sauerteig + 50 g Mehl + 50 g Wasser. An einem waren Platz rasten und sich für 5 bis 6 Stunden entwickeln lassen.

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Schritt 2 – Stunde 5/6:
Butter schmelzen, zur Seite stellen und kurz abkühlen lassen.
In eine große Rührschüssel oder die Schüssel der Küchenmaschine das Mehl, das Ei, Zucker und die 150 g Sauerteig geben. Mit dem Handmixer oder eben der Küchenmaschine kneten und langsam die Milch einlaufen lassen. So lange kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entstanden ist. (2-3 Minuten) An einem waren Platz für ca. 5 bis 6 STunde rasten lassen.

Schritt 3 – Stunde 11/12:

Die Fülle zubereiten, indem man die Butter schmilzt, vom Herd nimmt und einfach Zimt und Zucker einrührt. Zur Seite stellen.

Der Teig sollte seine Größe jetzt ungefähr verdoppelt haben. Vorsichtig aus der Rührschüssel nehmen und auf einem bemehlten Brett zu einem Rechteck ausrollen. Die Fülle darauf verstreichen und den Teig aufrollen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Teigrolle in 9 Teile schneiden und auf das Backpapier setzen. Flach drücken.

Ihr könntet sie jetzt auch schon backen, aber wenn ihr sie erst am nächsten Tag backen wollt, müsst ihr sie über Nacht in den Kühlschrank stellen! Falls ihr euer Blech nicht in den Kühlschrank bekommt (das geht bei mir, oh ja!), müsst ihr sie entweder noch als Rolle kühlen oder vielleicht auf einem Teller reinstellen und am nächsten morgen aufs Blech setzen. Einfacher ist aber, gleich aufs Blech.

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Schritt 4 – Stunde 17/18:

Rohr auf 200 Grad vorheizen. Die Zimtschnecken aus dem Kühlschrank nehmen.

Ein Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen und damit die Zimtschnecken bestreichen.

Dann die Zimtschnecken ins Rohr schieben und für ca. 15 Minuten backen lassen. Dann rausnehmen, abkühlen lassen (zumindest bis sie lauwarm sind) und genießen!

SO. GUT!!!

Kosten pro Stück:
– mir Preisen vom 22. August 2016: ca. 0,34 €

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3 Zutaten Challenge: Veggie Curry mit Ingwer, Bulgur und Karfiol

Social Media bringt mich oft zum Lachen, Kopf schütteln und manchmal zum Verzweifeln. Kurz: Ich verstehe es einfach nicht.

Diesmal wollte ich die 3 Zutaten Challenge von meinen lieben Lesern auf facebook bestimmen lassen, aber – sagen wir es mal so – das ist ziemlich in die Hose gegangen! *lach* Vielleicht sind ja gerade alle auf Urlaub? (Wobei die Statistik ja etwas anderes sagt…) Keine Ahnung, auf jeden Fall hatte ich nur ein Kommentar, und zwar hat Julia kommentiert… und die hat ja schon eine Challenge bestimmt, also musste ich mir etwas einfallen lassen.

Gut, dass gerade eine Freundin bei uns zu Besuch ist, also habe ich einfach sie eingespannt 😉

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Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Diesmal hat sich unsere liebe Freundin Viola die Aufgabe ausgedacht. Viola ist Vegetarierin, Biologin und lebt in Wien. Die letzten Wochen hat sie mit einer Freundin auf den Lofoten verbracht und jetzt hat sie uns besucht. Gut, dass sie da war und mir die Aufgabe stellen konnte!

Welche Zutaten hat sie sich ausgesucht?

Karfiol – Bulgur – Ingwer

Und das Thema: Vegetarisches Curry

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Hier mein Rezept für

Blumenkohl Korma mit Bulgur

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Currypaste
1 TL Koriandersamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Senfsamen
1 TL Pfefferkörner
3 Kardamomkapseln
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlener Kurkuma
1 TL Paprikapulver
1 großer Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
2 große Tomaten

Für das Curry
10 Kartoffeln
1 Kopf Karfiol (Blumenkohl)
5 Tomaten
4 EL Erdnussbutter
250 ml Joghurt

Salz, Öl
evt. Chili, Korianderblätter

Zubereitung

Für die Currypaste die Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Senfsamen in einer kleinen Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie wunderbar riechen. Vom Herd nehmen und in einem Mörser mit den Pfefferkörnern und dem Inhalt der Kardamomkapseln gut zermörsern.

In einer Pfanne die geschnittenen Zwiebel und den gepressten Knoblauch mit etwas Öl anbraten. Den Ingwer grob schneiden und auch kurz mit anbraten. Wenn alles angebraten ist, die gemörserten Gewürze und den Zimt, Kurkuma und das Paprikapulver hineingeben und gut umrühren. Dann mit den geschnittenen Tomaten und einem Schuss Wasser ablöschen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Die Kartoffeln wenn nötig, schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit kochendem Wasser bissfest köcheln lassen. (Das hat bei mir mit den heurigen Kartoffeln ca. 5 Minuten gedauert) Dann mit einem Schaumlöffel die Kartoffelstücke aus dem Wasser und in eine Schüssel geben und dort ausdampfen lassen. Im gleichen Wasser dann den in Röschen zerteilten Karfiol (Blumenkohl) bissfest kochen. Nach auch ca. 5 Minuten mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und mit den Kartoffeln ausdampfen lassen.

Ca. 200 ml des Kochwassers zu der Currypaste geben und alles entweder im Standmixer oder mit dem Stabmixer pürieren.

Die pürierte Paste in die Pfanne zurückleeren, das Gemüse dazugeben und in der Currysauce fertig dünsten lassen. Falls die Sauce noch zu dick ist, noch etwas vom stärkehaltigen Kochwasser dazugeben. Gut umrühren und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Erdnussbutter hineingeben und schmelzen lassen. Mit genug Salz würzen (ich habe überraschenderweise relativ viel gebraucht) und das Korma vom Herd nehmen.

Den Bulgur nach Packungsanweisung (bei mir war das 1 Teil Bulgur, 2 Teile Wasser plus Salz 12 Minuten köcheln lassen) zubereiten.

Das Joghurt in das etwas abgekühlte Korma mischen und noch einmal abschmecken. Falls ihr es scharf mögt, könnt ihr noch Chili, oder Chilisalz hineinmischen. Ich habe eine milde Kinderversion gemacht.
Die Tomaten noch klein schneiden und daruntermischen beziehungsweise darüber streuen. Eventuell noch mit Korianderblättern bestreuen und mit dem Bulgur servieren!

Schmeckt wirklich sehr gut!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 30. Juli 2016: ca. 1,25 €