Stillfreundlich: Apfelkompott

Als stillende Mutter muss man ja schauen, dass man immer schön trinkt und seinen Flüssigkeitsbedarf deckt. Prinzipiell ist das ja eh kein Problem, nur wenn das Kind schreit und herumgetragen werden möchte, vergisst man doch manchmal aufs Essen und Trinken.

Was mir im Krankenhaus unglaublich gut getan hat, war mein tägliches Apfelkompott, das hebt den Blutzuckerspiegel und füllt gleichzeitig den Flüssigkeitsspeicher nach. (Natürlich nur, wenn man wenig Zucker dazu gibt, wenn es recht süß ist, hat man erst wieder mehr Durst.) Die Äpfel werden beim Kompott ja gekocht, sind daher etwas Magenschonender und daher ist das Kompott auch für die Krankenkost geeignet! Noch magenschonender wird es, wenn man beim Apfelkauf darauf achtet, Äpfel mit wenig Säure zu kaufen (wie zB.: Gala, Elstar…)

Hier also meine Version (wirklich deppensicher!) vom

Apfelkompott

Zutaten (für 1,5 Liter)

3 große Äpfel (oder 5 kleinere)
1,5 Liter Wasser
3 EL Zucker
4 Gewürznelken
Saft von 1 Zitrone

Zubereitung

Das Wasser mit dem Zucker und den Gewürzen auf den Herd stellen und die Herdplatte anschalten.

 Dann die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden und mit dem Wasser aufkochen lassen.

 Dann die Herdplatte ausschalten und die Apfelscheiben im heißen Zuckerwasser fertig dünsten lassen, bis sie weich sind. Dann entweder gleich warm genießen oder abkühlen lassen und dann servieren. *mmmh*

Kosten pro Portion (bei 150 ml Portionen):
– mit Preisen vom 14.08.2012: 0,11 €

Mein Mittagessen: KW 32

Um mit dem Mythos „Buoh, du hast einen Foodblog, du isst sicher immer total gut und kochst total aufwändig“ aufzuräumen und auch damit aufzuhören, in der Früh Joghurt mit Kakao zu essen und dann den ganzen Tag nix mehr (mit Baby ist kochen doch manchmal etwas schwieriger…), klinke ich mich jetzt mal beim „The dinner Project“ ein. Gesehen hab‘ ich das Projekt bei der Zwergenprinzessin und es kommt ursprünglich von Blog Hei Astrid. Ähnliches kann man auch bei Peter lesen!

Bei diesem Projekt geht es darum, die letzte Woche revue passieren zu lassen und mit Fotos und Worten zu erklären, was man jeden Tag zur Hauptmahlzeit (bei mir ist das meistens zu Mittag) gegessen hat. Vielleicht reiße ich mich jetzt ja wieder zusammen und esse besser. Wäre nicht schlecht… ich muss ja schließlich noch ein zweites Persönchen mit ernähren!

Na gut, dann auf zu den Fotos der letzten Woche! (Leider habe ich mich erst am Mittwoch dazu entschlossen, bei dem Projekt mitzumachen, daher gibt’s erst seit 8.8. Bilder)

Montag, 6.8.2012 – Paradeisersalat mit Kernöl und Balsamicodressing, Brot

Dienstag, 7.8.2012 – Da unser Kind am Abend brav geschlafen hat, nahmen wir eine Einladung an und bekamen köstliches Eierschwammerlgulasch mit Semmelknödel und Salat

Mittwoch, 8.8.2012 – Penne mit Tomaten-Zucchini-Champignonsauce und Grazer Krauthäuptlsalat mit Kernöldressing

Donnerstag, 9.8.2012 – Mirza Ghassemi (mit Zucchini) und Couscous

Freitag, 10.08.2012 – Reste vom Mirza Ghassemi vom Vortag… direkt aus dem Topf

Samstag, 11.08.2012 – Kotelette mit Eierschwammerl, Folienerdäpfel vom Vortag (leider kein Foto…)

Sonntag, 12.08.2012 – Wir waren im Gasthaus Essen und ich habe mir Schnitzel Wiener Art mit Erdäpfeln (leider auch kein Foto…) bestellt.

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Fazit – war gar nicht so schlecht die Woche, auf jeden Fall viel besser als die Woche davor… da gab’s wirklich recht oft Joghurt zum Mittagessen 😉

Gojibeeren- Cookies

Kennt ihr Gojibeeren? Nein? Na dann wird’s zeit! Diese kleinen, roten Beeren, die man bei uns in getrockneter Form bekommt, sind nämlich wahre Wunderdinger! Sie schmecken leicht säuerlich, sind daher der ideale, gesunde Begleiter von vielen süßen Bäckereien. Sie schmecken auch super im Müsli oder einfach so, direkt aus der Packung.

Die Wolfsbeere (Lycium barbarum), wie sie noch genannt wird, kommt ursprünglich aus China, aber sie wächst auch bei uns. Die Inhaltsstoffe lassen sich sehen – Vitamin A, B1, B2, dann noch Vorläufer vom Vitamin C, Proteine etc. etc. In der chinesischen Medizin werden die Beeren zum Senken von Blutdruck, zur Stimulierung des Immunsystems und vielen anderen Beschwerden eingesetzt.

Ich hatte das Glück, dass mir die Nährstoffexperten von Nu3 Gojibeeren zum Probieren angeboten haben. (Dankeschön!) Natürlich hab‘ ich zugesagt. Pffft – wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass ich unglaublich gerne neue Sachen ausprobiere!

Tja, das Erste, dass ich mit den Beeren gemacht habe, waren Cookies, die gehen schnell und sind sehr einfach zu machen!

Gojibeeren-Cookies

Zutaten (für 20 Stück)

100 g Dinkelmehl
30 g Kakao (ungesüßter Backkakao, ich habe Bio El Ceibo verwendet)
1 TL Backpulver
100 g Butter
100 g Zucker
20 g Gojibeeren
1 Ei

Zubereitung

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen. Dann alle Zutaten miteinander verkneten und zum Schluss die Gojibeeren dazukneten.

Den Teig mit Plastikfolie zu einer Rolle formen und im Kühlschrank so lange kalt stellen, bis er hart geworden ist. Dann das Rohr auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auswickeln und in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden und nebeneinander auf das Backblech legen.

Die Cookies für ca. 10 min im Rohr backen lassen. (Vorsicht! Die Cookies nicht ZU heiß backen, sie verbrennen sonst leicht. Wenn ihr, wie ich, ein Backrohr habt, das etwas heißer bäckt als andere Rohre, stellt die Temperatur auf 150°C ein… meine Cookies sind bei 180° etwas zu dunkel geworden)

Dann herausnehmen, auskühlen lassen und genießen! Mmmm – superlecker!

Kosten pro Cookie:
– mit Preisen vom 8.8.2012: 0,44 €

Türkisch kochen: Gözleme

Vor einigen Wochen habe ich im Internet die Show „Masterchef Australia“ entdeckt, eine unglaublich nette Kochshow, bei der niemand angeschrien oder niedergemacht wird. Bei dieser Show ist mir schon einige Male dieses Gericht aufgefallen – Gözleme sind türkische, gefüllte Teigtaschen. Ich erhebe natürlich keinen Anspruch auf Authentizität, da ich sie noch nie vorher gegessen habe, aber sie sind sehr gut geworden! Da mein Freund endlich wieder mal etwas mit Fleisch haben wollte, sind sie mit Faschiertem gefüllt.

Hier also das Rezept für Gözleme, Quelle gibt’s keine, da ich es mir aus ca. 10 verschiedenen Rezepten zusammengeschustert habe. Die Taschen sind seeeehr groß, das heißt, eine genügt für eine Person. (Außer ihr habt RIESEN Hunger)

Gözleme

Zutaten (für 4 Personen)

für den Teig
500 g Mehl
300 g Milch
1/2 TL Salz
150 ml Öl
1 Würfel Germ
100 ml Wasser (lauwarm)

für die Füllung
1 Zwiebel
600 g Faschiertes
1 EL Thymian (gerebelt)
1 EL Petersilie (geschnitten)
2 Tomaten
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Öl

Zubereitung

Die Milch erwärmen, bis sie lauwarm ist, dann den Hefewürfel darin auflösen. Danach alle Zutaten zusammenmischen und kurz kneten, bis ein recht öliger, weicher, glatter Teig entstanden ist. An einem warmen Ort für ca. 1/2 Stunde gehen lassen. (Oder so lange, bis die Germteigschüssel aufgegangen ist)

Während der Teig geht, den Zwiebel schälen und klein schneiden. In einer Pfanne goldgelb anbraten, danach das Faschierte dazugeben und würzen. Die Kräuter dazugeben und weiterrösten lassen. Das Tomatenmark hinzugeben und gut umrühren.
Die Tomaten waschen, vom Strunk befreien und in kleine Würfel schneiden – dann auch zum Fleisch geben und so lange rösten lassen, bis das meiste Wasser der Tomaten verdunstet/verkocht ist. Dann nochmal mit Salz und Pfeffer würzen, die Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Wenn der Teig aufgegangen ist, nochmal kneten und in 4 Teile teilen (wenn ihr kleinere Taschen wollt, könnt ihr den Teig natürlich auch in mehrere Teile aufteilen), das geht am Besten, wenn man ihn schneidet.

Die einzelnen Teile dann zu einer Kugel formen und mit dem Nudelholz auswalken, bis sie ca. so groß wie ein Fleischteller sind (geht natürlich auch dünner, dann sind die Taschen eben noch größer) Dann mit der Fleischfülle füllen, in die Hälfte falten und die Ränder gut zumachen.

Eine Pfanne mit Öl erhitzen (nicht zu heiß! sonst verbrennen die Taschen außen und innen sind sie noch roh!) und die gefüllten Taschen langsam braten, bis der Teig durch ist (Dauert relativ lange). Natürlich kann man die Teigtaschen auch im Rohr machen, dann das Rohr auf 180°C vorheizen und die Taschen für ca. 30 min backen lassen.

Wenn die Taschen fertig gebraten oder gebacken sind, mit Salat servieren und genießen! Mmmmh!

Kosten pro Stück (bei 4 Stück):
– mit Preisen vom 20.Juli 2012: ca. 1,21 €