Synchronbacken #13: Haferle

Ich hatte wieder Zeit (okay, Zeit nicht wirklich – was man an den schnell-schnell-Fotos sieht, aber Lust hatte ich 😉 )zum Synchronbacken diesen November und als Sandra und Zorra dann verkündeten, dass diesmal Haferweckerl (Brötchen) gebacken werden, war ich natürlich gleich dabei!

Das Rezept kam diesmal vom Brotdoc und ich glaub‘, da muss ich öfter mal was backen von der Site… ich fand‘ die Haferle supergut!

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Wie war das Backen?

Diesmal habe ich aber SOWAS von improvisiert! Da wir in der nächsten Woche international umziehen, verbrauchen wir natürlich schon seit Wochen unsere Lebensmittel, so gut es geht. Ich hatte also noch Weizenkleie, (aufs Gramm genau!!) die habe ich statt der Haferkleie im Vorteig verwendet. Und anstatt dem Leinsamenschrot im Teig habe ich eine Mischung aus Mohn, Sesam und Flohsamen genommen. Ich war mir nicht sicher, ob das so gemeint war, aber ich dachte mir „So what?“ und hab‘ einfach ‚mal gemacht.

Der Vorteig ist mir relativ fest vorgekommen, dafür war dann der Hauptteig etwas zu weich. Hm. Lag das vielleicht am Mehl? Wir werden es nie erfahren.

Da ich auch keine Haferkleie zu Hause hatte, aber TONNEN von Haferflocken, hab‘ ich die einfach ein paar Haferflocken gemahlen und zum darin Wälzen genommen. War super!

Beim Rezept steht, dass man daraus 19 Brötchen machen kann, ich habe 6 große Brötchen und ein Brot daraus gemacht. Ging auch gut.

Außerdem gibt es in unserem Haus kein Lochblech oder anderen Schnickschnack zum Brot backen, das hab‘ ich also auch weggelassen und meine sehr weichen Teilchen dann einfach gleich direkt auf dem mit Backpapier belegten Backblech über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. (Ja, in unseren Kühlschrank bekomme ich ganz leicht unser Backblech hinein.) Mit Umdrehen und Einschneiden war durch den weichen Teig auch nix. Also ganz einfach so gebacken.

Was werde ich beim nächsten Mal anders machen?

Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall versuchen, den Teig nicht mehr so weich zu führen. Aber nächstes Mal bin ich dann aber auch schon in Deutschland und habe nicht mehr die Probleme mit den nicht-existierenden Mehltypen.

Vielen Dank liebe Sandra und Zorra für die Organisation! Ich hoffe, ich habe das Nächste Mal wieder Zeit! Es macht mir nämlich großen Spaß, synchron mit euch zu backen!

Kosten pro Stück (mit meinen Änderungen und 19 Stück)): ca. 0,11 € pro Stück


Hier die Links zu meinen Synchronbackkolleginnen:

Chiliblüten
auchwas
Alexa 089
evchenkocht
Dagmars Brotecke
Backen Mit Leidenschaft
From-Snuggs-Kitchen
Herbs & Chocolate
gourmandises végétariennes
Küchenkunstwerk
1x umrühren bitte aka kochtopf
Verkocht!
Katha-kocht!

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Für den M.Sc. : Belegte Brötchen

Mein Freund ist seit ein paar Wochen Master of Science (Früher war das mal der Magister 😉 ) und bei uns auf der Uni ist es so Brauch, dass man nach der Prüfung Brötchen und Sekt für alle Zuhörer und Prüfer zur Verfügung stellt.

Der Prüfling wollte nichts Ausgefallenes und wir wollten auch keine sündteuren Brötchen bestellen, wenn ich eh ohne Probleme Brötchen selber belegen kann, deshalb hab‘ ich mich am Morgen der Prüfung an die Arbeit gemacht und innerhalb einer Stunde die Brötchen schnell schnell zusammengezimmert.

Prinzipiell kann man ja Brötchen mit allem Belegen, was man gerne möchte. Ich war leider nicht sonderlich kreativ an dem Tag, weil ich nervöser als mein Freund war, aber zumindest hab‘ ich 4 verschieden Arten von Brötchen Zuwege gebracht, 2 vegetarische und 2 Wurstige.

1.) Mayonnaise-Schinken-Cherrytomate
2.) Kräutertopfen-Basilikum
3.) Kräutertopfen-Spezial Polnische-Cherrytomate
4.) Mayonnaise-Käse-Essiggurkerl-Mayonnaise

Als Brot hab ich einfach selbst aufbackbare Baguettes gekauft, am Morgen im Rohr aufgebacken und dann in Scheiben geschnitten. Für 40 Brötchen hab‘ ich 5 Baguettes gebraucht.

Man muss wirklich kein Genie sein, um Brötchen einigermaßen schön selber zu belegen, man muss sich nur aufraffen und die Zutaten besorgen.

Habt ihr schonmal Brötchen für einen besonderen Anlass selber belegt?