Apfel-Kichererbsen Curry

Apfel-Kichererbsen Curry

Wenn man so viele Äpfel wie wir sein eigen nennt, muss man sich etwas einfallen lassen. Zur Zeit bin ich immer etwas angefressen, wenn in Rezepten nur 1-2 Äpfel gebraucht werden. Ich denk‘ mir dann immer „WIE SOLL ICH SO BITTE JEMALS DIE ÄPFEL LOS WERDEN!?“ und nehm‘ dann einfach die doppelte Menge *hihi*

Außerdem ist es irgendwie auch nicht so lustig, Äpfel immer nur in Süßspeisen zu essen. Daher hab‘ ich mich auf die Suche nach pikanten Apfelrezepten gemacht und bin natürlich sofort bei Curries gelandet.

Normalerweise mach‘ ich Curry nicht mit Currypulver, aber in diesem schmeckt es irgendwie ganz anders! Hätt‘ ich nicht gedacht!

Apfel-Kichererbsen Curry

Hier also mein ganz leicht verändertes Rezept (Ursprungsrezept findet ihr -KLICK- hier) vom

Apfel-Kichererbsen Curry

Zutaten (für 6 Personen)

1 EL Öl
2 EL Currypuver
2 Zwiebel
2 EL frischer, geriebener Ingwer
4 Knoblauchzehen
2 Dosen Dosentomaten
6 Äpfel einer sauren Sorte
2 Dosen Kichererbsen
1 EL Zitronensaft
⅛ l Joghurt
½ EL Zucker
Salz nach Geschmack (ich hab‘ relativ viel gebraucht!)

Zubereitung

Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Den Zwiebel und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden bzw. hacken.

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, das Currypulver darin anrösten bis es duftet und dann gleich den Zwiebel darin anrösten. Den geriebenen Ingwer und den gehackten Knoblauch dazugeben und auch mitrösten lassen.

Dann die Tomaten, die Äpfel und die abgetropften Kichererbsen beigeben, das Ganze gut salzen und ca. 30-40 Minuten mit Deckel köcheln lassen.

Dann den Deckel weglassen und die Flüssigkeit ein paar Minuten reduzieren lassen.

Jetzt kommt der Zitronensaft und den Zucker dazu, nochmal kosten, vielleicht noch nachsalzen und ganz zum Schluss wird noch das Joghurt daruntergemischt.

Gut umrühren und schon kann serviert werden! Wir haben es mit Jasminreis und einem Klecks Joghurt genossen! Mmmmh!

Apfel-Kichererbsen Curry

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 06.09.2014: ca. 0,56 €

Apfelsaft pressen

Sorry, heute gibt’s schon wieder kein Rezept 😉 Aber ich muss euch einfach von unserem gestrigen Nachmittag erzählen!

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Gestern sind wir nämlich endlich ein paar Kilos Äpfel los geworden! Genauer gesagt haben wir ca. 200 kg unseres Fallobstes von einer mobilen Apfelpresse pressen lassen.

Ich wollte nämlich, ehrlich gesagt, nicht mit 200 kg Äpfeln im Auto durch die Gegend fahren, dann alles selber ausladen müssen und dann den fertig gepressten Saft wieder nach Hause schleppen. Für meine Bedürfnisse bot sich die „mobile“ Apfelpresse daher sehr an!

Und ich muss sagen, ich war sehr beeindruckt! Unser „appleboy“ hatte eine Hydropresse, und nachdem ich die jetzt gesehen habe, würde ich mir niemals eine Kurbelpresse kaufen. (Falls ich mir jemals eine Presse besorgen würde!)

Falls jemand noch nicht weiß, wie roher Apfelsaft hergestellt wird:

1.) Zuerst mal muss man die Äpfel pflücken oder vom Boden aufheben
2.) Dann werden die Äpfel gewaschen
3.) Jetzt werden die Äpfel zerhäckselt
4.) Danach kommt die Pressung
5.) Abfüllen – Fertig!

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Die Hydropresse

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Trester

Mit dem rohen Apfelsaft kann man allerhand machen. Entweder kann man ihn haltbar machen, indem man ihn pasteurisiert oder einfriert, oder man kann ihn weiter zu Most verarbeiten!

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So sehen 107 Liter Apfelsaft in 5 l Containern aus!

Tja. Wir verscherbeln Teile unserer 107 Liter an Freunde und Bekannte, (Natürlich zum Presspreis ;-), wir schlagen da nix auf – Hauptsache, es wird nix schlecht!) Teile davon werden eingefroren und Teile werd‘ ich pasteurisieren und in Flaschen abfüllen! Puh, da hab‘ ich noch etwas an Arbeit vor mir. Und das alles, obwohl sicher noch 500 kg Äpfel da sind. Aaaaaaaaaah!

Mein Mittagessen: KW 35

Zur Erklärung des Projektes, klicke hier!

Jo, dann mach‘ ich wieder mit beim Dinner Project. Da ich durch meine Schwangerschaft den Appetit total verloren hab‘, mir vor allem und jedem (Ja, auch von Personen. Ernsthaft.) schlecht geworden ist/wird, musste/muss ich mich manchmal/oft zum Kochen zwingen. Und das Dinner Project ist ein unglaublich guter Weg, um sich selbst am Riemen zu reißen. Außerdem bin ich letzte Woche mal alle Einträge vom The Dinner Project durchgegangen und da hab‘ ich einige Gerichte gefunden, die ich wieder mal kochen möchte! Also deshalb – los geht’s wieder (zumindest so lange ich Lust dazu habe) mit dem Dinner Project!

Montag, 25. August 2014:

Der Ornithologe ist am Abend von Japan nach Hause gekommen, also gab’s da Österreichische Bratwürste mit Sauerkraut und selbst gebackenem Brot. Ist gut angekommen 😉

Dienstag, 26. August 2014:

Der neue, aus Japan mitgebrachte, Reiskocher wollte ausprobiert werden, daher hab‘ ich den Reiskocher angeworfen und der Liebste hat Schweinefleisch auf vietnamesische Art dazu gemacht. Superlecker!

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Mittwoch, 27. August 2014

Ich hatte noch etwas Sauerkraut übrig, daher hab‘ ich vegetarisches Szegediner Gulasch gemacht. Das ist mir zum ersten Mal sooooo gut gelungen, der Ornithologe meint, ich hätte davon ruhig die dreifache Menge machen können 😉

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Donnerstag, 28. August 2014

Schnelle Nudeln in Käsesauce mit Paradeisersalat waren mein Dinner of Choice für den Donnerstag.

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Freitag, 29. August 2014

Leider kein Foto. Die Arbeitsgruppe des Ornithologen hatte Gleichenfeier bei der Feldstation und da wurden Burger gegrillt und mit wahnsinnig tollen Salaten (wirklich – ich bin am Rezepte herausfinden, so gute Salate hab ich schon lange nicht mehr gegessen!) und witzig süßem schwedischen Burgerbrot gegessen. Yum!

Samstag, 30. August 2014

Wir haben die vom Vortag übrig gebliebenen Bratwürste am Weber Grill gegrillt und mit Brot und Senf gegessen. Lecker!

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Sonntag, 31. August 2014

Wir waren bei Freunden zum Krebse essen eingeladen. Das ist für die letzten Augustwochen/ersten Septemberwochen total typisch für Schweden, da es früher verboten war, zu anderen Zeiten Krebse zu fangen! Maaaaaann, war das gut! Normalerweise ist das ein totales Trinkgelage, aber mit zwei Schwangeren am Tisch und zwei kleinen Kindern daneben, hat sich der Alkohol natürlich in Grenzen gehalten. Normalerweise ist es nämlich so, dass man alle 5 Minuten etwas singen muss und erst dann wieder trinken darf. *hihi*

Unsere Freunde hatten für alles gesorgt, das Essen war phänomenal, der Tischschmuck allerliebst und sie hatten sogar Krebs-Wimpel aufgehängt! Coolst! Sorry für die dunklen, verwackelten Handyfotos.

Es gab Krebsensuppe, Salat, Brot und schwedischen Käse, Eierschwammerlquiche und natürlich Krebse! Mmmmh! (Warum gibt’s das nicht jeden Tag?)

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Fazit: Ganz gute Woche, ich hab‘ mich zusammengerissen. Aber das Highlight war auf jeden Fall die Krebsenparty. So was cooles!

 

Vergangene Wochen:

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Gelüste

Ketchupbrot

Tjaaaa, vielleicht hat sich der/die Eine oder Andere ja gewundert, warum ich denn schon wieder so lange weg war.

Die Wahrheit ist, mir war einfach nicht nach Kochen oder sogar Essen zu Mute. Mir war ganz einfach schlecht. Wir bekommen nämlich wieder Nachwuchs und da meine Babies anscheinend nicht möchten, dass ich esse, sorgen sie die Hälfte der Schwangerschaft dafür, dass ich nicht mal an die Küche denken mag. *seufz* Ich hatte ja gehofft, dass das beim zweiten Mal anders wird, aber nichts da, der/die nächste SouschefIn in unserem Haushalt hält auch nix davon, Mama essen zu lassen. Der Titel des Eintrages stimmt eigentlich nicht, denn ich hab‘ nicht mal Gelüste dieses Mal.

Jetzt geht es mir zwar schon etwas besser, aber ganz gut ist es leider noch immer nicht. Trotzdem hoffe ich, dass sich die Kochmotivation bald wieder findet und ich verspreche, ab jetzt wieder öfter zu bloggen!

In diesem Sinne geht’s nächste Woche (hoffentlich) wieder ganz normal weiter hier auf Verkocht!… ich hätte da nämlich ca. 1 Trilliarde Äpfel zu verkochen/verbacken/einzumachen…