Cherimoya

Als ich diese Frucht bei uns im Supermarkt sah, musste ich sie einfach kaufen. Schon während einer Vorlesung auf der Uni, als der Professor von dieser Frucht geschwärmt hat, ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen.

Die Cherimoya, lateinisch Annona cherimola (da hat wieder ein Botaniker beim lateinischen Namen gepatzt *ts*) ist eine grüne, tennisballgroße Frucht mit weißem, weichen Fruchtfleisch und daumennagelgroßen, schwarzen, sehr harten Samen. Sie kommt ursprünglich aus Südamerika, wo sie in Höhen von 1500-1900 m wächst, also sehr hoch!

Das essbare Fruchtfleisch riecht unglaublich frisch, es schmeckt jedoch sehr süß! Vom Geschmack her erinnert es mich irgendwie an ein Zwischending zwischen Birne und Banane. Ich kann natürlich auch vollkommen falsch liegen ;o)

Reif ist sie übrigens erst, wenn die Schale bräunlich-schwarze Flecken hat! Vorsicht vor dem Saft der Cherimoya, er hinterlässt lästige, brauen Flecken auf der Kleidung.

Eine wirklich sehr gute Frucht! Kann ich mir auch sehr gut in Fruchtsalat vorstellen.

Preis pro Frucht:
– mit Preisen vom 10.02.2011: 0,99 €

Steirische Kiwis

Als ich letzte Woche am Bauernmarkt einkaufen war fielen mir neben den vielen Äpfeln, Quitten und Maroni diese Früchte hier auf:

Steirische Kiwis

Sie wurden an allen Ständen als „Steirische Kiwis“ angeboten und wachsen laut Bäuerin auf Sträuchern.

A Spalierobst hoit!

teilte sie mir liebevoll mit. Neugierig, wie ich bin, musste ich die kleinen Racker natürlich gleich mit nach Hause nehmen und kosten. Vom Geschmack her sind sie irgendwo zwischen Kiwi und Stachelbeere angesiedelt. Von der Größe her kommen sie auch näher an Stachelbeeren heran, wenn man die Früchte jedoch von Innen ansieht, ist der Vergleich mit der Kiwi nicht mehr ganz so weit hergeholt!

Steirische Kiwis

Ich hab‘ noch nicht genau herausgefunden, was man mit den kleinen Dingern machen kann, aber zum „veressen“ taugen sie alle mal!