3 Zutaten Challenge: Orientalisch mit Lamm, Couscous und Pastinake

3zutatenchallenge

Willkommen bei meinem neuesten Food-Projekt, der 3 Zutaten Challenge!

Ich weiß nicht, ob nur ich so bin, oder ob es anderen Leuten auch so geht, aber ich habe oft Entscheidungsfindungsstörung. Das heißt, wenn ich zu viele Möglichkeiten habe, wovon ich mir etwas aussuchen darf/muss, blockiert mein Hirn und ich weiß gar nicht mehr, was ich nehmen/tun soll.

JEDOCH, wenn ich Vorgaben habe, oder nur eine begrenzte Anzahl von Dingen, habe ich üüüberaupt kein Problem! Ich kann mich sehr schnell und gut mit Situationen/Dingen anfreunden und bin Meisterin im Improvisieren. Deshalb habe ich diese Challenge ins Leben gerufen. Weil oft stehe ich im Supermarkt und weiß einfach nicht, was ich machen soll. (First World Problems, ich weiß…) Okay, aber wie funktioniert das Ganze jetzt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

 

mitziaDie Januar-Challenge vergibt die liebe Mitzia von cooknroll.at! Ich kenne die Patricia jetzt schon relativ lange, gesehen haben wir uns zwar erst ein einziges Mal und das ist jetzt schon fast 4 Jahre her (Oh mein Gott!), aber das tut der Sympathie ja keinen Abbruch! Die Mitzia betreibt ihren Blog, auf dem sie meist übers Kochen und die Küche, manchmal über Privates und seit Kurzem auch mal über Babyzeugs schreibt, jetzt auch schon seit über 3 Jahren! Schaut ‘mal hinüber zu ihr, der Blog ist wirklich sehr zu empfehlen!

Und welche Zutaten hat sich die Patricia ausgesucht?

Lamm – Couscous – Pastinake

Das Thema dazu:

orientalisch

Das war ja glücklicherweise nicht SO schwer ;-) Und das habe ich fabriziert:

 

lammcouscouspastinake1

Lamm in Kräuterkruste mit Würzcouscous und geschmorter Pastinake

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Lamm
4 Lammkotelett (zum kurz Braten)
4 EL Semmelbrösel
2 EL Butter, weich
1 Hand voll Petersilie
1/2 Hand voll Minze
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Öl, Butter

Für den Couscous
100 g Rosinen
1 EL Butter
270 g Couscous
300 g Wasser oder Rinderfond
1/2 EL Ras el-Hanout
3 EL Granatapfelkerne
50 g gehackte Pistazien
1 Hand voll Petersilie
Salz, Pfeffer
Butter

Für die Pastinaken
300 g Pastinaken
Butter
1 Schuss Weißwein
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Auch wenn es aussieht, als wäre dieses Gericht aufwändig, das ist es wirklich nicht – es geht sehr schnell!

Als Erstes die Pastinaken schälen, längs Vierteln und mit Butter in einer Pfanne leicht anbräunen lassen. (Dauert ca. 5 Minuten) Dann mit Weißwein aufgießen, großzügig würzen, in eine ofenfeste Form geben und bei 180°C nochmal im Rohr mit Folie bedeckt für ca 20 Minuten dünsten lassen.

Die Semmelbrösel, Petersilie, Minze, Salz, Knoblauchzehe, Pfeffer und die 2 EL Butter am Besten im Standmixer gemeinsam zerhäckseln. (Das geht aber natürlich auch im Mörser, dauert halt nur länger) Dann die Kräuter-Butterbrösel auf die Kotlettes aufteilen und je Vorne und Hinten gut andrücken. Dann in einer Pfanne Butter und Öl erhitzen und die Kotlettes kurz anbraten, sodass die Kruste schön braun geworden ist. Dann auch in einer feuerfesten Form noch ein paar Minuten im Rohr nachgaren/entspannen lassen. Das Ganze dauert wirklich nicht lange, die Kotelettes sollten noch rosa innen sein!

In einem Topf den Rindsfond erhitzen (oder Wasser + Suppenwürfel, aber besser wäre Fonds) und das Ras el-Hanout hineinrühren. Dann noch mit Salz und Pfeffer, wieder großzügig, abschmecken. Wenn das Wasser kocht, vom Herd nehmen und den Couscous einrieseln lassen und gut umrühren. 3 EL Butter in den dampfenden Couscouse einrühren und durchziehen lassen.
Die Rosinen kurz in zerlassener Butter schwenken und mit den restlichen Zutaten unter den Couscous rühren.

Jetzt kann auch schon serviert werden! Schmeckt superlecker, sieht aus als ob es mega-anstrengend gewesen wäre zu kochen, geht aber sehr easy-peasy und superschnell!

lammcouscouspastinake2

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 28.01.2015: ca. 4,6 €

Küchenoptimierung – Teil 2

Willkommen zurück bei meinem kleine Küchenoptimierungsprojekt!

Diesmal gibt’s nur ein kleineres Update – aber ein recht wichtiges!
Nachdem wir die Arbeitsplatte entfernt hatten, weil wir den Geschirrspüler hervorholen mussten, war auch der letzte Rest der Silikonfuge zwischen Spüle und Arbeitsplatte weg. Sie war vorher schon sehr schleißig, schwarz und ließ recht viel Feuchtigkeit durch, was man am Zustand der Arbeitsplatte an der Seite auch sehr gut feststellen konnte.

Nachdem wir also die Arbeitsplatte an der Seite abgeschliffen und wieder befestigt hatten, habe ich eine neue Silikonfuge gemacht. Und das ist jetzt SO. VIEL. BESSER! Ich habe kein Vorher-Foto von der ursprünglichen Fuge. Das wollt ihr aber auch wirklich nicht sehen, glaubt mir.

fugenAber so sah es ohne und jetzt mit der neuen Fuge aus. Ich freue mich immens über das Ergebnis. Unglaublich, was so winzige Veränderungen ausmachen können. Das fällt gar nicht wirklich auf, aber wenn man jeden Tag in der Küche steht und tausende Dinge darin macht, nervt es unglaublich, wenn eine Stelle in der Küche einfach nicht richtig trocknet!

Tja, und jetzt hab’ ich das Problem ja nicht mehr!

Tropische Variante: Passionsfruchtwolke

Heute nur eine ganz kurze Variante von einem bewährten Rezept.

__________

Zur Zeit bekommt man hier heroben gerade wunderbare Passionsfrüchte/Maracujas im Supermarkt zu kaufen. Und da wir diese Früchte seit unserer Reise nach Vietnam über alles lieben, müssen wir da natürlich immer welche mit nach Hause nehmen!passionsfruchtwolke

Zu Silvester brauchten wir noch ein schnelles Dessert, und da haben wir ganz einfach unsere Himbeerwolke zu einer Passionsfruchtwolke umgewandelt! Schmeckt superlecker!

Einfach beim Rezept der Himbeerwolke die Himbeeren weglassen und den Inhalt von 7 Maracujas unter die Topfenmasse ziehen. (Maracujas halbieren und mit einem Löffel das Fruchtfleisch/Samen auslöffeln)

Ich habe unsere Wolke dann noch total toll (Sarkasmus pur) mit Orangen dekoriert.

passionsfruchtwolke2

Kosten pro Stück (bei 20 Stück):
– mit Preisen vom 31,12,2015: ca. 0,52 €

schwedisch: Smörgåstårta

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Mein Mann liebt Mayonnaise. Und Fisch. Und die beiden Dinge kombiniert… da kann er einfach nicht “nein” sagen. Als wir also kurz nach unserem Umzug nach Schweden die wunderschönen Smörgåstårtor entdeckten, mussten wir natürlich eine kaufen. Und, was soll ich sagen… ich war enttäuscht. Es hat relativ fad geschmeckt, war extrem fett und eigentlich nur schön, aber nix dahinter. (Das mag ich schon bei Leuten nicht und bei Essen natürlich ebenso wenig!)

Als mein Mann, dem die gekaufte Smörgåstårta nicht so schlecht geschmeckt hat, vor Silvester anfing, sich eine zu wünschen, stellte ich die Bedingung “aber nur selbst gemacht”. Also haben wir das getan.

Und zwar haben wir sie g’scheit gewürzt UND wir haben den Schlagobers weggelassen. Echt, das wäre sonst SO gallig, das kann man ja nicht essen. Brrr!

Die Smörgåstårta, auf gut österreichisch eine “Jausentorte”, besteht eigentlich aus nix anderem als aus Toastbrot, Mayonnaise und Belag. Das wir geschichtet und dann schön verziert. Fertig! Wir haben das Ganze etwas österreichisiert, indem wir Mayonnaisetopfen gemacht haben und, wie oben schon erwähnt, KEINE Sahne daruntergehoben haben. Außerdem haben wir die Tårta fischig gehalten, indem wir Räucherlachs und in Salzlake eingelegte Garnelen verwendet haben.

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Zur Form der Tårta – Ihr könnt natürlich auch kleine, sternförmige, Törtchen machen, aber am einfachsten ist es, eine große Tårta zu machen und die dann zu schneiden. Geht auch schön schnell eigentlich! Und wenn man des Verzierens mächtig ist, sehen die auch noch supertoll aus! Wie man sieht, bin ich nicht so die Verziertrulla…

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Smörgåstårta (Schwedische Jausentorte)

Zutaten (für 1 Tårta)

1 Laib Toastbrot, am Besten horizontal in Scheiben geschnitten, anders geht aber natürlich auch
250 g Mayonnaise
250 g Topfen
Salz, Pfeffer
Spritzer Zitronensaft
Räucherlachs
in Salzlake eingelegte Garnelen
1 Bund Dill

Für die Garnierung:
Hartgekochtes Ei, Gurke, Paprika etc.

Zubereitung

Die Mayonnaise mit dem Topfen vermischen und gut würzen, das heißt salzen und pfeffern. Dill klein hacken und die Hälfte davon unterrühren. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft abschmecken.

Toastbrot entrinden.

Jetzt die Smörgåstårta zusammensetzen, indem man immer zuerst eine Schicht Toastbrot, eine Schicht Mayonnaisetopfen, eine Schicht Lachs oder Garnelen, dann wieder eine Schicht Toastbrot, eine Schicht Mayonnaisetopfen und so weiter übereinanderlegt. Abgeschlossen wird das Ganze mit einer Schicht Toastbrot, darauf wird nochmal dünn Mayonnaisetopfen draufgestrichen, die Garnierung drauf und fertig ist das gute Stück!IMG_2920

Ist mal was Anderes als immer nur belegte Brötchen! ;-)

 

Kosten pro Person (wenn 4 Personen essen):
– mit Preisen vom 31.12.2015: ca. 3,15 €

Küchenoptimierung – Teil 1

Willkommen zurück! 2016 hat bei uns recht angenehm begonnen, kulinarisch war die letzte Woche sehr erfolgreich – ich hoffe, einige Dinge bald zu bloggen *fingerscrossed* Aber jetzt zum eigentlichen Thema.

Ihr erinnert euch, dass ich vor Weihnachten angekündigt habe, einige Dinge in unserer Küche zu ändern. Nun ja, ich musste schneller damit anfangen, als geplant.

Denn am 23. Dezember gab unser Geschirrspüler für kurze Zeit den Geist auf und weil wir deswegen den Geschirrspüler vorrücken mussten und dafür die Arbeitsplatte abmontieren “durften”, sah unsere Küche so aus:

IMG_2831Natürlich habe ich, obwohl ich noch Geschenke einpacken musste und etliche andere Dinge vor dem Heiligen Abend erledigen musste, die Gunst der Stunde genutzt und gleich einen Punkt der Küchenoptimierung abgehakt:

  • Ein Brett vor das Fenster montieren, damit nichts mehr runterfallen kann

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Das Brett hatte ich schon einige Wochen vorher zugeschnitten, aber ich wollte noch die hinter den Geschirrspüler gefallenen Sachen hervorholen, bevor ich alles montiere. Da wir also sowieso wegen dem Geschirrspüler alles hervorholen mussten, war das die perfekte Gelegenheit, mit meinem kleinen Projekt zu starten.

Nachdem ich also diverse Jausenbrettln, Gabeln etc. wieder gefunden hatte, gründlich gesaugt hatte, die Arbeitsplatte auf der Seite abgeschliffen hatte (seht ihr im oberen Bild die schwarze Seite der Arbeitsplatte – WÄH!) und wieder montiert war, konnte ich also endlich mein Brett montieren. Die geplante Vorhangstange hatte ich schon einige Zeit vorher montiert. Der Vorhang ist noch im Entstehen ;-)

So sah es vorher aus:

optimierung2

Und so sieht es jetzt aus:

IMG_2834

Viel besser als vorher!! Und es fällt nichts mehr hinter den Geschirrspüler! Und wenn ich endlich den Vorhang genäht habe, zeige ich euch, wie es von außen aussieht! (Jetzt sieht man leider noch immer den Geschirrspüler von hinten)

 

Tja. Da ich jetzt so gut drauf bin, weil ich diesen Punkt endlich abgehakt habe, kann es ja hoffentlich bald weiter gehen!

Einen guten Rutsch & #Foodblogbilanz2015

Tja, und somit war das Jahr 2015 auch schon wieder vorbei! “Schnö is’s gonga!” (Schnell ist es gegangen!) wie man bei uns so schön sagt. Das vergangene Jahr war ein recht turbulentes, muss ich sagen. In meinem privaten Umfeld hat sich einiges verändert – wir haben Familienzuwachs bekommen, schwedisch habe ich noch besser gelernt, der kleine Herr ist jetzt eigentlich gar kein “kleiner” Herr mehr und ich habe einfach weiter versucht, mich ins schwedische Leben einzügen und das Familienleben zu Viert einigermaßen hinzukriegen ;-)

Blogmäßig ist, obwohl ich es eigentlich geplant hatte, nicht so viel passiert. Ich habe die ganze erste Jahreshälfte versucht, wieder ins Bloggen reinzukommen, der Blog ist in der Schmausepost erwähnt worden, im Herbst ist Verkocht! dann 6 Jahre alt geworden, im Zuge dessen habe ich eine Schwedenbox verlost (was sehr gut angekommen ist und gut angenommen wurde!) und ich habe einfach versucht, weiter regelmäßig zu bloggen, soweit es halt irgendwie ging.

Um den Jahresrückblick einfacher zu gestalten, hat die liebe Frau Giftigeblonde vorgeschlagen, eine Foodblogbilanz zu machen und einige Fragen gestellt. Super Idee, da mache ich doch gleich mal mit!

 

Zuerst aber mal ein bisschen allgemein Blog-Statistik:

2015 habe ich 75 Beiträge veröffentlicht, das sind durchschnittlich 1,4 Artikel pro Woche. Vielleicht schaff ich nächstes Jahr ja 2 pro Woche… aber da ich mich kenne, verspreche ich nichts ;-)

Ich hatte heuer ca. 145.000 views und 86.000 Besucher. Das ist Durchschnitt bei mir und ist nicht wirklich viel, verglichen mit anderen Blogs. Es wird zwar jedes Jahr etwas mehr, aber Verkocht! ist halt ein relativ kleines Blögchen ;-)

Die Nationalitäten meiner Leser sind, aufgrund der Blogsprache “Deutsch”, nicht verwunderlich. Am Häufigsten schauen Leute aus Deutschland bei mir vor bei, gefolgt von meinen Landsleuten, den Österreichern, dann den Schweizern und dann – was mich verwundert – Leute aus den USA. (Schweden ist auf Platz 7)

Der Blog hat 776 followers auf facebook, 60 auf bloglovin, 64 auf twitter, 44 auf wordpress und 52 auf instagram. (Ich bin relativ schlecht, was das Marketing meines Blogs auf den sozialen Medien betrifft…)

 

Nun aber zu den Fragen:

1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?

Der erfolgreichste der Artikel von denen, die ich 2015 veröffentlicht habe, war Süß ohne Zucker: Banane-Kokos-Chiapudding. Aber andere aus vorigen Jahren sind viel, viel erfolgreicher!

Der beliebteste Artikel aller Zeiten auf meinem Blog ist der, wie man Hafer- und Reismilch macht.
Ich bin zwar nicht ganz zufrieden damit und muss ihn endlich mal überarbeiten, aber ich bin froh über das viele positive feedback, dass ich dazu – immer noch – bekomme! Dankeschön!

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Am meisten bedeutet hat mir natürlich das Baby-Announcement ;-) Aber das passt thematisch ja eigentlich gar nicht zum Blog :-)

Mein Lieblingsrezept dieses Jahr war das Chili sin Carne. Ich habe mich so gefreut, weil das Rezept echt so zufällig entstanden ist!

Und sehr viel Spaß gemacht hat mir das Synchronbacken mit dem Christstollen. Vor allem, dass er so aufgegangen ist, war superlustig! Er hat echt nicht ausgesehen wie ein Stollen *lach*

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich komme ja nicht mehr so viel dazu, andere Blogs zu lesen, und ich habe anfang des Jahres meinen reader ratzfatz ausgemistet! Dieses Jahr habe ich endlich mal wieder viel viel mehr aus Kochbüchern gekocht, als von Rezepten aus dem Internet. So waren es eigentlich gar nicht einzelne Blogartikel, die mich inspiriert haben, sondern der ganze “feel” und das Thema eines Blogs.

  • Immer noch – und den lese ich seit Jahren – begeistert mich David Lebovitz! Wenn ich nur halb so gut Schreiben und Fotografieren könnte, wäre ich schon zufrieden!
  • Die Zwergenprinzessin ist auch eine meiner Lieblingsautorinnen. Quirky, liebenswürdig, total kreativ und ganz einfach super-sympathisch spricht mich Sassi mit ihrem Blog einfach immer an!
  • Und, zwar kein Blog weil auf instagram, aber ich habe KamadoBjörn entdeckt. Da will ich einfach IMMER was nachkochen/grillen! Schlimm, wenn man andauernd einen Gusto auf Essen hat, weil man dauernd was auf instagram vor der Nase hat!

4. Welches der Rezepte, die du 2015 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Definitiv die Kanelbullar. Warum? Weil sie einfach GUT sind! Und total einfach!

kanelbullar2

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2015 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ich bin ja schon seit Jahren am Überlegen, von wordpress.com auf wordpress.org umzusteigen und ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen. Ich müsste mich ja vorher auch mal einlesen etc. *seufz* Das wurde also noch immer nicht gelöst.

Kochmäßig hatte ich dieses Jahr nur einen Nemesis und zwar die schwedischen Kartoffelpuffer (rårakor). Die habe ich sicher schon 6 Mal gemacht dieses Jahr und NIE sind die so geworden, wie sie gehören. *grmml* Das habe ich auch noch nicht gelöst… ich weiß aber auch nicht, ob ich es noch lösen will. Die gehen mir mittlerweile schon gewaltig auf die Nerven.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Dieses Jahr haben wir eine große Neuanschaffung gemacht, wir haben uns einen Keramikgrill geleistet – und wir machen SO VIEL damit, ich kann es euch gar nicht sagen. Pizza machen wir zum Beispiel gar nicht anders, die wird nur noch gegrillt. Fisch ist einfach eine ganz andere Liga, wenn er auch noch zusätzlich geräuchert wird, vom ganz einfachen Direktgrillen brauchen wir ja gar nicht zu reden. Ich muss endlich mal ein paar Artikel zu dem Thema online stellen. Zeit, wo bist du!?

Was mich auch noch unendlich begeistert hat, war der Safran, den ich von einer Kollegin meines Mannes geschenkt bekommen habe. Nicht so sehr der Geschmack direkt, aber einfach dieses Gelb! *schwelg*

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Eigentlich gibt es gar nicht so viele lustige Suchbegriffe, über die Leute meinen Blog finden.

“baby isst alles wie geht” fand ich eine recht witzige Formulierung
“erfahrungen bad11” Hä?
“rosa frucht” fand ich persönlich etwas kryptisch
“kann baby löffel zu weit in den mund stecken” Das kann ich nur mit “Ja” beantworten *hihi*
“mein.sohn.hat schon.viele.zahne.wird.7 monate.was.darf.er.essen.” Mit Punkten dazwischen! Wieso?

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2016?

Ich wünsche mir, dass ich endlich wieder mal etwas mehr Zeit für den Blog habe. Vermutlich wird es ja beim Wunsch bleiben, aber naja…

Auch möchte ich endlich mal einige der 75 Entwürfe fertig stellen, die ich gespeichert habe und aufs Veröffentlichen warten! Dann wäre da noch das Updaten und neu Fotografieren einiger alter Rezepte. (Manche Fotos sind furchtbar!!)

Ein paar Dinge sind ja schon geplant für 2016, ich bin gespannt ob ich alles umsetzen kann. Versprechen tu ich aber auf jeden Fall nichts mehr, das wird dann nämlich nie etwas bei mir ;-) Der Druck ist dann einfach zu groß! Wir müssen uns halt einfach alle miteinander überraschen lassen!

 

Gut, das war es auch schon mit meiner Foodblogbilanz für 2015 und somit

wünsche ich meiner Leserschaft einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2016!

 

Jahresrückblicke meiner KollegInnen:

Petra von Obers trifft Sahne

Alex die Schokoladenfee

Ines von Münchner Küche

Wallygusto

Ulrike von Küchenlatein

Zorra vom Kochtopf

Jeanette von Cuisine Violette

Klaudia von KochenmitHerzchen

Marie-Louise von Küchenliebelei

Daniela von Leberkassemmel

Christina von Feines Gemüse

Anja von meine Torteria

Sandy von Sasibella

Valesa von Brotbackliebeundmehr

wienerbrød

Sylvia und Elke von einfachleicht

Kathrin von Tantin & Professor Hu

Katrin von Krabsch

Aska von JennySeppel

Maria das Mädel vom Land

Daniela von Danielas Foodblog

Sandra von From Snuggs Kitchen

Sara von cookinhotblog

Christine von Anna Antonia

Nele von Pralinenwahnsinn

Sarah von Gaumenpoesie

Britta von Brittas Kochbuch

Christina von Christinascatchycakes

Franziska von nurmalkosten

Carla von Herbs&Chocolate

Sabine von Meinigkeiten im Backwahn

Tanja von Tanjas Welt

Susanne von Magentratzerl

Becky von Cookingworldtour und für Beckysdiner

Tami von the Fantastic World of mine

Andrea von Kochwerk Mohoga

Lisa von Foodforfamily

Claudia von Geschmeidige Köstlichkeiten

Fondue bourguignonne

Weil mich viele danach fragen – hier der von mir schon am 8. Januar 2010 gepostete Artikel über Fondue Bourguignonne, das Fettfondue. Ich habe den Artikel etwas upgedated, aber er ist noch immer total aktuell! Viel Erfolg mit eurem Fondue!

__________________

Seit 22 Jahren gibt es in meiner Familie am 24. Dezember am Heiligen Abend Fondue. Ich weiß, dass es in anderen Familien kalte Platte oder Würstel gibt weil’s praktisch ist und nicht viel Aufwand – aber Fondue ist eigentlich auch kein Aufwand. Man muss nur die Zutaten zerschneiden und ein paar Saucen zubereiten. Et voilá – fertig ist ein  festliches Abendessen, das man nicht hinunterschlingt und bei dem man auch Konversation treiben kann, ohne dass man dauernd den Mund voll hat! Ich finde, es ist auch durchaus für Wintergeburtstage geeignet!

Da wir in meiner Familie eben jedes Jahr zu Weihnachten Fondue haben und manchmal eine Woche später zu Silvester noch einmal, haben wir natürlich einen großen Erfahrungsschatz, den ich hiermit weitergeben möchte. Mein Vater hat zum Beispiel schon eine Liste von ca. 80 Saucenrezepten (von denen er aber immer nur 6 macht)


Was man für das Fondue bourguignonne (Fett-Fondue) braucht:

1 Fondue-set
1 l Pflanzenöl

Mögliche Zutaten (der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!):

  • Rindslungenbraten
  • Schweinsfilet
  • Putenbrust
  • Hühnchenbrust
  • Champignons
  • Brokkoli (vorher blanchieren)
  • Frankfurter Würstchen
  • Gouda
  • Camembert
  • Mehl
  • Ei mit etwas Milch verquirlt
  • Semmelbrösel
  • viel viel Baguette
  • Saucen


Wir schneiden alle Zutaten in gleich große Stücke (ca. 2×2 cm) und stellen noch 3 Schälchen mit Mehl, Ei und Brösel zum Panieren dazu, dann kann jeder der mag auch panieren – denn eigentlich ist Fondue bourguignonne nix anderes als eine Tisch-Fritteuse! Das Baguette wird natürlich in Scheiben geschnitten und zum Fondue gereicht. Wir brauchen immer sehr viel Brot und Saucen!

Was sich in den letzten Jahren auch bewährt hat, ist, selbst gemachtes Knoblauchbrot dazu zu servieren. Yummie!

Wie viel braucht man pro Person?

Ich würde sagen, so ca. 250 g Fleisch pro Person, wobei das wirklich viel gerechnet ist, da wir ja immer auch noch Gemüse, Käse, Brot etc. dazu reicht!

 

 

Und hier drei unserer vielfach erprobten Fondue-Saucen:

Knoblauchsauce

0,25 kg Topfen (kein Bröseltopfen, sondern der glatt gerührte!)
3 EL ungesüßter Schlagobers
Prise Zucker, etwas Salz, Pfeffer

3-4 Knoblauchzehen (kommt drauf an, wie knoblauchig man es gerne mag!)
Schnittlauch

Den Topfen, flüssigen Schlagobers und die Gewürze cremig rühren und danach die gepressten oder fein geschnittenen Knoblauchzehen und den fein geschnittenen Schnittlauch dazugeben. Nochmal nachwürzen – fertig!

Schinkensauce

0,25 l Sauerrahm
1 EL ÖL
1 EL Senf
Prise Zucker, etwas Salz und Pfeffer

15 dag Schinken
2 EL Ketchup
etwas Petersilie

Den Sauerrahm mit dem Öl, Senf und den Gewürzen cremig rühren. Danach den Schinken klein schneiden und mit dem Ketchup und den restlichen Zutaten dazumischen. Noch einmal abschmecken und fertig ist die Sauce!

Cocktailsauce

0,25 l Mayonnaise (vorzugsweise Kuner, die ist einfach die Beste)
4 EL Ketchup
1 kleiner Zwiebel
Pfeffer

Den Zwiebel fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen. Bei Bedarf noch mehr Ketchup dazumischen, umrühren und fertig!

Zum Schluss noch ein paar Tipps!

  • Obwohl eigentlich jedes Fondue-set für 6 Personen gemacht ist, finde ich, dass nur 4 Personen pro Set essen sollten, ansonsten kommt es zum Gabel-Kampf im Topf! Auch ist es recht nützlich, wenn jede Person 2 oder sogar 3 Fonduegabeln bekommt! Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen!
  • Damit ihr am Anfang nicht alle vor hunger sterbt, weil das Fett sich vom Rechaud nicht so schnell erhitzt – den Topf mit Öl vorher einfach auf dem Herd erhitzen und dann erst auf den Rechaud stellen!

 

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