Mein Mittagessen 2015: KW 25

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Montag, 15. Juni 2015

Ich war unglaublich spät dran mit Abendessen machen, daher gab’s schnelle schwedische Bratwürste (wääääh!) übrig gebliebene Folienerdäpfel und schnelles Champignon-Tomatengemüse. War so „naja“.

Dienstag, 16. Juni 2015

Hühnerschnitzel, panierte Champignons und Couscous

Mittwoch, 17. Juni 2015

Wir waren am Nachmittag wieder am Spielplatz und kamen recht spät zurück. Während die Kinder ein Nickerchen gemacht haben, hab‘ ich schnelle Spaghetti mit Tomatensauce, Basilikum und Mozzarella gemacht.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Blödes Wetter. Und mein Kochmojo ist  nicht sonderlich ausgeprägt. Ich hab‘ den Kuchenboden für den geplanten veganen Kuchen am Sonntag ausprobiert und den ganzen Tag daran genascht. Und am Abend gab’s dann Fertigpizza, weil wir zu faul zum Kochen waren. *ähäm*

Freitag, 19. Juni 2015

Midsommarafton, da feiern die Schweden Midsommar mit tanzen um den Midsommarbaum etc. Es war fuuurchtbares Wetter, aber wir haben mit meinem Bruder, der zu Besuch da war, traditionelles Midsommaressen gemacht. Verschiedenste eingelegte Heringe (Sill) mit gekochten, heurigen Erdäpfeln, Knäckebröd und Polardbröd und haben ein paar österreichische Dinge dazugefügt wie Tomaten, Essiggurkerl etc.

Samstag, 20. Juni 2015

Gegrillter Lachs mit heurigen Erdäpfeln und gemischtem Salat.

Sonntag, 21. Juni 2015

Zum Geburtstag des kleinen Herrn gab es gegrilltes Steak, Maiskolben, grüne Bohnen und Knoblauchbaguette. Yummie!

 

Fazit: Jaa… ganz okay! Vor allem den letzten Teil der Woche kann ich empfehlen, aber das liegt auch daran, dass mein Bruder (der Koch) da war 😉

Vergangene Wochen:

2012 – 2013 – 2014

2015:
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Kochen mit Kleinkind

Ich hab‘ lange überlegt, ob ich darüber überhaupt schreiben soll – aber da wir so viel Spaß miteinander in der Küche haben, dachte ich mir, ich lasse euch mal daran teilhaben 😉 Außerdem wird mein Großer in den nächsten Tagen schon 3 (!!!) also haben wir schon etliche Küchenmeilen miteinander auf dem Buckel!

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Lasst ihr eure Kinder in der Küche helfen? Es ist auf jeden Fall ratsam, da sie dadurch Spaß an den Lebensmitteln und der Zubereitung „lernen“.

Mein Sohn ist jetzt fast 3 und er hilft mir eigentlich schon ganz lange bei kleineren Tätigkeiten in der Küche. Seit letztem Sommer, da wurde er 2, will er auch aktiv beim Kochen helfen.

Natürlich gibt’s da bei uns Regeln, die der kleine große Mann einhalten muss, sonst darf er nicht mithelfen. Punkt. Streng? Vielleicht. Aber ich persönlich dulde keinen Unfug neben heißen Öfen und scharfen Messern.

Regeln:

  1. Als erstes waschen wir uns immer die Hände. Vielleicht bin ich da etwas geprägt von meinem Kochunterricht in der Schule und den Mikrobiologie-Vorlesungen auf der Uni, aber Händewaschen ist SOWAS von Pflicht vor der Speisenzubereitung bei uns.
  2. Er darf nie nie nie nie nie niiiiiiiiiiiiemals alleine beim eingeschaltenem Herd sein.
  3. Scharfe Küchenmesser sind TABU! Er hat eh sein eigenes Messer.
  4. Der Kühlschrank muss immer gleich wieder zugemacht werden, wenn er ihn denn aufmacht.
  5. Küchengeräte dürfen NICHT alleine eingeschalten werden und die Hände müssen, während die Küchenmaschine oder der Mixer läuft und er zuschaut, ganz weit von der Schüssel weg sein.

Das sind eigentlich nicht viele Regeln, aber trotzdem muss man ihn regelmäßig daran erinnern.

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Was machen wir so in der Küche gemeinsam bzw. wobei darf er helfen?

  • Brot backen, vor allen Dingen will er immer den Teig kneten
  • Smoothies machen (Er schält, schneidet, gießt und mixt)
  • Geschirrspüler aus- und einräumen
  • Alles mögliche backen (Kuchen, Kekse etc.)
  • Pizza belegen
  • Eier aufschlagen und trennen
  • Zutaten abwiegen
  • Umrühren
  • Zuschauen darf er IMMER

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Eigentlich darf er alles, was er gerne möchte und wo ich keine Gefahr sehe. Und auch wenn alles ein bisschen länger dauert, wenn er mir „hilft“, so lange er Spaß hat und dann irgendwann selbstständig Kochen kann, ist es mir die paar Minuten wert.

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Was macht ihr so in der Küche? Ich bin immer dankbar für Tipps und Anregungen!

Mein Mittagessen 2015: KW 24

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(Fotos folgen vielleicht noch)

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Montag, 08. Juni 2015

Unser Gast fährt bald nach Hause! Und wir haben ihm noch keine Köttbullar gekocht! Na dann – es gab Köttbullar mit Erdäpfelpüree und Erbsen.

Dienstag, 09. Juni 2015

Es gab‘ Spaghetti mit Schimmelkäsesauce.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Unser Gast flog ganz früh am Morgen ab. Jetzt also wieder ohne Besuch. Kochen hat mich nicht gfreut, also gab es schwedische Jause, ganz mit Färsk Potatis (Heurige Erdäpfel), Senapsill (Senfhering), Knäckebröd (Knäckebrot) etc.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Es gibt Pasta mit Tomaten-Shrimpsauce.

Freitag, 12. Juni 2015

Was für ein Actionreicher Tag. Mittagessen gab’s eigentlich keines und am Abend gab’s dann schnelle Debreziner und Frankfurter Würstel.

Samstag, 13. Juni 2015

Wir feiern den Geburtstag unseres Sohnes mit einem Grillfest! Es gibt Käsekrainer, Kotlett, Knoblauchbaguette, gefüllte Paprika, Champignons, Griechischen Salat, Coleslaw. Und natürlich eine Geburtstagstorte und Bananenschnitten. (Leider gibt’s kein Foto, da ich zuuu beschäftigt war)

Sonntag, 14. Juni 2015

Es ist so EINIGES übrig geblieben vom Vortag, also grillen wir nochmal und essen die Reste.

 

Fazit: Einfache, aber trotzdem gute Woche. Und das Grillfest hat alle Einfachheit vorher wieder wett gemacht 😉

 

Vergangene Wochen:

2012 – 2013 – 2014

2015:
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Nachgekocht: {Butternut Crumble}

butternutcrumble

Es ist euch vermutlich nicht aufgefallen, da ich nicht gefeiert habe, aber ich bin zu Weihnachten 30 Jahre alt geworden. Vielleicht feiere ich ja noch nach, aber bis dato hab‘ ich außer mit meinen, zu der Zeit noch nur 2, Männern Torte gegessen und das war’s. Ich war ja Hochschwanger. Nun ja.

Aaaaber ich hab‘ dafür geeeenialste Geburtstagsgeschenke bekommen! Nicht nur, dass eine Küchenmaschine bei uns eingezogen ist, hab‘ ich dank meiner Schwiegerfamilie ein paar Kochbücher bekommen! So auch „My Paris Kitchen“ von David Lebovitz, dessen Blog ich schon seit Jahren lese. Ich liebe den Mann einfach. Er kocht und schreibt einfach genial!

Vor zwei Wochen dann, hab‘ ich mir in einem Anflug von „ich vermisse die österreichischen Produkte“ Butternut Kürbis gekauft. Obwohl jetzt gar nicht Kürbissaison ist. Und ich keine Ahnung hatte, was ich damit jetzt eigentlich anstellen soll. Weil Kürbiscremesuppe mag ich mit Butternut nämlich nicht. Da gehört für mich NUR Hokkaido rein. Na gut. Zwei Wochen lag der Kürbis in unserem Lager rum… bis ich endlich bei einer meiner Kochbuchschmökersessions (Ist das ein Wort? Jetzt ist es eins! 😉 ) eben bei David Lebovitz das Rezept für pikanten Butternut squash crumble gefunden habe! Und obwohl ich das Rezept nur so ungefähr befolgt habe (ich hab‘ keine Ahnung, wie viel Kürbis ich hatte und hab‘ den Käse einfach weggelassen) ist es suuuupergut geworden! Der Crumble hat genial zum gebratenen Lachs gepasst, den ich dazu gemacht hab‘!

Langer Rede kurzer Sinn, jetzt ab zu meiner sehr ungenauen Version vom Rezept aus My Paris Kitchen, von David Lebovitz:

Butternut Crumble

etwas Butter
Schuss Olivenöl
Zwiebel
1 Butternut Kürbis
Thymian (getrocknet oder frisch, was ihr grad habt)
Salz
1/4 l Hühnerfond
Petersilie

100 g Semmelbrösel
70 g Polenta
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
55 g Butter (zimmerwarm)
1 Ei

Zubereitung

Den Ofen auf 190°C vorheizen und eine Auflaufform großzügig mit Butter einfetten.

Den Kürbis schälen, die Samen entfernen und in ca. gleich große 2cm Stücke schneiden. Den Zwiebel schälen und fein würfeln. Dann die Butter in einem Topf schmelzen, Olivenöl dazu, wenn alles aufgeheizt wurde, zuerst den Zwiebel, dann den Kürbis anbraten bis er gebräunt ist. Dann das Salz, den Thymian und den Hühnerfond dazugeben, umrühren und den Fond etwas reduzieren lassen.

Dann das Ganze in die Auflaufform füllen, die geschnittene Petersilie drauf, etwas andrücken, das Ganze mit Aluminiumfolie abdecken (oder wenn ihr einen Deckel für die Auflaufform habt, umso besser!) und für ca. 30 Minuten im Rohr backen lassen, sodass der Kürbis weich wird.

Währenddessen bereiten wir die Brösel zu. Dafür mischt man die Semmelbrösel, die Polenta, Zucker, Salz und Butter und rührt das ganze mit der Küchenmaschine oder dem Mixer zu einer krümeligen Masse. Dann das Ei dazu und noch etwas rühren, bis die Masse anfängt, zusammenzuklumpen.

Den Kürbis aus dem Ofen nehmen, die Folie abnehmen und die Bröselmasse darauf verteilen. Dann das Ganze nochmal in den Ofen und bei 180°C für ca. 20 Minuten backen, bis die Brösel leicht braun geworden sind. Et Voilá! Fertig!

 

(Wie gesagt, Mr. Lebovitz hat in seiner Bröselmasse auch noch Parmesan drin, das hab‘ ich nicht gemacht und es war trotzdem außerordentlich gut!)

 

Kosten pro Auflauf:
– mit Preisen vom 16.05.2015: ca. 4,7 €