Lemon tart

Das Rezept dieser zitronigen Köstlichkeit habe ich von England mitgebracht. Meine hostmum hat mir ziemlich freie Hand in der Küche gelassen, somit konnte ich viele VIELE Dinge ausprobieren, die für mich normalerweise zu teuer oder für die man Zutaten gebraucht hätte, die man in Österreich nicht so leicht bekommen hätte!

Die Tarte ist wirklich sehr zitronig, also sollte man Zitronen schon wirklich auch mögen, wenn man sich an dieses Rezept heranwagt!

Als erstes muss man einmal einen Mürbteig in einer Tarte-Form für 10 min bei 180°C blind backen. (Blind backen = mit trockenen Bohnen gefüllt backen, damit der Teig am Boden bleibt und die Form behält)

Danach kommt die Zitronenfüllung. Dafür braucht man:

Geriebene Zitronenschale von 2-3 Zitronen
150 ml Zitronensaft (ca. 4 Zitronen)
200 g Zucker
120 ml Schlagobers
3 Eier (ganz)
3 Eidotter
Staubzucker zum Dekorieren

Ofen auf 150°C vorheizen. Die Zitronenschale, Zitronensaft und den Zucker mit einem Mixer auf niedriger Stufe verrühren. Dann langsam den Schlagobers einrühren bis eine homogene Mischung entsteht. Dann die Eier und die Dotter nacheinander einrühren.

Die Füllung in den vorgebackenen Mürbteig einfüllen und ca. 20 min backen, so lange bis die Flüssigkeit gerade fest geworden ist. Sie darf jedoch nicht bräunen! Herausnehmen und komplett abkühlen lassen.

Steirische Kiwis

Als ich letzte Woche am Bauernmarkt einkaufen war fielen mir neben den vielen Äpfeln, Quitten und Maroni diese Früchte hier auf:

Steirische Kiwis

Sie wurden an allen Ständen als „Steirische Kiwis“ angeboten und wachsen laut Bäuerin auf Sträuchern.

A Spalierobst hoit!

teilte sie mir liebevoll mit. Neugierig, wie ich bin, musste ich die kleinen Racker natürlich gleich mit nach Hause nehmen und kosten. Vom Geschmack her sind sie irgendwo zwischen Kiwi und Stachelbeere angesiedelt. Von der Größe her kommen sie auch näher an Stachelbeeren heran, wenn man die Früchte jedoch von Innen ansieht, ist der Vergleich mit der Kiwi nicht mehr ganz so weit hergeholt!

Steirische Kiwis

Ich hab‘ noch nicht genau herausgefunden, was man mit den kleinen Dingern machen kann, aber zum „veressen“ taugen sie alle mal!

Guten Appetit! Bon Appetit! Enjoy!

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