Zum Geburtstag {Wassermelonentorte}

Wir hatten wieder einen Geburtstag in der Familie. Mein Baby ist 3!!! Jahre alt! 3 Jahre alt und verrückt nach Wassermelonen. Natürlich wollte er auch eine zu seinem Geburtstag haben. Und KEINE Torte. Nun ist es ja nicht ganz so einfach, Wassermelonen zu bekommen, wenn man im Februar Geburtstag hat und in Bayern wohnt. Aber ich habe glücklicherweise lange danach Ausschau gehalten und die allerletzte Melone, die unser Geschäft hatte, geschnappt.

Natürlich wollte ich ihm aber auch eine Torte zu seinem Geburtstag machen, aber auch seine Wünsche berücksichtigen. Da kam mir sehr zu Gute, dass ich vor Jahren mal auf einem meiner Lieblingsblogs eine Wassermelonentorte gesehen habe. Das ist eine Wassermelone, die zugeschnitten aussieht, wie eine Torte! Genial! (Sorry für die schlechten Handyfotos, es war dunkel)

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Zutaten

1 Melone (ich hatte eine 5 kg Melone und sie war perfekt!)
1 Dose Kokosmilch (vollfett, aus dem Kühlschrank)
Beeren zum Verzieren

Zubereitung

Die Melone oben und unten abschneiden und den Rest auf Tortenform bringen.
Das durch die Kälte hart gewordene Kokosmilchfett (nicht die Flüssigkeit!) aufschlagen, sodass keine Klumpen mehr drin sind und dann als Glasur verwenden und die Melone damit verzieren. Beeren drauf, Kerzen drauf – Fertig!

Kosten für die gesamte Torte
– mit Preisen vom 15.02.2018: ca. 12 €

 

Happy 8. Geburtstag Verkocht!

Fast hätte ich wieder darauf vergessen, aber nur fast! Heute hat Verkocht! Geburtstag! Und zwar schon den 8.!

Zwischen der gestrigen Backerei (die ich, wenn ich ein bisschen nachgedacht hätte, gleich als Geburtstagscupcakes dekorieren hätte können), der heutigen Allerheiligenstriezelzubereitung und den zwei quengligen Kindern bei typischen Novemberwetter, wäre der Bloggeburtstag fast wieder ins Wasser gefallen.

Aber da mein Schwiegervater gestern eine Apfellieferung gemacht hat, habe ich mir gschwind den eh schon fast abgelaufenen Blätterteig geschnappt und schnell die Apfelrosen, die ich schon überall gesehen habe, nachgemacht. Easy-peasy und schmecken wie Apfelstrudel!

Was den Blog angeht, so wünsche ich mich, dass ich wie in den letzten Wochen weiter machen kann und dass es im nächsten Jahr keine so lange Funkstille mehr gibt wie dieses Jahr. Ich kann mich ja bemühen 😉

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Ihr könnt natürlich „Apfel-Blätterteigrosen“ googeln und ein paar Videos anschauen, das hätte ich auch vielleicht machen sollen, dann wären meine schöner geworden, aber so habe ich einfach nach meiner Erinnerung gebacken. Sie sind gut geworden, aber eben nicht die Schönsten 😉

Hier also das Rezept (naja… das ist vielleicht ein bisserl übertrieben gesagt) für die

Apfel-Blätterteigrosen

Zutaten (für 6 Stück)

1 Blätterteigrolle
2 Äpfel
1/2 Zitrone
1 EL Zucker
Wasser
Zimt, gemahlen

Zubereitung

Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen. Dann in 6 dünne Streifen schneiden.

Die Äpfel entkernen und dünnblättrig schneiden. Dann etwas Wasser in einen Topf geben, den Zucker und den Zitronensaft dazugeben und erhitzen. Wenn das Zuckerzitronenwasser heiß ist, die Apfelblätter dazugeben und kurz weich dünsten. Dann mit einem Sieblöffel die Äpfel aus dem Wasser geben und abkühlen und ausdünsten lassen.

Die Blätterteigstreifen derweilen mit etwas Zucker und Zimt bestreuen. Dann die gedünsteten Apfelblätter darauf nebeneinander rauflegen, den Teig auf die Äpfel umklappen und dann zu Rosen einrollen.

In Muffinformen (damit sie nicht auseinanderklaffen) bei 180 Grad für ca. 30 Minuten backen. Wenn ihr wollt, könnt ihr sie noch mit Staubzucker bestreuen, ich hab das aber nicht gemacht.

Fertig!

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Kosten pro Rose:
– mir Preisen vom 30.10.2017: ca. 0,13 €

 

Kürbiscupcakes mit Kürbistopfencreme

Happy Halloween!

Falls ihr es feiert, dann viel Spaß bei diversesten Parties heute Abend, und wenn ihr, so wie ich, einfach nur gerne backt, dann habe ich ein Rezept für euch, dass recht schnell geht und wirklich supergut schmeckt!

Ich habe diesmal einfach die Zutaten nach Gefühl zusammengeworfen (oder gerührt 😉 ) und, ich will mich ja nicht selbst loben, aber okay, ich lobe mich jetzt einfach mal selbst, diese Cupcakes sind SUPER! Genau die richtige Menge Kürbis im Teig und in der Creme, nicht zu süß, aber dennoch genau richtig! Sie gehen auch supergut aus den Formen raus, was für mich auch extrem wichtig ist. Perfekt!

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Hier also mein Rezept für

Kürbiscupcakes mit Kürbistopfencreme

Zutaten (für 12 Stück)

Für die Cupcakes

100 g Brauner Zucker
2 Eier (M)
150 g Kürbispüree
1 EL Zimt, gemahlen
50 g Öl
130 g Dinkelmehl, glatt
1 TL Backpulver

Für die Creme

250 g Magertopfen (Magerquark)
100 g Staubzucker
100 g Kürbispüree
250 ml Schlagobers
1 Päckchen Sahnesteif
1 EL Vanillezucker

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Zubereitung

Das Rohr auf 200 Grad vorheizen und ein Muffinblech mit Muffinformen auslegen.

Den Zucker mit den Eiern gut schaumig rühren. Dann das Kürbispüree und den Zimt einrühren. Das Öl einfließen lassen, dann das Mehl und das Backpulver hineinsieben und verrühren.

Jetzt die Muffinformen zu 3/4 füllen und dann für ca. 20 Minuten bei 200 Grad Celsius backen lassen.

Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Für die Creme den Topfen mit dem Staubzucker und dem Kürbispüree glattrühren. Dann in einer anderen Schüssel den Schlagobers mit dem Sahnesteif und dem Vanillezucker zu einer festen Creme schlagen. Den Kürbistopfen unter die Sahne heben.

Die Creme jetzt in einen Dressiersack mit runder Tülle füllen und auf die abgekühlten Cupcakes dressieren. (Sie schmecken auch gut, wenn man Kapstachelbeeren drauf setzt!)

Fertig!

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Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 30.10.2017: ca. 0,42 €

 

 

Herbstlich: Kürbishummus

Im Kindergarten bekommen die Zwerge immer Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise. Man muss sich also immer gut überlegen, was man kocht, damit man nicht zu viel macht oder die Kinder das vielleicht gar nicht essen.

Es hat sich deshalb eingependelt, als Vorspeise einfach Rohkost zu servieren. Das geht bei den Kleinen echt immer und wenn ihr sehen könntet, wie viel die da reinfuttern… buoh! Für so kleine Wichte sind das Mengen sage ich euch!

Ich wollte natürlich auch das Altbewährte für die Kinder nicht verändern, aber doch einen neuen Twist reinbringen. Also habe ich mir gedacht, ich mache einfach Hummus zur Rohkost dazu, dann können die Kinder selbst entscheiden, ob sie Rohkost wie immer, oder halt mit dem Neuen essen. Es ist suuuuper angekommen!! Alle haben probiert und manche haben fast mehr Hummus gegessen als Rohkost!

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Kürbishummus

Zutaten

1 Dose Kichererbsen
1/2 kleiner Hokkaidokürbis
1 EL Tahin (Sesampaste)
1 Knoblauchzehe (oder mehr, wenn ihr gerne Knoblauch mögt!)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Kürbis waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einem Topf weich kochen. Wenn die Kürbisstücke schön weich sind, das Wasser abgießen und die Stücke abkühlen lassen.

Die Kichererbsen aus der Dose geben, aber das Kichererbsenwasser zur Seite stellen!

Jetzt alle Zutaten mit dem Pürierstab oder im Standmixer gut pürieren, bis eine cremige Paste entstanden ist. Falls der Hummus noch zu fest sein sollte, einfach etwas vom Kichererbsenwasser dazugeben und weiter pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. (Ich habe fast kein Salz gebraucht, meine Kichererbsen waren einfach supergut!)

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Kosten:
– mit Bio-Preisen vom 9. Oktober 2017: 4,75 €

Oink oink: Schweinsöhrchen

Diese Schweinsohren haben nichts mit dem Tier zu tun 😉 Sie sind vielmehr süß, knusprig, lecker und total easy-peasy zu machen!

Wenn sich zum Beispiel auf einmal Leute ankündigen und ihr nichts zu Hause habt außer Blätterteig, Zucker und Zimt – tja – dann sind die Schweinsöhrchen sozusagen eh schon fast fertig! Die perfekte süße Knabberei für jede Party!

Schweinsöhrchen

Zutaten (für 40 Stück)

1 Blätterteig
2 EL Staubzucker
1 EL gemahlener Zimt

Zubereitung

Den Blätterteig ausrollen und mit Staubzucker (durch ein Sieb draufschütteln) und Zimt bestreuen.

Dann den Teig von beiden Seiten bis zur Mitte aufrollen, in kleine Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (nicht zu dicht, sonst backen die Öhrchen zusammen) und bei 150°C für ca. 15 min backen lassen.

Aus dem Rohr nehmen, auskühlen lassen, fertig!

Glaubt mir, die sind schneller weg, als ihr nachbacken könnt!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 31.10.2012: ca. 0,05 €

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Falls ihr gerne etwas gewinnen wollt und auf Trinkschokolade steht –
macht doch mit der ersten von drei Geburtstags-Verlosungen!

Für den kleinen Hunger: Ilsebrötchen

So, hier nun also das erste partytaugliche Rezept im Zuge der Verkocht! Geburtstagswoche!

Ilsebrötchen (oder Pizzabrötchen) eignen sich wirklich großartig für eine Party. Man kann den Belag schon am Vortag vorbereiten und stellt die Brötchen dann einfach kurz vor dem Essen zusammen, schiebt sie ins Rohr und 15 Minuten später sind sie auch schon fertig. Ein echt einfaches Partyrezept!

Ilsebrötchen

Zutaten (für 12 Stück)

12 Scheiben Toastbrot
200 g Gouda
200 g Schinken
4 EL Sauerrahm
4 EL Mayonnaise
1 EL Italienische Kräuter

optional: Tomate, Essiggurke, Paprika, Mozzarella etc.

Zubereitung

Den Käse und den Schinken (und falls gewünscht die Tomate, Essiggurke oder Paprika) in kleine Würfel schneiden (oder mit dem Zick-zyllis bearbeiten) und mit dem Sauerrahm, der Mayonnaise und den Kräutern gut verrühren.

Dann je 1 EL der Mischung auf jede Toastscheibe schmieren und für ca. 15 min im Backrohr bei 150°C backen lassen.

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 27.10.2012: ca. 0,21 €

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Falls ihr gerne etwas gewinnen wollt und auf Trinkschokolade steht –
macht doch mit der ersten von drei Geburtstags-Verlosungen!