Gojibeeren- Cookies

Kennt ihr Gojibeeren? Nein? Na dann wird’s zeit! Diese kleinen, roten Beeren, die man bei uns in getrockneter Form bekommt, sind nämlich wahre Wunderdinger! Sie schmecken leicht säuerlich, sind daher der ideale, gesunde Begleiter von vielen süßen Bäckereien. Sie schmecken auch super im Müsli oder einfach so, direkt aus der Packung.

Die Wolfsbeere (Lycium barbarum), wie sie noch genannt wird, kommt ursprünglich aus China, aber sie wächst auch bei uns. Die Inhaltsstoffe lassen sich sehen – Vitamin A, B1, B2, dann noch Vorläufer vom Vitamin C, Proteine etc. etc. In der chinesischen Medizin werden die Beeren zum Senken von Blutdruck, zur Stimulierung des Immunsystems und vielen anderen Beschwerden eingesetzt.

Ich hatte das Glück, dass mir die Nährstoffexperten von Nu3 Gojibeeren zum Probieren angeboten haben. (Dankeschön!) Natürlich hab‘ ich zugesagt. Pffft – wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass ich unglaublich gerne neue Sachen ausprobiere!

Tja, das Erste, dass ich mit den Beeren gemacht habe, waren Cookies, die gehen schnell und sind sehr einfach zu machen!

Gojibeeren-Cookies

Zutaten (für 20 Stück)

100 g Dinkelmehl
30 g Kakao (ungesüßter Backkakao, ich habe Bio El Ceibo verwendet)
1 TL Backpulver
100 g Butter
100 g Zucker
20 g Gojibeeren
1 Ei

Zubereitung

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen. Dann alle Zutaten miteinander verkneten und zum Schluss die Gojibeeren dazukneten.

Den Teig mit Plastikfolie zu einer Rolle formen und im Kühlschrank so lange kalt stellen, bis er hart geworden ist. Dann das Rohr auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auswickeln und in ca. 5 mm breite Scheiben schneiden und nebeneinander auf das Backblech legen.

Die Cookies für ca. 10 min im Rohr backen lassen. (Vorsicht! Die Cookies nicht ZU heiß backen, sie verbrennen sonst leicht. Wenn ihr, wie ich, ein Backrohr habt, das etwas heißer bäckt als andere Rohre, stellt die Temperatur auf 150°C ein… meine Cookies sind bei 180° etwas zu dunkel geworden)

Dann herausnehmen, auskühlen lassen und genießen! Mmmm – superlecker!

Kosten pro Cookie:
– mit Preisen vom 8.8.2012: 0,44 €

Leise kochen: Marillenmuffins

Dieses Rezept kann man auch machen, wenn im gleichen Raum ein Baby schläft. Man braucht keinen Mixer, sondern rührt einfach mit einem Schneebesen alles um/ein. Sehr praktisch, wenn’s draußen tausend Grad hat und sowieso alle gerade ein bisserl müde und am Sand sind.

Am Besten schmecken die Muffins natürlich, wenn man sie mit Wachauer Marillen zubereitet – die haben einfach den besten Geschmack und genau die richtige Säure. Aber wahrscheinlich bin ich als Niederösterreicherin auch etwas voreingenommen…

Marillenmuffins

Zutaten (für 12 Stück)

250 g Marillen (entkernt)
250 g Mehl
250 g Buttermilch
2 TL Backpulver
2 Eier
75 ml Öl
125 g Zucker

Zubereitung

Das Muffinblech mit Muffinformen auslegen oder buttern und bemehlen. Das Rohr auf 180°C vorheizen.

Die Marillen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Alle nassen Zutaten zusammenrühren und die geschnittenen Marillen drunterheben.  Jetzt das Mehl und das Backpulver dazugeben und gut umrühren.

Zu guter letzt den Teig in die Muffinformen füllen und für 20-25 min bei 180°C im Rohr backen lassen. Aus dem Rohr nehmen, auskühlen lassen und genießen! Mmmmh!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 6.Juli 2012: 0,24 € 

Very Berry: Dreierlei Beeren-Buttermilchkuchen

So, hier nun das zweite Rezept aus meinem Very Berry- Paket, das ich meiner Tauschpartnerin Christiane nach Innsbruck geschickt habe!

Der Kuchen riecht unglaublich beerig und ich hoffe, er war auch so gut, wie er gerochen hat, als er aus dem Ofen gekommen ist. Das erste Mal als ich ihn gemacht habe, hat er auf jeden Fall sehr gut geschmeckt!

Das Rezept stammt von Smitten Kitchen, ich habe es etwas europäisiert, da mir bei den amerikanischen Rezepten immer viel zu viel Zucker drinnen ist und mir persönlich das dann viel zu süß ist… jetzt aber das Rezept!

Dreierlei Beeren-Buttermilchkuchen

Zutaten

330 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
150 g Butter
200 g Zucker
3 Eier
1/2 TL Vanilleextrakt
150 ml Buttermilch
350 g Beeren (ich habe Himbeeren, Heidelbeeren und Ribisel verwendet)

Zubereitung

Die Ringform vorbereiten (buttern und bemehlen) und das Rohr auf 180°C vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen.

In einer anderen Rührschüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und dann ein Ei nach dem anderen dazumixen. Dann die Buttermilch und den Vanilleextrakt unterrühren und die gewaschenen Beeren hinzugeben.

Nun die Mehl-Backpulver-Mixtur zum Buttermix geben und gut unterheben. Dann den Teig in die Form füllen und gut verstreichen.

Dann für 1 Stunde bei 180°C backen und nach einer halben Stunde die Form im Rohr etwas drehen, damit der Kuchen gleichmäßig bäckt.

Nach der Stunde aus dem Rohr nehmen und ganz abkühlen lassen, bevor man den Kuchen aus der Form nimmt! Mmmmh! Very Berry!

 

Kosten pro Stück (bei 20 Stück)
– mit Bio-Preisen vom 3.Juli 2012: ca. 0,24 €

Rhabarber Crumble

Als Erstes möchte ich mir einmal die Zeit nehmen und meine neuen Leser begrüßen, da in der letzten Woche meine  Statistik, warum auch immer, etwas nach oben geschnellt ist. (Und das, obwohl mein Freund meint, ich verfolge die Werbestrategie eines russischen Automobilkonzerns *hihi* Dazu kann ich nur sagen – was für eine Werbestrategie? Ich mach‘ das doch nur zum Spaß!)

Hallo alle zusammen! Seid gegrüßt! Viel Spaß beim Mitlesen! So – aber jetzt ab‘ zum eigentlichen Artikel!

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Zum Glück ist die Rhabarberzeit noch nicht vorrüber und es gibt davon noch Massen im Garten und am Markt. *yippiiieh* Und da meine Schwägerin mich letztens auf „Crumbles“ aufmerksam gemacht hat, musste ich natürlich gleich wieder mal einmal eines machen. In England bekommt man diese Nachspeise ja recht oft zu essen, vor allem auch weil’s extremst einfach und schnell zuzubereiten ist. Man kann „crumbles“, was soviel heißt wie „Krümel“ mit allem möglichen Obst machen – Äpfel, Birnen, Kirschen, Pfirsich, etc. – schmeckt alles unglaublich lecker! Die Kinder, auf die ich in England aufgepasst habe, haben immer jeden letzten Rest von den Tellern geschleckt *hihi* Wenn man möchte, kann man einen Crumble sogar am Vortag vorbereiten und im Kühlschrank über Nacht aufbewahren. Am nächsten Tag einfach in den Ofen schieben – fertig! Es ist zwar nicht die hübscheste aller Nachspeisen, aber dafür eine extrem leckere!

Hier also das Rezept (abgewandelt aus dem Good Housekeeping Kochbuch von 1978) für

Rhabarber Crumble

Zutaten (für 2 Personen)

Für die Fülle:

300 g Rhabarber
4 EL Wasser
4 EL Vanillezucker oder brauner Zucker

Für die Streusel

100 g Butter, weich
100 g Zucker
150 g Mehl

Zubereitung

Rohr auf 180°C vorheizen.

Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann in eine Auflaufform geben und mit dem Wasser und dem Vanillezucker (oder braunem Zucker) bestreuen.

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Mehl mit den Händen krümelig mixen.

Dann die Streusel einfach über den Rhabarber verteilen und das Ganze 35-45 min im Rohr backen lassen – so lange, bis die Streusel braun sind und der Rhabarber schön blubbert.

Dann aus dem Rohr nehmen, etwas abkühlen lassen und servieren! Schmeckt suuuuper mit Vanilleeis, Vanillesauce oder Vanillepudding!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 26.05.2012: 0,95 €