#wirmachensauerteig oder „Ebba Sauerteig“ entsteht

Ich hatte schon ‚mal einen Sauerteig. Ihr Name war „Gerti“, und sie war ein Roggensauerteig. 1,5 Jahre lebte sie mit uns in unserer Grazer Wohnung, bis ich sie kurz vor unserem Umzug nach Schweden vergaß und sie im Kühlschrank verschimmelte. Die Arme.

Jetzt hat Zorra vom Kochtopf – regelmäßige Leser haben sicher schon bemerkt, dass ich bei ihren Aktionen öfter ‚mal mitmache – eine Sauerteig-mach-Aktion namens #wirmachensauerteig gestartet und da ich eh schon laaaange wieder einen machen wollte, hab‘ ich mich auf  instagram einfach drangehängt!

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Darf ich vorstellen – meine Ebba. Ebba deshalb, weil ich einen weiblichen, typisch schwedischen Vornamen wollte 😉 Ebba ist ein Weizensauerteig und riecht supergut!

Ich war sehr überrascht, wie schnell es diesmal funktioniert hat, den Sauertag zu bekommen! Trotz recht kühler Temperaturen in unserer Küche, hatte ich schon nach der 3. Fütterung einen recht netten, aktiven Sauerteig!

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Nachdem ich dann Zorra konsultiert habe, weil mir alles dann doch recht schaumig vorgekommen ist und meine Ebba etwas mehr gefüttert habe, war dann auch wirklich alles gut und ich konnte mein erstes Brot – zwar noch mit etwas Hefe, aber trotzdem – backen! Es ist suuuper geworden!

Sauerteigbrot

Nach 2 Wochen, in denen Ebba auch schon einige Zeit im Kühlschrank verbracht hat, wächst und gedeiht sie jetzt schon suuuupergut!

Seht selbst:

Ich habe jetzt schon Etliches gebacken und bin unglaublich motiviert und hibbelig, weitere Sauerteigbrote auszuprobieren! Ich hoffe, meine Ebba überlebt recht lange und ich kann mich noch lange damit austoben!

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Herzlichen Dank an Zorra! Das war wieder eine tolle Aktion!

Habt ihr schon mal Sauerteig gemacht?

Küchenoptimierung – Der Plan

Lasst euch von meiner „neuen“ Küche erzählen. Naja. Sie ist weder für mich noch für das 250 Jahre alte Haus, in dem wir leben, neu – aber ihr habt sie noch nicht so wirklich gesehen, also ist sie für euch halt noch „neu“. Wo war ich? Ach ja…

Lasst euch also von meiner Küche erzählen. (…das wird jetzt ein bisserl länger 😉 )

Diese Küche ist etwas größer als die in unserer Grazer Mietwohnung. Diesmal haben wir ungefähr 20 Mal so viel Raumgröße, die Küche wirkt alles in allem viel größer und wir haben Platz für einen großen Esstisch, aber Stauraum haben wir weniger. Außerdem ist die Küche auch unser Eingangsbereich, deshalb muss eine Garderobe Platz finden darin. Tja. Das ist leider so und machen kann ich auch nix dagegen, aber manche andere Sachen gehen mir sehr auf den Wecker in dieser Küche und die werden jetzt endlich geändert. Ratzfatz.
Eigentlich habe ich das schon seit ein paar Monaten geplant (die ersten Fotos für diesen Artikel entstanden im September!) aber ich brauch‘ für solche Dinge immer ewig, da ich bei jeder Tätigkeit, die ich anfange, ca. drei Trilliarden mal von meinen Kindern unterbrochen werde, aber das ist auch sowas, was man halt nicht ändern kann… wo war ich? Ach ja. Der Geschirrspüler war verstopft, also mussten wir die halbe Küche zerlegen und das war sozusagen der Startschuss für die Küchenoptimierung.

So. Jetzt seht euch aber erstmal eine unserer Problemzonen an. Damit ihr wisst, wovon ich überhaupt spreche. Zum Beispiel die Arbeitsflächen-Fenstersituation, die ihr im Bild unten bewundern könnt:

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optimierung2

Oder die Arbeitsflächen, die anscheinend niemals gewachst oder sonstwie behandelt wurden. (Unser Vermieter hat unseren Teil des Hauses anscheinend als Werkstatt benutzt oder was weiß ich)

 

Was genau will ich also machen/ändern?

  • Ein Brett vor das Fenster montieren, damit nichts mehr runterfallen kann
  • Eine Möglichkeit finden, unsere Geschirrtücher aufzuhängen
  • Die Küchenarbeitsfläche abschleifen und einlassen
  • Den Küchentisch schleifen und streichen
  • Ein Mülltrennsystem schaffen
  • Den Kühlschrank ordnen und ein Ordnungssystem finden
  • Einen schmalen Schrank finden für das Eck neben dem Kamin
  • eventuell neue Griffe für die Küche finden
  • … es finden sich sicher mit der Zeit noch weiter Projekte 😉

 

Ihr seht, ich habe viel vor.  Ein paar Vorhaben habe ich schon begonnen. Ein Brett zugeschnitten habe ich schon und abgeschliffen ist es auch schon. Jetzt muss ich nur noch Zeit zum Streichen finden. (Oder meine Prioritäten einfach anders setzen 😉 ) Haltet mir die Daumen!

 

Gibt’s in eurer Küche Stellen, die ihr gerne ändern möchtet?

 

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