Total einfach: Spaghetti Carbonara

Wah, schon wieder ewig nicht gebloggt! Und sogar den 11. hab ich wieder vergessen! Naja… ich hab‘ zwar eine gute Ausrede – dazu im nächsten Post mehr – aber so lange wollte ich euch eigentlich nicht schon wieder fern bleiben!

Okay, fangen wir halt mal mit was Einfachem an 😉 dann wird das schon wieder werden mit dem Bloggen!

Heute gibt’s hier ganz schnelle Spaghetti Carbonara, weil wir ca. 5 kg Speck von den Schwiegereltern bekommen haben und ich den ja auch mal verkochen muss 😉 Daher wird’s in nächster Zeit hier etwas Specklastig werden *hihi*

carbonara

Hier also mein Rezept für

Spaghetti mit Sauce Carbonara

Zutaten (für 2 Personen)

Spaghetti (ca. 300 g)

2 Eier
150 g Räucherspeck
eine Hand voll geriebener Parmesam
1 Schuss Sahne
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Spaghetti laut Packungsanweisung in gesalzenem Wasser al dente (bissfest) kochen.

Währenddessen den Speck in einer Pfanne (ohne Fett) kross anbraten. In einer Schüssel die Eier mit der Sahne, dem Parmesan und etwas Salz und Pfeffer verquirlen.

Wenn die Spaghetti fertig gekocht sind, abgießen und noch ganz heißt mit dem Speck und der Ei-Sahne-Parmesan-Gewürze-Mischung vermengen. Dabei sollte bei ständigem Rühren das Ei stocken und eine cremige Sauce entstehen. Wenn nötig, nochmal nachsalzen.

Tja, und dann kann die Pasta auch schon serviert werden!

Einfach, aber superlecker!

 

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 17.08.2014: ca. 1,24 €

Ausprobiert: Overnight-Oats

Ich habe ja schon ooooft über Frühstück geschrieben. Ich war ja nie die sonderlich tolle Frühstückerin, aber mit der Zeit hat sich das geändert. Da mein Partner leidenschaftlicher Frühstücker ist, hat er mich da ganz einfach mitgezogen! 😉 Aber ich brauche Abwechslung. Jeden Tag das Gleiche… nein, das ist nix für mich.

Daher probier‘ ich öfters mal was aus. (Wer Verkocht! schon länger liest, weiß das natürlich schon 😉 ) So hat mich mitzia von cook’n’roll durch ihren instagram feed auf overnight oats gebracht. Da ich porridge und co recht gerne esse, war ich natürlich neugierig, was es mit diesem Hafer auf sich hat und da hab‘ ich dann zu googeln begonnen. Und BUOH, gibt’s da viele Möglichkeiten!

Ich bin zum Beispiel auf die Site overnight-oats.de gestoßen und hab‘ mich ein bisserl informiert. Und nach deren „Gemischte Beeren im Park“ Rezept hab‘ ich dann, zur Saison passend, ein Blaubeer Overnight-Oats fabriziert. Yummie!! Mir hat’s unglaublich gut geschmeckt und ich werd‘ das jetzt öfter machen! Auch weil’s so extrem einfach ist. Da muss ich nicht mal den Herd einschalten in der Früh. Was will man mehr?

Prinzipiell mischt man einfach ein paar Löffel Haferflocken mit der doppelten Menge Flüssigkeit (div. Milch, Joghurt, Sauerrahm, Kefir, Topfen etc.) und lässt es in einem verschraubbaren oder verschließbaren Glas über Nacht stehen. In der Früh hat sich dann aus dem Hafer-Milchgemisch eine cremige Masse gebildet, die superlange das Hungergefühl weghält! Wenn man vor dem Verschließen noch ein paar Beeren draufgibt, ist das Ganze noch besser 🙂 Ich süße meinen oats meistens noch mit Honig, Ahornsirup, Löwenzahnhonig oder so… weil ich eine Süße bin und nicht ganz so auf so extrem gesundes Frühstück stehe 😉

Tja, worauf wartet ihr denn noch? Auf in die Küche und ein paar Dinge zusammenrühren, dann habt ihr morgen ein tolles Frühstück!

Klare Karottensuppe mit Polentatropferl

Hej hej aus Schweden! Meine Sommerpause hat doch ein bisschen länger gedauert, als gedacht. Wir waren ja 2,5 Wochen in Österreich und irgendwie konnte ich mich in der Zeit einfach nicht aufraffen, etwas zu kochen! Na gut, die unglaublich gute Küche unserer Verwandten und Freunde hat da natürlich auch mitgeholfen. Wir waren natürlich unglaublich oft irgendwo eingeladen und haben uns noch dazu an Leberkässemmeln und Co. gelabt. 😉

Aber jetzt bin ich wieder zurück und hoffe, euch wieder nette Rezept näherbringen zu können! Heute geht’s los mit einer Suppe. Jaaa, ich weiß, für den Sommer etwas untypisch, aber ich esse halt so gerne Suppe! Gut, dass auch mein Sohn gerne Suppe isst, sonst hätte ich ein kleines (großes) Problem. Aber Suppe geht bei ihm wie bei mir eigentlich immer!

So auch diese klare Karottensuppe, die schon lange in meiner „Das muss ich noch nachkochen“ Liste drin war. Sie ist nicht so schwer wie eine Cremesuppe wäre. Weil… ganz ehrlich, an warmen Sommertagen möchte man eher was anderes essen als eine warme Suppe. Aber diese Suppe, mit ihrem leicht süßlichem Geschmack und den zarten Polentatropferl drin… da kann, denk ich, keiner „Nein“ sagen! Außerdem ist bei uns jetzt gerade Karottenzeit… also ist diese Suppe geradezu eine ideale Sommersuppe!

Das Originalrezept hab‘ ich aus der Zeitrschrift essen&trinken spezial, Ausgabe 1/2013.

Hier meine Version davon:

Klare Karottensuppe mit Polentatropferl

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Suppe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
700 g Karotten
80 g Staudensellerie
200 g Lauch
6-8 EL Öl
2 Liebstöckelblätter
1 TL schwarze Pfefferkörner
2 TL Salz
1 Lorbeerblatt
4 Stiele Thymian
1,5 l kaltes Wasser

Für die Polentatropferl
125 ml Milch
20 g Butter
50 g Polenta
2 Eigelb
6-8 Basilikumblätter

Zubereitung

200 g der Karotten schälen und in Würfel schneiden. Den Staudensellerie und den Lauch ebenfalls putzen und in feine Ringe bzw. Scheiben schneiden.

Zwiebel ungeschält in die Hälfte schneiden und in einem Suppentopf ohne Fett auf der Schnittfläche anbraten, bis er schön braun geworden ist. Den Knoblauch, auch ungeschält, mit einem Messer flach zerdrücken und kurz mitbraten lassen.

Dann das Öl, die Karotten, den Staudensellerie und den Lauch auch kurz mitbraten lassen und dann mit dem Wasser aufgießen.

Pfeffer etwas zermörsern und mit dem Salz, Thymian, Liebstöckel und Lorbeer auch mitköcheln lassen. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 45 min köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die restlichen Karotten schälen. 400 g davon mit einer feineren Reibe reiben und zur Seite stellen. Die restlichen 100 g der Karotten in dünne, lange Stifte schneiden.

Für die Polentatropferl die Milch und Butter zusammen aufkochen lassen. Mit einer kräftigen Prise Salz würzen, dann kann man auch schon den Polenta einrieseln lassen. Dann den Polenta so lange auf der ausgeschalteten Platte rühren, bis der Teig schön dick geworden ist.

Dann den Teig in eine Rührschüssel geben und nach und nach die Eigelb mit einem Mixer unterrühren.

Jetzt die Basilikumblätter fein schneiden und ebenfalls in den Teig einarbeiten.

Einen Topf mit Wasser erhitzen und wenn das Wasser siedet, den Teig mit zwei Löffeln nockerlartig ins Wasser tropfen lassen. Ca. 5 Minuten im siedenden Wasser ziehen lassen und dann herausnehmen.

Zurück zur Suppe! Die geriebenen Karotten zur Suppe geben, kurz aufkochen lassen und dann 15 Minuten ziehen lassen. Dann den Fond durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen und das Gemüse gut ausdrücken.

Die Möhrenstifte im Fond aufkochen und die Suppe nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Jetzt muss man nur noch die Polentatropferl in die Suppe geben und es kann auch schon serviert werden!

Bon appétit!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 25. Mai 2014: ca. 1,64 €

Kurze Sommerpause

Hallihallo liebe LeserInnen!

Ich weiß ich weiß, zur Zeit hört man nicht sonderlich viel von mir – ich schaff‘ es einfach anscheinend nicht, etwas verbloggungswürdiges in der Küche zustande zu bringen. Daher mach‘ ich zum allerersten Mal im Leben von Verkocht! eine kurze Blogpause und verabschiede mich bis Mitte Juli in eine kurze Sommerpause! Ich hoffe, dass ich in der Pause wieder einigermaßen mein Blogger-Mojo zurückbekomme.

Natürlich werd‘ ich versuchen, am 11. Juli trotz trotzdem den verkochten Tag zu dokumentieren!

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Ich war in den letzten paar Wochen natürlich auch nicht untätig in der Küche – mein Sohn feierte ja seinen 2. Geburtstag, aber da wir nur Burger gegrillt haben, gibt’s eigentlich auch von da keine neuen Rezepte. (Hm… vielleicht wären ja die veganen Burger einen Blogpost wert? Ich werd‘ schauen… vielleicht schaff‘ ich ja wenigstens das)

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Die Schmetterlingstorte, die in Zusammenarbeit mit meiner Schwiegermutter entstanden ist, war auf jeden Fall der volle Erfolg! (Biskuitboden mit Erdbeertopfencreme, mit Schlagobers und Früchten belegt) Und auch meine veganen Zucchini-Schokoküchlein (ich hab‘ statt Sojamilch Kokosmilch genommen und einfach etwas Wasser dazugetan) mit Tofu-Sch0kocreme (Creme von diesem Rezept) sind gut angekommen.

Tja. Was gibt’s sonst noch so Neues? Eigentlich nix – wir werden in der nächsten Zeit mal Urlaub in Österreich machen – da freu‘ ich mich schon sehr drauf – wieder mal gutes Eis essen *yum* und hoffentlich besseres Wetter als hier in Schweden heuer *bibber* Hier hat’s zur Zeit ja nur unglaubliche 10°C. Die Schweden sagen, dieser Sommer heuer ist ein „milder Winter“. *hihi*

Okay, dann wünsch‘ ich euch einen wunderschönen restlichen Juni und Anfang Juli – wir hören/lesen uns dann hoffentlich wieder ab 12. Juli!

Schönen Sommer euch allen!