Chili sin carne, aber mit Halloumi

Manchmal kommt es vor, dass aus der Not heraus Rezepte entstehen, die ich dann gaaaaanz oft mache, weil sie so gut sind. So auch dieses hier. Halloumi würde ich normalerweise ja nicht wirklich in Chili geben, aber irgendwie fehlte letzten Sommer dann das gewisse Etwas, als ich wieder mal Veggie-Chili kochte, und da wir noch Halloumi vom letzten Grillabend übrig hatten, kam er eben da rein. Und BUOH – ist das gut!! (Außerdem versuche ich immer, genug Protein im Essen zu haben, weil ich ansonsten wieder SOFORT hungrig bin… ich brauch‘ anscheinend sehr viel davon) Und als ich dann letztens ein Bild davon auf instagram gepostet habe und das Interesse so groß war, hab‘ ich mir gedacht, dass ich das Rezept wohl auch hier veröffentlich muss!

Tja, recht viel mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen – es geht schnell und schmeckt gut. Was will man als vielbeschäftigter Mensch mehr? (Und heutzutage ist doch wirklich jeder viel beschäftigt, oder?) Und würzen muss man dafür auch nicht können, weil der Halloumi ist schon so salzig, dass man nur etwas Chilisalz braucht… und das ist dann auch schon genug.

chilisincarnehalloumi

Chili sin carne mit Halloumi

Zutaten (für 4 Personen… oder mehr… aber wir sind große Esser)

3 EL Öl
2 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Zucchini oder Karrotte oder… (was halt gerade Daheim ist und dazu passt)
2 EL Tomatenpaste
1 Dose geschnittene Tomaten
1 Packung passierte Tomaten
1 kg gemischte Bohnen aus der Dose (zB. Indianerbohnen, Riesenbohnen, schwarze Bohnen, Kichererbsen etc.)
250 g Mais aus der Dose
1 TL Chilisalz
2 Packungen Halloumi

Zubereitung

(Falls ihr getrocknete Bohne verwenden wollt, müsst ihr die bitte schon am Vortag in Wasser einweichen und dann kochen.)

Zwiebel und Knoblauch schälen, klein schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und den geschnittenen Zwiebel und Knoblauch anbraten. Dann die Zucchini und/oder Karrotte schälen, in Stückchen schneiden und auch kurz mitbraten lassen. Dann die Tomatenpaste einrühren, kurz mitrösten und dann mit den passierten und geschnittenen Tomaten ablöschen. Kurz köcheln lassen und dann die Bohnen abgetropften Bohnen und den Mais dazugeben. Das Chilisalz dazu, umrühren.

Den Halloumi aus der Packung nehmen und abtropfen lassen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls ein paar Minuten mitköcheln lassen und etwas durchziehen lassen. (Umso länger das Chili zieht, umso besser ist es) Tja, und dann seid ihr auch schon fertig!!

Wir essen dieses Chili immer mit Reis, aber natürlich könnt ihr es mit allem essen, was ihr wollt  – Brot, Couscous etc.

Kosten pro Person
– mit schwedischen Preisen vom 17.11.2015: 1,78 €

Baby led weaning – Fortsetzung & Brokkolikroketten

Heute melde ich mich mal wieder von der Beikostfront! Ja, es war so weit und wir haben ‚mal wieder mit Baby-led weaning gestartet und diesmal läuft das wirklich etwas anders ab! War ja eh klar, da kein Kind wie das andere ist, aber dass mein zweiter Sohn wie ein kleiner Staubsauger is(s)t, hätte ich nicht gedacht. Recht viel unterschiedlicher als beim letzten Mal könnte es echt nicht ablaufen! Wobei… man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben. Vielleicht überlegt er es sich ja anders und entscheidet sich plötzlich, dass Essen doch blöd ist. Ich halte euch auf dem Laufenden 😉 Über den schwierigen Start beim Essen meines älteren Sohnes habe ich ja schon geschrieben, auch die Regeln des BLW habe ich erklärt und was man in den ersten Monaten geben kann.

Diesmal bin ich viel lockerer, der Kleine isst das ungewürzte Essen mit, das wir (in gewürzter Form) auch essen und was er halten kann. Teilweise mach‘ ich ihm, so wie beim ersten Mal auch schon, Gemüsesticks oder er bekommt Obst, (Hier nachzulesen – KLICK) oder ich drück‘ ihm einen selbst gemachten Squooshi in die Hand.

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Heute bekommt ihr mal ein BLW-spezifisches Rezept von mir. Wie ihr wisst, müsstet ihr ja nix spezielles kochen für eure Kleinen, wenn ihr BLW praktiziert, aber naja… man ist halt doch Mama und will seinem kleinen Wonneproppen was Eigenes machen. (Ich hatte mich zum Beispiel in der ersten Schwangerschaft schon TOTAL aufs Brei kochen gefreut, bevor ich auf BLW gestoßen bin. *seufz* Es kommt halt immer anders, als man denkt)

Prinzipiell ist Brokkoli ja eh ein extrem tolles BLW-freundliches Gemüse. Mein Großer hat die „Bäume“ geliebt, aber trotzdem kann man ihn auch in anderer Form servieren. Die Kroketten sind auch eine super Beilage für Erwachsene! 😉

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Hier also nun mein Rezept für Große und Kleine Esser:

Brokkoli- Kroketten

Zutaten (für ca. 15 Stück)

1 kg Brokkoli (TK oder frisch)
1 Ei
Semmelbrösel
Salz
evt. Gewürze und Kräuter

Zubereitung

Frischen Brokkoli kurz blanchieren, dann in kleine Stückchen hacken. Wenn ihr Tiefkühl-Brokkoli verwendet, auftauen lassen, das Wasser etwas rausdrücken und dann in kleine Stücke hacken.

Das Ei und eine Prise Salz dazugeben und mit so viel Semmelbrösel vermischen, dass man gut Kroketten daraus formen kann. (Ich habe ziemlich viele Semmelbrösel gebraucht, weil mein TK-Brokkoli recht feucht war!)

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und im Rohr bei 200°C für ca. 25 Minuten backen. Fertig!

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Preis pro Stück
– mit Preisen vom 25. Oktober 2015: 0,18 €

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Hier findet ihr noch weitere Artikel zu dem Thema:

BLW – Einführung
BLW – Wann anfangen? und Regeln
BLW – Was das Baby anfangs isst
BLW – Brei und Suppe
BLW – Unsere Erfahrungen
BLW- Fortsetzung und Brokkolikroketten

 

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Psssst… habt ihr gewusst, dass es Verkocht! auch auf facebook gibt?
Nein? Na dann schnell auf diesen link geklickt!

{Schwedisch} Hasselbackspotatis

Erdäpfel kennt jeder, mag jeder und jeder weiß, wie man sie zubereitet. Und man kann diese schmackhafte Knollen ja auch auf tausend verschiedene Arten und Weisen zubereiten.

Da die Schweden unglaublich auf „Färsk Potatis“, das sind Heurige Erdäpfel, stehen, hat sich ein Restaurant in Stockholm mal etwas Anderes ausgedacht. Vielleicht kennt ihr die Hasselbackspotatis, aus dem Restaurant Hasselbacken, schon – mir jedoch waren sie neu.

Ich zeige euch hier die Basisversion mit Semmelbröseln, man kann sie aber natürlich auch mit Käse, Speck etc. machen!

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Und jetzt verrat‘ ich euch, wie man sie macht. Geht sehr einfach und macht ganz schön was her! Die sind irgendwas zwischen Ofenkartoffel und Chips. Knusprig und gleichzeitig mürb – grandios!

 

Hasselbackspotatis (Hasselbacksche Erdäpfel)

Zutaten (für 2 Erwachsene und 1 Kind als Beilage)

10 mittelgroße Heurige Erdäpfel (Neue Kartoffeln)
ca. 7 EL Butter
Salz
Semmelbrösel

Zubereitung

Rohr auf ca. 220°C vorheizen. Auflaufform mit Butter ausstreichen.

Man wäscht die Erdäpfel, trocknet sie und schneidet sie fein ein. Aber vorsicht, nicht ganz durchschneiden! Am Besten legt man die Erdäpfel in einen etwas vertieften Holzlöffel, so hat man keine durchgeschnittenen Erdäpfel.

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Eingeschnittene Erdäpfel in die ausgebutterte Auflaufform legen. 3 EL Butter schmelzen und jeden Erdäpfel damit gut mit Hilfe eines Pinsels bestreichen. Dann für 20 min in den Ofen geben.

Danach wieder mit 3 EL geschmolzener Butter einpinseln, gut salzen und mit Semmelbröseln bestreuen. Wieder 20 min backen lassen.

Et voilá! Fertig sind euere Hasselbackschen Erdäpfel! Passen gut zu Fleisch, Fisch… eigentlich zu eh allem!

hasselback3Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 30. Juni 2015: 0,35 €

Nachgekocht: {Butternut Crumble}

butternutcrumble

Es ist euch vermutlich nicht aufgefallen, da ich nicht gefeiert habe, aber ich bin zu Weihnachten 30 Jahre alt geworden. Vielleicht feiere ich ja noch nach, aber bis dato hab‘ ich außer mit meinen, zu der Zeit noch nur 2, Männern Torte gegessen und das war’s. Ich war ja Hochschwanger. Nun ja.

Aaaaber ich hab‘ dafür geeeenialste Geburtstagsgeschenke bekommen! Nicht nur, dass eine Küchenmaschine bei uns eingezogen ist, hab‘ ich dank meiner Schwiegerfamilie ein paar Kochbücher bekommen! So auch „My Paris Kitchen“ von David Lebovitz, dessen Blog ich schon seit Jahren lese. Ich liebe den Mann einfach. Er kocht und schreibt einfach genial!

Vor zwei Wochen dann, hab‘ ich mir in einem Anflug von „ich vermisse die österreichischen Produkte“ Butternut Kürbis gekauft. Obwohl jetzt gar nicht Kürbissaison ist. Und ich keine Ahnung hatte, was ich damit jetzt eigentlich anstellen soll. Weil Kürbiscremesuppe mag ich mit Butternut nämlich nicht. Da gehört für mich NUR Hokkaido rein. Na gut. Zwei Wochen lag der Kürbis in unserem Lager rum… bis ich endlich bei einer meiner Kochbuchschmökersessions (Ist das ein Wort? Jetzt ist es eins! 😉 ) eben bei David Lebovitz das Rezept für pikanten Butternut squash crumble gefunden habe! Und obwohl ich das Rezept nur so ungefähr befolgt habe (ich hab‘ keine Ahnung, wie viel Kürbis ich hatte und hab‘ den Käse einfach weggelassen) ist es suuuupergut geworden! Der Crumble hat genial zum gebratenen Lachs gepasst, den ich dazu gemacht hab‘!

Langer Rede kurzer Sinn, jetzt ab zu meiner sehr ungenauen Version vom Rezept aus My Paris Kitchen, von David Lebovitz:

Butternut Crumble

etwas Butter
Schuss Olivenöl
Zwiebel
1 Butternut Kürbis
Thymian (getrocknet oder frisch, was ihr grad habt)
Salz
1/4 l Hühnerfond
Petersilie

100 g Semmelbrösel
70 g Polenta
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
55 g Butter (zimmerwarm)
1 Ei

Zubereitung

Den Ofen auf 190°C vorheizen und eine Auflaufform großzügig mit Butter einfetten.

Den Kürbis schälen, die Samen entfernen und in ca. gleich große 2cm Stücke schneiden. Den Zwiebel schälen und fein würfeln. Dann die Butter in einem Topf schmelzen, Olivenöl dazu, wenn alles aufgeheizt wurde, zuerst den Zwiebel, dann den Kürbis anbraten bis er gebräunt ist. Dann das Salz, den Thymian und den Hühnerfond dazugeben, umrühren und den Fond etwas reduzieren lassen.

Dann das Ganze in die Auflaufform füllen, die geschnittene Petersilie drauf, etwas andrücken, das Ganze mit Aluminiumfolie abdecken (oder wenn ihr einen Deckel für die Auflaufform habt, umso besser!) und für ca. 30 Minuten im Rohr backen lassen, sodass der Kürbis weich wird.

Währenddessen bereiten wir die Brösel zu. Dafür mischt man die Semmelbrösel, die Polenta, Zucker, Salz und Butter und rührt das ganze mit der Küchenmaschine oder dem Mixer zu einer krümeligen Masse. Dann das Ei dazu und noch etwas rühren, bis die Masse anfängt, zusammenzuklumpen.

Den Kürbis aus dem Ofen nehmen, die Folie abnehmen und die Bröselmasse darauf verteilen. Dann das Ganze nochmal in den Ofen und bei 180°C für ca. 20 Minuten backen, bis die Brösel leicht braun geworden sind. Et Voilá! Fertig!

 

(Wie gesagt, Mr. Lebovitz hat in seiner Bröselmasse auch noch Parmesan drin, das hab‘ ich nicht gemacht und es war trotzdem außerordentlich gut!)

 

Kosten pro Auflauf:
– mit Preisen vom 16.05.2015: ca. 4,7 €