3 Zutaten Challenge: Süßspeise mit Reis, Mango und Schokolade

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Jetzt ist schon ein drittel des Jahres um, das heißt, diesmal haben wir schon die 4. Ausgabe der 3 Zutaten Challenge! Cool! Diesmal wird’s süß!

Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Die April-Challenge hat meine Schwägerin Julia vorgegeben. (Ja, schon wieder eine Julia! 😉 ) Juli arbeitet in einer Presseabteilung und muss sich des öfteren mit merkwürdigen Anrufen herumschlagen. Für ihre zwei kleinen Töchter kocht sie mit ihrem Mann jeden Tag ganz viel Leckeres und auch wir durften schon oft bei ihnen Essen und Genießen!

Und welche Zutaten hat Julia für mich ausgesucht?

Reis – Mango – Schokolade

Das Thema dazu: Süßspeise

Das sollte ja eigentlich kein Problem darstellen, würde man denken. *seufz* Jaha, mir kam aber etwas mein Hirn in die Quere! Ich denke einfach zu kompliziert und will nie das Offensichtliche machen. Schokomilchreis mit Mangostückchen war mir nämlich zu einfach.

Also hab‘ ich recherchiert und gegoogelt und gepinterest und habe… nichts gefunden, was mich angesprochen hätte.

Aber schlussendlich ist mir dann doch noch eine brauchbare Idee in die Hände gefallen, nämlich Reisküchlein mit Germteigboden. Und sie schmecken super!

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Schokolade-Mango-Reisküchlein

Zutaten (für 6 Stück)

Für den Teig:
200 ml Milch
20 g Germ
50 g Zucker
350 g Weizenmehl
Prise Salz

Für den Reis:
250 g fertiger Milchreis
100 g Schokolade
2 Eigelb
2 Eiweiß

1 Mango

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Zubereitung

Auf jeden Fall als Erstes den Milchreis zubereiten. Am Besten bereitet man den Milchreis für die Reisfülle schon am Vortag, oder ein paar Stunden vorher zu, damit er nicht mehr heiß ist! Es sollte ein relativ flüssiger Milchreis sein, also bitte nicht zu fest zubereiten!

Für den Teig die Milch mit dem Zucker und Salz leicht erwärmen, dann die Germ darin auflösen. Jetzt mit dem Mehl zu einem glatten Teig verkneten.

30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig nochmal kurz durchkneten und ein zweites Mal für 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen die Schokolade schmelzen und zum fertigen Milchreis rühren. Dann die Eier trennen und die Eigelbe auch zum Schokolademilchreis rühren.

Das Eiweiß steif schlagen und unter den Milchreis rühren.

Das Rohr auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. (oder ihr fettet und bemehlt es, falls euch – so wie mir – das Backpapier ausgegangen ist)

Den Teig in 6 gleiche Teile teilen und zu Fladen formen. In der Mitte solle eine kleine Vertiefung sein, damit die Reisfülle gut Platz hat. (Das hat bei mir leider nicht so gut funktioniert, aber das nächste Mal bekomme ich es sicher hin 😉 )

Jetzt die Milchreismasse auf den Teigfladen verteilen.

Die Mango in schmale Streifen schneiden und auf den Reis legen.

Das Ganze für 20 Minuten im Rohr backen lassen.

Aus dem Rohr nehmen, abkühlen lassen und entweder so oder mit etwas Schlagsahne genießen!

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Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 29. April 2016: ca. 0,93 €

 

#wirmachensauerteig oder „Ebba Sauerteig“ entsteht

Ich hatte schon ‚mal einen Sauerteig. Ihr Name war „Gerti“, und sie war ein Roggensauerteig. 1,5 Jahre lebte sie mit uns in unserer Grazer Wohnung, bis ich sie kurz vor unserem Umzug nach Schweden vergaß und sie im Kühlschrank verschimmelte. Die Arme.

Jetzt hat Zorra vom Kochtopf – regelmäßige Leser haben sicher schon bemerkt, dass ich bei ihren Aktionen öfter ‚mal mitmache – eine Sauerteig-mach-Aktion namens #wirmachensauerteig gestartet und da ich eh schon laaaange wieder einen machen wollte, hab‘ ich mich auf  instagram einfach drangehängt!

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Darf ich vorstellen – meine Ebba. Ebba deshalb, weil ich einen weiblichen, typisch schwedischen Vornamen wollte 😉 Ebba ist ein Weizensauerteig und riecht supergut!

Ich war sehr überrascht, wie schnell es diesmal funktioniert hat, den Sauertag zu bekommen! Trotz recht kühler Temperaturen in unserer Küche, hatte ich schon nach der 3. Fütterung einen recht netten, aktiven Sauerteig!

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Nachdem ich dann Zorra konsultiert habe, weil mir alles dann doch recht schaumig vorgekommen ist und meine Ebba etwas mehr gefüttert habe, war dann auch wirklich alles gut und ich konnte mein erstes Brot – zwar noch mit etwas Hefe, aber trotzdem – backen! Es ist suuuper geworden!

Sauerteigbrot

Nach 2 Wochen, in denen Ebba auch schon einige Zeit im Kühlschrank verbracht hat, wächst und gedeiht sie jetzt schon suuuupergut!

Seht selbst:

Ich habe jetzt schon Etliches gebacken und bin unglaublich motiviert und hibbelig, weitere Sauerteigbrote auszuprobieren! Ich hoffe, meine Ebba überlebt recht lange und ich kann mich noch lange damit austoben!

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Herzlichen Dank an Zorra! Das war wieder eine tolle Aktion!

Habt ihr schon mal Sauerteig gemacht?

Synchronbacken #10: Bagels

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Backen und Kochen ist meine Therapie und da ich gerade viel zu verarbeiten habe, passte es genau, dass letzten Sonntag wieder ein Synchronbacken stattfand.

#Synchronbacken 10 Zorra und Sandra haben sich diesmal das Thema Bagels ausgesucht. PERFEKT für mich, da ich schon eeeewiglich Bagels selber machen wollte. Ich liebe ja Bagels, aber sie sind mir ganz ehrlich gesagt, zu teuer zum Kaufen. Und es kommt sowieso niemals ein Bagel an DEN BAGEL heran, den ich damals in London hatte. Falls ihr mal in East London seid – bitte kauft euch welche (und ich benutze die Mehrzahl ganz bewusst) bei Beigel Bake. DIE. BESTEN. BAGELS. DER. WELT! Das ist mein „default“ Bagel. So müssen sie schmecken und alles andere wird nicht als guter Bagel akzeptiert. 😉

Auf jeden Fall habe ich diesmal wieder mitgemacht beim #synchronbacken! Und es hat wieder irre Spaß gemacht. Ich weiß nicht, was es ist, aber wenn man weiß, dass auch andere Leute gleichzeitig das Gleiche backen, macht es gleich nochmal so viel Spaß!

Das ausgesuchte Rezept findet ihr auf der Homepage von Williams-Sonoma.

Ich habe mich im Großen und Ganzen an das Rezept gehalten, das mache ich immer, wenn ich etwas zum allerersten Mal koche oder backe. Erst beim zweiten Mal traue ich mich, von der Vorgabe abzuweichen. Das Einzige, dass ich anders gemacht habe, war, dass ich frische Hefe verwendet habe und keine Trockenhefe.

Tipps zum Rezept

Ihr solltet genau lesen! Es sind 500 g Erdäpfel, also 2 Erdäpfel mit je 250 Gramm. Da hätt ich mich fast vertan. Und das Backpapier wirklich mit Öl einstreichen, da gehen die Bagels wirklich viel besser runter dann!
Auch habe ich 230 g Mehl weniger gebrauch, als im Rezept angegeben. Da also bitte etwas aufpassen.

Was werde ich beim nächsten Mal anders machen?

Was ich beim nächsten Mal beim Teilen des Teiges machen werde, ist, die Einzelstücke abzuwiegen. Ich hatte zum Teil extrem unterschiedlich große Bagels zum Schluss.

Auch werde ich die Bagels anders formen, will heißen, ich werde sie das nächste Mal Rund wirken und dann mit dem Stiel eines Kochlöffels die Löcher reinmachen. Bei der im Rezept angegebenen Methode werden die Bagels einfach nicht so schön. Und das wäre mir persönlich eigentlich auch wichtig.

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Ich war recht zufrieden mit dem Rezept und auch den Bagels, die ich produziert habe. Sie schmecken wirklich sehr gut, sind mir aber eine Spur zu fluffig. Ein bisschen mehr Biss könnten sie schon haben. So, wie sie jetzt sind, sind sie leider nur zu 75%, wie meine „default“ Bagels. 😉

Vielen Dank liebe Sandra und Zorra für die Organisation! Ich hoffe, ich habe das Nächste Mal wieder Zeit! Es macht mir nämlich großen Spaß, synchron mit euch zu backen!

 

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 23. April 2016: ca. 0,36 €

 


Hier die Links zu meinen Synchronbackkolleginnen:

Birgit D von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Anja von Anjandrozeitlos
Ingrid von auchwas
Franziska von nur mal kosten
Karin von Food for Angels and Devils
Christina von The Apricot Lady
Dagmar von Dagmars Brotecke
Sarah von Kinder, kommt essen!
Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Ina von Applethree
Birgit von Backen mit Leidenschaft
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
S-Küche von S-Küche
Caro & Tobi von foodwerk.ch
Caro von Caro in the Kitchen
Anikó von Paprika meets Kardamom
Tamara von Cakes, Cookies and more

Baby-led weaning: Was braucht man eigentlich dafür?

Vor ein paar Wochen wurde ich kurz hintereinander zwei Mal gefragt, was man denn eigentlich wirklich alles fürs Baby-led weaning braucht.
Ich finde, das ist eine gute Frage und deshalb beantworte ich sie auch hier am Blog.

Was braucht man nun eigentlich alles wirklich fürs BLW?

Meiner bescheidenen Meinung nach, braucht man nicht sehr viel beim BLW.

Nur zwei einfache Dinge sind wichtig:

  • Hochstuhl evt. mit Sitzverkleinerer und Gurt zum Anschnallen

Der ist sehr wichtig. Das Kind muss ja beim Essen aufrecht sitzen und am Tisch mitessen und das geht am Besten in einem Hochstuhl*  (wir haben den Stokke Tripp Trapp) oder auf Papa oder Mamas Schoß.

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  • Lätzchen

Wir haben zwei abwaschbare Lätzchen* mit Auffangtasche und einige Stofflätzchen, die wir benutzen.
Im Sommer ist es am Besten, das Kind einfach nackig essen zu lassen ;-), dann kann es so viel herummantschen, wie es will!

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Und sonst?

Plastiklöffelchen, Plastikgeschirr, etc. sind meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig. Da ich gleichzeitig zum BLW auch einen eher „montessorilastigen“ Erziehungsstil habe, verwenden wir meistens normale kleine Kaffeelöffel und kleine Porzellanteller, oder ich lege unsoßiges Essen einfach auf den Tisch. Wir haben auch Plastiklöffel und „Kindergeschirr“, also Teller und Schüsseln aus Melamin*, geschenkt bekommen und natürlich verwenden wir das auch, aber notwendig ist es nicht unbedingt.

Ich bin keine pedantische Hausfrau, daher halte ich nichts von Plastikunterlagen unter dem Hochstuhl etc. Das bisschen Essen, das auf den Boden/Teppich fällt, habe ich noch jedes Mal wegwischen, wegputzen, wegsaugen oder wegschrubben können.

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Das war es meiner Meinung auch schon!

Gibt es etwas, das ihr für’s BLW unverzichtbar findet, oder das ich vergessen habe?

 

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Hier findet ihr noch weitere Artikel zu dem Thema:

BLW – Einführung
BLW – Wann anfangen? und Regeln
BLW – Was das Baby anfangs isst
BLW – Brei und Suppe
BLW – Unsere Erfahrungen
BLW- Fortsetzung und Brokkolikroketten
BLW – Was braucht man eigentlich dafür?

 

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Psssst… habt ihr gewusst, dass es Verkocht! auch auf facebook gibt?
Nein? Na dann schnell auf diesen link geklickt!