Vietnamesische süßsaure Fischsauce – Nuoc cham

Nuoc mam (eine Zutat dieser Sauce) ist aus der vietnamesischen Küche einfach nicht wegzudenken. Jedes Mal läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich den Geruch in die Nase bekomme. Ich halte alle „kontaminierten“ Behälter immer ganz weit von mir weg, um den Geruch ja nicht zu weit zu mir kommen zu lassen.

Aber oooooh, wenn man die Sauce verarbeitet und die fertigen Produkte zu essen bekommt, kommt man aus dem Schwärmen nicht mehr heraus – wie die hier vorgestellte Sauce.

Nước chấm

Zutaten:

180 ml Nuoc mam (Fischsauce, in gut ausgewählten Asialäden zu bekommen. Meine habe ich in Saarbrücken gekauft)
120 g Zucker
180 ml frisch gepresster Limetten- oder Zitronensaft (ich mische immer)
1 große Knoblauchzehe, zerdrückt, fein gehackt oder in Scheiben geschnitten (ich presse)
1-2 rote Thai-Chillies, halbiert oder in feine Ringe geschnitten

Zubereitung

Die Fischsauce und den Zucker in einer Schüssel so lange verrühren, bis sich eine homogene Mischung entstanden ist.
Zitronen/Limettensaft, Knoblauch und Chillies dazugeben und vor dem Servieren mindestens 20 Minuten ziehen lassen. (Besser ist ca. eine Stunde, dann können sich die Fischsauce und der Zitronen/Limettensaft so richtig verbinden. Aber zudecken, der Geruch ist anfangs noch sehr stark!) Dann kann serviert werden!

Wer gerne Knoblauch mag (so wie ich) kann auf jeden Fall mehr Knoblauch in die Sauce geben. Je feiner der Knoblauch und die Chillies zerkleinert werden, umso schärfer wird die Sauce.

Fremdkochen: Erdäpfel- Fenchelküchlein mit Avocadocreme

Fremdkochen Antipasti

Heute einmal etwas ganz anderes! Da ich bis vor ca. 2 Wochen immer nur englischsprachige Food-Blogs gelesen habe, hatte ich keine Ahnung, dass es sowas wie Food-Events überhaupt gibt. Das heißt, jemand gibt ein Thema vor und andere kochen dann nach diesem Thema und stellen es auf ihre Blogs.

Nun, die Hüttenhilfe macht das anders. Sie gibt ein Thema vor und man muss sich auf einem anderen Blog ein Rezept dazu suchen und nachkochen – das ganze nennt sich dann Fremdkochen!

Et voilá – da mach‘ ich doch glatt mit!

Ausgesucht habe ich mir ein Antipasti-Rezept von Lucullian delights – einer in Italien wohnhaften Schwedin. Und die muss ja wissen, was Antipasti sind, oder? ;o)

Erdäpfel- Fenchelküchlein mit Avocadocreme

Zutaten:


1 größerer Erdapfel pro Person
1/2 EL Fenchelsamen pro Person
1 reife Avocado
Limettensaft (oder in meinem Fall Zitronensaft)
Zwiebel, gehackt
Salz
Olivenöl, extra vergine

Zubereitung:


– Die Erdäpfel reiben und mit Salz und den Fenchelsamen mischen.
– Die Küchlein in einer Pfanne mit Olivenöl braten. (Ilva verwendete hier eine runde Keksform, ich besitze so etwas jedoch nicht) Vorsichtig braten, da die Küchlein sehr schnell ankleben und dann natürlich anbrennen!
– Die Avocado pürieren und mit ein paar Tropfen Limetten- oder Zitronensaft und Salz vermischen. Dann kann man die Creme entweder mit den gehackten Zwiebeln vermengen oder man serviert die Zwiebel und die Avocadocreme als Garnierung auf den Küchlein.

Obwohl mich das Braten der Erdäpfel unglaublich frustriert hat war der Geschmack am Ende den Aufwand wert. Die verschiedenen Geschmäcker spielen in diesem Ensemble einfach perfekt zusammen!