Apfelmuffins mit Haferflockenstreusel

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Ich war der festen Meinung, dass ich schon ein Apfelmuffinrezept auf dem Blog habe und habe deshalb nie auch nur daran gedacht, die Apfelmuffins zu fotografieren, die ich immer so fabriziere. Lustig, weil bei den Massen an Äpfeln, die wir in den letzten Monaten so hatten, gab’s natürlich öfters mal Apfelmuffins. Weil Muffins sind einfach so superschnell zu machen und sie haben die perfekte Größe zum Tee oder Kaffee dazu. Außerdem kann ich die sehr gut meinem Freund in die Arbeit einpacken.

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Ganz oft gibt’s bei uns sehr einfache Muffins, wo man nicht viele Zutaten braucht, aber ab und an g’lustets mich, ein bisserl mehr herumzu“scheißerln“ wie man bei uns so schön sagt. Und diese Muffins sind zwar supereasy, aber man braucht halt ein paar mehr Zutaten als für andere Muffins. Außerdem hab‘ ich Haferflocken einfach IMMER zu Hause.

Langer Rede kurzer Sinn – hier mein Rezept für

Apfelmuffins mit Haferflockenstreusel

Zutaten (für ca. 15 Stück)

Für die Streusel

70 g Zucker
2 EL (ca. 20 g) Weizenmehl
2 EL (ca. 20 g) Haferflocken
½ TL Zimt
20 g weiche Butter

Für den Teig

300 g Mehl
100 g Haferflocken
120 g Zucker
1,5 TL Zimt
3,5 TL Backpulver

200 g Milch
50 g Joghurt
50 g Öl
100 g Apfelmus
2 Eier

4 Äpfel, mittelgroß (ca. 450 g)

Zubereitung

Für die Streusel:

Die weiche Butter mit den restlichen Zutaten mit den Fingern zu Krümeln verkneten.

Für die Muffins:

Zuerst die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Das Muffinblech mit Muffinformen auslegen oder befetten und bemehlen. Das Rohr auf 200° C vorheizen.

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Dann die feuchten Zutaten in einer anderen Schüssel verquirlen.
Die trockenen zu den feuchten Zutaten mischen, gut vermengen und dann die Äpfel unterheben.

Jetzt den Teig in die Form füllen und dann die Streusel auf die Muffins aufteilen.

Dann die Muffins für 5-10 bei 200°C im Rohr backen, dann die Temperatur auf 150°C drosseln und für weitere 15-20 Minuten backen.

Feeertig!

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Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 31.10.2014: ca. 0,24 €

Ausprobiert: Overnight-Oats

Ich habe ja schon ooooft über Frühstück geschrieben. Ich war ja nie die sonderlich tolle Frühstückerin, aber mit der Zeit hat sich das geändert. Da mein Partner leidenschaftlicher Frühstücker ist, hat er mich da ganz einfach mitgezogen! 😉 Aber ich brauche Abwechslung. Jeden Tag das Gleiche… nein, das ist nix für mich.

Daher probier‘ ich öfters mal was aus. (Wer Verkocht! schon länger liest, weiß das natürlich schon 😉 ) So hat mich mitzia von cook’n’roll durch ihren instagram feed auf overnight oats gebracht. Da ich porridge und co recht gerne esse, war ich natürlich neugierig, was es mit diesem Hafer auf sich hat und da hab‘ ich dann zu googeln begonnen. Und BUOH, gibt’s da viele Möglichkeiten!

Ich bin zum Beispiel auf die Site overnight-oats.de gestoßen und hab‘ mich ein bisserl informiert. Und nach deren „Gemischte Beeren im Park“ Rezept hab‘ ich dann, zur Saison passend, ein Blaubeer Overnight-Oats fabriziert. Yummie!! Mir hat’s unglaublich gut geschmeckt und ich werd‘ das jetzt öfter machen! Auch weil’s so extrem einfach ist. Da muss ich nicht mal den Herd einschalten in der Früh. Was will man mehr?

Prinzipiell mischt man einfach ein paar Löffel Haferflocken mit der doppelten Menge Flüssigkeit (div. Milch, Joghurt, Sauerrahm, Kefir, Topfen etc.) und lässt es in einem verschraubbaren oder verschließbaren Glas über Nacht stehen. In der Früh hat sich dann aus dem Hafer-Milchgemisch eine cremige Masse gebildet, die superlange das Hungergefühl weghält! Wenn man vor dem Verschließen noch ein paar Beeren draufgibt, ist das Ganze noch besser 🙂 Ich süße meinen oats meistens noch mit Honig, Ahornsirup, Löwenzahnhonig oder so… weil ich eine Süße bin und nicht ganz so auf so extrem gesundes Frühstück stehe 😉

Tja, worauf wartet ihr denn noch? Auf in die Küche und ein paar Dinge zusammenrühren, dann habt ihr morgen ein tolles Frühstück!