Das wärmt: Heißer Apfelsaft

hot_apfelsaftHeute mal ein easy-peasy Rezept.

Bei uns hat der Herbst ja schon total Einzug gehalten. Die Blätter der Bäume sind schon total gelb (freu‘ mich schon aufs Rot!!), die Tage werden schon merklich kürzer und der Nebel hängt in der Früh über den Feldern.

Die Temperaturen sind zwar noch angenehm, aber nach einem ansstrengenden Tag draußen im Garten, will man sich dennoch etwas aufwärmen. Und was wäre zum Aufwärmen besser geeignet als ein heißes Getränk? In unserem Fall ist es heißer Apfelsaft. Süß, würzig, heiß – und das Beste ist, dass den auch Kinder und Antialkoholiker genießen dürfen!

Also, rein ins Haus und schnell einen heißen Apfelsaft zusammengebraut, dann könnt ihr euch auch schon die Hände und den Bauch wärmen!

Heißer Apfelsaft

Zutaten (für 4 Heferl)

1 l Apfelsaft
1/2 Zitrone, der Saft
2-3 Zitronenscheiben
1 Zimtstange (oder wenn nicht vorhanden, Zimtpulver)
3-4 Gewürznelken

Zubereitung

Einfach alle Zutaten zusammenmischen und in einem Topf auf dem Herd erhitzen – feeeertig!

Kosten pro Heferl:
– mit Preisen bei selbst gemachtem Apfelsaft ca. 0,20 €

Apfelsaft pressen

Sorry, heute gibt’s schon wieder kein Rezept 😉 Aber ich muss euch einfach von unserem gestrigen Nachmittag erzählen!

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Gestern sind wir nämlich endlich ein paar Kilos Äpfel los geworden! Genauer gesagt haben wir ca. 200 kg unseres Fallobstes von einer mobilen Apfelpresse pressen lassen.

Ich wollte nämlich, ehrlich gesagt, nicht mit 200 kg Äpfeln im Auto durch die Gegend fahren, dann alles selber ausladen müssen und dann den fertig gepressten Saft wieder nach Hause schleppen. Für meine Bedürfnisse bot sich die „mobile“ Apfelpresse daher sehr an!

Und ich muss sagen, ich war sehr beeindruckt! Unser „appleboy“ hatte eine Hydropresse, und nachdem ich die jetzt gesehen habe, würde ich mir niemals eine Kurbelpresse kaufen. (Falls ich mir jemals eine Presse besorgen würde!)

Falls jemand noch nicht weiß, wie roher Apfelsaft hergestellt wird:

1.) Zuerst mal muss man die Äpfel pflücken oder vom Boden aufheben
2.) Dann werden die Äpfel gewaschen
3.) Jetzt werden die Äpfel zerhäckselt
4.) Danach kommt die Pressung
5.) Abfüllen – Fertig!

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Die Hydropresse

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Trester

Mit dem rohen Apfelsaft kann man allerhand machen. Entweder kann man ihn haltbar machen, indem man ihn pasteurisiert oder einfriert, oder man kann ihn weiter zu Most verarbeiten!

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So sehen 107 Liter Apfelsaft in 5 l Containern aus!

Tja. Wir verscherbeln Teile unserer 107 Liter an Freunde und Bekannte, (Natürlich zum Presspreis ;-), wir schlagen da nix auf – Hauptsache, es wird nix schlecht!) Teile davon werden eingefroren und Teile werd‘ ich pasteurisieren und in Flaschen abfüllen! Puh, da hab‘ ich noch etwas an Arbeit vor mir. Und das alles, obwohl sicher noch 500 kg Äpfel da sind. Aaaaaaaaaah!

Green Kabo Smoothie

Jaaaa, ich weiß, ich bin spät dran, um auf den Smoothie-Zug aufzuspringen. Ich habe zwar immer die Rezepte und Bilder genossen, die andere Blogger und Journalisten so gemacht haben, aber zum Selbermachen bin ich noch nicht dazugekommen. Zu meiner Verteidung muss ich sagen, dass wir rote, gelbe, orange, violette Smoothies schon öfter haben und hatten, aber grün war noch nie dabei 😉

Aber irgendwann werd‘ auch ich mürbe, also hab‘ ich auch mal einen dieser ominösen grünen Getränke probiert! Und ich muss sagen… ja, das könnte man ruhig öfter machen! Auch mein Sohn, fan jeglicher dicklicher Flüssigkeit, ist natürlich begeistert.

In diesem Smoothie ist Kopfsalat drin, und den sollte man bitte nicht an der Sonne lagern, weil da wird Grüner Salat bitter und der gesamte Smoothie ist dann unverhältnismäßig bitter. (Was Kinder und auch manche Erwachsene ja nicht so schätzen 😉 )

Unser Fazit: Supergut und noch dazu gut für uns!

Green Kopfsalat-Avocado-Birne-Orange Smoothie (Kurz „Kabo“)

Zutaten (für 2 Gläser)

100 g Kopfsalat
1 Avocado (Hass)
1 Birne
½ Apfel
Saft von 1 Orange
Saft von ½ Zitrone
ca. 200 ml Wasser

Zubereitung

Den Kopfsalat waschen und trocken schütteln. Die Avocado in der Hälfte auseinanderschneiden, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch herauslöffeln.
Die Orange und die Zitrone auspressen.

Dann alle Zutaten mit dem Stabmixer oder dem Standmixer pürieren und so lange mit Wasser verdünnen, bis der Smoothie die von euch gewünschte Konsistenz erreicht hat!

Gesund, nicht zu süß – lecker!

Kosten (pro Glas):
– mit Preisen vom 14. Mai 2014: ca. 0,74 €

 

coffee delicious: Geeister Kaffee „vietnamese style“

Ich bin ja nicht so die passionierte Kaffeetrinkerin, aber Caffé Latte oder Eiskaffee mag sogar ich recht gerne!

Auf unserer Reise durch Vietnam vor 3 Jahren (Oh mein Gott, SO lange ist das schon wieder her?) habe ich den für mich perfekten geeisten Kaffee- cà phê đá – kennengelernt.

Eigentlich bräuchte man für diesen Kaffee ja wirklich authentischen vietnamesischen Kaffee und ein vietnamesisches Kaffeesieb, aber sowas habe ich leider (noch) nicht, und falls ihr sowas auch nicht besitzt (wovon ich ausgehe), dann geht natürlich auch ein ganz normaler Kapselkaffee wie ich ihn zu Hause habe, zum Beispiel von Eduscho!

Die Süße in dem Eiskaffee kommt von der gesüßten Kondensmilch. Ich habe mich diesmal leider beim Kaufen der Kondensmilch vertan und hab‘ die ungesüßte erwischt – macht das nicht – die gesüßte ist viel viel besser in dem Kaffee. Mmmmmh!

Wenn ihr das Ganze dann noch Eiskaffee-ähnlicher machen möchtet, könnt ihr ja noch eine Kugel Makadamianusseis (oder halt Vanille, aber Makadamianuss ist soooo gut!) auf den Kaffee geben- das gibt dem Ganzen dann nochmal einen besondere Note.

Hier also die Zubereitung für

Geeister Kaffee „vietnamese style“

Zutaten (für 2 Personen)

2 Espresso Shots
ca. 50 ml gezuckerte Kondensmilch
10 Eiswürfel
(falls gewünscht noch je 1 Kugel Eis, das bekommt man in Vietnam aber nicht)

Zubereitung

In zwei Gläser ca. je 5 Eiswürfel geben.
2 Espresso „verlängert“ (das heißt, mit ungefähr der doppelten Menge Wasser als normal) zubereiten und in einem Gefäß abkühlen lassen.

Ca. 1 Finger breit Kondensmilch auf die Eiswürfel in jedes Glas leeren. Dann den Kaffee auf die zwei Gläser aufteilen und es kann auch schon serviert werden.
Vor dem Trinken nochmal gut umrühren, damit die süße Kondensmilch am Boden sich gut mit dem Kaffee vermischt. Mmmmh!!

Kosten pro Glas:
– mit Preisen vom 27.08.2013: ca. 0,82 €

*hust* *hust*: Ingwer-Zitronentee

Mein Schatz ist krank. Er hustet, er schnupft, er fühlt sich einfach schlecht. Was tut man da also als sich-sorgende Freundin? Richtig, frau macht Tee. Und zwar Ingwer-Zitronentee! Da Ingwer ja eine antibakterielle Wirkung hat und sich noch dazu positiv auf das Schwitzen auswirkt (was soviel heißt, man schwitzt weniger) ist er eine perfekte Zutat für einen Erkältungstee. Dazu kommt noch etwas Zitrone wegen dem Vitamin C und Honig für die angenehme Wirkung im Hals. Voilà, fertig ist der Erkältungstee!

Zutaten

3 Finger breite Ingwerwurzel (ca. 30 g)
1 l Wasser
1 Bio-Zitrone
etwas Honig

Zubereitung

Die Ingwerwurzel schälen und in kleine Stücke schneiden. Noch besser gibt der Ingwer seine Inhaltsstoffe frei, wenn man ihn reibt, aber irgenwie schafft meine Reibe den Ingwer nicht.

Dann den geschnittenen, oder geriebenen, Ingwer mit dem Wasser in einem Topf aufkochen lassen. Jetzt den Tee in eine ausgewaschene Teekanne absieben, sodass man keine Ingwerstücke mehr im Wasser hat. Die Zitrone auspressen und zum Tee geben. Dann müsst ihr euch den Tee nur noch einschenken und mit 1 TL Honig pro Tasse süßen.

Mmmmh! Lecker, wohltuend und (hoffentlich) gesund-machend!

Kosten pro Tasse:
– mit Preisen vom 9.05.2012: 0,22 €

Kleeblatt Shake

Happy St. Patrick’s Day! Wahrscheinlich gehen viele von euch heute Abend aus und trinken in den verschiedensten Pubs grünes Bier oder Guinness. Nun ja, heuer ist es mir ja nicht vergönnt, das dunkle, schaumige Zeugs zu genießen – macht aber nix – es gibt ja auch anderes Ungesundes, was man themengerecht in sich reinschütten kann!

Letztes Jahr hab ich ja den wirklich g’schmackigen Guinness-Kuchen gebacken – heuer gibt’s mal ein grünes Rezept. In Amerika bringt der große Konzern mit dem goldenen M pünktlich zum St.Patrick’s Day jedes Jahr einen grünen Milchshake heraus – der von vielen, VIELEN Menschen extrem geliebt wird. Wirklich – die Stürmen die Läden, sobald der Shake wieder im Sortiment ist. Naja. Mir hat die Idee gefallen und da es ja auch im Internet unzählige Nachmach-Rezepte gibt, hab‘ ich mich auch ans Nachmachen gemacht.

Mein Kleeblatt Shake – oder Shamrock Shake, wie er im Original heißt – ist wahrscheinlich etwas gesünder als die amerikanischen Varianten, weil ich kein Vanilleeis hinein gebe. Dafür kommt eine typisch steirische Zutat rein. Ein irisch-steirisches Crossover sozusagen! Falls ihr euch nicht sicher seid wegen der Banane-Minz-Combo könnt ihr ja stattdessen doch Vanilleeis nehmen. 1 Kugel pro Glas sollte genügen. Die Minze sollte man aber auf jeden Fall vorschmecken, sonst ist es kein Shamrock-Shake mehr.

Also hier nun endlich zum Rezept

Kleeblatt Shake

Zutaten für 2 Shakes à 200 ml

1 Banane
250 ml Milch
100 ml Joghurt
2 EL Schoko-Minz Kürbiskerne oder 6 (oder mehr) nicht-steirische After Eight
3 Eiswürfel
1 kleiner Schuss Ahornsirup

Optional (nur wenn ihr einen hellgrünen Shake wollt!):
5 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe

Zubereitung

Alle Zutaten mit dem Stabmixer oder der Küchenmaschine pürieren, bisserl verzieren – fertig!

Kosten pro Shake:
– mit Preisen vom 16.März 2012: ca. 0,53 €

Es herbstelt: Chai/Caffè Latte mit Kürbis

Trinkt ihr auch so gerne Chai Latte wie ich? Ja? Na dann ist es super, dass ihr heute vorbeigeschaut habt, weil heute zeige ich euch eine besonders herbstliche Version dieses Heißgetränks! Wenn ihr lieber Kaffee trinkt, dann ist das auch kein Problem. Ersetzt den Tee einfach durch einen Schuss Espresso, dann habt ihr eben einen Caffè Latte!

Aber jetzt schnell zum Rezept, damit ihr euch bald mit einer dampfenden Tasse aufwärmen könnt! Weiterlesen