Kürbiscurry

Ich liebe Curries. Was mich jedoch traurig macht, ist, dass in unseren Breiten die Leute Curry immer noch mit dem Gewürz „Curry“ (dem Pulver) assoziieren. Jedes Mal, wenn ich für Gäste Curry zubereite und den Satz „Puuh, ich bin leider kein Fan von Curry!“ höre, verdrehe ich die Augen und kichere still in mich hinein, wenn ich ein grünes Curry serviere und die Leute nicht wissen, was für ein „Curry“ das jetzt sein soll.

Ein Curry ist einfach ein asiatischer Eintopf! Es gibt sie in vielen, vielen verschiedenen Varianten und fast keine davon enthält das bei uns erhältliche Currypulver. Ich muss, glaub‘ ich, nicht dazusagen, dass noch jeder von meinen Curries begeistert und überrascht war.

Hier auf jeden Fall, zum Abschluss der Kürbiswochen, meine Version vom

Kürbiscurry (für ca. 4 Personen)

Zutaten

1 kg in Würfel geschnittener Kürbis (zB.: Butternut)
6 Stangen Stangensellerie
3 mittelgroße Erdäpfel
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 EL Kurkuma
1/2 TL Koriandersamen
4 Kardamomkapseln
1 Sternanis
250 ml Kokosmilch
250 ml Gemüsebrühe (oder Wasser + Suppenwürfel)
Salz
Petersilie

Zubereitung

Den Kürbis, den Stangensellerie und die Erdäpfel waschen, schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Dann den Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden und in einem größeren Topf hellbraun anrösten. Dann den Kurkuma und die Koriandersamen kurz mitrösten lassen.
Mit Gemüsebrühe aufgießen und Sternanis dazugeben. Kurz köcheln lassen, umrühren und dann die Kokosmilch dazugeben.
Alles köcheln lassen, bis der Kürbis und die Erdäpfel weich (aber nicht zu weich, wir wollen ja keine Suppe!) sind.
Wenn alles schön bissfest weich ist, vom Herd nehmen und mit Salz und Petersilie abschmecken.

Mit Reis servieren!

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9 Gedanken zu “Kürbiscurry

  1. Dani schreibt:

    oh, das hört sich wirklich superlecker an! V.a. find ich klasse, dass kein Kreuzkümmel drin ist, den mag ich nämlich nicht 😉 Curries sind einfach was herrliches!

  2. Tanja schreibt:

    Hallo, glaubst, dass ich das Rezept auch mit einem Sweet-Dumpling-Kürbis machen kann?
    Habe nämlich d. Erfahrung gemacht, dass Kürbisse v. d. Konsistenz unterschiedlich sind…
    Lg

    • Bernadette schreibt:

      Hallo Tanja! Musste erst googeln, den Kürbis kannte ich noch nicht 😉 Ja, den kannst du sicher nehmen – und schälen musst du ihn auch nicht! Er zerfällt nicht so leicht und schmeckt anscheinend nach Maroni – ist also für das Curry ganz gut geeignet!
      lg, Bernadette

  3. Tanja schreibt:

    Hallo Bernadette, vielen Dank! Dieser Kürbis wird nächste Woche in meiner Biokiste sein; damit werde ich das Curry dann für eine Party zubereiten. 🙂
    Super Blog! Lese echt gerne darin! 🙂

    • Bernadette schreibt:

      Hey Tanja! Super, wir bekommen auch immer eine Biokiste und werden da auch immer herausgefordert, was wir denn so mit den Zutaten machen könnten! 😉
      Viel Spaß bei der Party und ich hoffe, das Curry schmeckt!
      lg, Bernadette

  4. Adina aus HH schreibt:

    Ich habe das Rezept auch einmal nachgekocht, nur ohne Stangensellerie und mit 400 ml Kokosmilch. Zwiebeln & Co. habe ich in Ghee angeröstet. Endlich habe ich auch Verwendung für meine Sternanis gefunden. Meine Kartoffeln und der Kürbis guckten ebenfalls schon länger traurig aus der Vorratskiste. Um mehrere Tage von dem Curry zu haben, habe ich täglich neues Gemüse gekocht und es damit aufgestockt. Ich konnte insgesamt 4 Tage davon essen. Es schmeckte super!! Danke für das tolle Rezept. Ich bin nur durch Zufall darauf gestoßen.

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