3 Zutaten Challenge: Raviolisalat mit Erdbeeren, Ziegenkäse und Balsamico

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Das halbe Jahr ist vorbei, willkommen zur 6. Ausgabe der „3 Zutaten Challenge“!

Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Diesmal hat sich die liebe Ulli von fitundglücklich die Aufgabe ausgedacht – und es ist eine supertolle Challenge geworden dieses Mal!

mamaness-5-ulli-und-miniDie Ulli hat seit 2010 ihren Blog „Fit und Glücklich„. Dort schreibt sie über Ernährung (sie macht „clean eating“), Fitness, ihren Sohn und alles dazwischen. Sie ist bald zweifache Mama und wirklich eine der fittesten Schwangeren, die ich kenne. Ich habe ja beide Male nicht so viel Energie gehabt, wie sie leider. Ein Kochbuch gibt es auch von der Ulrike, das muss ich mir besorgen, wenn ich wieder mal in Österreich bin – „Clean Eating: pur essen, gesünder Leben„*

Und welche Zutaten hat sich Ulli ausgedacht?

Erdbeeren – Ziegenkäse – Balsamico

Das Thema, passend zu den sommerlichen Temperaturen: Raviolisalat

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Ziegenkäseravioli mit Spinat-Tomatensalat und Erdbeerdressing

Zutaten (für 2 Personen als Hauptspeise, für 4 Personen als Vorspeise)

Für die Ravioli
300 g Mehl
2 Eier
1 TL Olivenöl
Wasser (ich habe 9 EL gebraucht)

Für die Fülle
1 EL Olivenöl
1/2 Zwiebel
1 Hand Babyspinat
100 g Ziegenweichkäse
1 Schuss Schlagobers
Salz
10 Basilikumblätter

Für den Salat
kleine Babyspinatblätter
Kirschtomaten
Basilikumblätter

Für das Dressing
10 Erdbeeren
2 EL Balsamicoessig

Zubereitung

Für den Nudelteig das Mehl mit den Eiern und dem Olivenöl verkneten. Dann Löffelweise das Wasser zugeben, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Er sollte nicht zu trocken sein. Ich brauche mit dem schwedischen Mehl immer viel mehr Wasser als in Österreich. Das müsst ihr nach Gefühl machen! Wenn der Teig schön glatt vor euch liegt, in eine Schüssel geben, mit Olivenöl bestreichen und mindestens 30 Minuten rasten lassen.

Währenddessen kann man die Fülle vorbereiten. Den Zwiebel, den Babyspinat und den Ziegenkäse klein schneiden. Dann zuerst den Zwiebel mit etwas Olivenöl anrösten, den Babyspinat dazugeben und mit einem Schuss Schlagobers ablöschen. Etwas einkochen lassen, dann den  Ziegenkäse unterrühren und den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Jetzt großzügig salzen. Den Basilikum klein schneiden und unterrühren.

Für das Dressing, einfach die entstrunkten (ist das ein Wort?) Erdbeeren mit dem Balsamico pürieren.

Wenn der Nudelteig genug gerastet hat, kann man auch schon langsam das Wasser für die Pasta zustellen.

Den Nudelteig dünn ausrollen und Kreise ausstechen. Je einen halbe bis ganzen Teelöffel der Füll draufgeben in der Mitte zusammenschlagen und mit einer Gabel den Rand gut festdrücken.

Im leicht köchelnden Wasser für ca. 5 Minuten kochen lassen. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie im Normalfall fertig.

Den Spinat und die halbierten Tomaten am Teller anrichten, Basilikum draufgeben, die Ravioli darübergeben und mit dem Dressing beträufeln.

„Mama, das schmeckt fast ZU gut!“, war das Kommentar meines 4jährigen Sohnes. Das will ich einfach mal so stehen lassen.

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Kosten pro Person:
– mir Preisen vom 30. Juni 2016: ca. 3,1 € (als Hauptspeise), ca. 1,55 € (als Vorspeise)

 

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3 Zutaten Challenge: Suppe mit Steckrübe, Grünkohl und Ziegenkäse

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Willkommen beim zweiten Durchgang meiner 3 Zutaten Challenge! Letztes Mal hatten wir ja orientalisches Lamm, diesmal geht’s in eine ganz andere Richtung.

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

christianDie Februar-Challenge hat sich mein Bruder Christian ausgedacht. Er ist Koch von Beruf und kocht in Hauben- oder Sternelokalen. Seit einigen Jahren lebt er in Deutschland und zur Zeit kocht er wieder Mal in Bayern. Mittlerweile ist er auch schon Souschef und irgendwann wird er wohl auch mal Küchenchef in so ’nem Sterneladen sein. Ist nur ’ne Frage der Zeit. Er war nicht allzu glücklich, dass er sich in dem so ziemlich schlechtesten Monat im Jahr für frische Produkte die Zutaten aussuchen musste. 😉

Aber was hat er sich denn nun für mich ausgedacht?

Steckrübe – Grünkohl – Ziegenkäse

Das Thema dazu:

Suppe oder Eintopf

 

Nun ja. Ganz ehrlich hat mich diese Auswahl etwas herausgefordert und ich muss sagen, dass ich nicht dachte, dass mein herumgepantsche schmecken wird. Überraschenderweise ist es aber superlecker geworden! Das Nockerlrezept ist zwar noch nicht ganz ausgereift, aber ich hab‘ etwas schmackhaftes aus den Zutaten gemacht… das passt für mich dann schon 😉

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Grünkohl-Steckrübensuppe mit Ziegenkäse“nockerl“

Zutaten (für 4 Personen)

180 g Grünkohl
1 Steckrübe
1 Zwiebel
Wasser oder Gemüsefond
Salz, Pfeffer

50 g Ziegenweichkäse
100 g Cottage Cheese
90 g Grieß
1 Ei
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Für die Nockerl den Ziegenweichkäse klein schneiden, mit dem Cottage Cheese, dem Grieß, dem Ei, etwas Salz und Pfeffer gut vermengen. Im Kühlschrank rasten lassen. (Am Besten wäre eine Stunde)

Für die Suppe den Grünkohl waschen und die dicksten Teile des Strunks wegschneiden. Dann grob zerschneiden und in einen Topf geben. Die Steckrübe schälen und halbieren. Die eine Hälfte in gleichmäßige Würfel schneiden und mit etwas Öl in einer feuerfesten Form im Ofen bei 200 Grad Celsius backen lassen. Die andere Hälfte grob schneiden und zum Grünkohl geben. Den Zwiebel schälen und grob schneiden. Auch zum Grünkohl geben.

Dann das Gemüse mit Wasser oder Gemüsefond (so viel, dass das Gemüse gerade so davon bedeckt ist) aufkochen lassen. Dann so lange köcheln lassen, bis die Steckrübe weich ist. Die Suppe gut pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss gut würzen.

Jetzt wieder zu den „Nockerl“. In einem Topf Wasser zum Wallen bringen. Es sollte schon köcheln, aber nicht extrem wild kochen. Dann mit einem Löffel Nockerl in das Wasser fallen lassen und darin ein paar Minuten ziehen lassen. Meine ersten Nockerl sind super geworden, die zweite Partie ist leider zerfallen, aber nachdem ich noch mehr Grieß dazu getan habe und nach weiterer Wartezeit im Kühlschrank, waren sie wieder okay. Aber auch wenn sie euch zerfallen – sie schmecken super! (Vielleicht wäre es auch besser, sie gleich in der Suppe ziehen zu lassen?)

Die Suppe mit den „Nockerl“ und der Ofensteckrübe servieren. Schmeckt super interessant! (Auch unser 3jähriger hat sie mit Begeisterung gegessen!)

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 20. Februar 2016: ca. 1,39 €