*hust* *hust*: Ingwer-Zitronentee

Mein Schatz ist krank. Er hustet, er schnupft, er fühlt sich einfach schlecht. Was tut man da also als sich-sorgende Freundin? Richtig, frau macht Tee. Und zwar Ingwer-Zitronentee! Da Ingwer ja eine antibakterielle Wirkung hat und sich noch dazu positiv auf das Schwitzen auswirkt (was soviel heißt, man schwitzt weniger) ist er eine perfekte Zutat für einen Erkältungstee. Dazu kommt noch etwas Zitrone wegen dem Vitamin C und Honig für die angenehme Wirkung im Hals. Voilà, fertig ist der Erkältungstee!

Zutaten

3 Finger breite Ingwerwurzel (ca. 30 g)
1 l Wasser
1 Bio-Zitrone
etwas Honig

Zubereitung

Die Ingwerwurzel schälen und in kleine Stücke schneiden. Noch besser gibt der Ingwer seine Inhaltsstoffe frei, wenn man ihn reibt, aber irgenwie schafft meine Reibe den Ingwer nicht.

Dann den geschnittenen, oder geriebenen, Ingwer mit dem Wasser in einem Topf aufkochen lassen. Jetzt den Tee in eine ausgewaschene Teekanne absieben, sodass man keine Ingwerstücke mehr im Wasser hat. Die Zitrone auspressen und zum Tee geben. Dann müsst ihr euch den Tee nur noch einschenken und mit 1 TL Honig pro Tasse süßen.

Mmmmh! Lecker, wohltuend und (hoffentlich) gesund-machend!

Kosten pro Tasse:
– mit Preisen vom 9.05.2012: 0,22 €

Kleines Frühstückchen: Ei- und Sardinenaufstrich

Na, habt ihr das verlängerte Wochenende gut überstanden? Das Wetter bei uns war ja wirklich traumhaft schön, fast 30°C und wunderschöner Sonnenschein das ganze Wochenende lang. Wow. Es kam uns vor, als wäre schon Ende Juli!

Tja, den gestrigen Feiertag haben wir natürlich würdig mit einem supergutem Frühstück begonnen, zu dem wir auch Freunde eingeladen hatten. Eigentlich war’s eher ein Brunch als ein Frühstück, aber die Bezeichnung ist ja eh jedem wurscht – hauptsache, es gibt was zu Essen. Zum Schinken, Käse, verschiedenen Gebäck, Marmelade, French Toast, Obst etc. gab’s bei uns auch noch zwei selbst gemachte Aufstriche. Die sind wirklich kein Aufwand, schmecken aber wirklich sehr gut und machen ‚was her.

Hier also meine Rezepte (hat für 4 Personen gereicht):

Eiaufstrich

Zutaten

3 Eier
125 ml Topfen (streichfähig)
2 EL Mayonnaise
2 EL Sauerrahm
1 TL Senf
Schnittlauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Eier hart kochen. (Die Eier in einen Topf geben und so viel Wasser dazugeben, bis die Eier bedeckt sind. Jetzt das Ganze mit Deckel auf den Herd stellen und aufkochen lassen. Wenn das Wasser 3 min sprudelnd gekocht hat, die Herdplatte abschalten und die Eier noch für ca. 8-12 min im heißen Wasser ziehen lassen.) Dann in kaltem Wasser abschrecken und schälen. Die harten Eier entweder per Hand klein schneiden, oder einfach mit dem Zikzyllis hacken. Jetzt die anderen Zutaten dazumischen. Den Schnittlauch klein schneiden, zum Aufstrich geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sardinenaufstrich

Zutaten

1 Dose in Öl eingelegte Sardinen
125 ml Topfen
2 EL Sauerrahm
1/2 Zwiebel
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die eingelegten Sardinen aus dem Öl nehmen und in kleine Stückchen zerteilen. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann einfach alle Zutaten zusammenmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Preis pro Person (bei 4 Personen):
– mit Preisen vom 30.04.2012:
Eiaufstrich: 0,59 €
Sardinenaufstrich: 0,58 €

Mandelkuchen

Gerade als ich gedacht hab‘, so, jetzt wird’s wieder was mit meiner Blog-Motivation, war es auch schon wieder vorbei damit. Ich mein… ja, ich hab‘ schon Rezepte, die ich ausprobieren möchte, aber irgendwie ist mein Kopf schon bei Spargel, Erdbeeren, Rhabarber und Co. angelangt, während die österreichische Erntezeit doch noch auf sich warten lässt *buhuuhuuuu* Jaja, die Natur kann man einfach nicht beschleunigen…

Gut, dass es die sogenannten „Pflicht“-Rezepte gibt, das sind jene Rezepte, die ausprobiert werden müssen, weil man dafür die Zutaten schon ewig Daheim liegen hat und sonst alles irgendwie schlecht wird. So auch dieser Kuchen, den ich schon seit Urzeiten geplant hatte und für den die geriebenen Mandeln schon sehr knapp am Ablaufdatum waren. Anfangs war ich vom Rezept ja etwas skeptisch… ich meine, ein Kuchen ganz ohne Fett? Kann das funktionieren? Ja, es kann. Noch dazu ist er glutenfrei. Also dann mal los!

Mandelkuchen

Zutaten

4 Eier
200 g Staubzucker
200 g geriebene Mandeln
50 g Stärkemehl (zB.: Maizena)
geriebene Schale einer Zitrone
Saft einer 1/2 Zitrone
Butter und Staubzucker für die Form

Zubereitung

Die Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit etwas Staubzucker einstauben. Dann das Rohr auf 175°C vorheizen.

Die Eier trennen und die Eiklar steif schlagen. Dann in einer anderen Rührschüssel die Eidotter mit der geriebenen Zitronenschale, dem Zitronensaft und dem Staubzucker cremig rühren. Jetzt die geriebenen Mandeln und das Stärkemehl dazugeben und dann den Eischnee unterheben.

Die Masse in die Form füllen und für ca. 60 min bei 175°C backen lassen.

Vorsicht beim Stürzen, der Kuchen bricht leicht, ist aber trotzdem seeeehr sehr lecker!! *mmmh*

Kosten pro Stück (bei 13 Stück):
– mit Preisen vom 18.04.2012: 0,22 €

Ich bin dann mal kurz weg…

Hallo liebe Leute! Heute meld‘ ich mich einmal aus einer anderen „location“, genauer gesagt aus Kroatien, wo wir gerade auf einem Kurztrip sind!

Natürlich kann man noch nicht baden, aber Vögel beobachten, Essen und ein bisschen wandern kann man auf jeden Fall!

Wahrscheinlich ist das unser letzter Urlaub ohne Baby, daher versuchen wir einiges an Aktivitäten hineinzupacken! Leider regnet es gerade *schnief* aber es wird sicher bald wieder besser werden.

Rezepte gibt’s wieder, wenn ich Daheim bin, da das aber eh bald ist, müsst ihr Euch nicht mehr allzu lange gedulden!

Bis dahin wünsche ich euch noch eine schöne restliche Karwoche!