Importiert: Warmer Farro Salat mit Röstgemüse

Anfang August hatten wir das Glück, eine meiner besten Freundinnen in Mailand besuchen zu dürfen. Sie ist zur Zeit in ihrem Freundeskreis heiß begehrt, weil sie genau in der Innenstadt Mailands eine riesige Wohnung mit Gästezimmer von ihrer Firma zur Verfügung gestellt bekommen hat. Darum hat sie fast jedes Wochenende besuch aus der Heimat 😉

Natürlich waren wir in Mailand auch im Supermarkt. Für mich ist das ja ein MUSS! In jedem Land, das ich besuche, gehen wir in den Supermarkt – einfach um zu sehen, welche unterschiedlichen Dinge dort verkauft werden. Dieses Mal landete Farro in meinem Einkaufskorb.

Farro ist das italienische Wort für Dinkel. Bei uns würde man wohl eher Dinkelreis dazu sagen. Man kann ihn als Beilage, als Auflauf,  Laibchen,… oder eben als Salat zubereiten. Und anscheinend wird er in Italien ganz viel verwendet.

Farro Salat mit Röstgemüse

Zutaten (für 2 Personen)

2 Tassen Farro (Dinkelreis)
1 gelber Paprika
2 rote Paradeiser
1/2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Zucchini
Weißer Balsamico
Salz
Olivenöl

Zubereitung

Das Gemüse waschen und in grobe Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls grob zerkleinern.
Dann alles auf ein Backblech geben, mit einem großzügigen Schuss Olivenöl übergießen, gut darübersalzen und alles mit den Händen vermischen, sodass das Öl alles Gemüse überzieht. Dann im Ofen bei 180°C für ca. 30 min rösten lassen.

Währenddessen den Farro waschen und mit etwas mehr als der doppelten Menge Wasser (also 5 Tassen in dem Fall) und etwas Salz ca. 30 Minuten kochen lassen, oder so lange bis er weich ist. (Aber vorsicht! Nicht anbrennen lassen… nicht dass mir sowas schon mal passiert wäre oder so)
Dann das restliche Wasser abgießen und kurz ausdampfen lassen.

Dann das Röstgemüse aus dem Ofen nehmen und in eine Salatschüssel geben. Den gekochten Farro dazumischen und mit einem Schuss Essig nach Geschmack würzen. Nochmal gut umrühren und noch warm servieren. Köstlich!!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 20. August 2013: ca. 2,62 €

Gazpacho

*hach* Ich schreibe heute von einem der Balkone unserer Ferienwohnung in Kroatien. Es ist 18:00 und es hat gerade 24°C und es ist herrlich! Das Meer ist blau, der Himmel auch, die Zikaden surren und es riecht nach Meer und Pinien.

Kurz – es ist supertoll und das Wetter ist genial – und was gibt’s Besseres an einem heißen Sommertag als kalte Gazpacho? (Okay… Eis ist noch besser, ich geb’s zu 😉 )

Hier also mein von chefkoch.de und Beef inspiriertes Rezept für

Gazpacho

Zutaten (für 4 Personen)

1 Scheibe hartes Weißbrot
1/2 l lauwarmes Wasser
1 Salatgurke
2 rote Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
10 Tomaten
4 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Das harte Brot klein schneiden und mit dem lauwarmen Wasser in einer Schüssel übergießen und so lange ziehen lassen, bis es ganz weich ist.

Die Tomaten und Paprika waschen, entstrunken und entkernen, dann klein schneiden und zum Brotwasser geben. Den Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und auch zum Brot geben.

Jetzt alles gut durchpürieren und je nach Flüssigkeit der Masse noch 1 Tasse Wasser hinzufügen.

Dann das Ganze durch ein nicht zu feines Sieb streichen, sodass eine schön glatte Suppe entsteht. (Das Pulp, dass übrig bleibt, kann man in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag dann zum Beispiel in Bolognese-Sauce geben)

Jetzt den Essig, das Olivenöl, Salz und Pfeffer zur Suppe geben und nochmal durchpürieren.

Die Suppe kalt stellen und nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag servieren! (Schmeckt toll mit einem Klecks Sauerrahm und Weißbrot!)

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 17.07.2013: ca. 0,83 €

Würzige Fisolen in Kokosmilch

Ich bin ja eigentlich kein Fisolenfan. (Für meine deutschen Leser: Fisolen = Grüne Bohnen) Essen tu ich sie natürlich schon, sie sind ja nicht schlecht, aber wenn ich es mir aussuchen kann, dann nehm ich lieber Käferbohnen oder Erbsen oder Weiße Bohnen oder etc. etc. etc. Ihr seht also, Fisolen stehen bei mir ganz unten auf der Bohnenliste.

Nicht so jedoch, wenn sie nach diesem Rezept zubereitet werden! Die mag sogar mein Sohn, dessen Fisolen bisher immer gleich Bekanntschaft mit dem Boden gemacht haben, wenn es sie denn mal gab.

Dieses Rezept stammt aus einem indischen Kochheft (cooking class indian), das ich mir vor 9 Jahren in Guildford (England) gekauft habe, aber leider noch nie dazu gekommen bin, etwas daraus zu kochen. Tja – auch das wäre erledigt, und es war supergut!! Aus diesem Heft wird ab jetzt sicher öfter was gekocht.

Würzige Fisolen in Kokosmilch

Zutaten (als Beilage für 4 Personen)

2 EL Öl
1 EL frischer, geriebener Ingwer
(1 kleine Chilischote)
2 Knoblauchzehen, zerdrückt/gepresst
2 TL Koriandersamen
1 TL Senfsamen
ca. 500 g Fisolen
200 ml Kokosmilch
evt. Salz

Zubereitung

Die Fisolen waschen und putzen (die Enden abschneiden).

Das Öl in einem Wok oder in einer Pfanne erhitzen und den Ingwer, den Knoblauch (, die klein geschnittene Chilischote) und die Samen für ca. 2 min anrösten.

Die Fisolen dazugeben und mitrösten lassen, bis sie weicher geworden sind. Dann mit Kokosmilch aufgießen und unter Rühren weiterköcheln lassen, bis die Flüssigkeit schön reduziert worden ist.

Jetzt noch nach Geschmack mit Salz würzen und schon kann serviert werden!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 20.03.2013: ca. 0,74 €

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Apfel-Kürbissuppe

Wie viele von euch sicher schon wissen liehiiiiihiiiiiebe ich Suppen. Cremig, klar, schaumig, kalt, warm, mit Einlage, ohne Einlage – egal. Suppe mag ich einfach. (Was ich jedoch nicht mag sind Suppenschlürfer *seufz* Aber irgendwie macht das JEDER außer mir und meinem Bruder. Naja. Da muss ich anscheinend durch)
Natürlich bin ich daher auch immer auf der Suche nach neuen Kombinationen und Geschmäckern – und bin dabei auf das Zusammenspiel von Apfel und Kürbis gestoßen. Das geht nicht nur süß – Nein! – man kann diese Zutaten auch pikant verkochen! Natürlich ist die Suppe leicht süßlich, das sieht man ja auf den ersten Blick, wenn man auf die Zutatenliste schaut, aber das ist ja gerade das Besondere an der Suppe – und ein leichter Hauch von Cayennepfeffer gibt der Suppe noch den ganz besonderen Kick!

Hier also zum Rezept für die

Apfel-Kürbissuppe Weiterlesen