#wmdedgt: Tagebuchbloggen im März 2019

Schon wieder ist es so weit, das Tagebuchbloggen von Frau Brüllen, auch genannt „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ oder auch kurz „wmdedgt“. Aber lest selbst…

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6:00 Uhr: Der Handywecker läutet, ich höre ihn, schalte ihn aus, drehe mich um und schlafe weiter.

7:00 Uhr: Ich höre im Halbschlaf die Kirchenglocken und springe aus dem Bett! Holla die Waldfee, jetzt hab ich doch tatsächlich verschlafen! War ja klar… wenn ich mal alleine bin, ohne Mann und ohne Kinder, fehlen mir die natürlichen Aufwecker! Gut, dass die Kirchenglocke immer so lange läutet um 7!

7:05 Uhr: Ich mache mir Frühstück. Schwarztee und Cornflakes sind es heute.

7:30 Uhr: Ich bin eigentlich fix und fertig, könnte also eigentlich pünktlich das Haus verlassen, aber die Gemüsekiste kommt heute und die kommt normalerweise so zwischen 7 und 8. Ich warte noch ein bisschen, weil es ziemlich windig ist, und ich nicht will, dass es mein Gemüse verweht, wenn es draußen vor der Tür steht.

8:05 Uhr: Das Gemüse ist noch immer nicht da, jetzt muss ich aber echt aufbrechen. Ich schwinge mich aufs Rad und radle durch den vom letzten Nachtwind gebeutelten Wald. Der Wind hat glücklicherweise nachgelassen, aber über die Waldwege lieben Bäume und ich muss mein Rad öfters mal wo drüber heben.

8:30 Uhr: In der Arbeit angekommen! Jetzt wird losgearbeitet!

13:30 Uhr: Unsere Studenten blockieren die Hood, weil sie ihren Messtag haben, also breche ich meine Arbeit ab und mache morgen weiter, wenn das Labor etwas weniger frequentiert ist.

13:35 Uhr: Ich schwinge mich wieder aufs Rad und radle dem wieder aufgefrischten Wind entgegen. Ächz!

14:15 Uhr: Endlich zu Hause! Und das bleibt auch so. Heute geh ich nicht mehr raus, obwohl ich gerne nen Krapfen hätte. Aber wurscht. Es windet mir zu sehr, als dass ich das Rad nochmal betätige heute.
Ich schnappe mir die Gemüsekiste, die endlich vorm Haus steht und esse gleich mal eine Karotte, einen Apfel und eine Banane. HUUUUUNGER!

14:30 Uhr: Jetzt einen Tee machen, Nudeln kochen und die mit einer fertigen Zucchini-Tomatensauce (ich weiß, Foodblogger-Sakrileg! Aber das is mir wurscht, denn wenn es schnell gehen muss, darf es auch mal eine Sauce aus dem Glas sein!) und Käse essen. Noch ein gspritzter Saft dazu und endlich bin ich nicht mehr hungrig. Ich sollte echt anfangen, mir was zum Essen mit in die Arbeit zu nehmen, damit ich nicht immer so extrem ausgehungert nach Hause komme…

15:00 Uhr: Ich komme endlich aus meiner Hungererschöpfung raus und bin wieder einigermaßen Ansprechbar. Geschirrspüler ausräumen steht als nächstes an. Und mit der Family korrespondieren.

 

15:30 Uhr: Ich fange an, diesen Eintrag zu tippen.

16:00 Uhr: Ich liebe meine Handtasche abgöttisch, aber sie ist leider am Wochenende durch die Kinder NOCH schmutziger geworden, als sie schon vorher war. Ehrlich gesagt, war das Waschen schon lange nötig, aber erst jetzt komme ich dazu.

Ich räume die Tasche also aus und weiche sie in warmen Seifenwasser ein. Die Ledergriffe versuche ich, so gut es geht, aus dem Wasser rauszulassen. Mit einer weichen Bürste schrubbe ich die Tasche, dann abbrausen und kurz bei niedriger Drehzahl in der Maschine schleudern.

16:30 Uhr: Ich nehme die Handtasche aus der Waschmaschine und schalte gleich die nächste Wäsche ein. Jetzt schaut die Tasche besser aus, ist aber noch immer nicht ganz sauber! Ich bin gespannt, wie sie aussieht, wenn sie getrocknet ist.
Die Wäsche von vorhin muss ich auch noch aufhängen.

17:00 Uhr: Die schrecklichste Hausarbeit steht an… Wäsche zusammenlegen. Aber irgendwann muss das auch gemacht werden, nicht wahr? Daneben schaue ich eine Serie und nasche ein bisserl Schokolade.

19:00 Uhr: Ich telefoniere mit meiner Familie und flöze derweil auf der Couch.

19:20 Uhr: Ich stelle nochmal den Geschirrspüler an und schalte das heißeste Programm ein, um ihn mal so richtig durchzuwaschen.

19:30 Uhr: Eine weitere Ladung Wäsche wandert in die Waschmaschine. Normalerweise wasche ich so spät keine Wäsche, weil ich nicht will, dass wir so spät noch Lärm machen (Schleudergang), aber da unser Nachbar von unten da auch eigentlich keinerlei Skrupel hat, mache ich das heute auch mal. Außerdem sind die Jungs nicht da, also kann ich noch spät schleudern.

20:00 Uhr: Ich sitze vor dem Laptop und schreibe an diesem Eintrag. Ich will eigentlich nen Film oder ne Serie schauen, finde aber nichts, was mich interessiert oder nicht total verschreckt, deshalb werde ich dann doch lieber lesen. Eigentlich muss ich noch Wäsche verräumen. Vielleicht mache ich das noch gschwind vorher.

22:50 Uhr: Die Wäsche ist verräumt, ich habe gelesen und ein paar Rezept aus Zeitschriften rausgesucht, während ich wieder einen neuen, interessanten Podcast gefunden habe. Jetzt schlafen. Gute Nacht!

Im letzten Monat {Januar 2019}

Das neue Jahr hat eigentlich recht gut angefangen! Wir verbrachten Silvester noch auf der Hütte und fuhren dann am 3. Januar (unserem Hochzeitstag…irgendwie sind wir immer lange Zeit im Auto an unserem Hochzeitstag…) wieder zurück nach Bayern.

Der Arbeits- und Schulalltag hatte uns dann in der zweiten Januarwoche wieder voll im Griff bis… die Schneemassen kamen. Der Straßendienst kam nicht mehr mit dem Räumen nach, sodass der Schulweg für die Schulkinder zu gefährlich war. Das heißt: Schneefrei. In meinen 4+4+5 Jahren Schule hatte ich KEINEN EINZIGEN TAG Schneefrei und mein Sohn hatte in seinem ersten Jahr schon 3 Tage! Das hieß wieder mal Improvisieren mit der Arbeitszeit und Abwechseln mit dem Ehemann. Gott sei Dank hat er seine Doktorarbeit schon vor den Schneemassen abgegeben, sodass er da wieder etwas mehr Spielraum hatte.

Leider wurden dann die Kinder gleich auch abwechselnd krank, sodass der Alltag auch nicht „alltäglicher“ wurde, nachdem „schneefrei“ aufgehoben wurde.

Wir bekamen dann Besuch, ich hätte fast meine Ebba umgebracht und wir waren für unsere Verhältnisse oft Auswärts essen. Der Schnee schmolz wieder und ich bestellte schonmal die Faschingskostüme für die Kinder

Wir waren recht brav mit unserem Vorsatz, großteils vegan zu kochen und jetzt am Ende des Monats wurden der Liebste und ich wieder mal gemeinsam krank. *seufz* Naja. Aber wir sind am Weg der Besserung.

Ich bin gespannt, was der Februar für uns Bereit hält!

Vorsätze fürs neue Bloggerjahr

Nun ist der Januar schon fast zur Hälfte vorbei und ich komme erst jetzt dazu, meine Neujahrsvorsätze aufzuschreiben.
Normalerweise mache ich keine Vorsätze, weil ich versuche mir auch unterm Jahr immer Dinge vorzunehmen, aber letztes Jahr ist durch die Verletzung meines Mannes gleich am Anfang des Jahres alles so durcheinander geraten, dass ich an Vorsätze gar nie gedacht habe.

Das Jahr 2019 soll für mich einfach gesünder werden. Ich muss etwas mehr auf mich achten, möchte endlich wieder etwas Sport machen, vielleicht ein Hobby finden und einfach wieder mal ein paar Mal was nur für mich machen.

Für den Blog bedeutet das, dass es mehr vegetarische und vegane Gerichte geben wird und ich werde auch manchmal ein paar persönliche Dinge posten. Wir werden sehen, wie viel Einblick in unser Leben ich geben möchte, aber ein bisschen was wird es schon zu sehen/lesen geben von uns. Wenn schon nichts anderes, möchte ich zumindest so weit möglich bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ an jedem 5. mitmachen.

Ich muss auch langsam wieder anfangen, unseren Hausrat und Küchenzeugs zu reduzieren und auch dazu werde ich wohl ein bisschen was zu sagen haben. Es bleibt auch hier spannend.

Über unser zweites, internationale Umziehen habe ich auch noch immer nicht geschrieben und der 3. Eintrag von unserer Reise nach Kalifornien fehlt auch noch! Pffuh… na da ist eh noch einiges zu tun! Ein paar Tipps für den Campingurlaub in Südfrankreich hätte ich auch noch parat.

Viele Rezepte am und mit dem Kamado Joe wären auch noch zu posten! Und andere Rezepte und Versuche stehen auch an.

Was würdet ihr denn gerne lesen? Ich würde mich wirklich WIRKLICH sehr über feedback freuen!

#wmdedgt: Tagebuchbloggen im Januar 2019

Schon wieder ist es so weit, das Tagebuchbloggen von Frau Brüllen. Das vierte Mal mache ich nun schon mit! Vielleicht schaff ich es ja noch öfters. Wäre cool!

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7:24 – Ich schaue auf die Uhr. WAAS? Wow, ich habe bis nach 7 schlafen dürfen? Exzellent! Der Kleine ist noch an mich geschmiegt… okay!? Der Große ist mit dem Papa aufgestanden und die Zwei haben anscheinend schon ein Bummerl geschnapst. Tja. So kann ein Tag anfangen!

Ein Blick aus dem Fenster verrät mir, dass es in der Nacht noch weiterhin fleißig geschneit hat und freue mich sehr sehr sehr!!! (Ich bin mir aber auch bewusst, dass ich in einer sehr privilegierten Position bin, dass ich mich über Schnee freuen kann und er für mich nicht Hunger, Kälte, Not und Verzweiflung bedeutet.) Ich liiiiiebe nämlich den Winter. Den RICHTIGEN Winter. So mit Schnee, Eis und Kälte. Hach. Wiiinter!

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Ich ziehe den mittlerweile auch aufgewachten Kleinen an bzw. händige ihm seine Kleidung. Dem Großen gebe ich auch seine Kleidung bzw. erinnere ihn ans Anziehen 😉 Natürlich werfe ich mir selber auch was über 😉

Dann setze ich mich zum Computer um einige Überweisungen zu tätigen, Finanzen zu checken etc. Das ist in unserem Weihnachtsurlaub zu kurz gekommen. (Bzw war das Internet einfach zu schlecht dafür)

8:15 – Ich setze mich zum fix und fertig vom Ehemann gemachten Lieblingstee, den die Lieblingsschwägerin uns wieder besorgt hat! DANKE JULIA!!! (Assam CTC Broken, falls es jemanden interessiert) Wir hatten schon lange vor Weihnachten keinen mehr und jeder, der schon mal keinen Kaffee mehr zu Hause hatte und sich dann Instant Kaffee machen musste, oder anderen minderwertigen Kaffee, weiß ungefähr, wie wir uns ohne unseren Tee gefühlt haben die letzten paar Monate. Wir fanden einfach keinen adäquaten Ersatz!

8:20 – Ich frage die Kinder, was sie denn gefrühstückt haben und bekomme als Antwort „nichts!“, also mache ich jedem Joghurt mit Grütze und Wahlweise Müsli rein. Wir essen friedlich. Der Mann macht sich mit dem Rad auf in die Arbeit – durchs Schneegestöber. Dazu muss man sagen, dass mein Mann durch unsere Zeit in Schweden einiges gewohnt ist und er Spikes hat, eine superstarke Lampe und kältemäßig ziemlich abgehärtet ist.

8:22 – Meine Mama ruft an und wir vertratschen die nächsten 15 Minuten, während die Kinder erst mal in Frieden essen und dann in unfrieden Streiten 😉

8:40 – Ich erinnere mich mit Schrecken an den Bausparer meines Sohnes, der bald ausläuft und den wir vor 2 Ländern abgeschlossen haben. Die haben keine Adresse von uns geschweige denn eine Kontonummer, um das Geld hin zu überweisen. Meine Güte. Das darf ich nicht vergessen, dass ich das nächste Woche regeln muss. Ich suche panisch das E-Mail, dass ich schon mal vor einem Jahr geschrieben habe. Aaaah, da ist es ja! Glück gehabt!

9:00 – Der Große beschwatzt mich, ihn Handy spielen zu lassen. „Es ist Samstag Mama!!!!“ Na guuut, 15 Minuten Handy spielen ist in Ordnung. Dann will natürlich auch der Kleine spielen. Na guuut, 10 Minuten Handy spielen für den Kleinen. Mann o Mann. Der Große mischt sich natürlich immer ein beim Kleinen, was der Kleine natürlich nicht so gut findet. Pfft. Handy spielen heißt in unserem Haushalt eigentlich immer Spannung und teilweise Streit. Ich überlege jedes Mal wieder, ob es die 5 Minuten Ruhe überhaupt Wert sind, sich das anzutun.

9:25 – Zähne putzen, Gesicht waschen, allgemeine Morgenhygiene.

9:35 – Morgenhygiene hat so lala geklappt. Duch merkwürdige (und eklige) Umstände kann eine Zahnbürste eines der Jungs nicht verwendet werden, also müssen wir heute doch mal in die Stadt um eine zu besorgen. Ich hatte gedacht, wir könnten uns das heute sparen. Tja. Erstens kommt es anders…

Ich schimpfe so dahin mit meinen Kindern, (Warum gibt es eigentlich Tage, an denen man nichts anderes macht, als zu schimpfen? Und warum muss ich ungefähr tausend Mal am Tag „Geh jetzt endlich von deinem Bruder runter?“ sagen?)

9:40 – Ich muss doch mal meine Haare waschen, damit ich nicht wie der Yeti aussehe.

9:50 – Mit feuchten Haaren und dem Handtuch am Kopf sitze ich da und schreibe und zetere Gleichzeitig die Kinder an. Ich spiele die Daten von meinem Fitnesstracker (Geburstagsgeschenk!) aufs Handy, überweise nochmal was, was ich vorher vergessen hatte und bin leicht genervt, dass wir nachher noch was besorgen MÜSSEN. Hatte mich echt gefreut, heute keinerlei Verpflichtungen zu haben. Naja.
Ich zupfe meine Augenbrauen, nehme die Wäsche (von gestern Abend) aus der Waschmaschine.

10:30 – Allgemeines herumstrawanzen und Buch vorlesen. Dann dürfen die Kinder die Sendung mit der Maus der Vorwoche anschauen.

11:00 – Ich ärgere mich, dass ich wertvolle kinderfreie Zeit auf meinem Handy vergeudet habe und fange endlich an zu kochen und die Küche aufzuräumen. Nebenbei höre ich einen meiner vielen Podcasts.

11:30 – Essen. Ich habe schnelle Spaghetti mit Basilikumpesto und nen gemischten Salat gemacht. Für den Kleinen gibt es das alles ohne Pesto, das mag er nämlich nicht.
Als Nachspeise essen die Beiden ein Joghurt, dass sie sich beim gestrigen Einkauf ausgesucht haben.

 

12:00 – Wir räumen den Tisch ab und die Kinder spielen Lego. Ich räume den Geschirrspüler ein und überlege, was ich gestern vergessen habe zu kaufen. Könnte ich ja nachher dann auch gleich besorgen.

12:30 – Wir machen uns bereit, das Haus zu verlassen. Ein Kind hat noch keine Hose, ein Kind vermisst einen Socken. Aber wir sind recht schnell aus dem Haus… es geschehen doch noch Wunder!

12:40 – An der Bushaltestelle sehe ich, dass der Bus Samstags nur einmal die Stunde fährt und zwar immer um 19 nach. Hrmpf. Also nochmal nach Hause, weil in nem Schneesturm will ich auch nicht im Bushüttel so lange warten.

13:00 – Ich hänge endlich die Wäsche auf, die ich schon am Vormittag aus der Maschine genommen habe. Die Kinder beschäftigen sich leise mit irgendwelchen Dingen.

13:05 – Wir machen uns zum zweiten Mal fertig, das Haus zu verlassen. Wir gehen zum Bus, müssen nur kurz warten, dann kommt auch er auch schon durchs Schneegestöber. Weil heute Samstag ist, fährt er die lange Strecke in die Stadt, also haben wir es 15 Minuten schön warm.

In der Stadt schauen wir zuerst mal, wann der Bus wieder zurück fährt, dann waten wir durch den Schnee und Matsch zum Drogeriemarkt, wo ich vorher genannte Zahnbürste kaufe und noch andere Kleinigkeiten, die wir gestern so vergessen hatten.

Dann haben wir noch viel zu viel Zeit bis zum Bus, also schauen wir noch in einen Kleidungsladen und in den Bioladen. Bibliothek und Bäckerei haben leider schon zu, also kaufe ich den Kindern eine Brezel im Bioladen. Die wären mir sonst verhungert.

Danach geht es ab zur Bushaltestelle, wo wir noch ein paar Minuten warten müssen.

Pünktlich kommt der Bus und wir sinken in die warmen Sitze.

15:00 – wieder zu Hause. Die Kinder haben Hunger, also mache ich ihnen gleich mal ein Obstteller, gieße Tee ein und dann dürfen sie (schon wieder!) was schauen. Sie sind natürlich sehr zufrieden damit 😉

Ich höre derweilen wieder Podcast und schmökere in meinen Kochbüchern. Wir wollen in den nächsten Monaten weitgehend vegetarisch/vegan essen (also mein Mann und ich, die Kinder können auswärts schon Fleisch und Wurst haben) und da plane ich jetzt gerade vor. Ich weiß aber noch immer nicht, was ich zum Abendessen kochen soll. Hm..

Zwischendurch will der Große was pikantes Essen, also schmiere ich Kürbiskernverhackertes auf ein Brot und reiche das den Herrschaften auf die Couch.

16:00 – Der Große hat sich mit einem neuen Rätselbuch zurückgezogen, der Kleine spielt Lego. Ich schreibe die letzten Stunden auf.

 

16:30 – Ich habe mich gerade über den Kleinen geärgert, der schon wieder ein zusammengebautes Legofahrzeug komplett zerlegt hat, und der jetzt von mir will, dass ich es wieder zusammenbaue. NEIN mein Lieber. NEIN. N.E.I.N!

16:40 – Ich befülle den Reiskocher und schalte ihn ein. Dann fange ich mal ein Curry an. Ich habe einen Karfiol, der weg gehört, also mache ich ein Blumenkohlcurry mit Kartoffeln und Kokosmilch.

17:29 – Der Liebste schreibt, dass er jetzt weg fährt. „Vorsichtig fahren!“ sag‘ ich ihm.

17:40 – Wir fangen an zu Essen. Der Kleine ist begeistert, der Große wie so oft in letzter Zeit, nicht. Kann ein Kind sich beim Essen zurückentwickeln?

17:51 – Der Liebste hat angerufen, es ist fast unmöglich, mit dem Rad durch diesen hohen, pickigen Schnee zu kommen. Ob wir ihn wohl abholen könnten? Natürlich können wir!

18:15 – Wieder Daheim. Uffza. Das Auto abkehren bzw. Scheibe abkratzen hat ganz schön gedauert und auch die Straßen waren ziemlich verschneit beim Hinfahren. Beim zurück fahren war schon geräumt. Das Rad des Liebsten war ein einziges Schneerad.

Ich mache dem Ehemann ein Teller mit Curry und Reis, dass er begeistert isst. Kann nicht so schlecht sein, wie der Große behauptet.

18:30 – Die Kinder haben von unserer lieben Freundin Martina Badebomben bekommen (Danke Martina!) und die wollen sie natürlich jetzt benutzen. Also. Badezeit!
Wir Eltern setzen uns derweilen auf die Couches und lesen bzw. schreiben an diesem Eintrag weiter.

18:50 – Die Badezeit eskaliert durch Spritzattacken beider Kinder. Wie immer halt. Ich greife ein und hole beide raus. Dann abtrocknen, anziehen, pieseln, Zähne putzen und ab ins Bett. Heute ist Papa-Schlafenzeit und natürlich muss er auch noch eine Geschichte vorlesen.

Um 19:09 sind sie alle drei im Bett und lesen vor bzw. hören der Geschichte zu.

Ich setze mich zum Computer, schreibe am Eintrag weiter und entscheide mich dann schlussendlich dazu, einen Film zu schauen. Irgendwann kommt der Liebste dazu, wir brechen den relativ unspannenden Film ab und gehen dann, wie gewohnt, um 22 Uhr schlafen. Ein recht ereignisloser, aber trotzdem angenehmer Tag!

Und wie war es bei euch? Was habt ihr den ganzen Tag so gemacht?

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Weitere Tagebucheinträge könnt ihr bei Frau Brüllen ganz unten bei ihrem Artikel finden. Einfach -hier- geklickt!

 

 

Prosit Neujahr & #foodblogbilanz2018

Grüß euch im Jahr 2019! Ich hoffe, ihr seid alle gut rübergerutscht ins neue Jahr!

Nach einer recht turbulenten Vorweihnachtszeit haben wir Weihnachten und Neujahr wieder sehr ruhig, aber mit viel Besuch, im „Hüttenhaus“ meiner Schwiegereltern in den Bergen der Südweststeiermark verbracht. Jetzt sitze ich aber wieder zu Hause in Bayern am Schreibtisch und sollte eigentlich die Wohnung auf Vordermann bringen, alles wieder verstauen etc., aber ich sitze hier lieber am Schreibtisch, schreibe endlich die Foodblogbilanz von 2018 und sehe den Schneeflocken beim Fallen zu.

So, aber jetzt zum eigentlichen Ziel dieses Artikels, dem Jahresrückblick! Ich bin zwar spät dran, aber ich mache auch dieses Mal mit bei der #foodblogbilanz2018 von sabine , weil es mir letztes, vorletztes und vorvorletztes Jahr solchen Spaß gemacht hat. Sina, von giftigeblonde.com, sammelt dazu alle links auf ihrem Blog. Na dann los!

Rückblick

Der Rückblick ist nicht sehr viel besser dieses Jahr als letztes Mal…

Ich war relativ motiviert im Januar. Ich hatte mir etliches vorgenommen und dann… brach sich mein Mann gleich anfang Januar das Schlüsselbein. Wir hatten anfangs dann relativ große Probleme mit der Versicherung etc und auch die Kinderbetreuung und meine Arbeitszeiten wollten unter einen Hut gebracht werden. Kurz und gut, ich bin von meinen Bloggervorhaben wieder abgekommen. Aber ich habe zumindest einen Januarrückblick gemacht!

Im Februar wurde unser Kleiner dann drei und da habe ich euch die Wassermelonentorte gezeigt, die ich seitdem auch schon für andere Geburtstage gemacht habe. Den Monatsrückblick habe ich auch noch mal im Februar für euch gemacht.

Bis Mai war dann wieder Funktstille. Dann wäre eigentlich meine Mama da gewesen zum Helfen, weil mein Mann in den USA war, ABER wir wurden alle (naja, alle außer dem Mini) krank. Gut, dass meine Mama gleich am ERSTEN TAG diese genialen Spargel Cordon Bleus gemacht hat – buoh was waren die gut!

Dann wieder nur Grillenzirpen und Steppenläufer…




Bis im Oktober endlich mal die Sterne richtig standen und ich bei #wmdedgt mitmachen konnte. Und im November dann auch… und im Dezember auch!

Und leider war es das dann auch schon für DAS GESAMTE JAHR! Pfuuuh… das kann eigentlich nur noch besser werden, oder?

Hier ein bisschen allgemeine Blog-Statistik:

2018 habe ich nur 11 Beiträge veröffentlicht, das ist wieder ein bisschen mehr als die Hälfte vom letzten Jahr! Aaah! Ich habe schon wieder halbiert… wenn das so weiter geht, gibt’s in 2 Jahren dann gar keine Einträge mehr. *schnief*

Ich hatte heuer ca. 276.098 views und 219.378 Besucher. Das ist ne ganze Menge mehr als im Vorjahr und auch diesmal kann ich den Anstieg nicht verstehen. Wie im Vorjahr verweise ich hier auch wieder auf das Archiv, das ja immer noch da ist.

Die Nationalitäten meiner Leser haben sich (natürlich) wieder nicht geändert. Am Häufigsten schauen Leute aus Deutschland bei mir vorbei, gefolgt von meinen Landsleuten, den Österreichern, dann den Schweizern, dann Leute aus den USA und dann kommt *trommelwirbel* Italien.

Der Blog hatte mit 31. Dezember 2017: 849 followers auf facebook73 auf bloglovin70 auf twitter, 57 auf wordpress und 161 auf instagram. (Nur zur Info: Auch dieses Jahr war nicht besser, was das Marketing meines Blogs auf den sozialen Medien betrifft… 😉 )

Jetzt die Fragen:

1. Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel?

Wieder mal war der beliebteste Artikel des Jahres die Himbeerwolke. Sie ist aber auch super einfach und supergut und ich habe sie zu Silvester als Dessert gemacht. Easy und lecker!

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2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am Besten gefallen?

Leute, dieses Jahr habe ich so selten gepostet und nur EIN EINZIGES REZEPT, dass ich da gar nicht sagen kann, welcher mein Lieblingspost war… *schnief*

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Wie letztes Jahr: Dieses Jahr habe ich leider nicht so viel Zeit mit dem Lesen von Foodblogs verbracht. Das muss ich dieses Jahr wieder ändern.

4. Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Siehe Frage Numero 2. EIN EINZIGES REZEPT!

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5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2018 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Eigentlich haben wir 2018 recht viel gekocht… aber ich habe nicht gebloggt… wieso? Keine Ahnung. Vielleicht kann ich ja dieses Jahr den Knoten irgendwie lösen…

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Wir haben am Jahresende ECHT VIEL indisch gekocht. Entdeckung des Jahres, weil das schmeckt durch kleinerei Abänderungen immer ganz anders, aber ist doch garantiert immer lecker!

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

2018 gab es gar keine lustigen Suchbegriffe

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

Ich möchte einfach wieder bloggen. Ganz. einfach. wieder. bloggen.

Auf dass euch im Jahre 2019 alles gelingt, was ihr euch vorgenommen habt!

#wmdedgt: Tagebuchbloggen im Dezember 2018

Heute wieder, schon fast Tradition, Tagebuchbloggen von Frau Brüllen. Wieder schaffe ich nur das und keinen normalen Blogartikel. Naja. Zumindest bin ich noch da 😉

Ich muss auch diesen Eintrag mit Werbung kennzeichnen, da man ja heutzutage nicht mal mehr Dinge erwähnen kann oder ein Foto von Dingen posten kann, ohne dass es als Werbung gilt. Also ACHTUNG, hier gibt es UNBEZAHLTE, UNGEWOLLTE und UNGLAUBLICH UNABSICHTLICHE WERBUNG!

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6:05 – Der Wecker klingelt, die Kinder sind eeeendlich mal nicht vor dem Wecker aufgestanden und sind wieder im normalen Rhythmus, aus dem sie durch die Adventkalenderaufregung geworfen worden sind.
Wir schälen uns aus dem Bett.

6:10 – Die Kinder wollen gleich Frühstück, da sie natürlich ihre Adventkalender öffnen wollen und es bei uns die Regel „Adventkalender werden erst nachdem alle mit dem Frühstück fertig sind, geöffnet“, gibt. Sie warten verzweifelt, bis Papa mit seiner Wim Hof Atmung fertig ist.

6:30 – Die Kinder haben ihr Frühstück inhaliert, gewartet bis wir mit unserem Frühstück fertig waren und dann ihre Adventkalender geöffnet. Jetzt kann der ruhige Teil des Morgens beginnen.

7:05 – Die Kinder sind angezogen, ich dusche und wasche und föhne mir noch schnell die Haare.

7:18 – Ich schnappe mir die Kinder und bringe den großen zum Bus.

7:30 – Ich bringe den Kleinen in den Kindergarten.

7:45 – Heut läuft ja alles wie am Schnürchen! Ich ziehe mir meine Radlhose an und los geht es heute wieder mit dem Trailer im Schlepptau in die Arbeit.

8:15 – Angekommen in der Arbeit. Ich bin von Kopf bis Fuß mit Dreck bespritzt. Die Freuden des Radfahrens im Winter sind endlos. Aber… der Arbeitstag kann los gehen!

12:15 – Hungerkopfweh plagt mich, da kommt die Nachricht meines Mannes gerade recht, dass vom Mittagessen was übrig ist. Also gehe ich ausnahmsweise mal kurz Mittag essen, was ich normalerweise vermeide, weil ich ja nur Arbeiten kann wenn die Kinder betreut sind und ich natürlich auch meine Stunden abarbeiten will. Aber heute geht es nicht anders. Ich esse veggie Chili mit Reis und Salat. Dazu Wasser. Ich trinke immer viel viel viel zu wenig. Vermutlich kommt daher das Kopfweh. Nach 10 Minuten geht es wieder zurück ins Labor.

13:20 – Ich sprinte zum Rad und fahre noch schnell zum Bankomat, um das Geld für das Essen in der Mittagsbetreuung zu holen. MANNOMETER, der Bankomat funktioniert nicht wegen „Verbindungsproblemen“. Gut, muss ich halt nächste Woche zahlen. Dann hetze ich in die Mittagsbetreuung.

13:45 – Ich übernehme den Großen in der Mittagsbetreuung, erzähle meine Bankomatgeschichte, stopfe (nicht übertrieben) den Großen in den Anhänger (er ist echt schon zu groß dafür) und los düsen wir Richtung Kindergarten.

14:20 – Pfuh, noch rechtzeitig angekommen im Kindergarten. Die Knie haben mich heute geplagt… musste sogar mal absteigen und ein kleines Stück schieben, um es zu entlasten. Die Hose hat auch aufs Knie gedrückt…weiß nicht, ob ich die nochmal anziehen mag, solange das Knie streikt.
Der Mini ist auf jeden Fall von der ersten Sekunde an untröstlich. Er war heute nicht dran beim Adventkalender im Kindergarten… tja. 3 Jahre sein ist halt schon schwer, vor allem das mit der Geduld ist echt was Schwieriges. Ich hab das mit 33 noch nicht ganz drauf.

14:30 – Endlich zu Hause, nachdem ich dem Mini versprochen habe, dass wir zu Hause gleich mal Kekssterne backen. Ich habe mir aber vorher noch ein gscheites Mittagessen erkämpft. Diesmal eine ordentliche Portion Chili mit Reis und einem riesen Glas Wasser.

15:00 – Gut, dass ich den Teig schon vorgestern gemacht habe, also brauchten der Mini und ich nur noch ausrollen und die Sterne ins Rohr geben.

15:15 – VERDAMMT! Ich muss die Kekse aus dem Rohr holen… naja… das bisschen Schwarz kann man ja abkratzen, oder Kinder? Der Mini isst den Keks mit dem wenigsten Schwarzanteil.

15:20 – Ich muss mich ranhalten und einen Kuchen backen für das Adventfest in der Schule.

15:30 – Der Kuchen ist im Rohr. Schnelle Rührkuchen for the win! Die Kinder tanzen derweil zum Angry Birds Soundtrack durch die Wohnung

16:00 – Manno, der Kuchen ist noch immer flüssig… WIESO NUR, WIESO!!???

16:10 – Wir müssen fahren. Der Kuchen wird nicht mehr fertig. Rohr aus und ab ins Auto. Scheiß drauf, habe ich halt keinen Kuchen heute. Mein Backkarma ist heute irgendwie nicht so gut. Hoffentlich ging es den anderen Eltern nicht auch so.

16:30 – Pünktlich holen wir den Mann von der Arbeit ab.

16:55 – Sogar 5 Minuten vor Beginn sind wir da! Strike! Und die anderen Eltern haben sich selbst übertroffen! Alles sieht super aus und alle (außer mir) waren super. Der Große rennt gleich auf die Bühne, der Mini setzt sich selbstständig auf die Geschwisterpolster vor der Bühne und wir können ganz gechillt hinten stehen.

18:15 – Die Aufführung war supersüß, das Buffet war lecker (nicht, dass ich etwas beigesteuert hätte) und wir sind am Weg um einzukaufen. Wieder mal kaufen wir willinilli alles, was wir so sehen… das passiert immer, wenn wir mit Hunger einkaufen gehen. Keine gute Taktik.

19:30 – Endlich zu Hause. Es gibt Toast mit Lachs und Mozzarella, Wurst, SChinken-Käse-Toast…jeder bekommt, was er mag.

19:45 – Die Kinder werden in ihre Pyjamas gestopft, Zähne putzen und ab ins…oha, wir müssen noch die Stiefel für den Nikolaus putzen und vor die Tür stellen…dann ab ins Bett.

19:50 – Da Papa Schlafentag ist, setze ich mich hin, um den Text hier zu schreiben.

20:05 – Der Mann hat die Kids ins Traumland befördert und fängt auch gleich auf der Couch zu arbeiten an.

20:15 – Oha, der Große schläft doch noch nicht und muss nochmal ins Bett befördert werden.

Dann verpempere ich die Zeit am Laptop, zeige dem Nikolo die Stiefel, schalten nochmal die Spülmaschine ein und gehe dann endlich schlafen. Was bin ich heute müde *gähn*

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Weitere Tagebucheinträge könnt ihr bei Frau Brüllen ganz unten bei ihrem Artikel finden. Einfach -hier- geklickt!

 

 

#wmdedgt: Tagebuchbloggen im November 2018

Und wieder mache ich mit bei Frau Brüllens „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Leider muss ich diesen Beitrag mit „unbeauftragte und unbezahlte Werbung“ markieren, da ich etlichtes Zeugs beim Namen nenne.

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04:30- Ich wache auf wegen eines Albtraumes. Bin froh, dass es nur ein Traum war…

06:05 – Der Wecker klingelt und ich schäle mich verschlafen aus dem Bett. Die Kinder sind anscheinend zwischen 4:30 und dem Weckerklingeln zu uns ins Bett gekrochen und ich versuche sie aufzuwecken, aber nach den Ferien sind sie andere Aufstehzeiten gewohnt und wollen daher noch nicht aus dem Bett. Auch egal… kann ich mir in Ruhe mal ne Tee machen.

6:20 – Die Kinder stehen auf und setzen sich gleich mal mit ihren Asterixheften auf die Couch.

6:30 – Mein Mann hat mir Apfelessigwasser gemacht, ich trinke meinen Tee, die Kinder essen ihre Frühstücksflocken und trinken ihren Milchschaum mit Kakao. Kurz Friede, Freude, Eierkuchen. Bis der Große verkündet, er will heute nicht mit dem Rad zur Schule fahren. Wir erreichen, dass ich ihn mit dem Hänger abhole… wir werden sehen, wie das funktioniert. Er ist ja so ein Riese.

7:00 – Zähne putzen, anziehen, Schultasche packen. Mein Mann kocht sich das Mittagessen zum Mitnehmen und macht gleich auch die Brotzeitboxen für die Kinder fertig.

7:15 – Ab zum Bus, dann zum Kindergarten. Der Kleine ist heute nicht sonderlich happy… obwohl ich ihm sein Rad und den Helm nachgebracht habe.

7:45 – Zurück vom Schulbus- und Kindergarten bringen…. dann mache ich mich Rad tauglich.

7:52 – Wir düsen mit unseren Rädern die 8 km durch die Nebelfelder und den Wald zur Uni.

8:20 – Angekommen in der Arbeit

13:22 – Nach einem recht ruhigen Arbeitstag, an dem ich trotzdem recht viel erledigen konnte, bin ich auf dem Weg, um den Großen von der Mittagsbetreuung abzuholen.

13:38 – Angekommen bei der Mittagsbetreuung, ich zahle noch schnell das Essensgeld für November, dann ist der Große auch schon bereit um nach Hause zu fahren. Ich bin erstaunt, wie gut er doch noch in den Trailer passt, er hat Spaß und freut sich, dass er sich nicht so anstrengen muss beim nach Hause fahren.

14:15 – Bei der Einfahrt in unser Dorf begegnet mir unsere Kindergärtnerin mit vielen Kindern im Auto und ich gerate kurz in Panik und denke, dass es schon nach halb 3 ist, weil das wäre der allerspäteste Zeitpunkt, um den Kleinen abzuholen. Ich denke „musste jetzt der betreuende Elternteil wegen mir länger da bleiben?“
Aber alles okay. Ich bin pünktlich, ich hatte nur vergessen, dass die Vorschulkinder heute Schulralley haben, aber da mich das nicht betrifft, kann es mir eh egal sein. Uffz!
Der Kleine freut sich auf jeden Fall, uns zu sehen und zufrieden gehen wir alle drei über die Straße unsere Räder parken.

14:30 – Endlich zu Hause mache ich mir gleich mal die Schinkelnudeln warm, die mein Mann heute morgen gekocht hat. Ich esse sie mit Sriracha Sauce und trinke dazu ein Makava mit Wasser verdünnt. Sooo schön, wenn man nicht kochen muss! Was für ein Luxus!

15:05 – Ich lasse die Kinder kurz das neue Handyspiel spielen, dass sie sich gestern gewünscht haben. (Eigentlich gibt’s unter der Woche kein Handy und Videos…aber naja. Manchmal muss man auch Regeln brechen, nicht wahr?)
Nachdem ich eine Ladung Wäsche abgenommen, eine Ladung Wäsche aufgehängt und eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine gepackt habe, setze ich mich hin und lese den Kindern einen Asterix vor. Wieder mal „Asterix in Korsika“, das ist mein Lieblingsband.

16:15 – Die Jungs bekommen nach dem Spielen und Vorlesen langsam hunger. Ich wärme die Nudeln auf, sie essen sie nach einigem Überreden sogar. Dann habe ich dem Kleinen Waffeln versprochen, die ich ihnen natürlich auch mache.

17:30 – Mein Mann kommt nach Hause und ich muss mich sputen, weil ich bin heute noch mit meinem Bruder verabredet. Wir gehen ihns Kino!

17:42 – Fertig, ich radele zur S-Bahn.

17:50 – Ich bin beim Bahnhof, kaufe mir ein Ticket… der Ticketautomat spinnt ein bisserl, aber ich schaffe es schlussendlich doch noch, ein Ticket zu kaufen.

18:30 – Ich komme am Stachus an und hole erstmal unsere Karten ab. Dann rufe ich meinen Bruder an. Ich schlage vor, noch schnell was trinken zu gehen, er im Gegenzug das Lokal.

19:00 – Wir treffen uns im „Herzog“ und trinken Cocktails. Ich einen „Moscow Mule“, er einen „Dark and Stormy“, der eigentlich wie ein Moscow Mule ist, nur halt mit Rum statt Vodka. Beides war sehr gut!

19:30 – Wir sind im Kino, kaufen uns noch schnell Getränke und Popcorn, dann geht’s auch schon ab in den Saal!

22:30 – Der Film war super! Falls ihr auch Queen Fans seid, dann kann ich euch Bohemian Rhapsody wärmstens empfehlen!

23:25 – Ich bin endlich zu Hause angekommen, musste nirgends lange warten. Jetzt ab ins Bett!

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