Zuckerfasten: Woche 3

21 Tage Zuckerfasten vorüber, also schon über  die Hälfte vorbei! Ich bin etwas spät dran mit dem Eintrag, da entweder meine Kids den Laptop hatten oder ich Abends überhaupt keine Lust hatte, zu tippen. Naja.

Mir fällt immer mehr auf, wie schnell ich zu zuckrigen Dingen greifen möchte, wenn ich Hunger habe. Anscheinend mag ich es gern, wenn mein Zuckerspiegel rasant ansteigt! Tja… man könnte sagen, ich bin echt abhängig von dem Zeug! Aber es wird besser! Schlechte Gewohnheiten muss man sich ja durch harte Arbeit abtrainieren, und gute Gewohnheiten bewusst antrainieren! Ich greife also immer öfter ohne zu denken zum Apfel wenn mich der Süß-Gusto trifft. Sehr gut!

Was ich gegessen habe, ist im Text fett markiert und Verstöße gegen die Regeln sind im Text Rot gekennzeichnet!

 

Tag 15: Mittwoch

Normales Wochentagsfrühstück heute, es gab für mich wie immer Joghurt mit Früchten und Schwarztee mit Milch.
Schellenursli fest im Kindergarten, daher musste ich früher von der Arbeit nach Hause, den Großen von der Mittagsbetreuung abholen, Obst kaufen, gschwind was zu essen kaufen (ein halbes Fladenbrot mit Frischkäse, Käse, Ei und Ruccola), im Auto beim Autofahren essen, nach Hause kommen, Obst waschen, aufschneiden, auf ein großes Teller drapieren, alles schnappen und auch schon zum Fest rennen. Kurz, ich habe gehudelt. 😉 Ist sich aber alles ausgegangen. Beim Fest hätte ich faaast ohne nachzudenken einen Schokomuffin genommen. Aber nur fast! Pfffuh. Erst nachher ist mir aufgefallen, dass das sehr knapp war! Dann noch einen Apfel so zwischendurch.

Am Abend dann ganz relaxed Pizza vom Kamado Joe.

Tag 16: Donnerstag

Zum Frühstück mache ich wieder ein Porridge, diesmal mit Banane. Die Kids möchten auch noch Kakao drauf.
Am Nachmittag esse ich eine Banane, einen Apfel und trinke Wasser.
Zum Abendessen mache ich endlich ein schon lange geplantes Reisgericht. Es gibt ein überbackenes Ofenrisotto mit gebratenen Zucchini.

Eigentlich wollte ich noch was fürs Frühstück vorbereiten, aber ich schlafe beim Lesen auf der Couch ein.

Tag 17: Freitag

Als ich aufwache, bin ich immer noch müde. Es freut mich nix, also mache ich mir ein bisschen Reis vom Vorabend warm und trinke noch einen Schwarztee mit Milch dazu. Ein wenig Porridge vom Vortag gibt es auch noch dazu.
Zu Mittag gibt es wieder Ofenrisotto mit Zucchini, dazu noch ein paar Gurkenscheiben.

Heute nervt mich das Fasten sehr, da ich noch immer mit einer bleiernen Müdigkeit kämpfe. Ein Cola oder ein bisschen Schoko oder sonst was Süßes wären sicher super…aber natürlich nehme ich mir nichts. Bald ist ja schon Halbzeit, die zweite Hälfte der Fastenzeit werd ich auch noch schaffen. Tschakaaah!

Zum Abendessen dann wieder Reste vom Ofenrisotto und Jause.

Tag 18: Samstag

Wir entscheiden uns, ins Kaffeehaus Frühstücken zu gehen. Ich bestelle mir eine Eierspeis mit Tomate und Basilikum, eine Buttersemmel und einen Chai Latte. Ich frage EXTRA nach, ob im Chai eh kein Zucker ist. Leider entdecke ich dann beim ersten Schluck, dass da sehr wohl SEHR VIEL Zucker drin ist. Also trinke ich nur die Hälfte, die Kids teilen sich die andere Hälfte. Ist ja erst früher Morgen und außerdem ist da nicht sooo viel Koffein drin.
Zum Mittagessen kocht mein Mann dann extrem gute „Spicy tomatoe sauce with cripy tofu“ und Reis.
Nachspeise dann Joghurt mit Erdbeeren.
Da wir am Nachmittag dann 1,5 kg Bärlauch gepflückt haben, habe ich mir gschwind einen Bärlauchfrischkäse gemacht und den auf frischem, knursprigen Brot gegessen.

Dann war ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen. Dort gab es unter Anderem Schweinsbraten, Knödel, Krautsalat.
Ich habe dann einen Cuba Libre getrunken, ein Vodka mit Marajucasaft und hab mich zu drei Löffel Panna Cotta überreden lassen.

Tja, der Tag war leider ein Schummeltag! Aber ich bin zufrieden, dass das erst nach 18 Tagen passiert ist. Ich finde, das ist sehr gut (für meine Verhältnisse halt)!

Tag 19: Sonntag

Sonntagsfrühstück mit weichem Ei, Butterbrot und Erdbeeren, Schwarztee mit Milch.

Zu Mittag macht mein Mann dann köstlichen Schweinsbraten, ich Erdäpfelpüree dazu und dann noch einen grünen Salat mit Bärlauch.

Wir snacken an Apfel, Banane, Birne und Erdbeeren.

Zu Abend essen wir kalten Schweinsbraten mit Brot.

Tag 20: Montag

Endlich Halbzeit!

Zum Frühstück gibt’s Grießbrei mit Obst und Schwarztee mit Milch.
Nach der Arbeit esse ich schnell ein Weckerl, dass ich mir in der Früh gekauft habe, dann hole ich den Großen und dann den Kleinen ab.
Zum Mittagessen mache ich mir dann einen gemischten Salat mit Roten Rüben, Mozzarella, Grünem Salat und Kichererbsen.

Am Abend macht mein Mann dann supergutes koreanisches Kimchi Bokumbap mit Bärlauchkimchi. WOW! Was für ein Geschmackserlebnis!

Tag 21: Dienstag

Zum Frühstück machte ich mir Joghurt mit Apfelstücken und Banane.

Mittagessen waren die Reste des Essens, dass ich in den Kindergarten gebracht habe. Es war noch genug Bärlauchcremesuppe mit Kartoffeln für mich und den Großen übrig.

Am Abend habe ich dann ein Rezept aus unserer Rezeptebox gemacht. Supergutes Ofengemüse mit Halloumi. Dazu habe ich noch Spargel gedünstet und eine Bärlauchsauce dazugemacht. WOW! Alles zusammen war ein Gedicht!

 

Bei uns haben die Bärlauchwochen angefangen 😉
Wie geht’s euch so beim Fasten?

 

Zuckerfasten: Woche 2

14 Tage Zuckerfasten geschafft! Und ich bin draufgekommen, dass ich mir die Fastentage anders einteilen muss, weil wir die Woche vor Ostern auf Urlaub fahren und ich ehrlich gesagt nicht fasten will, wenn ich auf Urlaub bin. Ich faste aber trotzdem ganze 40 Tage, weil ich einfach die Sonntage auch faste und dann 4 Tage vorher aufhören kann. Dann geht sich das supergut aus! Pfuuh, gerade nochmal die Kurve gekratzt!

Was ich gegessen habe, ist im Text fett markiert und verstöße gegen die Regeln sind im Text Rot gekennzeichnet!

 

Tag 8: Mittwoch

Normales Wochentagsfrühstück heute, es gab für mich wie immer Joghurt mit Früchten und Schwarztee mit Milch.
Als ich zu Mittag heim kam, gab es Bratwürstl mit Erdäpfel, Grünen Salat und Paradeisersalat für mich! Es ist sooo schön, wenn ich sofort essen kann nach dem Heimkommen…Luxus!
Am Abend dann Jause für alle und die Reste der Würstl.

 

Tag 9: Donnerstag

Frühstück wie immer, also Joghurt mit Banane und Schwarztee mit Milch.
Dann koche ich im Kindergarten. Ich mache Karottensalat mit Kürbiskernen, Nudeln mit Linsenbolognese und Vanillepudding mit Rosinen für die Kids. Ich muss natürlich den Vanillepudding kosten, um zu prüfen ob er eh nicht zu süß ist (für mich war er zu süß, aber nach 9 Tagen ohne Zucker war das zu erwarten. Die kids fanden ihn gut) aber gegessen habe ich ihn dann nicht.
Am Nachmittag besuchte uns dann ein Freund und er nahm unmengen an Kuchen mit und total gut gemeint, ein Müsli aus der Bäckerei mit. Ich hab das Müsli probiert, aber sofort gemerkt, dass da sehr viel Zucker drin ist. Naja. Schwarztee mit Milch für mich. (Mein Mann hat dann das Müsli am nächsten Tag zum Frühstück gegessen, es wurde also nicht verschwendet!)
Am Abend habe ich dann Mango-Kokoscurry mit Cashews gemacht, dazu Reis, Naan Brot vom Kamado Joe, Minzjoghurtdip und Gurkenraita. War suuuper gut!

Tag 10: Freitag

Ich frühstücke Joghurt mit Apfelstücken und Schwarztee mit Milch.
Die Kuchenmengen habe ich in die Arbeit mitgenommen und an unsere Kollegen verfüttert. Echt, so viel Kuchen hätten wir niemals verdrücken können, bevor er schlecht geworden wäre! Meine Kollegin zwingt mich, zumindest einen Bissen des Marmorkuchens zu kosten.
Mittagessen waren Reste der Vortage. Ich habe eine riesigen Portion der Nudeln mit Linsenbolognese gegessen.
Am Nachmittag mache ich den Kindern dann etliche Snacks und ich esse einen Apfel und ein Brot ohne irgendwas.
Zum Abendessen trafen wir uns mit Freunden zum Sushi Essen. War suuuperlecker!

Tag 11: Samstag

Die Kinder schlafen bis 7!!!! Wäre schön gewesen letzte Woche, aber ich nehm‘, was ich krieg! Wir stehen auf und nach einem Blick in den Kühlschrank ist klar, wir machen uns Eierspeis, Bratwürstl, Tomaten, Avocado und Mozzarella zum Frühstück. Ein Tellerchen mit Apfelschnitten war auch dabei. Dazu gab es gebratenes Brot und Schwarztee mit Milch.
Nach vielen Erledigungen dann gab es zu Mittag Reste von den Vortagen (für mich Reis mit etwas Mango-Kokoscurry und Gurkenraita) und Jause.
Am Abend macht mein Mann supergutes Lamm Shish Kebap mit Reis und Tomaten-Paprikasalat.

Tag 12: Sonntag

Der Kleinste wollte backen, also erinnerte ich mich an das neueste Rezept von Ulli und backte es mit dem Filius nach. Die Schokoküchlein sind ganz gut geworden, obwohl mir zuckrige Küchlein lieber sind 😉 Wir hatten sie dann zum Frühstück und sie waren wirklich sehr schnell weg!
Zu Mittag hatten wir schnelle Nudeln mit Tomatensauce und Salat am Balkon!
Am Nachmittag dann machten wir einen Radausflug, als Snacks hatten wir Orangen und Wasser mit.
Zum Abendessen gab es einfach nur Jause. Brot mit Käse war es für mich.

Tag 13: Montag

Ich bin motiviert, deshalb mache ich mir und den Kindern zum Frühstück Porridge mit Früchten und Sesam. Die Kids sind begeistert, was mich sehr freut 😉
Zu Mittag mache ich mir ein schnelles Avocado-Zwiebel Brot.
Das übrig gebliebene Lamm muss weg, also entscheide ich mich dafür, einen orientalischen Lammeintopf zu machen. Dazu gibt’s Reis.

Tag 14: Dienstag

Zum Frühstück gibt es Brot mit Avocado und Frühlingszwiebel, Schwarztee mit Milch.
Zu Mittag freue ich mich, dass es noch Reste vom gestrigen Abendessen gibt, also ein bisschen Lammeintopf mit Reis.
Schneller Snack am Nachmittag, Joghurt mit Banane und Hanfsamen.
Am Abend koche ich einen supergute, zur Abwechslung mal schnelle, Hühner Pho mit Reisnudeln und Champignons. Seeehr lecker!

 

Wie geht’s euch so beim Fasten?

 

Zuckerfasten: Woche 1

Wie geht es euch beim Fasten? Mir geht es ganz gut, obwohl ich sicher schon einige Verstöße gegen meine, zugegebenermaßen recht strengen, Regeln habe. Was ich gegessen habe, ist im Text fett markiert und verstöße gegen die Regeln sind im Text Rot gekennzeichnet!

So, hier also die Zusammenfassung meiner ersten Fastenwoche ohne (naja…lest selbst) zugesetzten Zucker:

 

Tag 1: Aschermittwoch

Der Tag beginnt ganz gut. Ich bin noch immer Strohwitwe und mache mir ein Joghurt mit Früchten zum Frühstück.
Zum Mittagessen ist meine Familie wieder da und ich esse den von meiner Mutter mitgebrachten Heringsalat. Ich denke mal, dass da kein Zucker drin ist. Genau sagen kann ich es nicht… er ist auf keinen Fall süß. Dazu esse ich Knäckebrot und trinke Wasser und einen Schwarztee mit Milch.
Zum Abendessen mache ich Nudeln mit Pesto oder wahlweise Tomatensauce.

Tag 2: Donnerstag

Ein fast normaler Tag! Ich mache zwei große Portionen Eierspeis. Zwei deshalb, weil ich beim Lesen der Zutaten vom Speck gesehen habe, dass da Zucker drin ist… also gibt’s für mich halt diesen Speck nicht. Eine Banane esse ich auch noch.
Zum Mittagessen mache ich mir einen Bohnensalat mit Mozzarella und Kresse. Als ich die Bohnendose wegschmeißen will, fällt mir ins Auge, dass die Bohnen in Zucker-Salzwasser eingelegt waren. Pfuuuuuh… das Ganze ist echt schwieriger als gedacht!
Beim Abendessen probiere ich mal was Neues aus. Ich mache Spinat-Topfennockerl mit Erdäpfeln, Vogerlsalat und Chicoree. War sehr lecker, auch wenn die Kinder nur die Erdäpfeln und den Salat gegessen haben.

Tag 3: Freitag

Gleich in der Früh passiert mir was Blödes. Total ohne zu denken gebe ich einen halben Teelöffel Zucker in meinen Tee. Ich überlege kurz, ihn wegzuschmeißen, dann entscheide ich mich aber um und rühre einfach nicht um. Ich schmecke den Zucker dann glücklicherweise gar nicht und trinke einfach den letzten Zentimeter im Heferl nicht aus. Ich mache mir dann Griechischen Joghurt mit Banane und Hanfsamen. Sehr lecker und füllt recht lange!
Zum Mittagessen gibt’s dann Spaghetti Aglio e Olio für mich und den Kleinen. Der Große will Pesto ausm Glas dazu. Ein Salat mit Kernöl und Knoblauch dazu und schon sind wir satt.
Am Abend mach ich dann Linsensuppe mit Zucchini. Die war auch sehr sehr gut! Besser als gedacht! Als Nachtisch mache ich mir eine Bananenmilch, von der mir dann leider den ganzen Abend schlecht ist.
Leider habe ich viel zu wenig an diesem Tag getrunken. Da muss ich echt mehr dahinter sein 😦

Tag 4: Samstag

Ich musste mit den Kids in der Früh aus dem Haus um keinen zu Wecken, also bin ich kurz entschlossen ins Kaffeehaus.
Ich bestelle mir im Café einen Schwarztee (der dann ein Grüntee war, den ich viel zu lange ziehen habe lassen, weil ich eben dachte, es wäre ein Schwarztee, und dann EXTREM bitter war!) und ein Glas Caprese (Tomate, Mozzarella). Die Kids essen neben mir Croissant und eine Himbeertorte, trinken Kakao und Orangensaft. Unglaublicherweise habe ich gar keine Lust auf die süßen Sachen! Yes!
Wieder zu Hause habe ich Semmeln und Kornspitz mitgebracht. Ich bereite das zweite Frühstück für uns, also das erste Frühstück für unseren Gast vor. Ich esse Semmel mit Frischkäse und Räucherlachs, 2 hart gekochte Eier und trinke endlich einen richtigen Schwarztee mit Milch. (Ich habe extra in der Bäckerei nachgefragt, ob sie Zucker für die Semmeln und den Kornspitz verwenden – die Antwort „nein“, habe ich dann auch auf der Homepage bestätigt bekommen. Supi!)
Zum Mittagessen gibt’s schon wieder Nudeln. Diesmal Penne mit selbst gemachter Tomatensauce. Dazu Vogerlsalat mit Eiern und Kernöl.

Zum Abendessen haben wir dann die restlichen Nudeln aufgegessen und die Kinder haben gejausnet. Ein Apfel noch als Nachtisch und schluss für den Tag!

Tag 5: Sonntag

Ich frühstücke ganz normal Joghurt mit Banane und Schwarztee mit Milch.
Dann machen wir uns auf den Weg zum Zoo.
Zu Mittag essen wir im Affenhaus unsere mitgebrachte Jause. Ich esse davon ein Weckerl (aus der Bäckerei von gestern!) mit Erzherzog Johann Käse (mein Lieblingskäse!) und Apfel. Der Rest der Familie isst auch Essiggurkerl, Würstl, Croissant etc. dazu.
Zum Abendessen macht mein Mann eine supergute Thai-Kokosnuss Garnelensuppe mit Reis! Die war sehr sehr sehr lecker!

Tag 6: Montag

Zum Frühstück wieder Joghurt mit Banane und Apfel. Schwarztee mit Milch.

Zum Mittagessen esse ich den Rest der Garnelensuppe vom Vortag noch in der Uni, weil mein Mann mir etwas übrig gelassen hat und nach der Radtour nach Hause mache ich mir ein geniales Omelette mit Champignons und Schnittlauch. Ist mir ganz okay gelungen, für mein erstes Mal!

Zwischendurch esse ich eine Banane und einen Apfel.

Zum Abendessen mache ich uns Veganes Szegediner Gulasch und Salat mit Kernöldressing. War sehr gut!

Tag 7: Dienstag

Frühstück fiel irgendwie aus, weil wir etwas gesucht haben, was unsere gesamte Morgenzeit in Anspruch genommen hat. Deshalb sind mein Mann und ich am Weg zur Uni noch schnell in ein Café frühstücken gegangen. Ich hatte Körndlbrot mit Avocado-Frischkäse und Ruccola und einen Darjeeling. Mein Mann hat ein Chia Joghurt und will unbedingt, dass ich koste, also probiere ich kurz. Wow – das war wirklich sehr süß für mich! Obwohl mein Mann meint, dass es gar nicht so süß war. Cool, wie das Zuckerfasten schon wirkt!

Zum Mittagessen habe ich dann Reste vom Gulasch gegessen und danach eine kleine Banane.

Am Abend habe ich dann eine wunderbare Curry-Mangosuppe mit Garnelen gemacht!

Es ging eigentlich recht gut! Ich bin gespannt, wie die nächste Woche wird!

Wie geht es euch beim Fasten?

 

Spinat-Topfennockerl mit Käse

Mein Zuckerfasten habe ich gleich zum Anlass genommen, wieder mal neue Rezepte auszuprobieren und vielleicht das ein- oder andere auch sogar zu verbloggen! Und Leute, es macht echt Spaß, wieder mal etwas anderes zu kochen, als immer nur das Alltagszeugs! Und es ist gut, dass ich wieder mal ein Rezept blogge, weil das Fotografieren muss ich erst wieder lernen. Na gut, das Licht war nicht sonderlich gnädig mit mir, aber trotzdem. Das geht noch viel viel besser. Aber bis dahin müsst ihr mit den Bildern vorlieb nehmen, die ich habe.

Diese Nockerl sind mir beim Durchblättern von meinen alten Kochzeitschriften ins Auge gesprungen. Ich fand es in einem alten Gusto von März 2016. Es ist nicht nur viel Spinat drin, sondern auch viel Käse – das hat mich natürlich gleich verlockt, sie auszuprobieren!

spinatnockerl2

Hier also meine leichte Abwandlung vom Rezept der

Spinat-Topfennockerl

Zutaten (für 4 Personen)

800 g Spinat
1 Zwiebel
100 g Butter
150 g Topfen
100 g Bergkäse
2 mittlere Eier
1 Eidotter
200 g glattes Mehl

Zubereitung

Die dicken Strünke des Spinat entfernen, danach gut waschen. Es soll kein Sand mehr in den Blättern sein! Dann bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne zusammenfallen lassen. Etwas abkühlen lassen und dann die Flüssigkeit aus den Blättern drücken. (Wenn noch zu viel Flüssigkeit im Spinat ist, braucht man viel mehr Mehl und dann werden die Nockerl so komisch mehlig) Den ausgedrückten Spinat fein hacken.

Den Zwiebel klein schneiden und mit der Hälfte der Butter braun anschwitzen lassen. Dann den Spinat unterrühren und wieder auskühlen lassen.

Den Bergkäse reiben und die Hälfte davon zur Spinatmasse geben. Dann den Topfen und die Eier darunter rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann das Mehl nach und nach unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist. Ich habe wirklich die ganzen 200 g Mehl dazu gebraucht, aber schaut, ob ihr vielleicht nicht doch mit weniger auskommt.

In einem großen Topf Wasser aufkochen lassen, aus dem Teig Nockerl ausstechen und ca. 10 Minuten im siedenden Wasser (nicht wallen!) ziehen lassen.

Das Rohr vorheizen. Die Nockerl aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und in eine gebutterte Auflaufform geben. Dann den restlichen Käse darüber streuen und die restliche Butter drauf geben und im Rohr kurz überbacken.

Kosten pro Person:
– mit Bio Preisen vom 6.3.2019: ca. 2,3 €

spinatnockerl

Fastenvorsatz 2019

So, dieses Jahr wird wieder mal gefastet! Letztes Jahr war es mit der Verletzung meines Mannes zu der Zeit sooo turbulent, dass wir leider überhaupt nicht ans Fasten gedacht haben.

Dieses Jahr aber habe ich Großes vor. Ich werde Zucker fasten. Eigentlich kann ich nicht „werde“ sagen, denn jetzt mache ich es ja schon den zweiten Tag. Wie immer, bin ich spät dran mit der Ankündigung. *seufz*

Alles nicht erlaubt

Ich faste nicht nur Süßigkeiten, sondern wirklich jeglichen zugesetzen Zucker. Das heißt auch keinen Speck, der vorher in Zucker eingerieben wurde, kein halber Teelöffel Zucker in meinen Tee, und auch kein Honig, Ahornsirup oder sonstiger Süßkram ist erlaubt. Das Ziel ist eben, so wenig wie möglich zugesetzten Zucker zu konsumieren. Aber das gilt nur für mich, der Rest der Familie isst ganz normal weiter.

Tja, ich werde euch immer wieder mal von meinen Erfolgen und Schwierigkeiten berichten! Ich bin schon gespannt, wie es mir ergeht!

Fastet ihr? Wenn ja, was denn?

#wmdedgt: Tagebuchbloggen im März 2019

Schon wieder ist es so weit, das Tagebuchbloggen von Frau Brüllen, auch genannt „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ oder auch kurz „wmdedgt“. Aber lest selbst…

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6:00 Uhr: Der Handywecker läutet, ich höre ihn, schalte ihn aus, drehe mich um und schlafe weiter.

7:00 Uhr: Ich höre im Halbschlaf die Kirchenglocken und springe aus dem Bett! Holla die Waldfee, jetzt hab ich doch tatsächlich verschlafen! War ja klar… wenn ich mal alleine bin, ohne Mann und ohne Kinder, fehlen mir die natürlichen Aufwecker! Gut, dass die Kirchenglocke immer so lange läutet um 7!

7:05 Uhr: Ich mache mir Frühstück. Schwarztee und Cornflakes sind es heute.

7:30 Uhr: Ich bin eigentlich fix und fertig, könnte also eigentlich pünktlich das Haus verlassen, aber die Gemüsekiste kommt heute und die kommt normalerweise so zwischen 7 und 8. Ich warte noch ein bisschen, weil es ziemlich windig ist, und ich nicht will, dass es mein Gemüse verweht, wenn es draußen vor der Tür steht.

8:05 Uhr: Das Gemüse ist noch immer nicht da, jetzt muss ich aber echt aufbrechen. Ich schwinge mich aufs Rad und radle durch den vom letzten Nachtwind gebeutelten Wald. Der Wind hat glücklicherweise nachgelassen, aber über die Waldwege lieben Bäume und ich muss mein Rad öfters mal wo drüber heben.

8:30 Uhr: In der Arbeit angekommen! Jetzt wird losgearbeitet!

13:30 Uhr: Unsere Studenten blockieren die Hood, weil sie ihren Messtag haben, also breche ich meine Arbeit ab und mache morgen weiter, wenn das Labor etwas weniger frequentiert ist.

13:35 Uhr: Ich schwinge mich wieder aufs Rad und radle dem wieder aufgefrischten Wind entgegen. Ächz!

14:15 Uhr: Endlich zu Hause! Und das bleibt auch so. Heute geh ich nicht mehr raus, obwohl ich gerne nen Krapfen hätte. Aber wurscht. Es windet mir zu sehr, als dass ich das Rad nochmal betätige heute.
Ich schnappe mir die Gemüsekiste, die endlich vorm Haus steht und esse gleich mal eine Karotte, einen Apfel und eine Banane. HUUUUUNGER!

14:30 Uhr: Jetzt einen Tee machen, Nudeln kochen und die mit einer fertigen Zucchini-Tomatensauce (ich weiß, Foodblogger-Sakrileg! Aber das is mir wurscht, denn wenn es schnell gehen muss, darf es auch mal eine Sauce aus dem Glas sein!) und Käse essen. Noch ein gspritzter Saft dazu und endlich bin ich nicht mehr hungrig. Ich sollte echt anfangen, mir was zum Essen mit in die Arbeit zu nehmen, damit ich nicht immer so extrem ausgehungert nach Hause komme…

15:00 Uhr: Ich komme endlich aus meiner Hungererschöpfung raus und bin wieder einigermaßen Ansprechbar. Geschirrspüler ausräumen steht als nächstes an. Und mit der Family korrespondieren.

 

15:30 Uhr: Ich fange an, diesen Eintrag zu tippen.

16:00 Uhr: Ich liebe meine Handtasche abgöttisch, aber sie ist leider am Wochenende durch die Kinder NOCH schmutziger geworden, als sie schon vorher war. Ehrlich gesagt, war das Waschen schon lange nötig, aber erst jetzt komme ich dazu.

Ich räume die Tasche also aus und weiche sie in warmen Seifenwasser ein. Die Ledergriffe versuche ich, so gut es geht, aus dem Wasser rauszulassen. Mit einer weichen Bürste schrubbe ich die Tasche, dann abbrausen und kurz bei niedriger Drehzahl in der Maschine schleudern.

16:30 Uhr: Ich nehme die Handtasche aus der Waschmaschine und schalte gleich die nächste Wäsche ein. Jetzt schaut die Tasche besser aus, ist aber noch immer nicht ganz sauber! Ich bin gespannt, wie sie aussieht, wenn sie getrocknet ist.
Die Wäsche von vorhin muss ich auch noch aufhängen.

17:00 Uhr: Die schrecklichste Hausarbeit steht an… Wäsche zusammenlegen. Aber irgendwann muss das auch gemacht werden, nicht wahr? Daneben schaue ich eine Serie und nasche ein bisserl Schokolade.

19:00 Uhr: Ich telefoniere mit meiner Familie und flöze derweil auf der Couch.

19:20 Uhr: Ich stelle nochmal den Geschirrspüler an und schalte das heißeste Programm ein, um ihn mal so richtig durchzuwaschen.

19:30 Uhr: Eine weitere Ladung Wäsche wandert in die Waschmaschine. Normalerweise wasche ich so spät keine Wäsche, weil ich nicht will, dass wir so spät noch Lärm machen (Schleudergang), aber da unser Nachbar von unten da auch eigentlich keinerlei Skrupel hat, mache ich das heute auch mal. Außerdem sind die Jungs nicht da, also kann ich noch spät schleudern.

20:00 Uhr: Ich sitze vor dem Laptop und schreibe an diesem Eintrag. Ich will eigentlich nen Film oder ne Serie schauen, finde aber nichts, was mich interessiert oder nicht total verschreckt, deshalb werde ich dann doch lieber lesen. Eigentlich muss ich noch Wäsche verräumen. Vielleicht mache ich das noch gschwind vorher.

22:50 Uhr: Die Wäsche ist verräumt, ich habe gelesen und ein paar Rezept aus Zeitschriften rausgesucht, während ich wieder einen neuen, interessanten Podcast gefunden habe. Jetzt schlafen. Gute Nacht!

Im letzten Monat {Januar 2019}

Das neue Jahr hat eigentlich recht gut angefangen! Wir verbrachten Silvester noch auf der Hütte und fuhren dann am 3. Januar (unserem Hochzeitstag…irgendwie sind wir immer lange Zeit im Auto an unserem Hochzeitstag…) wieder zurück nach Bayern.

Der Arbeits- und Schulalltag hatte uns dann in der zweiten Januarwoche wieder voll im Griff bis… die Schneemassen kamen. Der Straßendienst kam nicht mehr mit dem Räumen nach, sodass der Schulweg für die Schulkinder zu gefährlich war. Das heißt: Schneefrei. In meinen 4+4+5 Jahren Schule hatte ich KEINEN EINZIGEN TAG Schneefrei und mein Sohn hatte in seinem ersten Jahr schon 3 Tage! Das hieß wieder mal Improvisieren mit der Arbeitszeit und Abwechseln mit dem Ehemann. Gott sei Dank hat er seine Doktorarbeit schon vor den Schneemassen abgegeben, sodass er da wieder etwas mehr Spielraum hatte.

Leider wurden dann die Kinder gleich auch abwechselnd krank, sodass der Alltag auch nicht „alltäglicher“ wurde, nachdem „schneefrei“ aufgehoben wurde.

Wir bekamen dann Besuch, ich hätte fast meine Ebba umgebracht und wir waren für unsere Verhältnisse oft Auswärts essen. Der Schnee schmolz wieder und ich bestellte schonmal die Faschingskostüme für die Kinder

Wir waren recht brav mit unserem Vorsatz, großteils vegan zu kochen und jetzt am Ende des Monats wurden der Liebste und ich wieder mal gemeinsam krank. *seufz* Naja. Aber wir sind am Weg der Besserung.

Ich bin gespannt, was der Februar für uns Bereit hält!