Mein „verkochter“ Tag: Ein Mittwoch im September

Hallihallo liebe LeserInnen!

Wie ihr ja wisst, habe ich lange mitgemacht beim „The dinner Project“, aber ich schaffe das jetzt einfach nicht mehr – jeden Tag aufschreiben, was ich zu Mittag esse bzw. immer ein Foto machen. Das geht sich zur Zeit einfach nicht mehr aus.

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Stattdessen, inspiriert vom Tagebuchbloggen von Frau Brüllen, frage ich euch jetzt mal

„Was kocht ihr so den ganzen Tag?“

Jeden 11. im Monat wird die gleiche Frage gestellt und wenn ihr möchtet, könnt ihr mitbloggen und dann an jedem 12. hier auf dem Blog in den Kommentaren unter meinem Tag einen link hinterlassen! Klingt gut? Na dann schnell auf, mitgemacht, verbloggt und verlinkt!!! Ihr müsst auch gar kein Kochblogger sein – mich interessiert genauso, was Fashion-, Bücher-, Garten-, Beauty-, Technik-, Privat-, Mummyblogger oder andere Blogger so den ganzen Tag kochen, essen und in der Küche treiben!

Diesmal, weil’s ja das erste Mal ist, könnt ihr euch einen Tag in der Woche zwischen dem 12. und 19. September aussuchen.

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, zu lesen, was ihr so den ganzen Tag kocht!

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Also jetzt mal auf zu meinem Tag!

Um 7 Uhr war erst Tagwache, unser Sohn war gnädig mit uns, und dann gab’s wie jeden Tag Müsli mit Früchten der Saison (heute waren’s Pfirsiche) und Schwarztee mit Milch. Für’s Frühstück bin ich nicht zuständig, das liegt ganz in den Händen vom Papa. Unser Söhnchen mag in der Früh überhaupt gar nix essen, da ist er total grantig, wenn man ihm etwas geben möchte – er bekommt seine Milch, wann immer er mag.

Um halb 9 hab‘ ich dann ein Joghurt angesetzt – war wieder Zeit, da mein Freund schon eeeeewige Zeiten sudert, ich soll doch wieder mal ein Joghurt machen!

Um 10 dann hab‘ ich schnell schnell die Zutaten für die für Mittag geplante Kürbiscremesuppe zerkleinert und mich total gefreut, dass ich doch noch 2 brauchbare Knoblauchzehen in dem vergammelten Knoblauchschalenhaufen gefunden habe! Der kleine Herr hat derweilen mit den billigen Haferflocken gespielt. (Die Guten waren ausverkauft *seufz*) Dann wollte der kleine Herr seine Milch und Schlafen gehen.

Tja, da das mit dem Schlafen gehen nicht sofort geklappt hat und ein ziemliches Weilchen gedauert hat bin ich um 10.20 dann von einem verdächtig verbrannten Geruch vom Schlafzimmer in die Küche gelockt worden und siehe da – ich hab‘ es schon wieder geschafft, etwas anzubrennen. Den weich gekochten Kürbis kann ich wegschmeißen… zumindest ist es nicht so arg, dass ich den Topf wegschmeißen muss. *seufz* Na gut, dann auf ein Neues.

Als mein Sohn dann um halb 11 endlich eingeschlafen ist, hab‘ ich erneut Kürbis und Zwiebel geschnitten. Knoblauch ist ja keiner mehr da – was soll’s – geht auch ohne Knoblauch. Diesmal hab‘ ich die Suppe auf einer niedrigeren Stufe eingeschalten und besser aufgepasst.

Pünktlich um 12 ist mein Sohn aufgewacht und hat nach Essen („Mam!“) verlangt, also hab‘ ich die Suppe püriert und gewürzt und mich auf die Suche nach Brot gemacht. Na toll, jetzt ist auch noch kein Brot im Haus *seufz*. Ich hab‘ dann doch noch 2 steinharte Toastbrotscheiben gefunden, die ich in der Suppe aufgeweicht habe – war auch gut! Mein Sohn hat sogar ganze 2 Schöpfer Suppe verdrückt! Wow!

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Um 12.45 hab‘ ich dann angefangen, die Zutaten für einen Scheiterhaufen zusammenzusuchen, da ich in der Vorwoche Striezel mit 6 Strängen flechten geübt habe und da ziemlich viel Striezel übrig geblieben ist. Ein paar etwas festere Zwetschkenmuffins waren auch noch übrig, die hab‘ ich ebenfalls in den Scheiterhaufen verarbeitet. Diesmal war’s ein Scheiterhaufen mit Ribiseln.

Am Nachmittag hatten wir dann Besuch, der uns einen tollen Pfirsichkuchen mitbrachte. Den gab’s dann zu Kaffee (für den Besuch) und Tee (für mich).

Zwischendurch musste ich gschwind abwaschen, sonst kann ich keinen Schritt mehr in meine kleine Küche tun. Geschirrspüler hab‘ ich ja leider keinen…
Dem kleinen Herrn hab‘ ich noch Joghurt gefüttert und Pfirsich in Spalten geschnitten, Wasser nachgefüllt etc.

Als der kleine Herr dann um 19 Uhr schlafen ging, hab‘ ich angefangen, die Eierschwammerl fürs Abendessen vorzubereiten und als der kleine Herr dann endlich wirklich eingeschlafen ist, hab‘ ich dann Eierschwammerlgulasch gemacht. *yum*

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Tja, dann hab‘ ich nur noch um 22.30 Uhr, vor dem Schlafen gehen, das Joghurt in Gläser gefüllt und in den Kühlschrank gestellt! Morgen muss ich dann endlich wieder Brot backen, das ist ja kein Zustand so ganz ohne Brot! Und jetzt geht’s ab ins Bett!

Und was habt ihr so gekocht?

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3 Gedanken zu “Mein „verkochter“ Tag: Ein Mittwoch im September

  1. Nadja schreibt:

    Wow, du kochst ja ganz schön viel, das schaff ich nur am Wochenende, oder wenn mein Freund wieder einmal auf Konferez ist.

    Das finde ich eine gute Idee, und es ist sicher stressfreier, solche Posts zu schreiben, als täglich daran zu denken, dass man das Mittagessen fotografieren muss. Mal schauen, vielleicht denk ich die Woche auch einmal dran, alles zu dokumentieren 🙂

    Liebe Grüße
    Nadja

    • Bernadette schreibt:

      Ja, wir waren da aber auch vorher 3 Tage nicht zu Hause, da muss ich dann einiges nachholen 😉 Zum Brot backen bin ich ja eh nicht gekommen, das hol‘ ich jetzt gerade nach zum Beispiel!
      Ich würd‘ mich total freuen, wenn du mitmachst!! Bist du eigentlich jetzt schon umgezogen?

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