Drachenfrucht – Pitahaya

Die Pitahaya oder auch Drachenfrucht (Hylocereus undatus) ist eine südamerikanische Kaktusfrucht, die vorwiegend in Vietnam, Nicaragua und Israel angebaut wird. Unsere kam (woher sonst?) aus Vietnam.

Wenn man die Frucht vor sich liegen hat, fällt einem sofort die Farbe auf. Leuchtend rosa mit grünen Blättchen wirkt sie sehr knallig!


Doch wenn man sie aufschneidet wird man überrascht. Weißes Fruchtfleisch mit kleinen schwarzen Samen kommen zum Vorschein! Die Konsistenz des Fruchtfleisch erinnert an die einer Kiwi, der Geschmack ist jedoch sehr mild, erfrischend und etwas süßlich. Man kann es nicht wirklich mit anderen Früchten vergleichen. Es gibt die Früchte auch in gelb, die auch aromatischer sein sollen.

Mürbteig blind backen

Okay, ich denke, Mürbteig hat wohl jeder schon gemacht… deshalb habe ich auch lange darüber nachgedacht, ob ich das Rezept überhaupt posten soll. Aber da ich ja das Lemon tart Rezept gepostet hab‘, sollte ich auch den dazugehörigen Teig posten.

Einfacher Mürbteig
Pâte brisée

0,25 kg Mehl glatt
80 g Butter
60 g Staubzucker
1 Msp Backpulver
Prise Salz
1 Eidotter
100 ml Milch

Butter, Zucker & Eidotter schaumig rühren. Die Hälfte des Mehls und die Milch dazumischen. Das restliche Mehl mit Backpulver mischen, auf die Arbeitsfläche sieben und mit der Rührmasse verkneten. Diesen Teig nicht rasten lassen, sondern sofort verarbeiten, da ja Backpulver drin ist!

Bei 180 °C  für 25-40 min backen.


Für die Verarbeitung des Teiges für die Lemon tart den Teig nicht zu dick ausrollen und in die Quiche/Tarte-Form legen. Den über den Rand stehenden Teig abschneiden, aber nicht zu viel, da sich der Teig ziemlich zusammenzieht (wie man im Foto erkennen kann. Also nicht so machen wie ich, obwohl sich die Füllung trotzdem im Teig ausgegangen ist!)

Dann trockene Bohnen (ich habe dafür Wachtelbohnen verwendet) gleich direkt in den Teig füllen oder den Teig mit Backpapier auslegen und dann erst die Bohnen einfüllen (das macht die Entfernung der Bohnen um vieles einfacher… aber ihr könnt es natürlich so machen, wie ihr wollt!) und ins Rohr zum Backen geben.

Nach der empfohlenen Backezeit aus dem Rohr nehmen (immer beobachten, ob die Ränder eh noch nicht schwarz werden) und die Bohnen entfernen. Die Bohnen können jederzeit wieder zum Blindbacken verwendet werden.
Nach dem Abkühlen kann man den Teig füllen, zum Beispiel mit dieser Füllung.

Fremdkochen: Erdäpfel- Fenchelküchlein mit Avocadocreme

Fremdkochen Antipasti

Heute einmal etwas ganz anderes! Da ich bis vor ca. 2 Wochen immer nur englischsprachige Food-Blogs gelesen habe, hatte ich keine Ahnung, dass es sowas wie Food-Events überhaupt gibt. Das heißt, jemand gibt ein Thema vor und andere kochen dann nach diesem Thema und stellen es auf ihre Blogs.

Nun, die Hüttenhilfe macht das anders. Sie gibt ein Thema vor und man muss sich auf einem anderen Blog ein Rezept dazu suchen und nachkochen – das ganze nennt sich dann Fremdkochen!

Et voilá – da mach‘ ich doch glatt mit!

Ausgesucht habe ich mir ein Antipasti-Rezept von Lucullian delights – einer in Italien wohnhaften Schwedin. Und die muss ja wissen, was Antipasti sind, oder? ;o)

Erdäpfel- Fenchelküchlein mit Avocadocreme

Zutaten:


1 größerer Erdapfel pro Person
1/2 EL Fenchelsamen pro Person
1 reife Avocado
Limettensaft (oder in meinem Fall Zitronensaft)
Zwiebel, gehackt
Salz
Olivenöl, extra vergine

Zubereitung:


– Die Erdäpfel reiben und mit Salz und den Fenchelsamen mischen.
– Die Küchlein in einer Pfanne mit Olivenöl braten. (Ilva verwendete hier eine runde Keksform, ich besitze so etwas jedoch nicht) Vorsichtig braten, da die Küchlein sehr schnell ankleben und dann natürlich anbrennen!
– Die Avocado pürieren und mit ein paar Tropfen Limetten- oder Zitronensaft und Salz vermischen. Dann kann man die Creme entweder mit den gehackten Zwiebeln vermengen oder man serviert die Zwiebel und die Avocadocreme als Garnierung auf den Küchlein.

Obwohl mich das Braten der Erdäpfel unglaublich frustriert hat war der Geschmack am Ende den Aufwand wert. Die verschiedenen Geschmäcker spielen in diesem Ensemble einfach perfekt zusammen!

Bazingas

Dieses Rezept ist eine Kreation von mir und gleichzeitig eine Abwandlung der spanischen Albondigas. Es wird jedoch ohne Paprika zubereitet. Beim Namen wurde ich von Dr. Sheldon Cooper inspiriert ;o)

Zutaten für 4 Personen:

Öl
0,75 kg Faschiertes (was auch immer man gerne nehmen möchte)
30 g geriebener Grana Patano (oder Parmesan)
2 TL getrockneter Oregano
1 EL frischer Rosmarin, glein gehackt
1 Ei
Salz
Semmelbrösel

Für die Sauce:

Öl
1 großer Zwiebel
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 kleine Chilischote, klein gehackt
2 TL getrockneter Oregano
1 Dose enthäuteter Tomaten
1 EL Essig
1 Schuss Milch
1 Kugel Mozzarella

Zubereitung:

Für die Tomatensauce den Knoblauch und den Zwiebel im heißen Öl anbraten, dann Chili, Oregano und Tomaten dazugeben. Und jetzt ein guter Tipp von Herrn Jamie Oliver: Tomaten nicht zerteilen, da sonst die Sauce bitter wird. Also vorsichtig sein beim umrühren! Dann die Sauce für ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen. Die Milch dazugeben und umrühren, damit sie sich auch wirklich gut mit den Tomaten vermischt und nicht ausflockt. Dann den Essig dazu und abschmecken.

Während die Sauce köchelt, die Bazingas zubereiten.

Dazu verknetet man alle Zutaten miteinander und gibt so viele Semmelbrösel dazu, bis die Masse so fest ist, dass man gut daraus Kugeln formen kann. Sie braucht nicht allzu fest sein, aber soll auch nicht flüssig bleiben.

Dann die Bällchen in einer Pfanne von allen Seiten gut und so lange braten, bis sie fast durch sind. Die Bällchen zur Sauce dazugeben und noch einmal im Rohr für eine gute halbe Stunde bei 200°C fertig garen lassen. Dann den in Würfel geschnittenen Mozzarella dazumischen, zergehen lassen bis er anfängt, Fäden zu ziehen und servieren!

Schmeckt fantastisch!