Mein „verkochter“ Tag: Ein Donnerstag im Dezember

So wie die letzten Monate  frage ich auch diesen Monat wieder:

“Was kocht ihr so den ganzen Tag?”

Jeden 11. im Monat fotografiere und beschreibe ich, was ich den ganzen Tag so in der Küche mache und wenn ihr möchtet, könnt ihr mitbloggen und dann am 12. hier auf dem Blog in den Kommentaren unter meinem Tag einen link hinterlassen! Klingt gut? Na dann schnell auf, mitgemacht, verbloggt und verlinkt!!!
Ihr müsst auch gar kein Foodblogger sein – mich interessiert genauso, was Fashion-, Bücher-, Garten-, Beauty-, Technik-, Privat-, Mummyblogger oder andere Blogger so den ganzen Tag kochen, essen und in der Küche treiben!

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, zu lesen, was ihr so den ganzen Tag kocht!

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Hier also mein/unser Tag!

Tagwache war um 3:45 Uhr, da meine Männer ohne mich für ein paar Tage nach Österreich geflogen sind *schnief* Ich darf nämlich nicht mehr fliegen… da gab es vor der Abfahrt schnellen Ingwer-Zitronentee für mich und den Ornithologen.

Ich war ca. um halb sechs wieder Daheim und hab mich sofort wieder ins Bett gelegt. Dann hab ich bis 10:30 geschlafen!!!! So lang hab ich seit Jahren nicht mehr gedüselt!

Auf jeden Fall kam ich dann zu diesem Anblick in die Küche:

chaos

AAAAAAAAAAAAAAAH!!!! Naja, aber das passiert, wenn alle Erwachsenen im Haushalt unglaublich gestresst sind, zudem noch krank sind oder Schmerzen haben. Da geht’s dann einfach drunter und drüber. Zumindest bei uns! Gott sei Dank hatte ich einen freien Tag zu Hause und konnte mich somit um das Chaos kümmern.

Ich hatte den größten Saustall um ein bisserl nach 11 weggeräumt und hab mich zu einer weiteren Tasse Ingwer-Zitronentee mit Honig hingesetzt.

tee

Dann hab‘ ich angefangen, für mich zu Mittag zu kochen. Ich hab‘ mit Couscous gefüllte und mit Käse überackene Zucchini mit Tomatensauce gemacht, dazu Mais-Zwiebelsalat. Um 13 Uhr wurde dann gegessen.

mittag

Am Nachmittag hab‘ ich Butter und Margerine raus gelegt zum Kekse backen und hab‘ mich vor den Computer gehaut. Aber leider blieb es beim Rauslegen. Ich bekam wieder etwas Zahnweh und Ohrenschmerzen und verbrachte deswegen den meisten Nachmittag bastelnd auf der Couch mit einigen Tassen Tee und Wasser. Ach ja! Geschirrtücher hab‘ ich auch noch gewaschen.

Am Abend gab’s dann noch einen Ingwer-Zitronen Tee mit Honig und eine Mandarine für mich, später dann ein Käse-Knäckebrot mit etwas Apfel-Zwiebel Chutney (davon muss ich uuunbedingt noch machen!) dann hab‘ ich noch den Geschirrspüler eingeschalten und bin dann schließlich Schlafen gegangen. Und die Küche schaute da so aus:

abend

*zufriedenbin*

 

 

 

 

Und wie war euer Tag so?

Der „verkochte“ Tag anderswo:

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Hier alle bisherigen „verkochten“ Tage:

2013:                           2014:
Dezember                  Februar              Mai                September
November                  Januar               Juni               Oktober
Oktober                      März                   Juli                 November
September                 April                   August

Mein Mittagessen: KW 48 & KW 49

Zur Erklärung des Projektes, klicke hier!

Wieder mal 2 Wochen in einem Post! Nicht sonderlich viele Fotos, und 3 2 Tage fehlen irgendwie… aber das Meiste hab‘ ich gleich getippt. Und vielleicht fällts mir ja noch ein!

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Montag, 24. November 2014:

Ich war gustrig auf Erdäpfelgulasch mit Kraut! Und das gab es dann auch.

Dienstag, 25. November 2014:

Nochmal Gulasch. Weil. Tja! ich hab am Vortag einfach zu viel gekocht! 😉

Mittwoch, 26. November 2014:

Ich dachte, dass mein krankes Söhnchen vielleicht Erbsensuppe mögen würde… falsch gedacht!

27-11-2014

Donnerstag, 27. November 2014:

Ich hatte wieder mal Lust auf ganz was anderes, also gab es Spinat-Feta Quiche. Yummmiiiiie!

 

28-11-2014

Freitag, 28. November 2014:

Wieder mal Curry, diesmal Kokos-Erdäpfelcurry mit Garnelen und Reis.

Samstag, 29. November 2014:

Leider vergessen.

 

30-11-2014

Sonntag, 30. November 2014:

Sonntagsessen war diesmal Hühnersuppe mit Backerbsen und Nudeln mit Semmelstoppler-Hühnchen-Sahnesauce

Montag, 1. Dezember 2014:

Leider vergessen! Wir hatten Besuch, es gab Pizza! Ein Blech war Spinat-Käse-Knoblauch-Ei, das andere Speck-Lauch-Zwiebel. Sehr gut!

Dienstag, 2. Dezember 2014:

Leider vergessen!

Mittwoch, 3. Dezember 2014:

Der kleine Herr wurde am Vortag leider krank und hat seine erste Mittelohrentzündung erwischt, also haben wir den Vormittag damit verbracht, Dinge zu organisieren und zum Doktor zu fahren.
Am Abend gab es dann vom Ornithologen schon am Vortag asiatisch eingelegtes Rindfleisch mit Reis oder Erdäpfeln.

Donnerstag, 4. Dezember 2014:

Es gab ganz einfache Erdäpfel-Lauchsuppe mit Brot zum Eintunken.

Freitag, 5. Dezember 2014:

Woir brauchten Abwechslung vom kranken Daheim herumsitzen, also haben wir mit dem Ornithologen auf der Uni Mittag gegessen. Ich habe Gemüse mit Tofu, Couscous und Tahinisauce mitgebracht. Yummie!

Samstag, 6. Dezember 2014:

Am Nachmittag waren wir zum Nikolauskaffee eingeladen, also gab’s zu Mittag schnelle Asia-Nudelpfanne, zubereitet vom Ornithologen. War suuuupergut!

Sonntag, 7. Dezember 2014:

Sonntagsessen diesmal war Rindschnitzel mit Nudeln und Ruccolasalat.

 

Fazit: Recht gute Wochen eigentlich, trotz kränklicher Familie.

 

Vergangene Wochen:

                   2012                                            2013                                       2014

KW32 KW33 KW34 KW35   KW01 KW02 KW03 KW04   KW35 KW36 KW37 KW38

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KW40 KW41 KW42 KW43   KW09 KW10 KW11 KW12  KW43 KW44 KW45 KW46

KW44 KW45 KW46 KW47   KW13 KW14 KW15 KW16  KW47 KW48 KW49

KW48 KW49 KW50 KW51   KW17 KW18 KW19 KW20

KW00 KW00 KW00 KW 00  KW21 KW22 KW23 KW24

2. Adventsonntag: Adventgugelhupf

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Frohen 2. Adventsonntag!! Habt ihr den gestrigen Nikolaustag auch so gut verbracht, wie wir? Der kleine Herr hat zum ersten Mal so richtig den Nikolaus kennengelernt und natürlich auch ein Säckchen von ihm abgestaubt 😉 Wir haben mit anderen österreichischen Familien gefeiert und zum Nikolauskaffee habe ich natürlich auch etwas beigetragen – einen Adventgugelhupf!

Natürlich ist da wieder mal Apfel mit drin (ihr erkennt wahrscheinlich ein Muster dieses Jahr in meinen Rezepten, nicht wahr ;-)? ) Er schmeckt herrlich nach Weihnachten, weil Rosinen, Walnüsse und Lebkuchengewürz mit drin ist und er ist wirklich supersaftig geworden!!

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Abgewandelt habe ich das Rezept nach dem „Weinitzer Adventkuchen“, in dem statt meinem Apfelmus Pflaumenmus verwendet wird, was sicher auch ganz toll schmeckt! (Leider habe ich kein Foto vom gesamten Gugelhupf, da gestern alles seeeeehr sehr schnell gehen musste und ich ganz ehrlich auf das „fertig“ Foto vergessen habe *seufz*)

Hier also das Rezept für

Adventgugelhupf

Zutaten

500 g dickeres Apfelmus (ungesüßt)
250 g Zucker
500 g Mehl (bei mir musste der Kuchen glutenfrei sein, daher habe ich eine glutenfreie Mehlmischung verwendet)
500 ml Milch
150 g Walnüsse, gehackt
150 g Rosinen
1 EL Lebkuchengewürz
1 EL Natron

Zubereitung

Falls ihr kein dickes Apfelmus habt, einfach ca. 10 Äpfel schälen, in Spalten schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Dann in einem Topf 1 Finger breit Wasser erhitzen, die Äpfel hineingeben und mit Deckel kurz dünsten lassen. Dann das Ganze nicht zu viel pürieren – Voilá – dickes Apfelmus!

Eine Gugelhupfform mit Öl oder Butter ausstreichen und bemehlen. Das Rohr auf 180°C vorheizen.

Apfelmus, Zucker und Milch zusammenmischen. In einer anderen Schüssel die Walnüsse, das Mehl, die Rosinen, das Lebkuchengewürz und das Natron gut vermengen.

Jetzt beide Mischungen mit dem Mixer gut verrühren und in die Gugelhupfform füllen.

Den Kuchen bei 180°C für ca. 45 Minuten backen lassen. Dann aus dem Rohr nehmen, kurz abkühlen lassen, stürzen und mit Staubzucker bestreuen! Fertig!

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IMG_9249Kosten pro Gugelhupf:
– mit Preisen vom 06.12.2014: ca. 3,75 €

Amuse bouche: Avocado mit Wasabicreme und Kaviar

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Esst ihr öfter Kaviar?

Bei uns gibt’s den ja eigentlich nur zu gaaaaaanz besonderen Anlässen, und auch da nur sehr selten. Aber vor ein paar Wochen hat mir kaviar.de angeboten, ein paar Produkte zu testen und natürlich konnte ich da nicht „nein“ sagen! 😉

Kaviar ist ja Fischrogen, also Fischeier. Die Eier werden gereinigt und eingesalzen. Das war’s auch schon! Daher muss man bei Rezepten mit Kaviar nicht mehr viel nachsalzen, da Kaviar das schon ganz gut alleine schafft! Sowieso sollte man den Kaviar für sich selber sprechen lassen und nicht allzu viele ablenkenden anderen Zutaten dazu verwenden.

kaviar

Ich durfte einige Sorten Kaviar testen: Masago Kaviar, Ketalachs Kaviar und Tobiko Kaviar. Wir haben ganz klassisch (Hühner)Eier mit Kaviar gegessen, dann noch Sushi mit Kaviar gemacht und dann eben auch noch eine supertolle Avocadocreme mit Kaviar genossen. Wir sind keine Kaviar Experten, aber alle Sorten haben uns sehr gut geschmeckt! (Der kleine Herr fand die Farben der Masago Kaviare sehr lustig. 😉 )

Avocado eignet sich gut in Kombination mit Kaviar, da sie zwar schon einen Eigengeschmack haben, aber nicht sooo extrem hervorschmecken. Eine gute Basis also, um den Kaviar so richtig hervorstechen zu lassen!

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Hier also mein Rezept für

Avocado mit Wasabicreme und Kaviar

Zutaten für 4 kleine Vorspeisen

2 Avocado (Sorte Hass)
2 Spritzer Zitronensaft
etwas Salz
2 EL Créme Fraîche
1 kleiner Tupfen Wasabi (oder falls ihr es gerne scharf habt, auch gerne mehr!)
Kaviar (ich habe asiatischen Masago Kaviar verwendet)

Zubereitung

Die Avocado halbieren, auseinanderdrehen, den Kern entfernen und die Schale entfernen. Dann in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.

Dann mit einer Gabel etwas zerquetschen, den Zitronensaft dazugeben und etwas salzen.

Die Créme Fraîche mit dem Wasabi in einer anderen kleinen Schüssel gut verrühren. (Damit nicht einer eurer Gäste plötzlich den gesamten Wasabi abbekommt, während die anderen leer ausgehen!) Dann etwa die Hälfte der Créme Fraîche-Wasabi Mixtur zur Avocado geben und gut umrühren.

In kleine Stamperl (das sind Schnapsgläser auf Österreichisch 😉 füllen, einen Tupfer Wasabi-Mixtur drauf und einen großzügigen Löffel Kaviar daraufgeben.

Mit Brot oder, wie bei uns, mit Knäckebrot serviert, ist das eine suuuupertolles „Magenratzerl“, wie man bei uns so schön sagt und eignet sich hervorragend als Amouse bouche zum Empfang der Gäste!

Und wenn ihr, so wie ich, schon um 14 Uhr mit schwindendem Licht kämpft und das Fotografieren zur Qual wird, gönnt ihr euch nach der Kocherei einen ganz großen Happen der Leckerei!

Guten Appetit!

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Kosten pro Person:
– mir Preisen vom 01.12.2014: ca. € 1,03