Bauchweh ade! Hafer- und Reismilch selbst gemacht

Alternative Milch, das heißt Reismilch, Hafermilch, Sojamilch, Haselnussmilch etc., kann sehr teuer sein und noch dazu voll von Inhaltsstoffen, die man wirklich nicht in seiner Milch haben will.

E-Nummern? Gentechnisch veränderte Zutaten? Süßstoffe? Nein danke!

Heute zeige ich euch, wie man Reismilch und Hafermilch (die hab‘ ich am Liebsten) selbst herstellt. Es ist kinderleicht und dauert auch nicht so lange wie manch‘ andere Milch. Ich habe lange herumgebastelt, bis ich die Milch für gut befunden habe.

Also ‚ran an die Arbeit!

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Reismilch

Zutaten:

1 Tasse Reis (alles außer Risottoreis)
7 Tassen Wasser (kommt auf die Konsistenz drauf an, die ihr haben wollt)
Prise Salz
Prise Zucker
Sieb
Topf
Flasche/Gefäß zum Abfüllen

Zubereitung:

Den Reis in einem Sieb gründlich waschen und eventuelle dunkle Körner oder Steinchen entfernen, dann in den Topf geben und mit zwei Tassen Wasser und einer Prise Salz und einer Prise Zucker so lange kochen, bis der Reis weich ist und alles Wasser vom Reis aufgesogen oder verdampft ist.

Wenn der Reis weich ist, zwei Tassen warmes Wasser zugeben und entweder mit dem Pürierstab oder im Standmixer zu einem weichen Brei pürieren. Dann nach und nach das weitere Wasser zugeben und weiterpürieren. Es soll wirklich ordentlich püriert sein! Wenn ihr denkt, es ist genug püriert, nochmal 30 Sekunden weiterpürieren!

Jetzt die „Milch“ absieben. Mir persönlich passt die Reismilch nach dem Absieben schon so, wie sie ist, und fülle sie dann gleich in meine Flasche oder in leere Marmeladegläser ab.

Man kann die Milch nach dem Absieben natürlich auch noch etwa 30 Minuten stehen lassen, sodass sich die restlichen festen Bestandteile absetzen und dann die Milch abgießen und den „Satz“ wegleeren. Da sich bei diesem Rezept aber fast kein „Satz“ bildet, und wenn, er sowieso am Boden der Flasche ist, mache ich diesen Schritt nicht.


Hafermilch

Zutaten:

1 Tasse Haferflocken
7 Tassen Wasser (kommt auf die Menge und Konsistenz an, die ihr haben wollt)
Prise Salz
1 EL Zucker
Topf
Geschirrtuch zum Durchpressen
Flasche/Gefäß zum Abfüllen

Zubereitung:

Die Tasse Haferflocken mit 2 Tassen Wasser, dem Zucker und der Prise Salz zu einem Haferschleim kochen. Dann den Schleim mit 3 Tassen Wasser pürieren (siehe Reismilch).

Das sehr gut pürierte Endprodukt durch ein Geschirrtuch seihen und den Haferbrei gut ausdrücken, sodass keine Milch mehr aus dem Tuch gepresst werden kann. Aber das Tuch dabei nicht zerstören ;o)

Es ist nicht sicher, ob Hafermilch wirklich glutenfrei ist. Also vorsicht!

Die ausgedrückte Milch mit den letzten zwei Tassen Wasser verdünnen und abfüllen. Fertig!

Tipp:

Die Reismilch, oder besser gesagt „Reiswasser“, hat eine recht cremige Konsistenz und, ehrlich gesagt, schmeckt sie nach nicht sehr viel. Erst wenn man etwas zusetzt (wie Ahornsirup, Zucker, Honig, Kakao, Früchte, Vanille etc.) wird etwas wirklich schmackhaftes daraus!

Man kann die Reismilch, genauso wie Kuhmilch, zum Kochen und Backen etc. verwenden. (Ich bin kein Fan vom „puren“ Trinkgenuss, da ich die Konsistenz im Mund nicht so mag. Aber zum Kochen und Backen verwende ich sie sehr gerne! Die Hafermilch trinke ich jedoch gerne auch pur!)

Kosten pro Liter:
– Hafermilch mit Bio-Preisen vom 22.2.2011: 0,84€ (nur die Zutaten: 0,34€)
– Reismilch mit Bio-Preisen vom 22.2.2011: 0,95€ (nur die Zutaten: 0,45 €)

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Nein? Na dann schnell auf diesen link geklickt!

Orangen- Buchweizenkuchen

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Valentinstag! Ich hoffe, ihr seid bei Euren Liebsten und könnt mit ihnen zumindest ein paar schöne Stunden verbringen.

Da ich heute arbeiten muss, musste ein schnell herzustellender Kuchen für meinen Schatz her. Und da ich zur Zeit gerade austeste, ob ich vielleicht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe, musste dieser schnell herzustellende Kuchen auch noch Laktose- und Glutenfrei sein. Puh! Schwierige Aufgabe!

Ich fand dann doch ein Rezept und habe dann diesen sehr schmackhaften Rührkuchen hergestellt! Und weil ich schon dabei war, ist er auch noch vegan. Warum auch nicht!? Nun jaaaaaaa… kleiner Tipp schon vorweg: Bitte BITTE lasst den Kuchen in der Form auskühlen, bevor ihr ihn stürzt. Sonst schaut er am Schluss so aus wie auf dem letzten Foto.

Buchweizen- Orangenkuchen mit Polenta

Zutaten:

100 ml Öl
4 EL Apfelmus
150 g Feinkristallzucker
2 Orangen, der Saft davon (das sind ca. 100 ml Saft)
150 g Buchweizenmehl
100 g Polenta
1,5 TL Backpulver
1 TL Salz

Zubereitung:

Die Kuchenform vorbereiten. (Entweder mit Backpapier, oder wie bei meiner verwendeten Form mit Margerine ausstreichen und mit Feinkristallzucker gut „bezuckern“ – das ergibt eine leckere Zuckerkruste)

Das Öl, den ausgepressten Orangensaft, das Apfelmus und den Zucker verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann die festen Zutaten unterrühren, in die Form einfüllen und bei 150°C für eine Stunde backen lassen.

Am Besten schmeckt dieser zerbrochene Kuchen zum Tee oder Kaffee.

Preis pro Stück:
Mit Biopreisen vom 12.2.2011 bei 15 Stücken: 0,09 €

Brokkoli- Erdäpfelsuppe

Dieses Rezept fällt unter die Kategorie „einfaches Alltagsrezept“. Nach der Tarte am Montag, brauchten wir etwas gesundes zum Ausgleich.

Ich erinnere mich noch gut an die Suppen, die meine Mama immer gekocht hat, wenn wir von der Schule nach Hause gekommen sind. Sie waren immer unglaublich lecker, füllten uns auf eine angenehme Weise und hinterließen ein warmes, wohliges Gefühl von Geborgenheit. Und das, obwohl meine Mutter der totale Suppenkasperl ist! Trotzdem hat sie durch ihre wunderbare Küche aus mir eine Suppenliebhaberin gemacht, daher nun dieses Rezept!

Brokkoli- Erdäpfelsuppe (für 4 Personen)

Zutaten:

2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
500 g Brokkoli
4 Erdäpfel
1 Daumennagel großes Stück Ingwer
2 l Gemüsebrühe oder Wasser mit Suppenwürfel (Gemüsebrühe)
etwas Salz

Zubereitung:

Den Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen, in Stücke schneiden (muss nicht zu klein sein) und in einem Suppentopf anbraten, bis sie schön hellbraun sind. Währenddessen die Erdäpfel waschen, schälen und klein schneiden, den Brokkoli waschen und zerteilen und dann auch ein bisschen mitrösten lassen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und so lange köcheln lassen, bis die Eräpfel weich gekocht sind. (ca. 10-15 min, kommt auf die Größe der Stücke an) Dann die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab oder in einem Standmixer die Suppe pürieren. Dann nachwürzen und servieren!

Kosten pro Person
– mit Bio-Preisen vom 5.2.2011: 0,54 €

Orangenkekse

Zur Zeit bin ich gerade extrem am Backen. Vier Sorten sind schon fertig und es kommen in der nächsten Woche noch ein oder zwei Sorten dazu. Heute möchte ich meine Orangenkekse vorstellen. Ich habe das ursprüngliche Rezept so abgeändert, dass man jetzt die Orangen auch wirklich etwas herausschmeckt.

Orangenkekse

Zutaten für…ähm… viele Kekse (ca. 50?)

200 g Margerine
300 g Glattes Mehl
50 g Mandeln, fein gehackt (oder auch gerieben, was halt gerade zur Hand ist)
100 g Staubzucker
3 EL fein gehackte Arancini oder kandierte Früchte
1/2 Päckchen Vanillezucker
Schale von 1 Orange
Saft von 1/2 Orange
Mehl zum Ausrollen
Weiße Schokolade oder Zuckerglasur zum Dekorieren

Zubereitung:

Alle Zutaten so lange zusammenkneten, bis ein schön glatter Mürbteig entsteht. Dann im Kühlschrank etwas rasten lassen. Wenn dafür keine Zeit ist, auch kein Problem, dann halt gleich weiterarbeiten. Durch dir Rastzeit kann der Teig den Geschmack der Orange besser annehmen.
Nach der Rast, den Teig ca. 3 mm dick ausrollen und Kekse ausstechen. Auf dem mit Backpapier ausgelegten Backbleck, im vorgeheizten Rohr bei 150°C ca. 10-15 min backen.

Jetzt kann man die Kekse entweder einfach so lassen, wie sie aus dem Rohr kommen, oder man verziert sie mit Schokolade (so wie im Bild) oder man klebt zwei Kekse mit Orangenmarmelade aneinander und bekommt so noch orangigere Kekse. Wie auch immer, sie schmecken sehr gut!