Ein neuer Vorsatz

Ich hatte leider am Anfang des Jahres nicht mal irgendwie Zeit, mir einen Vorsatz fürs neue Jahr zu überlegen. Aber jetzt habe ich ja leider massenhaft Zeit, um mir Gedanken und Sorgen zu machen und ja, auch um mir Vorsätze zu überlegen!

Beim Umzug ist mir mal wieder vor Augen geführt worden, wie viele Kochbücher ich besitze. Ich habe zwar Einige, die ich nie benutzt habe und die noch in sehr gutem Zustand waren, verkauft, aber von vielen will ich mich einfach nicht trennen und deshalb habe ich jetzt zwar nicht mehr ganz soviele, aber noch immer ein ganzes Regal voller Kochbücher herumstehen. Ich sage deshalb „herumstehen“, weil ich meine Kochbücher leider viel zu selten benutze.

Das soll sich mit diesem Vorsatz ändern! Ich will nämlich ab jetzt aus jedem Kochbuch und jeder Kochzeitschrift mindestens 1 Rezept nachkochen. Wenn ich mich nicht verzählt habe und keines irgendwo anders herumliegt, habe ich 152 Kochbücher und Kochzeitschriften, aus denen ich was kochen muss.

Natürlich kann ich das nicht in diesem Jahr schaffen, also wird sich das vermutlich noch auf nächstes Jahr ausdehnen. Ich bin gespannt, wie lange es dauert! Drückt mir die Daumen!

Und vielleicht macht ja jemand von euch mit? #kochenausdemkochbuch

synchronbacken #45: Haferflockenbrot

Leute, die Zeiten sind gerade sehr ungewiss. Wir dürfen hier in Pennsylania zwar noch raus, aber der Virus rückt leider näher (in unserem County sind jetzt auch schon Fälle) und wir praktizieren das #socialdistancing, oder auch „sozialen Abstand“, und die Selbstisolierung eigentlich seit Wochen. Ich brauch‘ Ablenkung von den schrecklichen Nachrichten.

Haferflockenbrot3

Da bietet sich das virtuelle Synchronbacken geradezu an, oder nicht? Diese Aktion war (und ist!) schon immer eine der besten, wie ich finde und das ist ganz allein Zorra vom Kochtopf und Sandra von fromsnuggskitchen zu verdanken. Für mich Expat ist sowas natürlich super, ich kann mich in meiner Muttersprache austauschen, kann Rezepte ausprobieren und sowieso ist sowas für mich eher introvertiertem Menschen ideal. Ich mache jetzt zum fünften Mal mit. Vielleicht seid ihr ja beim nächsten Mal auch mit dabei?

Dieses Mal war die Auswal des Rezeptes nicht ganz einfach, da man aus Zorras Rezeptbuch mit 24 Rezepten auswählen konnte. Nach etwas Recherche und Durchsicht durch unsere noch nicht sonderlich gut gefüllten Regale (wir sind ja erst seit 7 Wochen da) habe ich mich für das Haferflockenbrot entschieden.

 

Im Vorhinein habe ich mir viele Gedanken gemacht darüber, ob das amerikanische Mehl passt, wieviel Trockenhefe ich wohl nehmen soll und ob das chlorierte Wasser durch unseren Wasserfilter wohl genug gefiltert wird und falls nicht, das Chlor die Hefe schon vorm Backen killt. Fragen über Fragen!

Im Nachhinein war eigentlich nix ein Problem. Schlussrechnen kann ich ja, das Wasser war gefiltert und wie die Konsistenz eines Teiges so circa sein soll, weiß ich auch und ich könnte die Wassermenge gegebenenfalls ja ändern, falls das Mehl mehr oder weniger braucht. Also alles paletti.

 

Das Backen war super leicht, das Rezept ist idiotensicher und außer dass das Brot dann im Ofen zerrissen ist wie nur was und dann im Endeffekt ziemlich freakig ausgesehen hat, war alles super!

Geschmeckt hat das Brot auch megamäßig lecker, es war sofort weg und ich kann euch sagen, dass ich am gleichen Tag noch das nächste Brot aus Zorras Rezeptesammlung angefangen habe zu backen. Ich werde berichten, wie es gelaufen ist!

Haferflockenbrot2

 

Und hier die Links zu meinen MitbäckerInnen:
(und jetzt auch mit ALLEN, anscheinend kann ich nicht mehr kopieren *facepalm*)

1x umrühren bitte aka kochtopf
Backmaedchen 1967
Küchentraum & Purzelbaum
Küchenmomente
Salamico
Vive la Réduction!
Jenny is baking
Obers trifft Sahne
Dagmar brotecke
teigliebe
zimtkringel
MP Cooking
Backen mit Leidenschaft
Food for Angels and Devils
Linal’s Backhimmel
Cakes, Cookies and more
Kaffeebohne
Soni-Cooking with love
Volkermampft
Lecker mit Geri
Verena`s Blog Schöne Dinge
Julia´s Sweet Bakery
Bake my day – glutenfrei
evchenkocht
From-Snuggs-Kitchen
Bei Freunden
ELBCUISINE

Hallo aus Pennsylvania!

Hallo lieber Leser und Leserinnen! Wir sind gut in den USA angekommen, versuchen alles zu organisieren und bald kann ich sicher auch wieder mal ein Rezept posten! Ich freu mich schon!

Der Auszug aus der Wohnung hat ganz gut geklappt und unser Zeug befindet sich zur Zeit in Hamburg, wo es auf den Transport über den Nordatlantik wartet. Ich halte euch auf dem Laufenden, wie das funktioniert und wann wir endlich wieder normal wohnen können. (Vermutlich in 3-4 Wochen)

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überraschend gutes Essen an Bord des Flugzeuges

Der Flug von München nach Washington DC war unspektakulär und, da unsere Kinder schon seit Babyzeit fliegen und somit alles kennen, auch sehr entspannt. Die Einreise und immigration ging sehr schnell („nur“ 45 Minuten haben wir gewartet) und wir haben den Anschlussflug sogar erreicht!

Zur Zeit leben wir sehr einfach. Wir haben 2 große Betten, 1 Couch, 2 Sessel, 1 Fauteuil, 2 Lampen und ein bisserl Küchenzeugs – das war alles schon im Haus. Der Rest kommt dann eben mit dem Container. Ist ein bisserl wie Urlaub, da kommt man ja auch ohne Zeug aus.

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Spaziergang in der Umgebung

Internet haben wir schon besorgt, das ging auch sehr gut und schnell, nur mit den Simkarten fürs Handy war es nicht ganz so einfach leider. Aber auch das werden wir früher oder später schaffen.

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Frühstück im Waffle House

Wir waren schon sehr viel spazieren, ein bisserl einkaufen, haben uns bei den Preisen an Schweden erinnert gefühlt und haben sogar schon einen Asiamarkt ganz in der Nähe gefunden. Heute gab’s schonmal Vietnamesisch 😉

Der Jetlag hat uns manchmal mehr, manchmal weniger im Griff. Heute war’s ein bisserl schwieriger für die Kinder, aber man kann das ja gut durch ein kurzes Schläfchen lösen.

So, jetzt werd ich aber wieder was mit den Kindern spielen! Bis bald!

 

Prosit Neujahr & #foodblogbilanz2019

Prosit 2020 alle miteinander! Ich hoffe, ihr habt Weihnachten und Silvester, oder was auch immer ihr feiert, gut hinter euch gebracht und seht einem wundervollen, ereignisreichem (oder stillem…whatever floats your boat!) Jahr 2020 entgegen!

2020…was für eine schöne Jahreszahl. Ich hab’s ja mit den Zahlen… meinen 22. und 33. Geburtstag hab ich unglaublich gerne gefeiert, weil die Zahlen so cool waren und dieses Jahr 2020 hat der Zahl wegen schon eine ganz eigene Magie. Bei uns wird’s auf jeden Fall spannend!

Tja, nun zum Eigentlichen. Ich scheine die #foodblogbilanz ja nicht mehr am 1. Januar zu schaffen, also muss halt mal der 4. oder dieses Jahr sogar der 5. Januar herhalten. Egal. Bilanzieren kann man immer, also nun los:

Jahresrückblick

Januar:
Der Januar begann, wie seit einigen Jahren immer, mit dem Jahresrückblick und der Foodblogbilanz2018. Dann war ich gleich voll brav und hab‘ beim Tagebuchbloggen im Januar mitgemacht. Und dann kamen noch die Vorsätze für 2019, von denen ich ungefähr nur 10% umgesetzt habe *facepalm*

Februar:
Angefangen hab ich gleich mal mit nem Januar-Rückblick… und dann kam in dem Monat nix mehr. *facepalm*

März:
Im März habe ich gleich wieder beim Tagebuchbloggen mitgemacht. Dann kam mein Fastenvorsatz. Und im März dann endlich wieder mal ein Rezept! Spinat-Topfennockerl mit Käse sollten es sein. Und dann begann das Zuckerfasten. Woche 1, Woche 2 und Woche 3 waren im März.

April:
Zuckerfasten Woche 4, Woche 5 und Woche 6 und das Resumé zum Zuckerfasten habe ich im april geschafft.

Mai:
Tja, der Mai war ein bisserl… sagen wir mal schwer. Daher gab es dann auch einen ensprechenden Eintrag. „Schwebe“ hieß der.

Juni, Juli, August, September:
Nix…nada…niente. Ich habe keinerlei Einträge geschafft in der Zeit.

Oktober:
Endlich wieder etwas von mir zu lesen – Apfel-Kürbistaschen sind’s geworden!

November, Dezember:
Im November war wieder nix, aber im Dezember dann der Eintrag, in dem ich euch unsere Pläne für die nächsten Jahre mitgeteilt habe: Wir ziehen in die USA.

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Blog-Statistik

  • 2019 habe ich 17 Beiträge geschafft. 6 mehr als im Jahr davor! (Yay!)
  • Ich hatte 2019 182.000 Aufrufe und 142.807 Besucher. Langsam wird’s weniger, aber wenn man nie was schreibt, ist das halt so!
  • Die Nationalitäten meiner Leser, wie immer 1. Platz Deutschland, 2. Platz Österreich, 3. Platz Schweiz, und dann kommen USA und Italien. Nix Neues hier.
  • Der Blog hatte mit 31. Dezember 2018: 834 follower auf facebook, 89 follower auf bloglovin, 73 follower auf twitter, 85 auf wordpress und 168 auf instagram.

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Die Fragen

Dieses Jahr, kann ich nur eine Frage beantworten, und zwar die erste. Alle anderen machen keinen Sinn, da ich nur 2 Rezepte gepostet habe.

1.) Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel: Wie immer, die Himbeerwolke.

Nächstes Jahr dann wieder mehr Rezepte. Versprochen!

 

Ich wünsche euch ein wunderbares Jahr 2020!
Auf dass ihr all eure Ziele erreicht!

 

Lustig ist das Zigeunerleben…

…faria faria ho!

Kennt ihr das Lied? Wir haben das in der Schule als Kinder immer gesungen. Damals habe ich noch nicht gewusst, dass ich mal so viel in der Welt herumziehen werde… wobei ich schon immer gehofft habe, zumindest ein bisschen was davon zu sehen.

Ich darf bald noch mehr von der Welt sehen, weil wir nun nach 3 Jahren unsere Zelte hier in Bayern wieder abbrechen müssen und weiterziehen. Diesmal geht es etwas weiter weg, das wird unser herausforderndster Umzug bisher, es geht nämlich in die USA.

Vermutlich werde ich mal ein bisschen berichten, wie der Umzug so läuft, aber versprechen kann ich nichts, weil mit Weihnachten und den ganzen Umzugsvorbereitungen habe ich zur Zeit ganz schön viel zu tun!

Tja, dann… bis bald! Vielleicht dann sogar schon aus Pennsylvania!

 

Lebkuchensterne

Motivation im Herbst: Apfel-Kürbistaschen

Die letzte Woche war echt interessant für mich bloggertechnisch. Denn plötzlich war die Motivation wieder da. Ich habe mir wieder gerne Kochzeitschriften, Kochblogs und Kochbücher angeschaut. Mir kam plötzlich nicht mehr alles viel zu aufwändig, sondern machbar vor und auch mein nerviger Herd ist in meinem Kopf plötzlich kein Hindernis mehr. Fragt mich nicht, woher der Sinneswandel kam, aber ich nehm‘ jedes Fitzelchen Motivation, das ich kriege und fang einfach gleich mal an:

Halloween steht ja vor der Tür und auch wenn ihr nicht feiert, kommt ihr sicher im Herbst zumindest nicht an den Kürbissen vorbei.

Ich wollte gerne was Süßes mit Kürbis machen und da sind mir dann diese Täschchen eingefallen. Die Form hab ich im Internet entdeckt, der Teig ist aus meinem Schulkochbuch und die Füllung hab ich mir selbst ausgedacht. Ein Potpourri der Inspiration also 😉

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Hier als mein Rezept für die

Apfel-Kürbistaschen

Zutaten (für 8 Stück)

Für den Teig:

100 g Butter
250 g Topfen (kein Bröseltopfen!)
250 g Weizenmehl glatt
Prise Salz
1 Tl Zucker

Für die Füllung:

100 g Hokkaidokürbiswürfel
100 g Apfel (geschält, entkernt und gewürfelt)
Zucker
Zimt
evt. Rosinen

1 Ei

Zubereitung

Für den Teig die relativ kalte Butter in Würfel schneiden und dann von dem Knethakenaufsatz der Küchenmaschine oder vom Knethaken vom Mixer mit den restlichen Teigzutaten zu einem schön glatten Teig kneten lassen. Für eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung die Kürbiswürfel und die Apfelwürfel in einem Topf mit etwas Wasser (wirklich nur ca 1 cm tief, nicht mehr!) weich dünsten. Wenn alles weich ist, eventuell noch etwas Wasser abgießen, dann mit 1/2 EL Zucker und 1/2 TL Zimt pürieren.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und für jedes Täschchen zwei Kürbisformen ausschneiden. Vom oberen Kürbis werden auch noch Augen und ein Mund ausgeschnitten.

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Dann wird auf die Mitte jeder Kürbisunterseite 1 EL der Füllung gegeben und vielleicht auch noch ein paar Rosinen gestreut (falls ihr die mögt). Dann das Gesicht draufsetzen und mit einer Gabel den Rand festdrücken.

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Für alle Kürbisse wiederholen und dann mit verquirltem Ei bestreichen.

Im Backrohr bei Ober-und Unterhitze und 200 Grad Celsius für ca. 30 Minuten backen lassen, oder bis die Kürbisse leicht braun sind.

Schmecken suuuper und auch sehr herbstlich!

 

Kosten pro Stück:
– mit Biopreisen in Bayern vom 26.10.2019: ca. 0,42 €

 

 

Schwebe

Bei mir ist es schon wieder recht ruhig.

Warum? Weil wir schon wieder warten. Warten, dass wir endlich bescheid wissen, wo es als nächstes für uns hingeht. Es hängt nämlich nicht von uns ab. Leider. Wobei, eigentlich schon natürlich auch. Aber vielmehr müssen wir natürlich dort hin gehen, wo es einen Job für uns gibt. Und darum geht es jedes Mal, wenn wir wieder umziehen müssen.

Mein Mann ist jetzt ein Herr Doktor und langsam wird es Zeit, München zu verlassen. Wann genau, das wissen wir auch noch nicht. Aber vermutlich bald. Ob die Kinder schon im neuen Schuljahr wo anders in die Schule und in den Kindergarten gehen, bleibt noch offen. Unsere Pläne sind in den letzten Wochen leider schon mal geändert worden. Ohne unser zutun.

Wenn alles so in der Schwebe ist, dann habe ich keine Lust auf Bloggen. Dann habe ich keine Lust auf irgendwas. Das nicht-Wissen ist eigentlich das Schlimmste. Ich kann mich nämlich auf jede Situation ganz gut einstellen. Aber diese Ungewissheit… umso Älter ich werde, umso schlechter komme ich damit zurecht.

Ich hoffe, wünsche, mir von Herzen, dass die Warterei bald ein Ende hat.

Damit wir endlich planen können. Damit ich endlich wieder Lust aufs Leben habe, aufs Lachen, auf Kommunikation, auf Freundschaft.

Bald. Hoffentlich.