Kaltstart

Bei meinem Privaten Blog habe ich einen Kaltstart gemacht, das werde ich hier jetzt auch einfach machen. Nach so langer Funkstille ist es nämlich sehr schwer, wieder ins Bloggen hineinzufinden. Auch wenn ich nicht blogge, koche ich natürlich trotzdem jeden einzelnen Tag und auch recht tolle Dinge… eigentlich auch Dinge, die ich verbloggen könnte. Aber Lust dazu hatte ich einfach nicht. Aber jetzt, jetzt lustets mich langsam wieder! Und da man als Hobby-Blogger ja machen kann, was man verdammt noch mal will, fange ich jetzt wieder damit an.

Ab morgen geht es wieder los, der erste Artikel hat nichts mit Kochen zu tun, aber doch mit Ernährung 😉

Ich habe mir als Challenge gesetzt, für ein Monat jeden 3. Tag zu posten. Ich hoffe, ich schaffe es… nein – ich WERDE es schaffen! Danach sollte ich doch wieder einigermaßen im Bloggen drin sein!

Also. Bis morgen. Und dann in 3 Tagen. Und in 3 Tagen. Und in 3 Tagen…

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Wir kochen jetzt auch regelmäßig im Kindergarten!

 

Muttertagssüß: Tiramisu

Ich kann mich noch gut an die allererste Mehlspeise erinnern, die ich meiner Mama zum Muttertag „gebacken“ habe: Tiramisu. Ich denke, ich war so ca. 8 Jahre alt und das Rezept dazu habe ich in irgendeiner Zeitschrift gefunden und da darin stand, dass man da den Herd nicht braucht und das „kinderleicht“ ist, habe ich mir gedacht: „Ich bin ein Kind, also kann ich das auch!“ Und wirklich – es war supereinfach und obwohl ich mich nicht mehr erinnern kann, wie es geschmeckt hat (Aber negative Erinnerung gibt’s auch keine, also wird es wohl ok gewesen sein!), assoziiere ich Tiramisu seitdem irgendwie immer mit Muttertag.

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Natürlich möchte ich jetzt auch zu meinem eigenen Muttertag Tiramisu haben. Und da ich zur Zeit überhaupt nicht beim Essen aufpassen muss, (YAY!) habe ich dieses Jahr das ganz klassische Tiramisu mit rohen Eiern gemacht. Das ist einfach mein absolutes Lieblingstiramisu, weil es so wunderbar fluffig ist und wenn nicht zu viel Kaffee und kein Rum (damit kann man mich beim Tiramisu jagen!) drin ist, könnte ich mich reinlegen! Ich präferiere sozusagen die Kinderversion 😉

Hier jetzt also das Rezept aus dem handgeschriebenen Buch meiner Mama (das Rezept aus der Zeitschrift von damals habe ich nicht mehr) für

Tiramisu

Zutaten (für einen kleine Auflaufform, für 4 Personen)

1 Tasse leichten Kaffee
4 Eier
500 g Mascarpone
2 EL Zucker
Ungesüßter Backkakao1 Packung Löffelbiskuit/Biskotten

(wenn ihr unbedingt wollt, noch etwas Rum)

Zubereitung

Den Kaffee kochen und in einem Suppenteller abkühlen lassen.

Die Eier in zwei verschiedene Rührschüsseln trennen. Das Eiklar steif schlagen. Dann in der anderen Rührschüssel die Eidotter mit dem Zucker schaumig rühren.

Wenn die Eidotter schön schaumig, hellgelb sind, das Mascarpone unterrühren. Dann den Eischnee unterheben.

Die Biskotten ganz kurz (wirklic nur GANZ KURZ! Sonst sind sie ganz kaffeegatschig- wäh!) in den Kaffee tunken und bodenbedeckend in die Auflaufform schichten. Dann eine Schicht Creme darüber. Den Backkakao durch ein Sieb daraufstreuen. Wieder eine Schicht Kaffee-Biskotten daraufgeben. Dann wieder Creme. Kakao. Biskotten. Creme. Kakao. So lange mit dem Schichten fortfahren, bis keine Creme mehr da ist.

Abschließen tu ich eigentlich immer mit einer Schicht Biskotten, die ich dann mit Kakao bestreue. Aber das bleibt ganz euch selbst überlassen. Diesmal habe ich noch geschlagenen Schlagobers (Sahne) draufgespritzt.

Dann ein paar Stunden an einem kühlen Ort durchziehen lassen (Am Besten im Kühlschrank über Nacht!) und dann kann genossen werden!

Bestes Muttertagsdessert ever!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 14. Mai 2017: ca. 1,78 €

Fastenzeit 2017: Tag 31 – 45

Endspurt! Jetzt ist es vorbei… irgendwie ist es unglaublich langsam vergangen, aber im Nachhinein irgendwie auch wiederum schnell. (Zeit ist relativ)

31. Tag – Freitag

Frühstück: Müslibuffet mit Früchten, Joghurt, Milch etc.
Mittagessen: Gemüseeintopf mit Kartoffeln
Abendessen: Eierspeis mit Zwiebel
Zwischendurch: Joghurt, Brot mit Butter

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32. Tag – Samstag

Frühstück: Sonntagsfrühstück am Samstag – mit weichem Ei und allem möglichen… inklusive Schinken für die Kinder
Mittagessen: Spaghetti mit Spinat-Blauschimmelkäsesauce, Salat
Abendessen: Jause mit Käse, Brot, Gemüse etc.
Zwischendurch: Eis von der Eisdiele (Mozart und Snickers)

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33. Tag – Sonntag

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Frühstück: Plättar mit Marmelade
Mittagessen: Gebackener Karfiol (Blumenkohl) und panierte Champignons mit Salat
Abendessen: Käsetoast und Eierspeis mit Zwiebel
Zwischendurch: Apfel, Joghurt

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34. Tag – Montag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao
Mittagessen: Kartoffeleintopf mit Majoran
Abendessen: Käsetoast und Eierspeis
Zwischendurch: Joghurt, Apfel

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35. Tag – Dienstag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao
Mittagessen: –
Abendessen: Gemüsecurry mit Reis
Zwischendurch: Banane

36. Tag – Mittwoch

Frühstück: Grießbrei mit Kakao und Früchten
Mittagessen: Matar Paneer mit Reis und vorher indische Suppe (keine Ahnung welche das war)
Abendessen: Penne mit Tomaten-Mais-Bohnensauce
Zwischendurch: Apfel

37. Tag – Donnerstag

Frühstück: Porridge mit Früchten
Mittagessen: Gemüsepaella mit buntem Gemüse
Abendessen: Kohlrabi-Kartoffelcremesuppe, Vogerlsalat mit Feta und Ei
Zwischendurch: Bananenmilch, Banane, Laugenbreze

38. Tag – Freitag

Frühstück: Porridge mit Früchten
Mittagessen: Kartoffelgulasch
Abendessen: Kartoffelgulasch
Zwischendurch: Käsebrot mit Schwarzem Johannisbeergelee, Schwarztee

39. Tag – Palmsamstag

Frühstück: Breze, Wasser, Käse
Mittagessen: Semmelknödel mit Eierschwammerlsauce, Salat
Abendessen: Jause und Reste vom Mittagessen
Zwischendurch: Heidelbeerkuchen, Apfelstrudel, Schokomoussetorte

40. Tag – Palmsonntag

Frühstück: Sonntagsfrühstück mit Käse, weichem Ei und Plunderkipferl vom Bäcker
Mittagessen: Gemüsestrudel mit Knoblauchsauce und Kartoffeln
Abendessen: Gemüsestrudel
Zwischendurch: Mehlspeise (Bananenschnitten, Heidelbeertorte, Cremeschnitte)

41. Tag – Montag

Frühstück: Buttersemmel, Schwarztee
Mittagessen: Frühlingsrolle mit sweet-Chili Sauce
Abendessen: Spaghetti mit Bärlauchsauce
Zwischendurch: Bananenschnitte

42. Tag – Dienstag

Frühstück: Joghurt mit Banane und Kakao
Mittagessen:
Abendessen: Bärlauchknöpfli mit Tomatensauce
Zwischendurch: Steirerschnitte

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43. Tag – Mittwoch

Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Bärlauchknöpfli mit einer winzigen Menge Tomatensauce (Reste)
Abendessen: Jause
Zwischendurch: Banane

44. Tag – Gründonnerstag

Frühstück: Joghurt mit Früchten
Mittagessen: Gemüsecurry mit Glasnudeln
Abendessen: Bärlauchcremesuppe, Brot
Zwischendurch: Joghurt, Banane

45. Tag – Karfreitag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Spinat mit Spiegelei und Bratkartoffel
Abendessen: Jause mit Käse, Brot etc.
Zwischendurch: Germteig-Osterhasen mit Butter

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Fazit: Ein paar Tage länger als 40 Tag war es zwar, aber wir haben durchgehalten! Ich habe mir das ganze ganz ehrlich leichter vorgestellt. Da wir ja an 5 von 7 Tagen eh sowieso vegetarisch essen normalerweise, war mir nicht bewusst, wie sehr mir der „besondere“ Sonntagsbraten, oder die Bolognesesauce zwischendruch mal an einem Mittwoch fehlen würden.
Ich brauche noch ein bisschen mentale Vorbereitungszeit, aber irgendwann möchte ich mal eine Zeit lang vegan essen versuchen. Aber wie gesagt… nach den 45 Tagen vegetarisch brauche ich jetzt ein wenig Zeit, um mich darauf vorzubereiten. Vielleicht im nächsten Jahr zur Fastenzeit dann? 😉

Oh! Und das Süßfasten ist eigentlich relativ gut gegangen! Außer Eis aus der Eisdiele, dass wir im wunderschönen März (die drei Jahre im „eisdielenlosen“ Schweden haben uns ganz schön zugesetzt!) wirklich extrem genossen haben, hat mir Schokolade und Co gar nicht gefehlt. Ich habe auch nicht gesündigt und nur ab zu zu was gebacken (oder Pudding gemacht), um den Süßjieper etwas im Zaum zu halten. Aber auch das war vielleicht nur 4 Mal in der gesamten Zeit! Yay!

Frohe Ostern!

Hallihallo liebe LeserInnen!

Ich möchte euch hiermit ein wünderschönes Osterfest (falls ihr es feiert) wünschen, ansonsten einfach ein paar schöne freie Tage (falls ihr welche habt)

Eure Bernadette

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P.S.: Die Osterhasen sind nach einem Rezept von backebackekuchen.com gebacken – und sie sind suuuuuper geworden! Riesen Rezeptempfehlung!

P.P.S.: Ich habe ernsthaft vergessen, auf „publish“ zu klicken, also kommt der pünktlich geschriebene Eintrag ein bisschen zu spät. *kopfschüttel*