Mein „verkochter“ Tag: Ein Mittwoch im September

Hallihallo liebe LeserInnen!

Wie ihr ja wisst, habe ich lange mitgemacht beim „The dinner Project“, aber ich schaffe das jetzt einfach nicht mehr – jeden Tag aufschreiben, was ich zu Mittag esse bzw. immer ein Foto machen. Das geht sich zur Zeit einfach nicht mehr aus.

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Stattdessen, inspiriert vom Tagebuchbloggen von Frau Brüllen, frage ich euch jetzt mal

„Was kocht ihr so den ganzen Tag?“

Jeden 11. im Monat wird die gleiche Frage gestellt und wenn ihr möchtet, könnt ihr mitbloggen und dann an jedem 12. hier auf dem Blog in den Kommentaren unter meinem Tag einen link hinterlassen! Klingt gut? Na dann schnell auf, mitgemacht, verbloggt und verlinkt!!! Ihr müsst auch gar kein Kochblogger sein – mich interessiert genauso, was Fashion-, Bücher-, Garten-, Beauty-, Technik-, Privat-, Mummyblogger oder andere Blogger so den ganzen Tag kochen, essen und in der Küche treiben!

Diesmal, weil’s ja das erste Mal ist, könnt ihr euch einen Tag in der Woche zwischen dem 12. und 19. September aussuchen.

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, zu lesen, was ihr so den ganzen Tag kocht!

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Also jetzt mal auf zu meinem Tag!

Um 7 Uhr war erst Tagwache, unser Sohn war gnädig mit uns, und dann gab’s wie jeden Tag Müsli mit Früchten der Saison (heute waren’s Pfirsiche) und Schwarztee mit Milch. Für’s Frühstück bin ich nicht zuständig, das liegt ganz in den Händen vom Papa. Unser Söhnchen mag in der Früh überhaupt gar nix essen, da ist er total grantig, wenn man ihm etwas geben möchte – er bekommt seine Milch, wann immer er mag.

Um halb 9 hab‘ ich dann ein Joghurt angesetzt – war wieder Zeit, da mein Freund schon eeeeewige Zeiten sudert, ich soll doch wieder mal ein Joghurt machen!

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coffee delicious: Geeister Kaffee „vietnamese style“

Ich bin ja nicht so die passionierte Kaffeetrinkerin, aber Caffé Latte oder Eiskaffee mag sogar ich recht gerne!

Auf unserer Reise durch Vietnam vor 3 Jahren (Oh mein Gott, SO lange ist das schon wieder her?) habe ich den für mich perfekten geeisten Kaffee- cà phê đá – kennengelernt.

Eigentlich bräuchte man für diesen Kaffee ja wirklich authentischen vietnamesischen Kaffee und ein vietnamesisches Kaffeesieb, aber sowas habe ich leider (noch) nicht, und falls ihr sowas auch nicht besitzt (wovon ich ausgehe), dann geht natürlich auch ein ganz normaler Kapselkaffee wie ich ihn zu Hause habe, zum Beispiel von Eduscho!

Die Süße in dem Eiskaffee kommt von der gesüßten Kondensmilch. Ich habe mich diesmal leider beim Kaufen der Kondensmilch vertan und hab‘ die ungesüßte erwischt – macht das nicht – die gesüßte ist viel viel besser in dem Kaffee. Mmmmmh!

Wenn ihr das Ganze dann noch Eiskaffee-ähnlicher machen möchtet, könnt ihr ja noch eine Kugel Makadamianusseis (oder halt Vanille, aber Makadamianuss ist soooo gut!) auf den Kaffee geben- das gibt dem Ganzen dann nochmal einen besondere Note.

Hier also die Zubereitung für

Geeister Kaffee „vietnamese style“

Zutaten (für 2 Personen)

2 Espresso Shots
ca. 50 ml gezuckerte Kondensmilch
10 Eiswürfel
(falls gewünscht noch je 1 Kugel Eis, das bekommt man in Vietnam aber nicht)

Zubereitung

In zwei Gläser ca. je 5 Eiswürfel geben.
2 Espresso „verlängert“ (das heißt, mit ungefähr der doppelten Menge Wasser als normal) zubereiten und in einem Gefäß abkühlen lassen.

Ca. 1 Finger breit Kondensmilch auf die Eiswürfel in jedes Glas leeren. Dann den Kaffee auf die zwei Gläser aufteilen und es kann auch schon serviert werden.
Vor dem Trinken nochmal gut umrühren, damit die süße Kondensmilch am Boden sich gut mit dem Kaffee vermischt. Mmmmh!!

Kosten pro Glas:
– mit Preisen vom 27.08.2013: ca. 0,82 €

Importiert: Warmer Farro Salat mit Röstgemüse

Anfang August hatten wir das Glück, eine meiner besten Freundinnen in Mailand besuchen zu dürfen. Sie ist zur Zeit in ihrem Freundeskreis heiß begehrt, weil sie genau in der Innenstadt Mailands eine riesige Wohnung mit Gästezimmer von ihrer Firma zur Verfügung gestellt bekommen hat. Darum hat sie fast jedes Wochenende besuch aus der Heimat 😉

Natürlich waren wir in Mailand auch im Supermarkt. Für mich ist das ja ein MUSS! In jedem Land, das ich besuche, gehen wir in den Supermarkt – einfach um zu sehen, welche unterschiedlichen Dinge dort verkauft werden. Dieses Mal landete Farro in meinem Einkaufskorb.

Farro ist das italienische Wort für Dinkel. Bei uns würde man wohl eher Dinkelreis dazu sagen. Man kann ihn als Beilage, als Auflauf,  Laibchen,… oder eben als Salat zubereiten. Und anscheinend wird er in Italien ganz viel verwendet.

Farro Salat mit Röstgemüse

Zutaten (für 2 Personen)

2 Tassen Farro (Dinkelreis)
1 gelber Paprika
2 rote Paradeiser
1/2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2 Zucchini
Weißer Balsamico
Salz
Olivenöl

Zubereitung

Das Gemüse waschen und in grobe Stücke schneiden. Den Zwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls grob zerkleinern.
Dann alles auf ein Backblech geben, mit einem großzügigen Schuss Olivenöl übergießen, gut darübersalzen und alles mit den Händen vermischen, sodass das Öl alles Gemüse überzieht. Dann im Ofen bei 180°C für ca. 30 min rösten lassen.

Währenddessen den Farro waschen und mit etwas mehr als der doppelten Menge Wasser (also 5 Tassen in dem Fall) und etwas Salz ca. 30 Minuten kochen lassen, oder so lange bis er weich ist. (Aber vorsicht! Nicht anbrennen lassen… nicht dass mir sowas schon mal passiert wäre oder so)
Dann das restliche Wasser abgießen und kurz ausdampfen lassen.

Dann das Röstgemüse aus dem Ofen nehmen und in eine Salatschüssel geben. Den gekochten Farro dazumischen und mit einem Schuss Essig nach Geschmack würzen. Nochmal gut umrühren und noch warm servieren. Köstlich!!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 20. August 2013: ca. 2,62 €

Zurück aus der Sommerpause

Hallo alle miteinander!

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, war ich in letzter Zeit nicht sehr aktiv auf dem Blog – aber irgendwie ist die Zeit seit Juli unglaublich schnell vergangen und bei der extremen Hitze, die wir hatten, war in der Küche stehen auch nicht sonderlich attraktiv.

Aber jetzt bin ich wieder da, es herbstelt langsam schon und somit ist auch das Verlangen, in der Küche zu stehen, wieder einigermaßen zurückgekommen!

Was ist also im letzten Monat so passiert ess- und küchentechnisch? Tja, also wir waren ja in Kroatien – von dort hab‘ ich auch sogar mal gebloggt – und haben viel und super gegessen.

Dann waren wir für ein Wochenende in Mailand, das muss ich euch noch erzählen, bei 40°C war das relativ anstrengend aber trotzdem toll!

Tja, und dann ging’s nochmal für eine Woche zu meinen Eltern nach Niederösterreich. Alles in allem ein sehr aktionreicher Sommer, vor allem wenn man bedenkt, dass unser Zwetschki ja erst ein Jahr alt ist. Aber er hat das alles super gemeistert und ist einfach immer ein totaler Sonnenschein!

Also, langer Rede kurzer Sinn – ich bin wieder da und ab morgen geht’s dann normal weiter hier am Blog mit Rezepten, Büchern und Küchengeschichten!