Orangen- Buchweizenkuchen

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Valentinstag! Ich hoffe, ihr seid bei Euren Liebsten und könnt mit ihnen zumindest ein paar schöne Stunden verbringen.

Da ich heute arbeiten muss, musste ein schnell herzustellender Kuchen für meinen Schatz her. Und da ich zur Zeit gerade austeste, ob ich vielleicht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe, musste dieser schnell herzustellende Kuchen auch noch Laktose- und Glutenfrei sein. Puh! Schwierige Aufgabe!

Ich fand dann doch ein Rezept und habe dann diesen sehr schmackhaften Rührkuchen hergestellt! Und weil ich schon dabei war, ist er auch noch vegan. Warum auch nicht!? Nun jaaaaaaa… kleiner Tipp schon vorweg: Bitte BITTE lasst den Kuchen in der Form auskühlen, bevor ihr ihn stürzt. Sonst schaut er am Schluss so aus wie auf dem letzten Foto.

Buchweizen- Orangenkuchen mit Polenta

Zutaten:

100 ml Öl
4 EL Apfelmus
150 g Feinkristallzucker
2 Orangen, der Saft davon (das sind ca. 100 ml Saft)
150 g Buchweizenmehl
100 g Polenta
1,5 TL Backpulver
1 TL Salz

Zubereitung:

Die Kuchenform vorbereiten. (Entweder mit Backpapier, oder wie bei meiner verwendeten Form mit Margerine ausstreichen und mit Feinkristallzucker gut „bezuckern“ – das ergibt eine leckere Zuckerkruste)

Das Öl, den ausgepressten Orangensaft, das Apfelmus und den Zucker verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann die festen Zutaten unterrühren, in die Form einfüllen und bei 150°C für eine Stunde backen lassen.

Am Besten schmeckt dieser zerbrochene Kuchen zum Tee oder Kaffee.

Preis pro Stück:
Mit Biopreisen vom 12.2.2011 bei 15 Stücken: 0,09 €

Schokolade- Beerentarte

Ich weiß nicht warum, aber wenn ich an den Valentinstag denke, habe ich immer nur Schokolade im Kopf! Keine Blumen, keinen Schmuck, ich denke dabei immer nur an Schokoladensoufflée, Schokoladenkuchen, Schokoladenpalatschinken und natürlich pure Schokolade.

Deshalb hat es nur den Bruchteil einer Sekunde, nachdem ich den Valentinstags-Blog-Event von Zorra (diesmal gehostet von Alice) entdeckt hatte, gedauert, dass ich mich auf die Suche nach einem Schokolade-Rezept machte. Natürlich musste es eine Tarte sein, denn mein Schatz liebt Tartes über alles! (am Liebsten hat meine Lemon-Tarte) Und so hat er sich mächtig über diese leckere Süßigkeit gefreut und sie war auch ratz-fatz weggegessen.

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)


Diese Tarte ist abgewandelt von einem Rezept von Michel Roux, einem wunderbaren französischen Patissiér. Das Zusammenspiel der süßen Schokolade, den leicht säuerlichen Beeren und dem knackigen Teig ist genial!

Schokolade – Beerentarte

Zutaten:

– für den Teig:

250 g Mehl
100 g Butter
100 g Staubzucker
1 Prise Salz
2 Eier, mit Raumtemperatur

– für die Füllung:

300 g Beeren (entweder Tiefgekühlter Beerenmix, oder frische Beeren nach Wahl)
250 g Schlagobers
250 g Schokolade (am Besten Kochschokolade verwenden oder Couverture)

Zubereitung:

– Teig:

Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter klein würfelig schneiden, zum Mehl geben und mit den Fingerspitzen so lange in das Mehl arbeiten, bis das Mehl und die Butter gemeinsam eine fein bröselige Konsitenz haben. Danach den Staubzucker hineinsieben, eine Prise Salz dazu und gut vermischen. Dann die zwei Eier zufügen und mit den Händen verkneten, bis ein glatter, jedoch sehr weicher, Teig entsteht. Zu einer Kugel rollen, in Frischhaltefolie einwickeln (oder für Umweltbewusste, in einen wiederverwendbaren Behälter geben) und vor der Verwendung ein paar Stunden kaltstellen. (Ich geben den Teig für ca. 20 min in den Tiefkühler, funktioniert genau so gut!).
Nach der Rast den Teig ausrollen, in die Tarte-Form geben und bei 180°C ca. 10 min blind backen.

– Füllung:

Die Beeren auf dem fertig gebackenen und abgekühlten Boden verteilen*. Die Schokolade in Stücke brechen und mit dem Schlagobers kurz aufkochen lassen und so lange umrühren, bis eine schön glatte Schokoladesauce entsteht.** Wenn sie heiß ist, ist sie noch flüssig, sie wird beim Abkühlen jedoch die Konsistenz von schön glattem Pudding erhalten! Jetzt die gesamte, noch flüssige Schokosauce vorsichtig über die Beeren löffeln. Danach die Tarte über Nacht kaltstellen, damit sich die Creme verfestigen kann. Voilá! Fertig ist eine wunderbar cremige, süße, säuerliche, knackige und köstliche Tarte!

* Beim Tiefkühl-Beerenmix die Beeren vorher mit 3 EL Zucker erhitzen und aufkochen lassen. Wenn es zu flüssig wird (die Beeren sollten ca. die Konsistenz von Marmelade haben) 3 EL Maizena dazugeben, umrühren und abkühlen lassen.

** Mein Tipp für die Creme: Die Schokolade und den Schlagobers in ein Mikrowellentaugliches Gefäß geben und ein paar Minuten in der Mikrowelle erhitzen. (Jaaaaa, ich weiß, Mikrowelle ist nicht gut bla bla bla… aber ich verwende meine eigentlich wirklich nur für diese Schokosauce! Und es funktioniert wahnsinnig gut!) Dann umrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Falls noch Stückchen sichtbar sind, nochmal in die Mikrowelle, nochmal umrühren, bis eine schön glatte Schokosauce entstanden ist! Geht unglaublich schnell und die Creme ist noch jedes Mal etwas geworden!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 5.2.2011 bei 8 Stücken: 0,72 €

Kürbiskern- Marzipantrüffel mit Maraschinokirschen

Da der 14.Februar immer näher rückt, möchte ich denjenigen, die ihren Liebsten eine selbstgemachte, von Herzen kommende Kleinigkeit schenken wollen, dieses Rezept näher bringen. Ich weiß, dass manche Leute nicht sehr viel vom Valentinstag halten, aber ich freue mich immer wieder über Anlässe, um etwas Neues auszuprobieren um damit jemanden zu beglücken!

Diese Trüffeln sind wirklich unglaublich einfach, kosten nicht die Welt und sind perfekt für alle Marzipan- Liebhaber!

Zutaten (für 12-15 Stück):

200 g Marzipan
3 EL Kürbiskerne
1 EL Maraschinokirschen
etwas zerlassene Schokolade und Kürbiskerne für die Dekoration

Zubereitung:

Die Kürbiskerne und Kirschen klein hacken und mit dem Marzipan verkneten. Aus der Masse kleine Kugeln formen und auf ein bisschen Backpapier oder ein Brett setzen.

Die Schokolade schmelzen lassen, in einen Spritzsack füllen und die Kugeln damit verzieren. Zum Schluss mit Kürbiskernen garnieren.

Kosten pro Stück
– mit Bio-Preisen vom 4.2.2011 bei 12 Stück aus der Masse: 0,28 €
mit Bio-Preisen vom 4.2.2011 bei 15 Stück aus der Masse: 0.23 €

 

Russischer Apfelkuchen

Wenn ich eine Reise mache, dann informiere ich mich exzessiv. Ich recherchiere über die Natur, die Kultur, das Essen etc. so lange, bis ich ein klares Bild davon habe, wie es an meinem Reiseziel ungefähr aussieht.

Nun ja, mittlerweile mache ich das auch schon, wenn jemand aus meinem direkten Umfeld irgendwo hin reist. Und da mein Freund bald für längere Zeit in Russland sein wird, beschäftige ich mich zur Zeit intensivst mit diesem riesigen, wunderschönen Land.

Dieser Apfel – Rührkuchen, auf russisch „Scharlotka s jablokami„, ist ein einfacher, aber nichts desto trotz sehr fluffiger und schmackhafter Kuchen zum Tee oder Kaffee. Auch ein sehr guter Weg, um Äpfel aufzubrauchen!

Zutaten:

4 Eier
150 g Zucker (ich verwende Feinkristallzucker)
4 EL Apfelmus
200 g Mehl
450 g Äpfel (geschält und Kerngehäuse entfernt)

Zubereitung:

Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Dann die Äpfel in kleine Stücke schneiden.

Die Kuchenform vorbereiten indem man sie entweder einfettet und mit Semmelbrösel bestreut oder indem man sie mit Backpapier auslegt. Das Rohr auf 180°C vorheizen.

Die Eier mit dem Mixer (ich verwende bei diesem Kuchen die höchste Stufe meines Mixers) schaumig rühren. Dann nach und nach den Zucker einrühren, sodass eine schön cremige Masse entsteht. Dann Löffel für Löffel das Apfelmus unterrühren.
Danach Löffel für Löffel das Mehl einrühren. Wenn das alles geschehen ist, die geschnittenen Äpfel mit einem Löffel unterrühren.

Die Masse in die Form füllen und bei 150°C für ca. 1 Stunde backen. Falls der Kuchen zu braun werden sollte, einfach mit Alufolie abdecken und weiterbacken lassen.