3 Zutaten Challenge: Vegetarisch mit Buchweizen, Karotte und Kürbiskernöl

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Hello again bei der 3 Zutaten Challenge! Letztes Mal war es ja eine Suppe, die ich machen musste, diesmal soll es eine Hauptspeise sein.

Aber was ist denn die „3 Zutaten Challenge“ überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

robealanglaise4Die März-Challenge kommt von der lieben Julia von backebackekuchen.com. Sie kann nicht nur toll kochen, nein, sie näht auch genialste Dinge auf ihrem Näh-Blog!

Gemeinsam mit ihrem Mann macht Julia zur Zeit gerade ein Abspeckprogramm, wo die beiden sehr viel vegetarisch kochen, backen und essen. Sie kocht auch sehr viele Dinge aus vergangen Zeiten und mit ihrem Dutch Oven draußen in der Natur. Mit Vollkorn und verschiedensten Getreiden und Pseudogetreiden kocht und backt Julia sowieso schon immer, es ist wirklich immer wieder spannend, was sie so zaubert! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei!

 

Was hat sich Julia also für mich ausgedacht?

BuchweizenKürbiskernölKarotte

Das Thema dazu: Vegetarische Hauptspeise

Als erstes dachte ich gleich mal an Laibchen… aber das war irgendwie der logische Weg. Und nach den Osterfeiertagen in der Steiermark, wo es außer Fleisch NUR Fleisch gibt – Okay, Eier gibt es auch noch… und Osterbrot und Kren… aber sonst echt nix… ned amal Käse… wo war ich?.. Ach ja. Challenge – wollte ich nichts machen, was man in Öl rausbacken muss. Und das Kürbiskernöl wäre bei den Laibchen auch irgendwie untergegangen, das wäre superschade gewesen, da mir Julia sogar extra welches geschickt hat! (Danke nochmal liebste Julia!)

Auf meiner Recherchesuche kamen mir dann die sogenannten Buddha-Bowls unter. Eigentlich sind das ja nichts anderes als RIESIGE, ausgewogene, liebevoll angerichtete Hauptspeisensalate, die lange satt machen, viel Dressing dabei haben und die man bewusst genießen soll. Ausgewogen deshalb, weil da auch genug Kohlehydrate, Proteine und Fett drin sein sollten, die auch wirklich lange satt halten. Und beim Essen soll man sich Zeit lassen, bewusst kauen und dankbar dafür sein, dass man diesen tollen, gesunden Salat vor sich hat.

Aber langer Rede kurzer Sinn – hier mein Rezept (kann man Rezept bei Salat sagen?)

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Buddha Bowl mit Buchweizen, Kernöl und Karotte

Zutaten (für 1 Person)

1 große Schüssel oder 1 Suppenteller

2 Handvoll Ruccola-Salat
100 g Buchweizen
2 Karotten
3 EL weiße Riesenbohnen
1/2 kleiner Roter Zwiebel
3 EL Hüttenkäse
1/2 Avocado
2 TL Leinsamen

Für das Dressing
3 EL Kürbiskernöl
100 ml Buttermilch
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Buchweizen mit Wasser 1:2 kochen. Im kalten, leicht gesalzenem Wasser ansetzen, aufkochen lassen und so lange leicht köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen worden ist.

Die Karotten schälen und reiben. Den Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Die Avocado halbieren, mit einem Suppenlöffel aus der Schale heben und in Scheiben schneiden.

In die Schüssel oder den Teller als erstes den Ruccola legen, dann die restlichen Zutaten „schön“ darauf anrichten. (Liegt im Auge des Betrachters)

Für das Dressing einfach das Kernöl mit der Buttermilch und der gepressten Knoblauchzehe verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Lasst es euch schmecken!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 31.März 2016: ca. 3,9 €

3 Zutaten Challenge: Suppe mit Steckrübe, Grünkohl und Ziegenkäse

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Willkommen beim zweiten Durchgang meiner 3 Zutaten Challenge! Letztes Mal hatten wir ja orientalisches Lamm, diesmal geht’s in eine ganz andere Richtung.

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

christianDie Februar-Challenge hat sich mein Bruder Christian ausgedacht. Er ist Koch von Beruf und kocht in Hauben- oder Sternelokalen. Seit einigen Jahren lebt er in Deutschland und zur Zeit kocht er wieder Mal in Bayern. Mittlerweile ist er auch schon Souschef und irgendwann wird er wohl auch mal Küchenchef in so ’nem Sterneladen sein. Ist nur ’ne Frage der Zeit. Er war nicht allzu glücklich, dass er sich in dem so ziemlich schlechtesten Monat im Jahr für frische Produkte die Zutaten aussuchen musste. 😉

Aber was hat er sich denn nun für mich ausgedacht?

Steckrübe – Grünkohl – Ziegenkäse

Das Thema dazu:

Suppe oder Eintopf

 

Nun ja. Ganz ehrlich hat mich diese Auswahl etwas herausgefordert und ich muss sagen, dass ich nicht dachte, dass mein herumgepantsche schmecken wird. Überraschenderweise ist es aber superlecker geworden! Das Nockerlrezept ist zwar noch nicht ganz ausgereift, aber ich hab‘ etwas schmackhaftes aus den Zutaten gemacht… das passt für mich dann schon 😉

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Grünkohl-Steckrübensuppe mit Ziegenkäse“nockerl“

Zutaten (für 4 Personen)

180 g Grünkohl
1 Steckrübe
1 Zwiebel
Wasser oder Gemüsefond
Salz, Pfeffer

50 g Ziegenweichkäse
100 g Cottage Cheese
90 g Grieß
1 Ei
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Für die Nockerl den Ziegenweichkäse klein schneiden, mit dem Cottage Cheese, dem Grieß, dem Ei, etwas Salz und Pfeffer gut vermengen. Im Kühlschrank rasten lassen. (Am Besten wäre eine Stunde)

Für die Suppe den Grünkohl waschen und die dicksten Teile des Strunks wegschneiden. Dann grob zerschneiden und in einen Topf geben. Die Steckrübe schälen und halbieren. Die eine Hälfte in gleichmäßige Würfel schneiden und mit etwas Öl in einer feuerfesten Form im Ofen bei 200 Grad Celsius backen lassen. Die andere Hälfte grob schneiden und zum Grünkohl geben. Den Zwiebel schälen und grob schneiden. Auch zum Grünkohl geben.

Dann das Gemüse mit Wasser oder Gemüsefond (so viel, dass das Gemüse gerade so davon bedeckt ist) aufkochen lassen. Dann so lange köcheln lassen, bis die Steckrübe weich ist. Die Suppe gut pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss gut würzen.

Jetzt wieder zu den „Nockerl“. In einem Topf Wasser zum Wallen bringen. Es sollte schon köcheln, aber nicht extrem wild kochen. Dann mit einem Löffel Nockerl in das Wasser fallen lassen und darin ein paar Minuten ziehen lassen. Meine ersten Nockerl sind super geworden, die zweite Partie ist leider zerfallen, aber nachdem ich noch mehr Grieß dazu getan habe und nach weiterer Wartezeit im Kühlschrank, waren sie wieder okay. Aber auch wenn sie euch zerfallen – sie schmecken super! (Vielleicht wäre es auch besser, sie gleich in der Suppe ziehen zu lassen?)

Die Suppe mit den „Nockerl“ und der Ofensteckrübe servieren. Schmeckt super interessant! (Auch unser 3jähriger hat sie mit Begeisterung gegessen!)

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 20. Februar 2016: ca. 1,39 €

3 Zutaten Challenge: Orientalisch mit Lamm, Couscous und Pastinake

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Willkommen bei meinem neuesten Food-Projekt, der 3 Zutaten Challenge!

Ich weiß nicht, ob nur ich so bin, oder ob es anderen Leuten auch so geht, aber ich habe oft Entscheidungsfindungsstörung. Das heißt, wenn ich zu viele Möglichkeiten habe, wovon ich mir etwas aussuchen darf/muss, blockiert mein Hirn und ich weiß gar nicht mehr, was ich nehmen/tun soll.

JEDOCH, wenn ich Vorgaben habe, oder nur eine begrenzte Anzahl von Dingen, habe ich üüüberaupt kein Problem! Ich kann mich sehr schnell und gut mit Situationen/Dingen anfreunden und bin Meisterin im Improvisieren. Deshalb habe ich diese Challenge ins Leben gerufen. Weil oft stehe ich im Supermarkt und weiß einfach nicht, was ich machen soll. (First World Problems, ich weiß…) Okay, aber wie funktioniert das Ganze jetzt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

 

mitziaDie Januar-Challenge vergibt die liebe Mitzia von cooknroll.at! Ich kenne die Patricia jetzt schon relativ lange, gesehen haben wir uns zwar erst ein einziges Mal und das ist jetzt schon fast 4 Jahre her (Oh mein Gott!), aber das tut der Sympathie ja keinen Abbruch! Die Mitzia betreibt ihren Blog, auf dem sie meist übers Kochen und die Küche, manchmal über Privates und seit Kurzem auch mal über Babyzeugs schreibt, jetzt auch schon seit über 3 Jahren! Schaut ‚mal hinüber zu ihr, der Blog ist wirklich sehr zu empfehlen!

Und welche Zutaten hat sich die Patricia ausgesucht?

Lamm – Couscous – Pastinake

Das Thema dazu:

orientalisch

Das war ja glücklicherweise nicht SO schwer 😉 Und das habe ich fabriziert:

 

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Lamm in Kräuterkruste mit Würzcouscous und geschmorter Pastinake

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Lamm
4 Lammkotelett (zum kurz Braten)
4 EL Semmelbrösel
2 EL Butter, weich
1 Hand voll Petersilie
1/2 Hand voll Minze
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Öl, Butter

Für den Couscous
100 g Rosinen
1 EL Butter
270 g Couscous
300 g Wasser oder Rinderfond
1/2 EL Ras el-Hanout
3 EL Granatapfelkerne
50 g gehackte Pistazien
1 Hand voll Petersilie
Salz, Pfeffer
Butter

Für die Pastinaken
300 g Pastinaken
Butter
1 Schuss Weißwein
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Auch wenn es aussieht, als wäre dieses Gericht aufwändig, das ist es wirklich nicht – es geht sehr schnell!

Als Erstes die Pastinaken schälen, längs Vierteln und mit Butter in einer Pfanne leicht anbräunen lassen. (Dauert ca. 5 Minuten) Dann mit Weißwein aufgießen, großzügig würzen, in eine ofenfeste Form geben und bei 180°C nochmal im Rohr mit Folie bedeckt für ca 20 Minuten dünsten lassen.

Die Semmelbrösel, Petersilie, Minze, Salz, Knoblauchzehe, Pfeffer und die 2 EL Butter am Besten im Standmixer gemeinsam zerhäckseln. (Das geht aber natürlich auch im Mörser, dauert halt nur länger) Dann die Kräuter-Butterbrösel auf die Kotlettes aufteilen und je Vorne und Hinten gut andrücken. Dann in einer Pfanne Butter und Öl erhitzen und die Kotlettes kurz anbraten, sodass die Kruste schön braun geworden ist. Dann auch in einer feuerfesten Form noch ein paar Minuten im Rohr nachgaren/entspannen lassen. Das Ganze dauert wirklich nicht lange, die Kotelettes sollten noch rosa innen sein!

In einem Topf den Rindsfond erhitzen (oder Wasser + Suppenwürfel, aber besser wäre Fonds) und das Ras el-Hanout hineinrühren. Dann noch mit Salz und Pfeffer, wieder großzügig, abschmecken. Wenn das Wasser kocht, vom Herd nehmen und den Couscous einrieseln lassen und gut umrühren. 3 EL Butter in den dampfenden Couscouse einrühren und durchziehen lassen.
Die Rosinen kurz in zerlassener Butter schwenken und mit den restlichen Zutaten unter den Couscous rühren.

Jetzt kann auch schon serviert werden! Schmeckt superlecker, sieht aus als ob es mega-anstrengend gewesen wäre zu kochen, geht aber sehr easy-peasy und superschnell!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 28.01.2015: ca. 4,6 €

Gutes für zwei: Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

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Ich wohne ja leider nicht mehr in Graz, fühle mich aber auch nach über einem Jahr in Schweden noch den Steirer FoodbloggerInnen zugehörig. Und eine davon, nämlich die Mitzia von cooknroll.at, bekommt nächstes Jahr Nachwuchs! Da freu‘ ich mich natürlich sehr darüber, weil ein Baby ist einfach immer eine wahnsinnig tolle Nachricht!!! Und da die Mitzia eine ganz Liebe ist, hat sie gleich ein Blogevent ausgerichtet. Ich wollte bei dem Event unbedingt mitmachen und habe aber erstmal sowas von spektakulär die Frist verpasst. Und dann – hat die Mitzi doch wirklich und wahrhaftig die Deadline nach hinten verschoben! Ja gibt’s denn sowas? Jetzt kann ich auch noch mitmachen!!!

Sie will schnelle Gerichte, durchaus ungewöhnlich gewürzt, mit Zutaten, die sie als Schwangere auch essen darf. Eh klar, oder? (Ich persönlich hab‘ mich ja nicht an alles gehalten, was da so empfohlen wird, aber das kann ja jede so halten wie sie will)

Also machte ich mich auf die Suche nach Rezepten und Inspiration und als ich letztens dann beim Kastl räumen auf Spalterbsen stieß und ich mir überlegt hab‘, was ich denn eigentlich daraus machen soll, kam mir die Idee mit dem „Dhal“. Dhal besteht ja eigentlich aus Linsen… aber als in Schweden lebende Österreicherin, darf ich mir so ein Sakrileg am Dhal hoffentlich erlauben.

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Hier also mein Rezept für

Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

(Einen längeren Namen hätte ich mir nicht mehr einfallen lassen können…)

Zutaten (für 2 Personen)

Öl
(Butter) Veganer lassen die natürlich weg 😉
1 Zwiebel
Ingwer (1 cm)
1 TL Koriandersamen
3 Kardamomkapseln
1 TL gemahlener Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Harissa
500 g Muskatkürbis
1 Dose Kokosmilch (300 ml)
200 g Spalterbsen
2 EL Erdnussbutter
Wasser
1 TL Salz (oder mehr)

Staudenselleriegrün (halt die Enden des Staudenselleries)
Sesam zur Dekoration

 

Zubereitung

Den Kürbis schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Ingwer schälen und ebenfalls klein schneiden. Dann Zwiebel und Ingwer in etwas Butter und Öl anbraten, die Koriander- und Kardamomsamen dazugeben und anschwitzen lassen. Dann den Kürbis dazu, umrühren, die gemahlenen Gewürze dazu und mit der Kokosmilch aufgießen. Aufkochen lassen.

Dann die Spalterbsen dazugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Etwas Wasser dazugießen, falls das Dhal zu dick wird und die Erbsen noch nicht durch sind.

Wenn die Erbsen einigermaßen weich gekocht sind, aber noch einen leichten Biss haben (al dente halt), die Erdnussbutter unterrühren und das Ganze ausreichend salzen. (wirklich – dieser Dhal ist durch den Kürbis und die Kokosmilch eher auf der süßeren Seite, der ghört gscheit gsalzen!)

Ja und dann kann auch schon serviert werden! Noch geschwind das Staudenselleriegrün hacken und auf den Dhal streuen, eventuell noch ein paar Sesamsamen draufstreuen und ihr könnt auch schon essen! Supergut! Und falls ihr es noch schärfer mögt, könnt ihr noch mehr Harissa reinrühren oder streuen… kommt drauf an in welcher Form ihr es daheim habt.

 

Ich serviere Dhal meist mit Reis oder Couscous. Aber auch jegliches andere Getreide (oder Pseudogetreide) würde sich gut machen… nächstes Mal probier ich es mal mit Bulgur oder Buchweizen. Ach ja! Und da die Mitzia anscheinend auch so einen Mann wie meinen zu Hause hat – vermutlich wird ihm das als Hauptspeise nicht reichen. (Das heißt, satt ist er danach schon, aber zufrieden noch nicht) Machst ihm halt danach dann noch Palatschinken oder sowas… 😉

Tja, das war’s dann von mir – frohes „Baby-growing“ liebe Mitzia!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 7.10.2015: ca. 2,4 €

Very Berry: Dreierlei Beeren-Buttermilchkuchen

So, hier nun das zweite Rezept aus meinem Very Berry- Paket, das ich meiner Tauschpartnerin Christiane nach Innsbruck geschickt habe!

Der Kuchen riecht unglaublich beerig und ich hoffe, er war auch so gut, wie er gerochen hat, als er aus dem Ofen gekommen ist. Das erste Mal als ich ihn gemacht habe, hat er auf jeden Fall sehr gut geschmeckt!

Das Rezept stammt von Smitten Kitchen, ich habe es etwas europäisiert, da mir bei den amerikanischen Rezepten immer viel zu viel Zucker drinnen ist und mir persönlich das dann viel zu süß ist… jetzt aber das Rezept!

Dreierlei Beeren-Buttermilchkuchen

Zutaten

330 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
150 g Butter
200 g Zucker
3 Eier
1/2 TL Vanilleextrakt
150 ml Buttermilch
350 g Beeren (ich habe Himbeeren, Heidelbeeren und Ribisel verwendet)

Zubereitung

Die Ringform vorbereiten (buttern und bemehlen) und das Rohr auf 180°C vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen.

In einer anderen Rührschüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und dann ein Ei nach dem anderen dazumixen. Dann die Buttermilch und den Vanilleextrakt unterrühren und die gewaschenen Beeren hinzugeben.

Nun die Mehl-Backpulver-Mixtur zum Buttermix geben und gut unterheben. Dann den Teig in die Form füllen und gut verstreichen.

Dann für 1 Stunde bei 180°C backen und nach einer halben Stunde die Form im Rohr etwas drehen, damit der Kuchen gleichmäßig bäckt.

Nach der Stunde aus dem Rohr nehmen und ganz abkühlen lassen, bevor man den Kuchen aus der Form nimmt! Mmmmh! Very Berry!

 

Kosten pro Stück (bei 20 Stück)
– mit Bio-Preisen vom 3.Juli 2012: ca. 0,24 €

Post aus meiner Küche: Very Berry!

Als ich vor einigen Wochen bei Nadja und Ulli entdeckt habe, dass es die Aktion Post aus meiner Küche (initiiert von Clara, Jeanne und Rike ) gibt, war ich natürlich sofort hellauf begeistert! Natürlich musste ich bei der nächsten Runde mitmachen! Leider wurde ich etwas aufgehalten, da mich ein gewisser kleiner Herr eine Woche zu früh überrascht hat, aber ich hatte eine sehr, sehr verständnisvolle Tauschpartnerin, daher war/ist alles nochmal gut gegangen!

Tja, die diesmalige Runde steht unter dem Motto „Very Berry„, was mich als Biologin natürlich ein bisschen nachdenklich gemacht hat, da die landläufig als „Beere“ bezeichneten Früchte meistens ja keine wirklichen „Beeren“ sind. Naja – aber da wollen wir diesmal halt nicht so sein, daher hab‘ ich mich für die Erdbeere (eine Sammelnussfrucht), Ribisel und Heidelbeeren entschieden!

Ich hab‘ meiner Tauschpartnerin Christiane aus Innsbruck zwei Dinge gebacken/gekocht. Als erstes einmal einen Drei-Beeren-Kuchen (weil ich mit dem Verschicken von Kuchen recht gute Erfahrungen gemacht habe) und als zweites, weil mir ein popeliger Kuchen ziemlich wenig vorgekommen ist, einen Thymian-Erdbeer-Fruchtikus. (Da ist auch Zitrone drin, und die ist ja im Gegensatz zur Erdbeere wirklich eine Beere *hihi*) In Wahrheit hätte ich viel viel lieber etwas cremiges gebacken, aber schickt das mal per Post irgendwohin *pfft* Das zergatscht so schnell, so schnell kann man gar nicht schauen! Ich hoffe, Christiane hat Freude mit ihrer Post, mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht!

Hier schon mal ein Bild vom Packerl, die Rezepte gibt’s Montag und Dienstag! Ich bin ja nicht die begabteste der DekorateurInnen/EinpackerInnen, daher schaut das Packerl eher „geburtstagig“ aus… naja. Es ist der Gedanke der zählt…

Christiane hat mir im Gegenzug (natürlich pünktlich) ein wunderbares Paket geschickt mit Beerenkuchen im Glas, Heidelbeerkonfitüre mit Äpfeln und einer Erdbeer-Mostarda mit Zimt! Es war alles unglaublich köstlich und ich habe mich seeeehr gefreut als ich vom Krankenhaus heim gekommen bin und das Paket da war! Vielen Dank liebe Christiane!

Der Inhalt der Kiste – alles war wunderschön verpackt!

Heidelbeerkonfitüre mit Äpfeln und Erdbeer-Mostarda mit Zimt

Erdbeerkuchen im Glas – ich sag‘ nur „köstlich!“

Planwirtschaft in der Küche – Blogevent

Blogevent Speiseplan

Das ist ja mal ein cooles Blog-Event! Normalerweise mach‘ ich ja nicht bei so vielen Events hintereinander mit, aber dieses Thema passt zur Zeit bei mir einfach supergut. Ich muss ehrlich gestehen, dass hier im Hause Verkocht! die Wochenspeiseplanung nämlich in den letzten Monaten extrem schleifen gelassen wurde. Naja, wir haben ja auch nur ca. 50 m bis zum nächsten Supermarkt – trotzdem ist es mir manchmal peinlich, wenn ich zwei Mal am Tag dort aufkreuze, weil ich mir schon wieder nicht aufgeschrieben habe, was wir alles brauchen. *seufz*

Nun hat Peter von Aus meinem Kochtopf dazu aufgerufen, Wochenspeisepläne zu erstellen, die normal berufstätige Hobbyköche auch nach der Arbeit noch locker befolgen können. Und da noch dazu gerade Fastenzeit ist, hab ich mir gedacht, ich geb‘ dem ganzen einen „fastigen“ Kontext, also wenig Fleisch, viel Gemüse, leichte winterlich-frühlingshaft angehauchte Küche. Natürlich müssen die Rezepte auch relativ schnell gehen.

Hier also mein aus dem Archiv zusammengestellter Wochenspeiseplan:

Montag

Bärlauchnudeln

Einkaufsliste (für 2)

400 g Fussili
1 Zwiebel
1 Schuss Weißwein
250 g Schlagobers
2 Bund Bärlauch
Salz, Pfeffer

 

 

 

Dienstag

Knuspriger Tofu in Tomaten-Brokkolisauce

Einkaufsliste (für 3)

300 g Tofu
3 Tomaten
200 g Brokkoli
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1/2 TL fein gehackter Chili
kleines Stück Ingwer
2 EL Nước mắm
4 EL Sprossen
Salz, Pfeffer, Öl

 

Mittwoch

Lauchnockerl

Einkaufsliste (für 2)

1 Stange Lauch
4 EL Mehl
8 EL Semmelbrösel
4 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat

 

 

 

Donnerstag

Asiatisch gebratenes Rindfleisch mit Spinat

Einkaufsliste (für 1)

200 g Rindslungenbraten
1 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
1 EL Teriyakisauce
1 Knoblauchzehe
1 kleines Stück Ingwer
100 g Spinat
100 g Bambussprossen

 

 

Freitag

Fischsuppe auf finnische Art

Einkaufsliste (für 2)

3 Erdäpfel
3 Karotten
1 Kohlrabi
1 Zwiebel
250 ml Schlagobers
2 Knoblauchzehen
Schuss Weißwein
1/2 Stange Porree
250 g Lachsfilet