Selbst gemacht: Basilikumöl

Heute scheint bei uns die Sonne. Nach einer Woche Regenwetter scheint endlich wieder die Sonne! Es ist zwar noch kalt, aber das wird schon noch werden. Bald kann ich auch alle frostempflindlichen Gemüsesorten in den Garten aussetzen und ihnen beim Wachsen zusehen.

Leider hat mein Basilikumstrauch nach einem dreiviertel Jahr in der Wohnung den Geist aufgegeben. Bevor er den letzten Lebenshauch von sich gegeben hat, habe ich ihn noch schnell abgeerntet. Aber was mache ich damit? Hm… Pesto wäre eine Möglichkeit gewesen, aber ich hatte keine richtige Lust drauf. Also machte ich mich auf Ideensuche und fand in meinem Kräuterbuch ein Rezept für Kräuteröle. Und ich hätte nicht gedacht, dass das „Selber machen“ von Ölen so einfach ist!

Schade, dess es noch kein „Duft-Internet“ gibt, denn dann würden alle sich sofort aufmachen und Basilikumöl machen. Es duftet sooo gut nach Sommer!

Basilikumöl

Zutaten

2 Tassen Olivenöl
1 Tasse Kräuter (in meinem Fall Basilikum und ein paar Blättchen Oregano)

Zubereitung

Die Kräuter im Olivenöl gut durchpürieren und in einem Topf kurz auf dem Herd erwärmen – ABER NICHT AUFKOCHEN! Wirklich nur erwärmen! Dann absieben und abfüllen. Man kann danach das Öl nochmal durch Kaffeefilter sieben, aber mir war das Öl auch so schon genug gefiltert. Ein paar Basilikumstückchen waren mir egal. Das Öl hat eine leicht hellgrüne Färbung und schmeckt traumhaft nach Sonne, Sommer und Meer!

Tipp: Umso mehr Kräuter, umso grüner und umso gehaltvoller wird das Öl. Ich habe 2:1 gemixt, ihr könnt natürlich die Relationen nehmen, die ihr wollt. Bei stark schmeckenden Kräutern wie Oregano, Rosmarin etc. würde ich etwas weniger Kräuter pro Tassen Öl nehmen.

Kosten für 400 ml:
– mit Preisen vom 5. Mai 2011: 4,50 €

Süß- saurer Gurkensalat

Jaja, wenn die Lernzeit wieder beginnt, muss die Kochzeit leider etwas zurückstecken. Ich muss dann meine Mahlzeiten immer schon im voraus planen, sonst esse ich hauptsächlich Kebap von meinem Lieblingstürken. Und da dieser Kebap zwar nicht teuer ist, sich in der Masse jedoch dennoch auf meine Geldbörse schlägt, koche ich dann doch lieber etwas schnelles und leichtes.

Heute war es der Süß- saure Gurkensalat von Bolli, der es mir angetan hat. Gefunden habe ich das Rezept durch den neuen Blogevent im Kochtopf. Zwar reiche ich das Rezept nicht ein, aber berichten möchte ich euch dennoch davon! Ich habe das Rezept leicht abgewandelt, da es mir in der ursprünglichen Version zu wenig „salatig“ und etwas zu süß war.

Süß-saurer Gurkensalat

Zutaten (für 2 Personen)

1 Salatgurke
1 cm Ingwerstück
1/2 Zwiebel
1 EL Sweet-Chili Sauce
3 EL Weißer Balsamicoessig
1 TL brauner Zucker
Salz

Zubereitung

Die Salatgurke waschen und in Scheiben schneiden (oder mit der Gemüsereibe in Scheiben „hacheln“, wie man bei uns sagt) Dann die Gurkenscheiben salzen und für ein paar Minuten stehen lassen, bis dass eindeutig Wasser aus den Gurken kommt. Dann die Gurken ausdrücken und das Gurkenwasser wegleeren.

Den Ingwer schälen und reiben. Die halbe Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden (oder mit dem Gemüsehacker bearbeiten), dann zum Ingwer geben.

Alle Zutaten zusammenmischen, ein paar Mal gut umrühren, sodass alles gut vermischt wurde und fertig ist ein asiatisch inspirierter Gurkensalat!

Kosten pro Person
– mit Biopreisen vom 3. April 2011: 0,88 €

Scheiterhaufen

Zu Ostern geht’s bei uns eigentlich hauptsächlich (so wie bei allen anderen Feiertagen auch) ums Essen. Eier, Osterpinzen, Osterfleisch… Essen Essen ESSEN, die ganze Zeit nur essen. Natürlich bekommt man auch Essen geschenkt! Neben den obligatorischen roten Eiern hat man nach Ostern noch einige Osterpinzen, Kipferl oder Striezel herumliegen. Nun ja, was macht man damit? Schlecht werden lassen ist keine Option. Wie wär’s denn mit einem Scheiterhaufen? Nein, ich meine damit nicht, ihr sollt die etwas „altbachenen“ Brötchen verbrennen – ihr sollt sie zu einer köstlichen, fluffigen Mehlspeise verarbeiten!

Scheiterhaufen

Zutaten (für 2 Personen)

100 g altes Gebäck (Brötchen, Semmeln, Kipferl, Striezel, Pinzen etc.)
2 Eier
100 ml Milch
2 TL Brauner Zucker
2 EL Rosinen
2 Äpfel
1 TL Zimt
1 EL gehobelte Mandeln

Zubereitung

Eine kleine Auflaufform vorbereiten und das Rohr auf 150°C vorheizen.

Die Brötchen in kleine Scheibchen schneiden und eine Schicht in die Auflaufform legen.

Die Eier mit der Milch vermixen und einen Teil der Mixtur großzügig über die Brötchen löffeln.

Dann die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden und auch einen Teil über die Brötchen legen. Die Hälfte des Zimtes, des Zuckers, der Mandeln und der Rosinen drüberstreuen.

Dann wieder eine Schicht Brötchen darübergeben und mit einem Teil der Milch-Eier-Mixtur überlöffeln und genauso weitermachen wie beim vorherigen Schritt. Die oberste Schicht des Scheiterhaufens sollte aus, mit Ei-Milch-Mixtur begossenen, Brötchen bestehen. Im Rohr für ca. 30 min mit einer Folia darüber backen, dann die Backtemperatur auf 180°C erhöhen und die Folie für ca. 10 min abnehmen. Aus dem Ofen nehmen und servieren! Mmmmmh!

Kosten pro Person
– mit Preisen vom 30. April 2011: 0,73 €

Spargelrisotto

Ich liiiiiebe den Frühling! Alles grünt, alles blüht und es duftet nach Flieder! Außerdem beginnt die Zeit von Rhabarber, Erdbeeren und – ihr habt es schon geahnt – Spargel!

Da wir noch ziemlich am Anfang der Spargelsaison sind, gibt es noch nicht so viel Auswahl. Diesmal hat mir der weiße Spargel am Besten gefallen, und ich hatte unglaubliche Lust auf Spargelrisotto, daher bekommt ihr nun das Rezept von mir! Risotto finde ich persönlich sehr sättigend, da braucht man nicht sonderlich viel und außerdem ist mein Rezept vegan, glutenfrei und histaminarm!

Spargelrisotto

Zutaten (für 4 Personen)

1 Bund Spargel (500 g)
1 Zwiebel oder Lauch
3 Tassen Rundkorn Reis
Kräuter
Wasser
Salz, Pfeffer, Suppenwürfel

Zubereitung

Die Spargelspitzen abschneiden und zur Seite geben. Dann die holzigen Strünke vom Spargel schneiden und wegschmeißen. Den Rest vom Spargel in 1 cm breite Stücke schneiden und mit ca. 1,5 l Wasser und einer Prise Salz weichdünsten, dann einfach vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Den Zwiebel und/oder Lauch in kleine Stücke schneiden und in einem anderen Topf mit etwas Öl kurz anrösten, dann den Reis kurz mitrösten lassen und mit 1 Schöpfer vom Spargelwasser (inklusive einiger Spargelstückchen) aufgießen. Nun kann man den Suppenwürfel und die Gewürze dazugeben. Umrühren und so lange rühren, bis der Reis das gesamte Wasser aufgenommen hat, dann wieder einen Schöpfer vom Spargelwasser hinzufügen und wieder umrühren. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis das gesamte Spargelwasser aufgenommen hat und der Reis weich ist und die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Nun kann man 1 Hand voll Kräuter klein schneiden und unterrühren. Gut passt Schnittlauch oder Schnittknoblauch. Aber auch etwas Basilikum macht sich recht gut in dem Risotto.

Die Spargelspitzen in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten und mit einer Prise Salz würzen. Dann auf dem Risotto anrichten. Mmmmh – lecker!

Kosten pro Person
– mit Bio-Preisen vom 27. April 2011: 0,75 €