#wmdedgt: Tagebuchbloggen im Oktober

Heute habe ich mich mal dazu entschlossen, das erste Mal bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (Kurz „wmdedgt“) von Frau Brüllen mitzumachen. Ich wollte ja schon länger mal mitmachen, aber irgendwie ist mir immer die Zeit davongelaufen. Naja. Aber heute.

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6:05 – Der Wecker klingelt und die Kinder diskutieren, wer denn nun die Rollos rauf lassen darf. Der Kleine gewinnt heute.

6:15 – Nach kurzer Kuschelrunde stehen wir endlich auf. Ich räume mal gleich den Geschirrspüler aus und die Kinder kuscheln sich (wie eigentlich immer) auf die Couches und lesen Asterix oder schauen irgendein Heft an. Ruhe. Aaaah.

6:30 – Das gewünschte Frühstück ist fertig, heute ist es Grießbrei und Kakao mit Milchschaum. Alle essen, was ich gemacht habe!!! (Denkt euch hier dieses Emoji mit überraschtem, weit geöffnetem Mund)

7:05 – Keine Ahnung wie das gegangen ist, aber plötzlich ist es schon nach 7 und wir müssen uns sputen. Ich treibe den Großen an, der sich dann innerhalb von 5 Minuten anzieht (REKORD!), dann selber seine Zähne putzt (Yeah!) und sich generell fertig macht für die Schule. Ich packe derweilen in Hast seine Brotzeit und sein Wasser in die Schultasche. Der kleine springt immer noch nackig herum, ich ziehe ihn also schnell schnell an.

7:19 – Wir verlassen das Haus und gehen zur Bushaltestelle. Die ist glücklicherweise nur 50 Meter von unserer Wohnung entfernt und wir müssen sogar noch etwas auf den Schulbus warten. Uff. Das haben wir ja super geschafft heute! Trotz langem Frühstück waren wir rechtzeitig mit allem fertig! Success!

7:30 – Wir sind wieder zu Hause, nachdem wir eine Nachbarin am Heimweg getroffen haben (es sind ja, wie gesagt, nur 50 Meter…aber wir wohnen eben im Dorf und da kann man für solche Strecken manchmal schon etwas brauchen!). Der Kleine begibt sich gleich ins Kinderzimmer, um mit den Legos zu spielen. Er hat heute seinen freien Kindergartentag (Freitag sind in unserem Kindergarten nur die ab 4-jährigen und die Vorschulkinder, da darf er noch nicht) Ich schaue kurz auf den Balkon um zu sehen, was für eine Temperatur wir haben, checke unsere Chilis und setze mich dann zum Computer, um unseren Morgen hier reinzutippen 😉

8:20 – Nachdem ich dem Kleinen eine Legoanleitung im Internet herausgesucht habe, (von einem Lego, dass wir in Frankreich gekauft haben und da natürlich gleich die Anleitung nach dem ersten Bauen verloren haben) eine Ladung Wäsche in die Maschine gepackt habe, uns die Zähne geputzt habe und Ausgehfertig gemacht habe, sind wir endlich unterwegs auf die Uni. Eigentlich hätte ich heute meinen freien Tag, aber erstens ist ja heute der Kleine zu Hause, zweitens sind mein Mann (mit dem ich mich Freitags immer mit dem zu Hause bleiben abwechsle) und mein Chef (der die Arbeit erledigt, wenn ich nicht da bin) auf einer Konferenz. Daher muss das Kind halt mit in die Arbeit.

8:40 – Wir sind im Labor, der Weg vom Parkplatz zur Uni hat länger gedauert, weil der Kleine so viel schauen und herumlaufen musste. Ist ja auch ein wunderschöner Weg, so durch Streuobstwiese und Gebüsch.

10:10 – Ich bin fertig mit arbeiten, der Kleine durfte derweilen Peppa Wutz schauen.

10:20 – Wir kaufen noch schnell was ein fürs Wochenende. Der Mini will eine Breze und so ne Hartwurst, die jausnen wir im Auto beim nach Hause fahren.

10:45 – Wir sind Daheim! Ich koche mir einen Tee, schalte den Geschirrspüler ein, hänge die Wäsche auf, schalte noch ne Maschine ein und baue dem Kleinen sein Lego nach dem vorher erwähnten Legoplan auf. Dabei trinke ich meinen Tee und esse ein vorher gekauftes Croissant.

12:15 – Wir holen den großen vom Bus ab. Wir sind ein bisserl zu früh, daher genießen wir die Sonne sitzend und kuschelnd auf der Bank im Bushütterl

12:30 – Wieder zu Hause, der Große erzählt begeistert von der Schule und ich mache uns Fischstäbchen (für den Kleinen), Bratwürste (für den Großen) und Kartoffelpüree (für alle). Dazu gibt’s Kindersekt, das hat sich der Kleine gewünscht.

13:00 – Der Große hat zwar freitags keine Hausaufgaben, aber da er schon lesen kann, hat er ein Leseaufgabenheft mit nach Hause bekommen, dass er machen kann, wenn er will. Er macht in einem Rutsch schnell 10 Seiten (!!!) und fragt dann, ob er vielleicht, bitte, weil ja schon fast Wochenende ist, bitte, vielleicht, Handy spielen darf? Und schauen, was so auf seiner HayDay Farm los ist? Ich gebe natürlich nach…

13:30 – Ich habe einen gratis Online-Kurs gefunden, bei dem ich ein bisserl Programmieren üben kann, und zu dem habe ich mich jetzt gesetzt. Die Kids spielen HayDay und Alto Odyssee auf meinem Handy.
Dann schreibt der Große eine Geschichte, der Kleine spielt Lego, ich räume den Geschirrspüler aus und dann versandeln wir die Zeit ein bisserl.

16:00 – Huch, ich muss mich beeilen, denn ich habe noch keine Topfensauce für das Kartoffelfest gemacht. Also mach ich schnell einen Knoblauchtopfen und stopfe Besteck, Saft und Becher in ein Stoffsackerl.

16:15 – Auf geht’s zum Kartoffelfeuer unseres Kindergartens. Die Kinder fahren mit ihren Fahrrädern, ich schiebe den Fahrradanhänger mit unseren Sachen.

19:30 – Wir sind wieder zurück vom Fest, es war wirklich supernett, das Wetter war toll und die Kinder hatten großen Spaß. Leider ist es jetzt schon etwas spät für die Kinder, also stecke ich sie schnell in die Badewanne (um den Geruch nach G’selchten loszuwerden), dann noch schnell Zähne putzen und ab geht’s ins Bett.

20:30 – Die Kinder schlafen endlich und ich auch gleich mit ihnen mit!

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Wenn ihr lesen wollt, was die Anderen Teilnehmer an diesem Tag gemacht haben, dann klickt doch mal hier – KLICK – scrollt zum Ende des Posts von Frau Brüllen und lest euch durch die über 60 Tagebucheinträge!

Frühlingshaft: Spargel Cordon Bleu

Ich war die letzten paar Wochen Strohwitwe, weil mein Mann auf Dienstreise in den USA war. Das ist ja prinzipiell kein Problem, aber als meine Mama eine Woche zum Helfen da war, sind wir alle (außer der Babyschwede) an Scharlach erkrankt und so lagen wir also die ganze Zeit nur fiebernd herum, bis wir nach dem Feiertag endlich zum Arzt konnten und wir Antibiotika bekamen. Dann wurden wir recht schnell gesund, aber da war die Zeit mit meiner Mama auch schon wieder um…

Einen Tag hatte meine Mama nur zeit, bevor wir krank wurden, um mir zu helfen und Dinge zu machen, die sie gerne machen wollte. (Sie hatte ja eigentlich Dinge geplant…) Und genau an diesem ersten Tag machte sie diese tollen Cordon Bleus. Glück gehabt, denn sie waren SOOOO GUT!!

(Der Rosaschimmer auf den Fotos kommt übrigens von unserem roten Sonnenschirm… da muss ich nächstes Mal wohl ohne Schirm fotografieren…)

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Hier also die Anleitung, wie man sie macht, die

Spargel Cordon Bleu

Zutaten (für 4 Cordon Bleu)

12 Stangen weißer Spargel
4 Scheiben Schinken
4 Scheiben Gouda
4 Blätter Bärlauch

2 Eier
etwas Milch
Mehl
Semmelbrösel

Frittierfett

Zubereitung

Den Spargel schälen und in ein bisschen Wasser weichdünsten. (Nicht zu weich bitte, er sollte schon noch etwas Biss haben!) Dann aus dem Wasser nehmen und ausdampfen lassen. Vielleicht noch ein bisschen das Wasser abtupfen.

Jetzt die Panierstation vorbereiten. Ihr braucht dazu 3 Schüsselchen. 1 Schüssel mit etwas Mehl. Die 2. Schüssel mit den Eiern, die ihr mit 2 Schuss Milch verquirlt. Und in die dritte Schüssel kommen die Semmelbrösel.

So. Dann geht’s ans Einrollen. Ihr nehmt jetzt 3 Stangen des blanchierten (weichgedünsteten) Spargels und wickelt den Bärlauch drum herum. (Wenn ihr keinen Bärlauch habt, einfach weglassen) Dann wickelt ihr Käse drum herum und zu guter Letzt kommt der Schinken drüber. Da Schinken sowieso meist recht feucht ist, sollte der eigentlich ganz gut zusammenkleben, zumindest so lange sollte er halten, bis das Ding paniert ist.

Jetzt geht’s ans panieren. Zuerst das Spargel-Bärlauch-Käse-Schinkenröllchen im Mehl wälzen. Dann vorsichtig im Milch-Ei baden und danach dann in den Semmelbröseln wälzen. Das braucht vielleicht ein bisschen Übung, aber wenn ihr so gerne paniert wie ich, ist das kein Problem.

Wenn ihr alle eure Röllchen paniert habt, könnt ihr das Frittierfett erhitzen. (Nehmt bitte wirklich Frittierfett, das hat einen höheren Siedepunkt und raucht nicht so sehr)

Tja und wenn das Fett heißt ist (das erkennt ihr daran, dass ein paar Körnchen Semmelbrösel, wenn ins Fett geworfen, zu brutzeln anfangen) könnt ihr die Röllchen auch schon im Fett rausbacken. So lange frittieren, bis sie schön braun und knusprig geworden sind. Dann rausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen (ich weiß, das ist nicht die umweltfreundlichste Methode, aber ich habe noch keine Bessere gefunden)

Jetzt könnt ihr auch schon servieren!

Wir haben die Spargel Cordon Bleu mit Petersilienkartoffel und Sauce Tartar gegessen. SO LECKER!

Kosten pro Cordon Bleu:
– mit mit Preisen vom 7. Mai 2018: ca. 1,15 €

Einige Osterrezepte… aus meinem Archiv

Ich hoffe, ich komme noch dazu, diese Woch ein neues Rezept für Ostern zu posten.
Bis dahin möchte ich euch meine Osterrezepte aus dem Archiv ans Herz legen!

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Zum Beispiel habe ich euch gezeigt, wie ihr eure Ostereier gelb und blau auf natürliche Weise färben könnt:

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Hier findet ihr, wie wir unsere Ostereier schon Jahrzehntelang färben (noch bevor es modern wurde – HA!):

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Oder auch ein Link zum Rezept für diese tollen Osterhasen:

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Diese wunderbaren Kardamom-Blaubeermuffins waren auch für Ostern:

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Vielleicht wollt ihr ja auch diese Wolkeneier ausprobieren?

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Vielleicht ist ja was für euch dabei? Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Karwoche!

„Und was vermisst ihr so an Schweden?“

Wir wohnen jetzt schon ein Jahr hier in Bayern und werden natürlich (noch) immer gefragt: „Und was vermisst ihr so an Schweden?“

Ich möchte die Frage heute auf Koch- Essens- und Küchenbezogene Themen beantworten UND euch erzählen, war wir NICHT vermissen.

Was wir vermissen

1.) Packungsgrößen.

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Wir sind eine Familie, die gerne nur einmal in der Woche einkaufen geht. Das haben wir uns in Schweden durch die Entfernung vom Supermarkt so angewöhnt und da macht es für uns natürlich Sinn, wenn die Packungen etwas größer sind. 5 kg Mehl, 2 kg Zucker, 2 Liter Milchpackungen, 200 g Packung Backpulver… gibt es hier in Bayern wo wir sind irgendwie nicht. Das vermisse ich wirklich sehr.

2.) Unseren großen Garten mit den Apfelbäumen, den Heidel- und Preiselbeeren hinterm Haus und den Pilzen im Wald und am allermeisten unsere Hühner

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Wir haben gaaaaaaaanz gaaaaaaanz viel Apfelsaft gepresst, mussten dadurch kaum Saft kaufen, haben Saft verschenkt etc. etc. Ein Garten ist was ziemlich großartiges. Leider ist ein Garten hier im Süden Münchens finanziell nicht möglich für uns.

Auch war es super praktisch, gleich hinterm Haus den Wald mit trilliarden von Heidel- und Preiselbeeren zu haben. Und Pilze waren da auch zuhauf. Tja. Wird sicher wieder mal kommen.

Und leider sind wir erst im letzten Jahr drauf gekommen, Hühner zu halten. SO. TOLL! Würde ich immer wieder so machen.

3.) Die großartigen Secondhand Shops in Uppsala mit den tollen Küchengeräten, Geschirr etc.

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Wirklich. Das war spitze. Riesige Geschäfte mit gespendetem Zeug, dass nicht viel kostet, aber in tadellosem Zustand war. Gut für die Umwelt und gut fürs Börserl.

4.) Kardamom

Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es echt blöd, wenn nicht überall mehr Kardamom drin ist. Zimtschnecken ohne Kardamom geht bei mir irgendwie nicht mehr.

5.) Fisch und Meeresfrüchte

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Fisch ist in Schweden super einfach zu bekommen und ist eines der wenigen Lebensmittel, dass bei gleichem oder sogar niedrigerem Preis in besserer Qualität zu bekommen ist in Schweden. Truly missed.

6.) Unseren Herd

Er war nichts besonderes, aber er hatte Power – und alles hat funktioniert! Hier habe ich nur Ober- und Unterhitze, da die Umluft nicht funktioniert. Naja. Vielleicht schaffe ich mir noch einen anderen an… vielleicht auch nicht.

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Was wir nicht vermissen

1.) Die Restaurantkultur in Uppsala

Uppsala (und Schweden generell… gilt eventuell nicht für Stockholm) ist restaurantmäßig und kulinarisch sehr unterentwickelt. Und die Restaurants, die es gibt, sind superteuer und das Essen schmeckt nicht sonderlich toll. Es gibt natürlich Ausnahmen – auch wir haben unsere Lieblingsrestaurants – aber generell verpasst man nichts, wenn man in Uppsala nicht Essen geht.

2.) Die Preise

Unser Lebensmittelbudget hat sich um ein Drittel reduziert seit wir in Bayern leben. Und es könnte noch niedriger sein, wenn wir so kochen würden, wie in Schweden. Hier kaufen wir auch mal Fleisch ein und sparen nicht ganz so viel (leider).

In Schweden hatten wir ja nur ein (Doktoranten!)Gehalt, unsere Ausgaben für Lebensmittel war aber ca. bei 500 Euro im Monat. Ich muss nicht dazusagen, dass uns da nicht sonderlich viel übrig geblieben ist im Monat für spezielle Ausgaben. Und Essen gegangen sind wir natürlich deshalb auch nicht sonderlich oft, da Restaurants auch nicht billig sind in Schweden. Wobei ich es sehr empfehlen kann, Mittagessen zu gehen, die meisten Restaurants haben ein preiswertes Lunch-Menu, wo auch Kaffee/Tee und eine Nachspeise dabei ist! Abendessen war uns eigentlich immer zu teuer, oder sagen wir besser, einfach nicht in unserem spärlichen Budget.

3.) Die Würste

Leute, schwedische Wurst ist eklig. Kauft euch bitte keinen Hotdog da oben. Außer beim schwedischen Möbelriesen, die hat noch im entferntesten Sinne war mit Wurst zu tun.

Man muss schon etwas suchen, um eine einigermaßen „normale“ Wurst zu finden da oben, die auch knackt beim Reinbeißen.

Grillwürste gehen noch am Ehesten, obwohl ihr da auch gut daran tut, deutsche Wurst zu kaufen. Wirklich. Vertraut mir da einfach.

 

Tjo, ich denke, das war alles. Falls ihr noch fragen habt, immer her damit in den Kommentaren!

 

 

Im letzten Monat {Februar 2018}

Langsam wird alles wieder etwas normaler. Und der Februar war auch bei uns sehr kalt. Bitterkalt.

Angefangen hat der Februar gleich mal mit Doktorterminen, Physiotherapie und unglaublich viel Improvisation. Ich musste alle irgendwie hin- und herkutschieren und hatte das Gefühl, überhaupt keine Zeit mehr für andere Dinge zu haben. Den Fasching haben wir auch (wieder mit viel Improvisation) gut rübergebracht. Die Kinder waren Chase und Ryder von der Paw Patrol und ich war ein Schmetterling und der Ornithologe war ein Schmetterlingsfänger.

Meine Mutter und die Schwiegereltern waren zum Geburtstag des Minischweden da, so konnte ich wenigstens die Wassermelonentorte einigermaßen ungestört machen und mich um andere Geburtstagsdinge kümmern. (Ein Hoch aufs Onlineshopping!) Sie haben auch den Haushalt geschupft und weitere Dinge bravourös gemeistert. Ohne die Hilfe von der Familie würde mein Haushalt nämlich im Chaos versinken.

Wie gesagt, zum Geburtstag gab es Wassermelonentorte und zum Mittagessen waren Burger gewünscht. Das Geburtstagskind hat dann schlussendlich gar keinen Burger gegessen, aber uns hat es trotzdem geschmeckt 😉

Ansonsten habe ich wieder mit Essensplanung angefangen in der letzten Woche und ich habe dadurch auch schon die ein- oder andere Köstlichkeit gezaubert. Ich mag es sehr, wenn ich nicht jeden Abend verzweifelt nachdenken muss, was ich denn jetzt schon wieder kochen soll!

Und wie war euer Februar so?

 

Zum Geburtstag {Wassermelonentorte}

Wir hatten wieder einen Geburtstag in der Familie. Mein Baby ist 3!!! Jahre alt! 3 Jahre alt und verrückt nach Wassermelonen. Natürlich wollte er auch eine zu seinem Geburtstag haben. Und KEINE Torte. Nun ist es ja nicht ganz so einfach, Wassermelonen zu bekommen, wenn man im Februar Geburtstag hat und in Bayern wohnt. Aber ich habe glücklicherweise lange danach Ausschau gehalten und die allerletzte Melone, die unser Geschäft hatte, geschnappt.

Natürlich wollte ich ihm aber auch eine Torte zu seinem Geburtstag machen, aber auch seine Wünsche berücksichtigen. Da kam mir sehr zu Gute, dass ich vor Jahren mal auf einem meiner Lieblingsblogs eine Wassermelonentorte gesehen habe. Das ist eine Wassermelone, die zugeschnitten aussieht, wie eine Torte! Genial! (Sorry für die schlechten Handyfotos, es war dunkel)

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Zutaten

1 Melone (ich hatte eine 5 kg Melone und sie war perfekt!)
1 Dose Kokosmilch (vollfett, aus dem Kühlschrank)
Beeren zum Verzieren

Zubereitung

Die Melone oben und unten abschneiden und den Rest auf Tortenform bringen.
Das durch die Kälte hart gewordene Kokosmilchfett (nicht die Flüssigkeit!) aufschlagen, sodass keine Klumpen mehr drin sind und dann als Glasur verwenden und die Melone damit verzieren. Beeren drauf, Kerzen drauf – Fertig!

Kosten für die gesamte Torte
– mit Preisen vom 15.02.2018: ca. 12 €

 

Im letzten Monat {Januar 2018}

Der Januar war bei uns unerwartet stressig.

Angefangen hat alles ja ganz ruhig. Wir waren zu Silvester ja noch auf der Alm und sind dann noch vorm Dreikönigstag nach Bayern zurück gefahren. Dann ging es eigentlich ruhig weiter. Für eine Woche.

Denn am Wochenende danach hat sich mein Mann das Schlüsselbein gebrochen. Und NEIN, es war nicht beim Schifahren. Ein blöder Unfall beim nach Hause vom Spielplatz radeln war der Grund.

Seitdem geht es bei uns rund sage ich euch. Gott sei Dank hatte mein Schwiegervater und meine Mutter hintereinander glücklicherweise Zeit, um mir zu helfen, sonst wäre ich vermutlich eingegangen. Pfft. Alltag kann mir ja prinzipiell nix mehr anhaben, aber wenn sowas passiert und dann 50% der Erwachsenen in der Familie ausfallen und auch noch Betreuung braucht, da wird es dann auch für mich etwas schwierig.

Meine Kinder haben jetzt auch endlich kapiert, dass es cool ist, andere Kinder mit zum Spielen nach Hause zu bringen und das haben sie in den letzten 2 Wochen auch schon so richtig ausgenutzt, da war es also auch in diesem Bereich etwas lustiger als vorher. Na gut. Muss ich mich noch daran gewöhnen.

Ansonsten haben wir natürlich, seit es meinem Mann wieder etwas besser geht, natürlich gekocht. Er hat Maangchi entdeckt, eine koreanische Youtuberin, die genialste koreanische Rezeptvideos macht. Kimchi und Bulgogi haben wir schon gemacht, es kommen sicher noch viele weiter Dinge, die wir von ihr ausprobieren werden!

Wir hatten zwei Mal Dinnergäste da. Einmal habe ich Lasagne gemacht, das zweite Mal Wildschweingulasch vom KamadoJoe.

Witzig ist auch, wie oft ich in den letzten Tagen Zimtschnecken gebacken habe. Echt. Manchmal mache ich die monatelang nicht und dann wieder 3 Mal in einer Woche.

Ich hoffe, in der nächsten Zeit wieder mal ein Rezept zu posten. Bis dahin habt noch einen schönen Februarbeginn!