Spargelrisotto

Ich liiiiiebe den Frühling! Alles grünt, alles blüht und es duftet nach Flieder! Außerdem beginnt die Zeit von Rhabarber, Erdbeeren und – ihr habt es schon geahnt – Spargel!

Da wir noch ziemlich am Anfang der Spargelsaison sind, gibt es noch nicht so viel Auswahl. Diesmal hat mir der weiße Spargel am Besten gefallen, und ich hatte unglaubliche Lust auf Spargelrisotto, daher bekommt ihr nun das Rezept von mir! Risotto finde ich persönlich sehr sättigend, da braucht man nicht sonderlich viel und außerdem ist mein Rezept vegan, glutenfrei und histaminarm!

Spargelrisotto

Zutaten (für 4 Personen)

1 Bund Spargel (500 g)
1 Zwiebel oder Lauch
3 Tassen Rundkorn Reis
Kräuter
Wasser
Salz, Pfeffer, Suppenwürfel

Zubereitung

Die Spargelspitzen abschneiden und zur Seite geben. Dann die holzigen Strünke vom Spargel schneiden und wegschmeißen. Den Rest vom Spargel in 1 cm breite Stücke schneiden und mit ca. 1,5 l Wasser und einer Prise Salz weichdünsten, dann einfach vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Den Zwiebel und/oder Lauch in kleine Stücke schneiden und in einem anderen Topf mit etwas Öl kurz anrösten, dann den Reis kurz mitrösten lassen und mit 1 Schöpfer vom Spargelwasser (inklusive einiger Spargelstückchen) aufgießen. Nun kann man den Suppenwürfel und die Gewürze dazugeben. Umrühren und so lange rühren, bis der Reis das gesamte Wasser aufgenommen hat, dann wieder einen Schöpfer vom Spargelwasser hinzufügen und wieder umrühren. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis das gesamte Spargelwasser aufgenommen hat und der Reis weich ist und die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Nun kann man 1 Hand voll Kräuter klein schneiden und unterrühren. Gut passt Schnittlauch oder Schnittknoblauch. Aber auch etwas Basilikum macht sich recht gut in dem Risotto.

Die Spargelspitzen in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten und mit einer Prise Salz würzen. Dann auf dem Risotto anrichten. Mmmmh – lecker!

Kosten pro Person
– mit Bio-Preisen vom 27. April 2011: 0,75 €

Kürbiscurry

Ich liebe Curries. Was mich jedoch traurig macht, ist, dass in unseren Breiten die Leute Curry immer noch mit dem Gewürz „Curry“ (dem Pulver) assoziieren. Jedes Mal, wenn ich für Gäste Curry zubereite und den Satz „Puuh, ich bin leider kein Fan von Curry!“ höre, verdrehe ich die Augen und kichere still in mich hinein, wenn ich ein grünes Curry serviere und die Leute nicht wissen, was für ein „Curry“ das jetzt sein soll.

Ein Curry ist einfach ein asiatischer Eintopf! Es gibt sie in vielen, vielen verschiedenen Varianten und fast keine davon enthält das bei uns erhältliche Currypulver. Ich muss, glaub‘ ich, nicht dazusagen, dass noch jeder von meinen Curries begeistert und überrascht war.

Hier auf jeden Fall, zum Abschluss der Kürbiswochen, meine Version vom

Kürbiscurry (für ca. 4 Personen)

Zutaten

1 kg in Würfel geschnittener Kürbis (zB.: Butternut)
6 Stangen Stangensellerie
3 mittelgroße Erdäpfel
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 EL Kurkuma
1/2 TL Koriandersamen
4 Kardamomkapseln
1 Sternanis
250 ml Kokosmilch
250 ml Gemüsebrühe (oder Wasser + Suppenwürfel)
Salz
Petersilie

Zubereitung

Den Kürbis, den Stangensellerie und die Erdäpfel waschen, schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Dann den Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden und in einem größeren Topf hellbraun anrösten. Dann den Kurkuma und die Koriandersamen kurz mitrösten lassen.
Mit Gemüsebrühe aufgießen und Sternanis dazugeben. Kurz köcheln lassen, umrühren und dann die Kokosmilch dazugeben.
Alles köcheln lassen, bis der Kürbis und die Erdäpfel weich (aber nicht zu weich, wir wollen ja keine Suppe!) sind.
Wenn alles schön bissfest weich ist, vom Herd nehmen und mit Salz und Petersilie abschmecken.

Mit Reis servieren!