Spinat-Topfennockerl mit Käse

Mein Zuckerfasten habe ich gleich zum Anlass genommen, wieder mal neue Rezepte auszuprobieren und vielleicht das ein- oder andere auch sogar zu verbloggen! Und Leute, es macht echt Spaß, wieder mal etwas anderes zu kochen, als immer nur das Alltagszeugs! Und es ist gut, dass ich wieder mal ein Rezept blogge, weil das Fotografieren muss ich erst wieder lernen. Na gut, das Licht war nicht sonderlich gnädig mit mir, aber trotzdem. Das geht noch viel viel besser. Aber bis dahin müsst ihr mit den Bildern vorlieb nehmen, die ich habe.

Diese Nockerl sind mir beim Durchblättern von meinen alten Kochzeitschriften ins Auge gesprungen. Ich fand es in einem alten Gusto von März 2016. Es ist nicht nur viel Spinat drin, sondern auch viel Käse – das hat mich natürlich gleich verlockt, sie auszuprobieren!

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Hier also meine leichte Abwandlung vom Rezept der

Spinat-Topfennockerl

Zutaten (für 4 Personen)

800 g Spinat
1 Zwiebel
100 g Butter
150 g Topfen
100 g Bergkäse
2 mittlere Eier
1 Eidotter
200 g glattes Mehl

Zubereitung

Die dicken Strünke des Spinat entfernen, danach gut waschen. Es soll kein Sand mehr in den Blättern sein! Dann bei mittlerer Hitze in einer großen Pfanne zusammenfallen lassen. Etwas abkühlen lassen und dann die Flüssigkeit aus den Blättern drücken. (Wenn noch zu viel Flüssigkeit im Spinat ist, braucht man viel mehr Mehl und dann werden die Nockerl so komisch mehlig) Den ausgedrückten Spinat fein hacken.

Den Zwiebel klein schneiden und mit der Hälfte der Butter braun anschwitzen lassen. Dann den Spinat unterrühren und wieder auskühlen lassen.

Den Bergkäse reiben und die Hälfte davon zur Spinatmasse geben. Dann den Topfen und die Eier darunter rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann das Mehl nach und nach unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist. Ich habe wirklich die ganzen 200 g Mehl dazu gebraucht, aber schaut, ob ihr vielleicht nicht doch mit weniger auskommt.

In einem großen Topf Wasser aufkochen lassen, aus dem Teig Nockerl ausstechen und ca. 10 Minuten im siedenden Wasser (nicht wallen!) ziehen lassen.

Das Rohr vorheizen. Die Nockerl aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und in eine gebutterte Auflaufform geben. Dann den restlichen Käse darüber streuen und die restliche Butter drauf geben und im Rohr kurz überbacken.

Kosten pro Person:
– mit Bio Preisen vom 6.3.2019: ca. 2,3 €

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Fastenzeit 2017: Tag 31 – 45

Endspurt! Jetzt ist es vorbei… irgendwie ist es unglaublich langsam vergangen, aber im Nachhinein irgendwie auch wiederum schnell. (Zeit ist relativ)

31. Tag – Freitag

Frühstück: Müslibuffet mit Früchten, Joghurt, Milch etc.
Mittagessen: Gemüseeintopf mit Kartoffeln
Abendessen: Eierspeis mit Zwiebel
Zwischendurch: Joghurt, Brot mit Butter

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32. Tag – Samstag

Frühstück: Sonntagsfrühstück am Samstag – mit weichem Ei und allem möglichen… inklusive Schinken für die Kinder
Mittagessen: Spaghetti mit Spinat-Blauschimmelkäsesauce, Salat
Abendessen: Jause mit Käse, Brot, Gemüse etc.
Zwischendurch: Eis von der Eisdiele (Mozart und Snickers)

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33. Tag – Sonntag

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Frühstück: Plättar mit Marmelade
Mittagessen: Gebackener Karfiol (Blumenkohl) und panierte Champignons mit Salat
Abendessen: Käsetoast und Eierspeis mit Zwiebel
Zwischendurch: Apfel, Joghurt

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34. Tag – Montag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao
Mittagessen: Kartoffeleintopf mit Majoran
Abendessen: Käsetoast und Eierspeis
Zwischendurch: Joghurt, Apfel

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35. Tag – Dienstag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao
Mittagessen: –
Abendessen: Gemüsecurry mit Reis
Zwischendurch: Banane

36. Tag – Mittwoch

Frühstück: Grießbrei mit Kakao und Früchten
Mittagessen: Matar Paneer mit Reis und vorher indische Suppe (keine Ahnung welche das war)
Abendessen: Penne mit Tomaten-Mais-Bohnensauce
Zwischendurch: Apfel

37. Tag – Donnerstag

Frühstück: Porridge mit Früchten
Mittagessen: Gemüsepaella mit buntem Gemüse
Abendessen: Kohlrabi-Kartoffelcremesuppe, Vogerlsalat mit Feta und Ei
Zwischendurch: Bananenmilch, Banane, Laugenbreze

38. Tag – Freitag

Frühstück: Porridge mit Früchten
Mittagessen: Kartoffelgulasch
Abendessen: Kartoffelgulasch
Zwischendurch: Käsebrot mit Schwarzem Johannisbeergelee, Schwarztee

39. Tag – Palmsamstag

Frühstück: Breze, Wasser, Käse
Mittagessen: Semmelknödel mit Eierschwammerlsauce, Salat
Abendessen: Jause und Reste vom Mittagessen
Zwischendurch: Heidelbeerkuchen, Apfelstrudel, Schokomoussetorte

40. Tag – Palmsonntag

Frühstück: Sonntagsfrühstück mit Käse, weichem Ei und Plunderkipferl vom Bäcker
Mittagessen: Gemüsestrudel mit Knoblauchsauce und Kartoffeln
Abendessen: Gemüsestrudel
Zwischendurch: Mehlspeise (Bananenschnitten, Heidelbeertorte, Cremeschnitte)

41. Tag – Montag

Frühstück: Buttersemmel, Schwarztee
Mittagessen: Frühlingsrolle mit sweet-Chili Sauce
Abendessen: Spaghetti mit Bärlauchsauce
Zwischendurch: Bananenschnitte

42. Tag – Dienstag

Frühstück: Joghurt mit Banane und Kakao
Mittagessen:
Abendessen: Bärlauchknöpfli mit Tomatensauce
Zwischendurch: Steirerschnitte

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43. Tag – Mittwoch

Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Bärlauchknöpfli mit einer winzigen Menge Tomatensauce (Reste)
Abendessen: Jause
Zwischendurch: Banane

44. Tag – Gründonnerstag

Frühstück: Joghurt mit Früchten
Mittagessen: Gemüsecurry mit Glasnudeln
Abendessen: Bärlauchcremesuppe, Brot
Zwischendurch: Joghurt, Banane

45. Tag – Karfreitag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Spinat mit Spiegelei und Bratkartoffel
Abendessen: Jause mit Käse, Brot etc.
Zwischendurch: Germteig-Osterhasen mit Butter

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Fazit: Ein paar Tage länger als 40 Tag war es zwar, aber wir haben durchgehalten! Ich habe mir das ganze ganz ehrlich leichter vorgestellt. Da wir ja an 5 von 7 Tagen eh sowieso vegetarisch essen normalerweise, war mir nicht bewusst, wie sehr mir der „besondere“ Sonntagsbraten, oder die Bolognesesauce zwischendruch mal an einem Mittwoch fehlen würden.
Ich brauche noch ein bisschen mentale Vorbereitungszeit, aber irgendwann möchte ich mal eine Zeit lang vegan essen versuchen. Aber wie gesagt… nach den 45 Tagen vegetarisch brauche ich jetzt ein wenig Zeit, um mich darauf vorzubereiten. Vielleicht im nächsten Jahr zur Fastenzeit dann? 😉

Oh! Und das Süßfasten ist eigentlich relativ gut gegangen! Außer Eis aus der Eisdiele, dass wir im wunderschönen März (die drei Jahre im „eisdielenlosen“ Schweden haben uns ganz schön zugesetzt!) wirklich extrem genossen haben, hat mir Schokolade und Co gar nicht gefehlt. Ich habe auch nicht gesündigt und nur ab zu zu was gebacken (oder Pudding gemacht), um den Süßjieper etwas im Zaum zu halten. Aber auch das war vielleicht nur 4 Mal in der gesamten Zeit! Yay!

3 Zutaten Challenge: Veggie Curry mit Ingwer, Bulgur und Karfiol

Social Media bringt mich oft zum Lachen, Kopf schütteln und manchmal zum Verzweifeln. Kurz: Ich verstehe es einfach nicht.

Diesmal wollte ich die 3 Zutaten Challenge von meinen lieben Lesern auf facebook bestimmen lassen, aber – sagen wir es mal so – das ist ziemlich in die Hose gegangen! *lach* Vielleicht sind ja gerade alle auf Urlaub? (Wobei die Statistik ja etwas anderes sagt…) Keine Ahnung, auf jeden Fall hatte ich nur ein Kommentar, und zwar hat Julia kommentiert… und die hat ja schon eine Challenge bestimmt, also musste ich mir etwas einfallen lassen.

Gut, dass gerade eine Freundin bei uns zu Besuch ist, also habe ich einfach sie eingespannt 😉

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Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Diesmal hat sich unsere liebe Freundin Viola die Aufgabe ausgedacht. Viola ist Vegetarierin, Biologin und lebt in Wien. Die letzten Wochen hat sie mit einer Freundin auf den Lofoten verbracht und jetzt hat sie uns besucht. Gut, dass sie da war und mir die Aufgabe stellen konnte!

Welche Zutaten hat sie sich ausgesucht?

Karfiol – Bulgur – Ingwer

Und das Thema: Vegetarisches Curry

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Hier mein Rezept für

Blumenkohl Korma mit Bulgur

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Currypaste
1 TL Koriandersamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Senfsamen
1 TL Pfefferkörner
3 Kardamomkapseln
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlener Kurkuma
1 TL Paprikapulver
1 großer Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
2 große Tomaten

Für das Curry
10 Kartoffeln
1 Kopf Karfiol (Blumenkohl)
5 Tomaten
4 EL Erdnussbutter
250 ml Joghurt

Salz, Öl
evt. Chili, Korianderblätter

Zubereitung

Für die Currypaste die Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Senfsamen in einer kleinen Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie wunderbar riechen. Vom Herd nehmen und in einem Mörser mit den Pfefferkörnern und dem Inhalt der Kardamomkapseln gut zermörsern.

In einer Pfanne die geschnittenen Zwiebel und den gepressten Knoblauch mit etwas Öl anbraten. Den Ingwer grob schneiden und auch kurz mit anbraten. Wenn alles angebraten ist, die gemörserten Gewürze und den Zimt, Kurkuma und das Paprikapulver hineingeben und gut umrühren. Dann mit den geschnittenen Tomaten und einem Schuss Wasser ablöschen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Die Kartoffeln wenn nötig, schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit kochendem Wasser bissfest köcheln lassen. (Das hat bei mir mit den heurigen Kartoffeln ca. 5 Minuten gedauert) Dann mit einem Schaumlöffel die Kartoffelstücke aus dem Wasser und in eine Schüssel geben und dort ausdampfen lassen. Im gleichen Wasser dann den in Röschen zerteilten Karfiol (Blumenkohl) bissfest kochen. Nach auch ca. 5 Minuten mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und mit den Kartoffeln ausdampfen lassen.

Ca. 200 ml des Kochwassers zu der Currypaste geben und alles entweder im Standmixer oder mit dem Stabmixer pürieren.

Die pürierte Paste in die Pfanne zurückleeren, das Gemüse dazugeben und in der Currysauce fertig dünsten lassen. Falls die Sauce noch zu dick ist, noch etwas vom stärkehaltigen Kochwasser dazugeben. Gut umrühren und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Erdnussbutter hineingeben und schmelzen lassen. Mit genug Salz würzen (ich habe überraschenderweise relativ viel gebraucht) und das Korma vom Herd nehmen.

Den Bulgur nach Packungsanweisung (bei mir war das 1 Teil Bulgur, 2 Teile Wasser plus Salz 12 Minuten köcheln lassen) zubereiten.

Das Joghurt in das etwas abgekühlte Korma mischen und noch einmal abschmecken. Falls ihr es scharf mögt, könnt ihr noch Chili, oder Chilisalz hineinmischen. Ich habe eine milde Kinderversion gemacht.
Die Tomaten noch klein schneiden und daruntermischen beziehungsweise darüber streuen. Eventuell noch mit Korianderblättern bestreuen und mit dem Bulgur servieren!

Schmeckt wirklich sehr gut!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 30. Juli 2016: ca. 1,25 €

Halloumi-Linsenpfanne

Spätestens seit ich unser Chili con Halloumi gepostet habe, wisst ihr, dass wir in unserer Familie Halloumi gerne mögen. Aber immer nur Chili ist ja fad, da hab‘ ich mir etwas Neues ausgedacht. Und Mannomann, ist diese Pfanne gut!

Unter der Woche essen wir ja normalerweise vegetarisch und jetzt in der Fastenzeit passt diese Pfanne natürlich auch sehr gut!

Ihr könnt dafür ruhig einen Kräuter-Halloumi verwenden, das macht nochmal einen anderen Geschmack. Wir waren auf jeden Fall sehr sehr begeistert von dieser Linsenpfanne und mein Mann hat verlangt, dass ich mir jeden Schritt ganz genau merke. (Kein Problem, Hase, ich wollte das Rezept sowieso verbloggen 😉 )

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Halloumi-Linsenpfanne

Zutaten (für 4 Esser)

300 ml Rote Linsen
Wasser
2 Packungen Halloumi (bei uns waren das 400 g)
2 Dosen gewürfelte Tomaten
2 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
gerebelter Thymian

2 Tassen Reis

Zubereitung

Den Reis nach Packungsanweisung kochen.

Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser in einem kleinen Topf ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann das restliche Wasser abgießen und die Linsen kurz zur Seite stellen.

Den Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein hacken. In einer Pfanne anschwitzen. Die Karotten schälen und grob reißen/reiben. Den Halloumi würfelig schneiden. Beides in der Pfanne kurz anbraten lassen.

Mit den Tomaten ablöschen und kurz aufkochen lassen. Dann die gekochten Linsen dazugeben, mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und fertig!

Es kann auch schon mit Reis serviert werden!

 

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Preis pro Person:
– mir Preisen vom 6. April 2016: ca. 2,04 €

3 Zutaten Challenge: Vegetarisch mit Buchweizen, Karotte und Kürbiskernöl

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Hello again bei der 3 Zutaten Challenge! Letztes Mal war es ja eine Suppe, die ich machen musste, diesmal soll es eine Hauptspeise sein.

Aber was ist denn die „3 Zutaten Challenge“ überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

robealanglaise4Die März-Challenge kommt von der lieben Julia von backebackekuchen.com. Sie kann nicht nur toll kochen, nein, sie näht auch genialste Dinge auf ihrem Näh-Blog!

Gemeinsam mit ihrem Mann macht Julia zur Zeit gerade ein Abspeckprogramm, wo die beiden sehr viel vegetarisch kochen, backen und essen. Sie kocht auch sehr viele Dinge aus vergangen Zeiten und mit ihrem Dutch Oven draußen in der Natur. Mit Vollkorn und verschiedensten Getreiden und Pseudogetreiden kocht und backt Julia sowieso schon immer, es ist wirklich immer wieder spannend, was sie so zaubert! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei!

 

Was hat sich Julia also für mich ausgedacht?

BuchweizenKürbiskernölKarotte

Das Thema dazu: Vegetarische Hauptspeise

Als erstes dachte ich gleich mal an Laibchen… aber das war irgendwie der logische Weg. Und nach den Osterfeiertagen in der Steiermark, wo es außer Fleisch NUR Fleisch gibt – Okay, Eier gibt es auch noch… und Osterbrot und Kren… aber sonst echt nix… ned amal Käse… wo war ich?.. Ach ja. Challenge – wollte ich nichts machen, was man in Öl rausbacken muss. Und das Kürbiskernöl wäre bei den Laibchen auch irgendwie untergegangen, das wäre superschade gewesen, da mir Julia sogar extra welches geschickt hat! (Danke nochmal liebste Julia!)

Auf meiner Recherchesuche kamen mir dann die sogenannten Buddha-Bowls unter. Eigentlich sind das ja nichts anderes als RIESIGE, ausgewogene, liebevoll angerichtete Hauptspeisensalate, die lange satt machen, viel Dressing dabei haben und die man bewusst genießen soll. Ausgewogen deshalb, weil da auch genug Kohlehydrate, Proteine und Fett drin sein sollten, die auch wirklich lange satt halten. Und beim Essen soll man sich Zeit lassen, bewusst kauen und dankbar dafür sein, dass man diesen tollen, gesunden Salat vor sich hat.

Aber langer Rede kurzer Sinn – hier mein Rezept (kann man Rezept bei Salat sagen?)

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Buddha Bowl mit Buchweizen, Kernöl und Karotte

Zutaten (für 1 Person)

1 große Schüssel oder 1 Suppenteller

2 Handvoll Ruccola-Salat
100 g Buchweizen
2 Karotten
3 EL weiße Riesenbohnen
1/2 kleiner Roter Zwiebel
3 EL Hüttenkäse
1/2 Avocado
2 TL Leinsamen

Für das Dressing
3 EL Kürbiskernöl
100 ml Buttermilch
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Buchweizen mit Wasser 1:2 kochen. Im kalten, leicht gesalzenem Wasser ansetzen, aufkochen lassen und so lange leicht köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen worden ist.

Die Karotten schälen und reiben. Den Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Die Avocado halbieren, mit einem Suppenlöffel aus der Schale heben und in Scheiben schneiden.

In die Schüssel oder den Teller als erstes den Ruccola legen, dann die restlichen Zutaten „schön“ darauf anrichten. (Liegt im Auge des Betrachters)

Für das Dressing einfach das Kernöl mit der Buttermilch und der gepressten Knoblauchzehe verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Lasst es euch schmecken!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 31.März 2016: ca. 3,9 €

Chili sin carne, aber mit Halloumi

Manchmal kommt es vor, dass aus der Not heraus Rezepte entstehen, die ich dann gaaaaanz oft mache, weil sie so gut sind. So auch dieses hier. Halloumi würde ich normalerweise ja nicht wirklich in Chili geben, aber irgendwie fehlte letzten Sommer dann das gewisse Etwas, als ich wieder mal Veggie-Chili kochte, und da wir noch Halloumi vom letzten Grillabend übrig hatten, kam er eben da rein. Und BUOH – ist das gut!! (Außerdem versuche ich immer, genug Protein im Essen zu haben, weil ich ansonsten wieder SOFORT hungrig bin… ich brauch‘ anscheinend sehr viel davon) Und als ich dann letztens ein Bild davon auf instagram gepostet habe und das Interesse so groß war, hab‘ ich mir gedacht, dass ich das Rezept wohl auch hier veröffentlich muss!

Tja, recht viel mehr gibt’s dazu eigentlich nicht zu sagen – es geht schnell und schmeckt gut. Was will man als vielbeschäftigter Mensch mehr? (Und heutzutage ist doch wirklich jeder viel beschäftigt, oder?) Und würzen muss man dafür auch nicht können, weil der Halloumi ist schon so salzig, dass man nur etwas Chilisalz braucht… und das ist dann auch schon genug.

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Chili sin carne mit Halloumi

Zutaten (für 4 Personen… oder mehr… aber wir sind große Esser)

3 EL Öl
2 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Zucchini oder Karrotte oder… (was halt gerade Daheim ist und dazu passt)
2 EL Tomatenpaste
1 Dose geschnittene Tomaten
1 Packung passierte Tomaten
1 kg gemischte Bohnen aus der Dose (zB. Indianerbohnen, Riesenbohnen, schwarze Bohnen, Kichererbsen etc.)
250 g Mais aus der Dose
1 TL Chilisalz
2 Packungen Halloumi

Zubereitung

(Falls ihr getrocknete Bohne verwenden wollt, müsst ihr die bitte schon am Vortag in Wasser einweichen und dann kochen.)

Zwiebel und Knoblauch schälen, klein schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und den geschnittenen Zwiebel und Knoblauch anbraten. Dann die Zucchini und/oder Karrotte schälen, in Stückchen schneiden und auch kurz mitbraten lassen. Dann die Tomatenpaste einrühren, kurz mitrösten und dann mit den passierten und geschnittenen Tomaten ablöschen. Kurz köcheln lassen und dann die Bohnen abgetropften Bohnen und den Mais dazugeben. Das Chilisalz dazu, umrühren.

Den Halloumi aus der Packung nehmen und abtropfen lassen, in kleine Stücke schneiden und ebenfalls ein paar Minuten mitköcheln lassen und etwas durchziehen lassen. (Umso länger das Chili zieht, umso besser ist es) Tja, und dann seid ihr auch schon fertig!!

Wir essen dieses Chili immer mit Reis, aber natürlich könnt ihr es mit allem essen, was ihr wollt  – Brot, Couscous etc.

Kosten pro Person
– mit schwedischen Preisen vom 17.11.2015: 1,78 €

Gutes für zwei: Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

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Ich wohne ja leider nicht mehr in Graz, fühle mich aber auch nach über einem Jahr in Schweden noch den Steirer FoodbloggerInnen zugehörig. Und eine davon, nämlich die Mitzia von cooknroll.at, bekommt nächstes Jahr Nachwuchs! Da freu‘ ich mich natürlich sehr darüber, weil ein Baby ist einfach immer eine wahnsinnig tolle Nachricht!!! Und da die Mitzia eine ganz Liebe ist, hat sie gleich ein Blogevent ausgerichtet. Ich wollte bei dem Event unbedingt mitmachen und habe aber erstmal sowas von spektakulär die Frist verpasst. Und dann – hat die Mitzi doch wirklich und wahrhaftig die Deadline nach hinten verschoben! Ja gibt’s denn sowas? Jetzt kann ich auch noch mitmachen!!!

Sie will schnelle Gerichte, durchaus ungewöhnlich gewürzt, mit Zutaten, die sie als Schwangere auch essen darf. Eh klar, oder? (Ich persönlich hab‘ mich ja nicht an alles gehalten, was da so empfohlen wird, aber das kann ja jede so halten wie sie will)

Also machte ich mich auf die Suche nach Rezepten und Inspiration und als ich letztens dann beim Kastl räumen auf Spalterbsen stieß und ich mir überlegt hab‘, was ich denn eigentlich daraus machen soll, kam mir die Idee mit dem „Dhal“. Dhal besteht ja eigentlich aus Linsen… aber als in Schweden lebende Österreicherin, darf ich mir so ein Sakrileg am Dhal hoffentlich erlauben.

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Hier also mein Rezept für

Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

(Einen längeren Namen hätte ich mir nicht mehr einfallen lassen können…)

Zutaten (für 2 Personen)

Öl
(Butter) Veganer lassen die natürlich weg 😉
1 Zwiebel
Ingwer (1 cm)
1 TL Koriandersamen
3 Kardamomkapseln
1 TL gemahlener Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Harissa
500 g Muskatkürbis
1 Dose Kokosmilch (300 ml)
200 g Spalterbsen
2 EL Erdnussbutter
Wasser
1 TL Salz (oder mehr)

Staudenselleriegrün (halt die Enden des Staudenselleries)
Sesam zur Dekoration

 

Zubereitung

Den Kürbis schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Ingwer schälen und ebenfalls klein schneiden. Dann Zwiebel und Ingwer in etwas Butter und Öl anbraten, die Koriander- und Kardamomsamen dazugeben und anschwitzen lassen. Dann den Kürbis dazu, umrühren, die gemahlenen Gewürze dazu und mit der Kokosmilch aufgießen. Aufkochen lassen.

Dann die Spalterbsen dazugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Etwas Wasser dazugießen, falls das Dhal zu dick wird und die Erbsen noch nicht durch sind.

Wenn die Erbsen einigermaßen weich gekocht sind, aber noch einen leichten Biss haben (al dente halt), die Erdnussbutter unterrühren und das Ganze ausreichend salzen. (wirklich – dieser Dhal ist durch den Kürbis und die Kokosmilch eher auf der süßeren Seite, der ghört gscheit gsalzen!)

Ja und dann kann auch schon serviert werden! Noch geschwind das Staudenselleriegrün hacken und auf den Dhal streuen, eventuell noch ein paar Sesamsamen draufstreuen und ihr könnt auch schon essen! Supergut! Und falls ihr es noch schärfer mögt, könnt ihr noch mehr Harissa reinrühren oder streuen… kommt drauf an in welcher Form ihr es daheim habt.

 

Ich serviere Dhal meist mit Reis oder Couscous. Aber auch jegliches andere Getreide (oder Pseudogetreide) würde sich gut machen… nächstes Mal probier ich es mal mit Bulgur oder Buchweizen. Ach ja! Und da die Mitzia anscheinend auch so einen Mann wie meinen zu Hause hat – vermutlich wird ihm das als Hauptspeise nicht reichen. (Das heißt, satt ist er danach schon, aber zufrieden noch nicht) Machst ihm halt danach dann noch Palatschinken oder sowas… 😉

Tja, das war’s dann von mir – frohes „Baby-growing“ liebe Mitzia!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 7.10.2015: ca. 2,4 €