Blick ins Kochbuchregal

Könnt ihr euch noch an den Tag der offenen Küche letztes Jahr erinnern, den Steph vom Kuriositätenladen gestartet hat? Dieses Jahr ruft sie dazu auf, unser Kochbuchregal herzuzeigen. Natürlich muss ich da wieder mitmachen! 😉

Seit letztem Jahr hat sich in unserem Wohnzimmer einiges verändert. Da der kleine Mann jetzt schon recht mobil ist (o-ooooh) und gerne Bücher zerreißt und an Kabeln zupft, mussten wir unseren Raumteiler an die Wand stellen und einige unserer Bücher in Kisten verpacken und in den Keller verbannen *schnief* Aber meine Kochbücher sind natürlich da geblieben und wohnen jetzt in den am höchsten gelegenen, für den kleinen Mann noch nicht erreichbaren, Regalfächern.

Ich hab‘ mal so überflugsmäßig gezählt, ich hab‘ für eine foodbloggerin eher wenig Bücher, nämlich nur so ca. 50. Ich borge mir aber öfter mal Kochbücher in der Bibliothek und von Freunden oder Familie aus, da mein Budget eher begrenzt ist und schon eher mikrig ist 😉 Aber das ist auch recht gut so, weil mit wenig Geld muss man kreativer sein und das macht mir Spaß! Es gibt ja auch noch das Internet, in dem ich schon viele viele viele Stunden auf Rezeptsuche zugebracht habe.

Ordnung hab‘ ich eigentlich, wie ihr seht, keine wirkliche im Kochbuchregal. Ich stell‘ die Bücher einfach dort wieder hin zurück, wo Platz ist. Fertig.

Themenmäßig geht’s in meiner Kochbuchsammlung recht bunt zu, wobei ich anscheinend zur Ethno-Küche tendiere. Von Russland über Italien, Ungarn bis hin zu Vietnam gibt’s bei mir recht viele Länder im Regal zu finden!

Ich habe auch ein recht altes Kochbuch, das aus dem Jahre 1932 stammt (aber nicht mein ältestes Buch ist, das ist nämlich aus dem Jahre 1836) und ein oberösterreichisches Kochbuch für landwirtschaftliche Haushalte ist. Ich hab‘ schon einiges gekocht daraus und bin immer wieder überrascht, wie viele Eier man früher für manche Rezepte verwendet hat! *puh*

Prinzipiell geh‘ ich recht umsichtig mit meinen Kochbüchern (und prinzipiell allen Büchern) um, aber ich schreib trotzdem zu jedem Rezept Anmerkungen dazu und wann ich es zum ersten Mal gekocht habe. Da können dann so Dinge wie „Viel zu süß! Nächstes Mal weniger Zucker verwenden“, „Unlogisches Rezept“ oder „Wahnsinnig toll!“ dabei stehen. Natürlich passiert es mir auch, dass mal ein bisschen Teig auf der Seite landet oder etwas Kernöl hineintropft aber das macht die Kochbücher für mich persönlich nur noch sympathischer und zeigt meiner Meinung nach, dass das Kochbuch etwas taugt, weil es oft benutzt wird!

Natürlich lese ich auch Kochmagazine, aber ich bewahre seit kurzem fast keine mehr auf. Früher hab‘ ich alles aufgehoben aber vor ein paar Monaten bin ich draufgekommen, dass ich die Rezepte eh nie nachkoche und hab‘ dann tabula rasa gemacht und einfach alle Gratishefte weggeschmissen. Seitdem nehme ich auch nur mehr selten welche mit, weil die eh meistens nur Schund sind und die Rezepte nicht wirklich funktionieren.

Aber unsere Beef-Sammlung (uns fehlt nur Heft 2, ansonsten haben wir alle!) steht natürlich auch im Regal und die Hefte werden immer wieder durchgeblättert und gelesen. Was für ein tolles Magazin, nicht nur für Männer 😉

Tja, wie ihr seht ist meine Kochbuchsammlung noch ausbaufähig. Die französische Küche oder ein Grillbuch ist leider gar nicht zu finden bei mir *schnief* aber das wird noch kommen!

Tja, das war’s auch schon! Wie viele Kochbücher besitzt ihr? Oder recherchiert ihr lieber im Internet nach neuen Rezepten?

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4 Gedanken zu “Blick ins Kochbuchregal

  1. Nadja schreibt:

    Ich hab ja auch schon mitgemacht und früher war ich wirklich kochbuchgeil (hab sehr viele Kochbücher gekauft und dann nicht wirklich verwendet). Jetzt borg ich sie mir lieber aus, schau vorher rein und das Internet ist sehr hilfreich, wenn man nach neuen Rezepten sucht. Wie ist denn das russische Kochbuch?

    Liebe Grüße
    Nadja

    • Bernadette schreibt:

      Ja, leider ist nicht jedes Kochbuch der Renner!
      Das Russland Buch ist kein klassisches Kochbuch in dem Sinn, es geht viel mehr um die russische Küche und beschreibt Bräuche, Sitten, Tischrituale und es sind natürlich auch Rezepte drin. Es ist wirklich sehr umfassend, aber ich find’s super!

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