Herbstlich: Kürbishummus

Im Kindergarten bekommen die Zwerge immer Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise. Man muss sich also immer gut überlegen, was man kocht, damit man nicht zu viel macht oder die Kinder das vielleicht gar nicht essen.

Es hat sich deshalb eingependelt, als Vorspeise einfach Rohkost zu servieren. Das geht bei den Kleinen echt immer und wenn ihr sehen könntet, wie viel die da reinfuttern… buoh! Für so kleine Wichte sind das Mengen sage ich euch!

Ich wollte natürlich auch das Altbewährte für die Kinder nicht verändern, aber doch einen neuen Twist reinbringen. Also habe ich mir gedacht, ich mache einfach Hummus zur Rohkost dazu, dann können die Kinder selbst entscheiden, ob sie Rohkost wie immer, oder halt mit dem Neuen essen. Es ist suuuuper angekommen!! Alle haben probiert und manche haben fast mehr Hummus gegessen als Rohkost!

kuerbishummus1

Kürbishummus

Zutaten

1 Dose Kichererbsen
1/2 kleiner Hokkaidokürbis
1 EL Tahin (Sesampaste)
1 Knoblauchzehe (oder mehr, wenn ihr gerne Knoblauch mögt!)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Kürbis waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit etwas Wasser in einem Topf weich kochen. Wenn die Kürbisstücke schön weich sind, das Wasser abgießen und die Stücke abkühlen lassen.

Die Kichererbsen aus der Dose geben, aber das Kichererbsenwasser zur Seite stellen!

Jetzt alle Zutaten mit dem Pürierstab oder im Standmixer gut pürieren, bis eine cremige Paste entstanden ist. Falls der Hummus noch zu fest sein sollte, einfach etwas vom Kichererbsenwasser dazugeben und weiter pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. (Ich habe fast kein Salz gebraucht, meine Kichererbsen waren einfach supergut!)

kuerbishummus4

Kosten:
– mit Bio-Preisen vom 9. Oktober 2017: 4,75 €

Gutes für zwei: Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

spalterbsendal
Ich wohne ja leider nicht mehr in Graz, fühle mich aber auch nach über einem Jahr in Schweden noch den Steirer FoodbloggerInnen zugehörig. Und eine davon, nämlich die Mitzia von cooknroll.at, bekommt nächstes Jahr Nachwuchs! Da freu‘ ich mich natürlich sehr darüber, weil ein Baby ist einfach immer eine wahnsinnig tolle Nachricht!!! Und da die Mitzia eine ganz Liebe ist, hat sie gleich ein Blogevent ausgerichtet. Ich wollte bei dem Event unbedingt mitmachen und habe aber erstmal sowas von spektakulär die Frist verpasst. Und dann – hat die Mitzi doch wirklich und wahrhaftig die Deadline nach hinten verschoben! Ja gibt’s denn sowas? Jetzt kann ich auch noch mitmachen!!!

Sie will schnelle Gerichte, durchaus ungewöhnlich gewürzt, mit Zutaten, die sie als Schwangere auch essen darf. Eh klar, oder? (Ich persönlich hab‘ mich ja nicht an alles gehalten, was da so empfohlen wird, aber das kann ja jede so halten wie sie will)

Also machte ich mich auf die Suche nach Rezepten und Inspiration und als ich letztens dann beim Kastl räumen auf Spalterbsen stieß und ich mir überlegt hab‘, was ich denn eigentlich daraus machen soll, kam mir die Idee mit dem „Dhal“. Dhal besteht ja eigentlich aus Linsen… aber als in Schweden lebende Österreicherin, darf ich mir so ein Sakrileg am Dhal hoffentlich erlauben.

spalterbsendal2

Hier also mein Rezept für

Muskatkürbis-Spalterbsendhal mit Staudenselleriegrün

(Einen längeren Namen hätte ich mir nicht mehr einfallen lassen können…)

Zutaten (für 2 Personen)

Öl
(Butter) Veganer lassen die natürlich weg 😉
1 Zwiebel
Ingwer (1 cm)
1 TL Koriandersamen
3 Kardamomkapseln
1 TL gemahlener Kurkuma
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL Harissa
500 g Muskatkürbis
1 Dose Kokosmilch (300 ml)
200 g Spalterbsen
2 EL Erdnussbutter
Wasser
1 TL Salz (oder mehr)

Staudenselleriegrün (halt die Enden des Staudenselleries)
Sesam zur Dekoration

 

Zubereitung

Den Kürbis schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Ingwer schälen und ebenfalls klein schneiden. Dann Zwiebel und Ingwer in etwas Butter und Öl anbraten, die Koriander- und Kardamomsamen dazugeben und anschwitzen lassen. Dann den Kürbis dazu, umrühren, die gemahlenen Gewürze dazu und mit der Kokosmilch aufgießen. Aufkochen lassen.

Dann die Spalterbsen dazugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Etwas Wasser dazugießen, falls das Dhal zu dick wird und die Erbsen noch nicht durch sind.

Wenn die Erbsen einigermaßen weich gekocht sind, aber noch einen leichten Biss haben (al dente halt), die Erdnussbutter unterrühren und das Ganze ausreichend salzen. (wirklich – dieser Dhal ist durch den Kürbis und die Kokosmilch eher auf der süßeren Seite, der ghört gscheit gsalzen!)

Ja und dann kann auch schon serviert werden! Noch geschwind das Staudenselleriegrün hacken und auf den Dhal streuen, eventuell noch ein paar Sesamsamen draufstreuen und ihr könnt auch schon essen! Supergut! Und falls ihr es noch schärfer mögt, könnt ihr noch mehr Harissa reinrühren oder streuen… kommt drauf an in welcher Form ihr es daheim habt.

 

Ich serviere Dhal meist mit Reis oder Couscous. Aber auch jegliches andere Getreide (oder Pseudogetreide) würde sich gut machen… nächstes Mal probier ich es mal mit Bulgur oder Buchweizen. Ach ja! Und da die Mitzia anscheinend auch so einen Mann wie meinen zu Hause hat – vermutlich wird ihm das als Hauptspeise nicht reichen. (Das heißt, satt ist er danach schon, aber zufrieden noch nicht) Machst ihm halt danach dann noch Palatschinken oder sowas… 😉

Tja, das war’s dann von mir – frohes „Baby-growing“ liebe Mitzia!

spalterbsendal2

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 7.10.2015: ca. 2,4 €

Preiselbeer-Birnenmarmelade

pr_bi_marm

Grüße aus dem schwedischen Herbst! Pünktlich am 1. September hat es bei uns abgekühlt, unsere Lindenbäume lassen die Früchte fallen und in der Früh zieht Nebel übers Land! Wahnsinn, wie schnell das jetzt gegangen ist!

Eines der schönsten Dinge des Herbstes sind, wie ich finde, die Heidelbeeren und die Preiselbeeren im Wald. Wir sind in der glücklichen Lage, nur 50 Meter in den Wald hineingehen zu müssen, um mit dem Pflücken beginnen zu können. Aber auch, wenn ihr die Beeren am Markt oder im Supermarkt kauft, lassen sich köstliche Dinge damit zubereiten!

preiselbeeren

Hier ein, von der Nachbarin meiner Schwiegereltern inspiriertes, Marmeladerezept. Die Birnen gleichen das „Hantige“ der Preiselbeeren perfekt aus.

Preiselbeer- Birnenmarmelade

Zutaten (für ca. 6 x 250 ml Gläser)

500 g Preiselbeeren
300 g Birnen (geschält und entkernt)
250 g Zucker

Zubereitung

Die zu befüllenden Marmeladegläser waschen und zum Füllen vorbereiten.

Die Preiselbeeren waschen und abtropfen lassen. Die Birnen klein würfeln und mit den Preiselbeeren in einem Topf erhitzen und dabei immer mal wieder umrühren.

Wenn die Beeren und Birnen schön zerkocht sind, den Zucker einrühren und alles nochmal aufkochen lassen.

Jetzt kann man die Marmelade auch schon in die vorbereiteten Gläser füllen, zuschrauben und auf den Deckel gestellt abkühlen lassen!

Schmeckt toll zu Wild, Schnitzel, Köttbullar, Käse… zu was auch immer ihr wollt!

pr_bi_marm2

Kosten pro Glas:
– mir Preisen vom 1. September 2015 (mit Preiselbeeren aus dem Wald): ca. 0,23 €

Vegan: {Mango-Kokos-Schnitte}

mango_kokos

Mein Sohn ist am Wochenende 3 Jahre alt geworden! Huuui! Wie genau ist das passiert und wo ist die Zeit hingekommen?

Auf jeden Fall hab‘ ich ihn schon vor längerer Zeit gefragt, welchen Kuchen er denn zum Geburtstag haben möchte und er hat JEDES MAL über Wochen hinweg „Einen Kuchen mit Mango!“ geantwortet. Tja. Damit hab‘ ich ja erstmal gar nicht gerechnet. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass irgendetwas mit Schokolade gewünscht wird. Okaaaaaaay. Was mit Mango also. Hm.

Die ersten Mangotorten für die Geburtstagsparty waren nicht vegan und sind leider beim ersten Versuch nicht ganz so fest geworden wie gewünscht. (überarbeitetes Rezept folgt) Der zweite Kuchen, den ich an seinem eigentlichen Geburtstag machen wollte, musste aber vegan sein, da wir vegan lebende Gäste erwarteten. Da ist mir eingefallen, dass in dem vegetarischen Restaurant, in dem ich früher im Service gearbeitet habe, die Mango-Kokos-Schnitte immer DER Renner war. Leider kenne ich da halt das Rezept nicht (und auch wenn ich es kennen würde, dürfte ich es nicht verraten) aber ich hab‘ versucht, mich irgendwie an das Original heranzutasten. (Was schwierig ist, weil dort unglaublich gut vegan gebacken wird!!!)

Meine Version schmeckt zwar etwas anders, aber ich finde, sie ist mir dennoch sehr gut gelungen!

Mango-Kokos-Schnitte

Zutaten

Kuchenboden

etwas Pflanzenöl

250 g Mehl
200 g Zucker
200 ml kaltes Wasser
75 ml Pflanzenöl
4 EL gehäuft, Backkakao
2 TL Backpulver
1 TL Salz
1 Dose/Packung Kichererbsen, das Abtropfwasser davon

Kokosmasse

300 ml Kokosmilch
200 ml Hafermilch
3 EL Zucker
350 g Kokosett

500 ml Hafermilch
40 g Stärkemehl

Mangospiegel

Agar Agar (meines war für 500 ml Flüssigkeit)
600 ml Mangosaft

mango-kokos3

Zubereitung

Kuchenboden

Das Rohr auf 180°C vorheizen und eine feuerfeste Backform (meine ist aus Glas, das geht dann gut zum Schneiden) mit Pflanzenöl auspinseln.

Das Kichererbsenwasser auffangen und mit 1 EL Zucker für ein paar Minuten mit der Küchenmaschine oder dem Mixer aufschlagen. (Wird ein bisschen weniger fest als Eischnee)

Alle Zutaten für den Kuchen zusammenmischen, gut verrühren, sodass eine homogene Masse entsteht und dann den Kichererbsenschnee drunterziehen. Schnell in die vorbereitete Kuchenform füllen und für ca. 1 Stunde backen.

Dann aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Kokosmasse

Die Kokosmilch mit der Hafermilch und 3 EL Zucker erhitzen, dann das Kokosett einrühren und so lange köcheln bzw. ziehen lassen, bis die Masse fester geworden ist.

Dann in einem anderen Topf 400 ml der Hafermilch erhitzen. Die anderen 100 ml mit dem Stärkemehl glatt rühren und dann in die heiße Hafermilch einrühren und so lange köcheln lassen, bis ein schön dicklicher Pudding entstanden ist. (Aber bitte nicht anbrennen lassen!)

Wenn der Pudding fertig ist, unter die Kokosettmasse ziehen und dann das Ganze auf dem Kuchenboden verteilen. Schön glatt streichen und den Kuchen kühl stellen.

Mangospiegel

Wenn der Kuchen einigermaßen abgekühlt ist, kann man mit dem Mangospiegel beginnen.

Dafür ganz einfach den Agar Agar mit 500 ml des Mangosaft vermischen, mindestens 2 Minuten lang in einem Kochtopf aufkochen lassen (Das ist wichtig, damit der Agar Agar schmilzt und sich mit dem Saft vermischt. Durch die 2 Minuten Kochzeit wird sicher gestellt, dass ihr die für das Schmelzen benötigten 95°C erreicht. Sonst habt ihr dann nachher Saft auf dem Kuchen), die restlichen 100 ml Saft dazuleeren, vorsichtig auf den kühlen Kuchen leeren und kühl stellen.

Tja, und wenn der Agar Agar dann fest geworden ist (bei 45°C wird er fest) kann man den Kuchen auch schon servieren! Schmeckt echt lecker!

mango-kokos2

Kosten pro Stück (bei 20 Stück):
– mit Preisen vom 19.06.2015: ca. 0,40 €

Krautsalat mit Roten Rüben und Apfel

kraut_apf_salat1

Seit einiger Zeit gibt’s hier heroben gerade unglaublich tolle und billige Rote Rüben! Sie schmecken leicht scharf, leicht süß und sind überhaupt nicht holzig. Echt, so wenig erdig geschmeckt haben Rote Rüben noch nie! Sie sind einfach genau richtig – so sollen Rote Rüben schmecken!

Da wir außerdem einen riesigen Kohlkopf daheim hatten und (wie ihr sicher noch nicht mitgekriegt hab) einige Äpfel haben, hab‘ ich uns einen superguten, schnellen Salat gemacht.

 

Krautsalat mit Roten Rüben und Apfel

Zutaten (für 2 Personen)

2 Rote Rüben
2 Äpfel, säuerlich
1/4 Kohlkopf, weiß
1/2 Zitrone, Saft davon
Salz, Pfeffer, Zucker
Schnittlauch

Zubereitung

Die Roten Rüben kochen (oder wenn ihr rohe Rote Rüben mögt, lasst sie einfach roh), schälen (falls ihr keine roten Hände mögt, verwendet dafür bitte Handschuhe und schält in der Abwasch!!) und in Stiftchen schneiden. Das Kraut „hacheln“, oder fein schneiden. Die Äpfel schälen und in Stiftchen schneiden. Alles in eine Schüssel zusammenmischen.

Für das Dressing die Zitrone pressen und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Den Schnittlauch fein schneiden und mit dem Dressing zum Salat mischen. Ein paar Minuten (oder auch länger im Kühlschrank, dann wird er umso besser) ziehen lassen. Fertig!

kraut-apf_salat2

Kosten pro Person:
mit Preisen vom 20.11.2014: ca. 0,36 €

Herzhafte Kichererbsen-Buchweizen-Gemüsesuppe

(Also ein längerer Name für diese Suppe wär‘ nicht mehr möglich gewesen.)

ki_bu_su

Bei uns wird es jetzt langsam kalt. Gestern hat’s das erste Mal geschneit und obwohl nichts liegen geblieben ist, hat man jetzt schon deutlich das Gefühl „Ja, jetzt ist dann bald mal Winter“. Deshalb musste eine herzhafte, füllende Suppe her.

Hier also meine

Kichererbsen-Buchweizen-Gemüsesuppe

Zutaten (für 4 Personen)

2 EL Öl
2 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Tasse Buchweizen
½ TL Koriandersamen
½ TL Kümmelsamen
1 EL Tomatenpaste
1,5 l Wasser
500 g Kichererbsen (entweder aus der Dose, oder am Vorabend eingeweicht und dann gekocht)
2 Karotten
1 Pastinake
2 Stangen Sellerie
1 Dose gewürfelte Tomaten
3 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung

Den Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Die Koriandersamen und die Kümmelsamen im Mörser zerkleinern.

Dann Zwiebel und Knoblauchzehen in etwas Öl in einem größeren Topf anbraten. Den Buchweizen kurz mitbraten lassen, dann die Tomatenpaste und die Gewürze kurz anschwitzen lassen und mit dem Wasser aufgießen. Köcheln lassen.

Jetzt die Karotten und die Pastinake schälen und in schmale Scheiben schneiden. Den Stangensellerie putzen und schneiden und dann alles, inklusive der Kichererbsen und der Dose Tomaten zur Suppe geben. Salzen, Pfeffern und dann für ca. 30 Minuten köcheln lassen, oder so lange, bis der Buchweizen schön durch ist!

Danach noch mal nach Geschmack nachwürzen und es kann auch schon serviert werden!

Guten Appetit!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 7.11.2014: ca. 0,94 €

Apfel-Zwiebel Chutney

azw_chutney1

Äpfel, Äpfel, Äpfel. Zur Zeit gibt’s bei uns Äpfel am laufenden Band. Wir essen Fruchtmäßig zum Beispiel eigentlich nur noch Äpfel. Gebacken wird, außer in Extremfällen, nur noch mit Äpfeln und auch im Essen ist eigentlich immer Apfel drin. Gulasch – Apfel drin, Suppe – Apfel drin, Sandwich – Apfel drauf, Jause – Apfel eingepackt, Mitbringsel bei Einladungen – ein Sackerl voller Äpfel.

Damit ich auch einmal zumindest gleich ein ganzes Kilo verbrauchen kann, hab‘ ich mich dafür entschieden, auch ein paar Chutneys zu machen. Die passen gut zu allem indischen, zu Käse, Fleisch, direkt als Brotaufstrich etc. etc.

Dieses Chutney ist echt eine Wucht! Das werd‘ ich glaub‘ ich gleich noch mal ein paar Gläser machen müssen. Die 8 sind einfach zu wenig!

azw_chutney2

 

Apfel-Zwiebel Chutney

Zutaten (für ca. 8 Gläser á 250 ml)

1 kg Zwiebel
1 kg säuerliche Äpfel
750 ml Apfelessig
2 EL Salz
300 g Zucker
2 EL Currypulver, mild
1 Prise Cayennepeffer
2 TL Nelken
1 TL Piment
200 g Rosinen

Zubereitung

Die Gewürznelken und die Pimentkörner im Mörser oder im Mixer gut reiben. (Oder gleich geriebene Gewürze verwenden!) Es sollte auf jeden Fall pulvrig sein und keine Stücke mehr haben. Es ist nämlich nicht sonderlich toll, wenn man auf Gewürznelken beißt, wenn man nicht damit rechnet.

Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in Achtel schneiden.

Essig, Zucker und Gewürze aufkochen. Zwiebel und Apfel rein, aufkochen. Rosinen dazugeben und das Ganze dann für ca. 40 min köcheln.

Vorsichtig in sterilisierte Gläser füllen. (Vorsichtig deshalb, damit ihr euch nicht verbrennt!) Ich stelle die Gläser dann noch für 15-20 min ins 100°C heiße Rohr und drehe sie danach auf den Deckel, bis sie kalt sind.

azw_chutney3

Kosten pro Glas:
– mit Preisen vom 14.09.2014: ca. 0,5 €