3,14159… oder warum heute viele Pies gebacken werden

Heute ist Tag des π (oder auch Kreiszahl 3,14159…)!  Und da ich eine kleine nerdy Bloggerin bin, feiere ich natürlich gleich mal mit! An diesem „Pi“-Tag werden, vor allem in den USA, viele Pies gebacken. Warum, fragt ihr euch? Na weil Pi (π) und Pie auf Englisch gleich ausgesprochen werden, nämlich /paɪ/ Am 14. März, in den USA 3.14 – daher ist es auch der Pie-Day, werden deshalb unzählige Pies gebacken. Also gibt’s was zu Feiern, und auch wenn es nur eine Zahl ist, mach‘ ich da natürlich mit!

Heute gibt’s einen Apfel-Rosinen Pie, weil es noch immer Winter ist, es zur Zeit leider keine einheimischen Beeren gibt und der wirklich supergut schmeckt.

Okay, langer Rede kurzer Sinn – auf zum Rezept! Happy Pie-Day!

Apfel-Rosinen Pie

Zutaten

Für den Teig

250 g Mehl
100 g Staubzucker
100 g Margerine
1 Prise Salz
2 Eier, mit Raumtemperatur

Für die Apfelfülle

ca. 800 g Äpfel (bei mir waren das 5 Äpfel)
100 g Rosinen
2 EL Inländer Rum
4 EL Semmelbrösel
2 EL Vanillezucker
1 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlene Muskatnuss

1 Ei, verquirlt (zum Bestreichen)

Zubereitung

Das Mehl und den Staubzucker in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter klein würfelig schneiden, zum Mehl geben und mit den Fingerspitzen so lange in das Mehl arbeiten, bis ihr eine fein bröselige Konsitenz habt. Danach die zwei Eier und das Salz zufügen und mit den Handballen kurz verkneten, bis ein glatter, jedoch sehr weicher, Teig entsteht. Zu einer Kugel rollen, in Frischhaltefolie einwickeln (oder für Umweltbewusste, in einen wiederverwendbaren Behälter geben) und ein paar Minuten zum Rasten in den Kühlschrank stellen.

Jetzt das Rohr auf 180°C vorheizen und eure Tarte-Form herrichten.

Die Rosinen mit dem Rum übergießen und ziehen lassen.
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Dann mit allen anderen Zutaten vermengen und kurz durchziehen lassen.

Jetzt den Teig in zwei Teile teilen und beide rund mit dem Nudelwalker (Nudelholz) ausrollen. Einen Teil des Teiges jetzt als Boden in die Tarte-Form legen, dann die Apfelfülle einfüllen und mit dem zweiten Teig schließen. Man kann vor dem Schließen auch noch zur Lüftung des Teiges, damit die Füllung beim Backen nicht unkontrolliert herausquillt, mit dem Keksausstecher ein paar Löcher ausstechen, (ich hab‘ eine Vogelform genommen 😉 ) oder man sticht einfach mit der Gabel ein paar Mal in den Teig.

Dann mit etwas verquirltem Ei bestreichen und zuerst für 10 min bei 180°C, dann für weitere 20-30 min bei 150°C im Rohr backen. (Auf die Bräunung des Teiges achten)

Preis pro Stück (bei 12 Stück):
– mit Preisen vom 13.03.2013: ca. 0,31 €

Apfel-Kürbissuppe

Wie viele von euch sicher schon wissen liehiiiiihiiiiiebe ich Suppen. Cremig, klar, schaumig, kalt, warm, mit Einlage, ohne Einlage – egal. Suppe mag ich einfach. (Was ich jedoch nicht mag sind Suppenschlürfer *seufz* Aber irgendwie macht das JEDER außer mir und meinem Bruder. Naja. Da muss ich anscheinend durch)
Natürlich bin ich daher auch immer auf der Suche nach neuen Kombinationen und Geschmäckern – und bin dabei auf das Zusammenspiel von Apfel und Kürbis gestoßen. Das geht nicht nur süß – Nein! – man kann diese Zutaten auch pikant verkochen! Natürlich ist die Suppe leicht süßlich, das sieht man ja auf den ersten Blick, wenn man auf die Zutatenliste schaut, aber das ist ja gerade das Besondere an der Suppe – und ein leichter Hauch von Cayennepfeffer gibt der Suppe noch den ganz besonderen Kick!

Hier also zum Rezept für die

Apfel-Kürbissuppe Weiterlesen

Apfelradln im Milchbackteig

Als Kind wollte ich immer nur Fleisch essen. Na gut, eigentlich war es ja nicht das Fleisch, das ich so unbedingt zu Mittag essen wollte, ich wollte halt NUR pikantes zu Mittag essen. Und Abend. Süßes war für mich eher Nachspeise.

Es ist auch heute noch so, dass ich eher eine pikante Mittagesserin bin – Fleisch muss es ja für mich wirklich nicht sein – aber süß auch nicht unbedingt. Da kommt es für mich dann natürlich sehr überraschend, wenn ich eines Tages zu Mittag plötzlich einen Gusto auf Apfelradln (Apfelringe) im Bierbackteig entwickle. Hm… Bierbackteig will ich nicht unbedingt machen, da ich ja stille, aber Milchbackteig geht aber sowas von!

Hier also das Rezept! Weiterlesen