Sprossen selbst gemacht

Mein Neujahrsvorsatz ist ja, so viel wie möglich selber zu machen und auszuprobieren. Diesmal sind Sprossen dran. Okay, wenn man es genau nimmt, mache ich sie nicht, ich bringe sie einfach nur zum Keimen.

Sprossen sind ja, ob Sojasprossen, Kressesprossen etc. ziemlich schwer zu bekommen, wenn man sie kaufen will. (Zumindest da, wo ich wohne) Dem wirke ich nun entgegen und lasse sie einfach in meiner eigenen Küche entstehen.

Man nehme:
1 altes, gut ausgewaschenes Gurkenglas mit Deckel
2 EL Samen deiner Wahl (Sojasamen, Leinsamen, Linsen, Fertiger Sprossenmix etc.) 2 EL Samen = 4 EL Sprossen
1 sauberes Baumwolltuch (Ich habe einen Teil eines frisch gewaschenen, zerschnittenen Nachthemdes verwendet, das eigentlich als Putzfetzen dient)
Wasser

Man macht:
Das Gurkenglas gut auswaschen, dann die Samen hineingeben. Das Glas halbvoll mit Wasser anfüllen. Baumwolltuch drüberlegen, Deckel auf das Glas schrauben und die Samen für 6-8 Stunden quellen lassen. Dann das Wasser gründlich abgießen, die Samen jedoch im Glas lassen. Wenn zu viel Wasser im Glas ist, kann es sein, dass die Samen anstatt zu keimen anfangen zu gären! (… ist mir alles schon passiert!) Das Tuch befeuchten, wieder auf das Glas geben, den Deckel zuschrauben und für ein paar Tage stehen lassen. (ich gieße das Wasser gleich durchs Tuch ab, da erspar ich mir das Sieb und das Tuch ist auch gleich nass)
Täglich kontrollieren, ob die Samen eh noch feucht sind, wenn nicht, einfach ein bisserl Wasser drauftropfen/draufsprühen.

Und nach 4-5 Tagen hat man super Sprossen!

Kleiner Tipp: Falls eure Keimlinge kleine wollige Anhängsel an den Wurzeln haben – keine Angst, das ist kein Schimmel, das sind nur kleine Wurzelhärchen!

Kosten:
ca. 0,15€ pro EL Bio-Samen

Orangen- Buchweizenkuchen

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Valentinstag! Ich hoffe, ihr seid bei Euren Liebsten und könnt mit ihnen zumindest ein paar schöne Stunden verbringen.

Da ich heute arbeiten muss, musste ein schnell herzustellender Kuchen für meinen Schatz her. Und da ich zur Zeit gerade austeste, ob ich vielleicht eine Nahrungsmittelunverträglichkeit habe, musste dieser schnell herzustellende Kuchen auch noch Laktose- und Glutenfrei sein. Puh! Schwierige Aufgabe!

Ich fand dann doch ein Rezept und habe dann diesen sehr schmackhaften Rührkuchen hergestellt! Und weil ich schon dabei war, ist er auch noch vegan. Warum auch nicht!? Nun jaaaaaaa… kleiner Tipp schon vorweg: Bitte BITTE lasst den Kuchen in der Form auskühlen, bevor ihr ihn stürzt. Sonst schaut er am Schluss so aus wie auf dem letzten Foto.

Buchweizen- Orangenkuchen mit Polenta

Zutaten:

100 ml Öl
4 EL Apfelmus
150 g Feinkristallzucker
2 Orangen, der Saft davon (das sind ca. 100 ml Saft)
150 g Buchweizenmehl
100 g Polenta
1,5 TL Backpulver
1 TL Salz

Zubereitung:

Die Kuchenform vorbereiten. (Entweder mit Backpapier, oder wie bei meiner verwendeten Form mit Margerine ausstreichen und mit Feinkristallzucker gut „bezuckern“ – das ergibt eine leckere Zuckerkruste)

Das Öl, den ausgepressten Orangensaft, das Apfelmus und den Zucker verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann die festen Zutaten unterrühren, in die Form einfüllen und bei 150°C für eine Stunde backen lassen.

Am Besten schmeckt dieser zerbrochene Kuchen zum Tee oder Kaffee.

Preis pro Stück:
Mit Biopreisen vom 12.2.2011 bei 15 Stücken: 0,09 €

Cherimoya

Als ich diese Frucht bei uns im Supermarkt sah, musste ich sie einfach kaufen. Schon während einer Vorlesung auf der Uni, als der Professor von dieser Frucht geschwärmt hat, ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen.

Die Cherimoya, lateinisch Annona cherimola (da hat wieder ein Botaniker beim lateinischen Namen gepatzt *ts*) ist eine grüne, tennisballgroße Frucht mit weißem, weichen Fruchtfleisch und daumennagelgroßen, schwarzen, sehr harten Samen. Sie kommt ursprünglich aus Südamerika, wo sie in Höhen von 1500-1900 m wächst, also sehr hoch!

Das essbare Fruchtfleisch riecht unglaublich frisch, es schmeckt jedoch sehr süß! Vom Geschmack her erinnert es mich irgendwie an ein Zwischending zwischen Birne und Banane. Ich kann natürlich auch vollkommen falsch liegen ;o)

Reif ist sie übrigens erst, wenn die Schale bräunlich-schwarze Flecken hat! Vorsicht vor dem Saft der Cherimoya, er hinterlässt lästige, brauen Flecken auf der Kleidung.

Eine wirklich sehr gute Frucht! Kann ich mir auch sehr gut in Fruchtsalat vorstellen.

Preis pro Frucht:
– mit Preisen vom 10.02.2011: 0,99 €

Brokkoli- Erdäpfelsuppe

Dieses Rezept fällt unter die Kategorie „einfaches Alltagsrezept“. Nach der Tarte am Montag, brauchten wir etwas gesundes zum Ausgleich.

Ich erinnere mich noch gut an die Suppen, die meine Mama immer gekocht hat, wenn wir von der Schule nach Hause gekommen sind. Sie waren immer unglaublich lecker, füllten uns auf eine angenehme Weise und hinterließen ein warmes, wohliges Gefühl von Geborgenheit. Und das, obwohl meine Mutter der totale Suppenkasperl ist! Trotzdem hat sie durch ihre wunderbare Küche aus mir eine Suppenliebhaberin gemacht, daher nun dieses Rezept!

Brokkoli- Erdäpfelsuppe (für 4 Personen)

Zutaten:

2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
500 g Brokkoli
4 Erdäpfel
1 Daumennagel großes Stück Ingwer
2 l Gemüsebrühe oder Wasser mit Suppenwürfel (Gemüsebrühe)
etwas Salz

Zubereitung:

Den Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen, in Stücke schneiden (muss nicht zu klein sein) und in einem Suppentopf anbraten, bis sie schön hellbraun sind. Währenddessen die Erdäpfel waschen, schälen und klein schneiden, den Brokkoli waschen und zerteilen und dann auch ein bisschen mitrösten lassen.

Mit der Gemüsebrühe ablöschen und so lange köcheln lassen, bis die Eräpfel weich gekocht sind. (ca. 10-15 min, kommt auf die Größe der Stücke an) Dann die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab oder in einem Standmixer die Suppe pürieren. Dann nachwürzen und servieren!

Kosten pro Person
– mit Bio-Preisen vom 5.2.2011: 0,54 €