Kochfilm: Kochen ist Chefsache

Ich weiß, ich weiß – das ist ein Kochblog und Kein Filmblog. Aber da ich Kochen und Filme nunmal sehr gerne mag, bin ich immer total aus dem Häusl wenn man die beiden Dinge verbindet!

Kennt ihr schon den neuen Film mit Jean Reno? Kochen ist Chefsache ist eine leichte Komödie über die gehobene Küche und die Probleme, die sie so mit sich bringt. Jean Reno als Spitzenkoch finde ich, passt super!


Meine Lieblingsstelle – als Jacky die Krankenschwester fragt, wann er seiner neugeborenen Tochter denn ein Bœuf bourguignon machen kann und er total entsetzt ist, als sie „in 2-3 Jahren“ antwortet.

Also von mir würde der Film 3 von 5 Sternen bekommen. Den kann man sich auf jeden Fall anschauen – wieder mal eine gelungene französische Komödie!

Kohlrabischnitzel

Wie gewünscht, hier ein Kohlrabirezept! Für alle magenempfindliche, oder stillenden, oder schwangeren Menschen da draußen wird bei mir der Kohlrabi vorher ein bisserl gekocht, dann ist er nicht so blähend!

Kohlrabischnitzel

Zutaten (für 2 Personen)

1 Kohlrabi
1 Ei
etwas Milch, Mehl und Semmelbrösel
Salz, Pfeffer, Wasser, Öl

Zubereitung

In einem Topf etwas gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Den Kohlrabi schälen (das verringert auch die Blähung), in Scheiben schneiden und im kochenden Wasser für ein paar Minuten blanchieren lassen. Wenn euch vor kommt oder ihr mit einer Gabel getestet habt, dass der Kohlrabi schon weicher geworden ist, könnt ihr die Scheiben herausnehmen und etwas ausdampfen lassen, oder mit einem sauberen Tuch (oder Küchenrolle) leicht das Wasser abtippen.

Drei Teller oder Schüsseln fürs panieren vorbereiten. In eine Schüssel Mehl, in einer andern das Ei mit etwas Milch verquirlen und in der letzten Schüssel die Semmelbrösel vorbereiten. Jetzt die einzelnen Kohlrabischeiben jeweils nacheinander im Mehl wenden, danach in die Eimixtur tauchen, dann mit einer Gabel herausnehmen, abtropfen lassen und zu guter Letzt in den Semmelbröseln walzen und mit den Händen gut andrücken. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch doppelt panieren, dann ist eure Panier halt dann dicker.

Jetzt in einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Kohlrabischnitzel bei mittlerer Hitze goldbraun herausbraten. Vorsicht – nicht anbrennen lassen!

Schmeckt sehr gut zum Beispiel mit Erbsenreis oder Tomatencouscous (damit hab ich’s gegessen). Bon appetit!

 

Kosten pro Person (kommt auf die Größe des Kohlrabi an):
– mit BioPreisen vom 04.06.2012: 1,45 €

Rhabarber Crumble

Als Erstes möchte ich mir einmal die Zeit nehmen und meine neuen Leser begrüßen, da in der letzten Woche meine  Statistik, warum auch immer, etwas nach oben geschnellt ist. (Und das, obwohl mein Freund meint, ich verfolge die Werbestrategie eines russischen Automobilkonzerns *hihi* Dazu kann ich nur sagen – was für eine Werbestrategie? Ich mach‘ das doch nur zum Spaß!)

Hallo alle zusammen! Seid gegrüßt! Viel Spaß beim Mitlesen! So – aber jetzt ab‘ zum eigentlichen Artikel!

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Zum Glück ist die Rhabarberzeit noch nicht vorrüber und es gibt davon noch Massen im Garten und am Markt. *yippiiieh* Und da meine Schwägerin mich letztens auf „Crumbles“ aufmerksam gemacht hat, musste ich natürlich gleich wieder mal einmal eines machen. In England bekommt man diese Nachspeise ja recht oft zu essen, vor allem auch weil’s extremst einfach und schnell zuzubereiten ist. Man kann „crumbles“, was soviel heißt wie „Krümel“ mit allem möglichen Obst machen – Äpfel, Birnen, Kirschen, Pfirsich, etc. – schmeckt alles unglaublich lecker! Die Kinder, auf die ich in England aufgepasst habe, haben immer jeden letzten Rest von den Tellern geschleckt *hihi* Wenn man möchte, kann man einen Crumble sogar am Vortag vorbereiten und im Kühlschrank über Nacht aufbewahren. Am nächsten Tag einfach in den Ofen schieben – fertig! Es ist zwar nicht die hübscheste aller Nachspeisen, aber dafür eine extrem leckere!

Hier also das Rezept (abgewandelt aus dem Good Housekeeping Kochbuch von 1978) für

Rhabarber Crumble

Zutaten (für 2 Personen)

Für die Fülle:

300 g Rhabarber
4 EL Wasser
4 EL Vanillezucker oder brauner Zucker

Für die Streusel

100 g Butter, weich
100 g Zucker
150 g Mehl

Zubereitung

Rohr auf 180°C vorheizen.

Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann in eine Auflaufform geben und mit dem Wasser und dem Vanillezucker (oder braunem Zucker) bestreuen.

Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Mehl mit den Händen krümelig mixen.

Dann die Streusel einfach über den Rhabarber verteilen und das Ganze 35-45 min im Rohr backen lassen – so lange, bis die Streusel braun sind und der Rhabarber schön blubbert.

Dann aus dem Rohr nehmen, etwas abkühlen lassen und servieren! Schmeckt suuuuper mit Vanilleeis, Vanillesauce oder Vanillepudding!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 26.05.2012: 0,95 €

Kleines Frühstückchen: Joghurtdalken

Die Frühstücksinspiration lässt manchmal bei mir wirklich zu wünschen übrig. Aber dann finde ich so Rezepte wie dieses hier und ich wache in der Früh auf und will uuuuunbedingt DIESES Rezept machen.

Dieses Rezept ist adaptiert aus „Die gesunde Küche“:

Joghurtdalken

Zutaten

100 g Joghurt
2 Eidotter
70 g Mehl
2 Eiklar
20 g Zucker

Öl

Zubereitung

Eier trennen und die Eiklar steif schlagen.

In einer anderen Schüssel das Joghurt mit den Eidottern, dem Zucker und dem Mehl verrühren. Dann den Eischnee unterheben.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen – aber NICHT zu heiß – und mit einem Esslöffel kleine Dalken hineinsetzen. Ca. 1 min auf jeder Seite braten, wenn die Dalken schön braun sind, herausnehmen, auf ein Teller setzen und mit Marmelade und Früchten dekorieren.

Und jetzt der letzte – und wichtigste – Schritt: ESSEN! Mmmmmmhjam!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 26.05.2012: 0,79 €