3 Zutaten Challenge: Suppe mit Steckrübe, Grünkohl und Ziegenkäse

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Willkommen beim zweiten Durchgang meiner 3 Zutaten Challenge! Letztes Mal hatten wir ja orientalisches Lamm, diesmal geht’s in eine ganz andere Richtung.

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

christianDie Februar-Challenge hat sich mein Bruder Christian ausgedacht. Er ist Koch von Beruf und kocht in Hauben- oder Sternelokalen. Seit einigen Jahren lebt er in Deutschland und zur Zeit kocht er wieder Mal in Bayern. Mittlerweile ist er auch schon Souschef und irgendwann wird er wohl auch mal Küchenchef in so ’nem Sterneladen sein. Ist nur ’ne Frage der Zeit. Er war nicht allzu glücklich, dass er sich in dem so ziemlich schlechtesten Monat im Jahr für frische Produkte die Zutaten aussuchen musste. 😉

Aber was hat er sich denn nun für mich ausgedacht?

Steckrübe – Grünkohl – Ziegenkäse

Das Thema dazu:

Suppe oder Eintopf

 

Nun ja. Ganz ehrlich hat mich diese Auswahl etwas herausgefordert und ich muss sagen, dass ich nicht dachte, dass mein herumgepantsche schmecken wird. Überraschenderweise ist es aber superlecker geworden! Das Nockerlrezept ist zwar noch nicht ganz ausgereift, aber ich hab‘ etwas schmackhaftes aus den Zutaten gemacht… das passt für mich dann schon 😉

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Grünkohl-Steckrübensuppe mit Ziegenkäse“nockerl“

Zutaten (für 4 Personen)

180 g Grünkohl
1 Steckrübe
1 Zwiebel
Wasser oder Gemüsefond
Salz, Pfeffer

50 g Ziegenweichkäse
100 g Cottage Cheese
90 g Grieß
1 Ei
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Für die Nockerl den Ziegenweichkäse klein schneiden, mit dem Cottage Cheese, dem Grieß, dem Ei, etwas Salz und Pfeffer gut vermengen. Im Kühlschrank rasten lassen. (Am Besten wäre eine Stunde)

Für die Suppe den Grünkohl waschen und die dicksten Teile des Strunks wegschneiden. Dann grob zerschneiden und in einen Topf geben. Die Steckrübe schälen und halbieren. Die eine Hälfte in gleichmäßige Würfel schneiden und mit etwas Öl in einer feuerfesten Form im Ofen bei 200 Grad Celsius backen lassen. Die andere Hälfte grob schneiden und zum Grünkohl geben. Den Zwiebel schälen und grob schneiden. Auch zum Grünkohl geben.

Dann das Gemüse mit Wasser oder Gemüsefond (so viel, dass das Gemüse gerade so davon bedeckt ist) aufkochen lassen. Dann so lange köcheln lassen, bis die Steckrübe weich ist. Die Suppe gut pürieren und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss gut würzen.

Jetzt wieder zu den „Nockerl“. In einem Topf Wasser zum Wallen bringen. Es sollte schon köcheln, aber nicht extrem wild kochen. Dann mit einem Löffel Nockerl in das Wasser fallen lassen und darin ein paar Minuten ziehen lassen. Meine ersten Nockerl sind super geworden, die zweite Partie ist leider zerfallen, aber nachdem ich noch mehr Grieß dazu getan habe und nach weiterer Wartezeit im Kühlschrank, waren sie wieder okay. Aber auch wenn sie euch zerfallen – sie schmecken super! (Vielleicht wäre es auch besser, sie gleich in der Suppe ziehen zu lassen?)

Die Suppe mit den „Nockerl“ und der Ofensteckrübe servieren. Schmeckt super interessant! (Auch unser 3jähriger hat sie mit Begeisterung gegessen!)

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 20. Februar 2016: ca. 1,39 €

Herzhafte Kichererbsen-Buchweizen-Gemüsesuppe

(Also ein längerer Name für diese Suppe wär‘ nicht mehr möglich gewesen.)

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Bei uns wird es jetzt langsam kalt. Gestern hat’s das erste Mal geschneit und obwohl nichts liegen geblieben ist, hat man jetzt schon deutlich das Gefühl „Ja, jetzt ist dann bald mal Winter“. Deshalb musste eine herzhafte, füllende Suppe her.

Hier also meine

Kichererbsen-Buchweizen-Gemüsesuppe

Zutaten (für 4 Personen)

2 EL Öl
2 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Tasse Buchweizen
½ TL Koriandersamen
½ TL Kümmelsamen
1 EL Tomatenpaste
1,5 l Wasser
500 g Kichererbsen (entweder aus der Dose, oder am Vorabend eingeweicht und dann gekocht)
2 Karotten
1 Pastinake
2 Stangen Sellerie
1 Dose gewürfelte Tomaten
3 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung

Den Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Die Koriandersamen und die Kümmelsamen im Mörser zerkleinern.

Dann Zwiebel und Knoblauchzehen in etwas Öl in einem größeren Topf anbraten. Den Buchweizen kurz mitbraten lassen, dann die Tomatenpaste und die Gewürze kurz anschwitzen lassen und mit dem Wasser aufgießen. Köcheln lassen.

Jetzt die Karotten und die Pastinake schälen und in schmale Scheiben schneiden. Den Stangensellerie putzen und schneiden und dann alles, inklusive der Kichererbsen und der Dose Tomaten zur Suppe geben. Salzen, Pfeffern und dann für ca. 30 Minuten köcheln lassen, oder so lange, bis der Buchweizen schön durch ist!

Danach noch mal nach Geschmack nachwürzen und es kann auch schon serviert werden!

Guten Appetit!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 7.11.2014: ca. 0,94 €

Klare Karottensuppe mit Polentatropferl

Hej hej aus Schweden! Meine Sommerpause hat doch ein bisschen länger gedauert, als gedacht. Wir waren ja 2,5 Wochen in Österreich und irgendwie konnte ich mich in der Zeit einfach nicht aufraffen, etwas zu kochen! Na gut, die unglaublich gute Küche unserer Verwandten und Freunde hat da natürlich auch mitgeholfen. Wir waren natürlich unglaublich oft irgendwo eingeladen und haben uns noch dazu an Leberkässemmeln und Co. gelabt. 😉

Aber jetzt bin ich wieder zurück und hoffe, euch wieder nette Rezept näherbringen zu können! Heute geht’s los mit einer Suppe. Jaaa, ich weiß, für den Sommer etwas untypisch, aber ich esse halt so gerne Suppe! Gut, dass auch mein Sohn gerne Suppe isst, sonst hätte ich ein kleines (großes) Problem. Aber Suppe geht bei ihm wie bei mir eigentlich immer!

So auch diese klare Karottensuppe, die schon lange in meiner „Das muss ich noch nachkochen“ Liste drin war. Sie ist nicht so schwer wie eine Cremesuppe wäre. Weil… ganz ehrlich, an warmen Sommertagen möchte man eher was anderes essen als eine warme Suppe. Aber diese Suppe, mit ihrem leicht süßlichem Geschmack und den zarten Polentatropferl drin… da kann, denk ich, keiner „Nein“ sagen! Außerdem ist bei uns jetzt gerade Karottenzeit… also ist diese Suppe geradezu eine ideale Sommersuppe!

Das Originalrezept hab‘ ich aus der Zeitrschrift essen&trinken spezial, Ausgabe 1/2013.

Hier meine Version davon:

Klare Karottensuppe mit Polentatropferl

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Suppe
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
700 g Karotten
80 g Staudensellerie
200 g Lauch
6-8 EL Öl
2 Liebstöckelblätter
1 TL schwarze Pfefferkörner
2 TL Salz
1 Lorbeerblatt
4 Stiele Thymian
1,5 l kaltes Wasser

Für die Polentatropferl
125 ml Milch
20 g Butter
50 g Polenta
2 Eigelb
6-8 Basilikumblätter

Zubereitung

200 g der Karotten schälen und in Würfel schneiden. Den Staudensellerie und den Lauch ebenfalls putzen und in feine Ringe bzw. Scheiben schneiden.

Zwiebel ungeschält in die Hälfte schneiden und in einem Suppentopf ohne Fett auf der Schnittfläche anbraten, bis er schön braun geworden ist. Den Knoblauch, auch ungeschält, mit einem Messer flach zerdrücken und kurz mitbraten lassen.

Dann das Öl, die Karotten, den Staudensellerie und den Lauch auch kurz mitbraten lassen und dann mit dem Wasser aufgießen.

Pfeffer etwas zermörsern und mit dem Salz, Thymian, Liebstöckel und Lorbeer auch mitköcheln lassen. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 45 min köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die restlichen Karotten schälen. 400 g davon mit einer feineren Reibe reiben und zur Seite stellen. Die restlichen 100 g der Karotten in dünne, lange Stifte schneiden.

Für die Polentatropferl die Milch und Butter zusammen aufkochen lassen. Mit einer kräftigen Prise Salz würzen, dann kann man auch schon den Polenta einrieseln lassen. Dann den Polenta so lange auf der ausgeschalteten Platte rühren, bis der Teig schön dick geworden ist.

Dann den Teig in eine Rührschüssel geben und nach und nach die Eigelb mit einem Mixer unterrühren.

Jetzt die Basilikumblätter fein schneiden und ebenfalls in den Teig einarbeiten.

Einen Topf mit Wasser erhitzen und wenn das Wasser siedet, den Teig mit zwei Löffeln nockerlartig ins Wasser tropfen lassen. Ca. 5 Minuten im siedenden Wasser ziehen lassen und dann herausnehmen.

Zurück zur Suppe! Die geriebenen Karotten zur Suppe geben, kurz aufkochen lassen und dann 15 Minuten ziehen lassen. Dann den Fond durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gießen und das Gemüse gut ausdrücken.

Die Möhrenstifte im Fond aufkochen und die Suppe nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Jetzt muss man nur noch die Polentatropferl in die Suppe geben und es kann auch schon serviert werden!

Bon appétit!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 25. Mai 2014: ca. 1,64 €

Erdäpfelsuppe mit Speck und Croutons

Bäh…bei uns ist es gerade wieder etwas kälter geworden. Obwohl wir schon sommerliche Temperaturen hatten und auch schon im See baden waren! Naja. Die Kaltfront zieht sicher bald wieder weiter. So lange wärmen wir uns halt mit dieser Suppe auf.

Das Originalrezept stammt aus der essen&trinken spezial Ausgabe 1/2013.

Hier meine Version der

Erdäpfelsuppe mit Speck und Croutons

Zutaten (für 4 Personen)

1 große Zwiebel
400 g Erdäpfel
2 EL Butter
900 ml Gemüsesuppe (oder Wasser+Suppenwürfel)
100 ml Schlagobers
1 Scheibe Toastbrot
40 g Speck
Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Zwiebel würfeln. Die Erdäpfel schälen und würfeln. Die Butter in einem Topf zerlassen und den Zwiebel darin dünsten. Dann die Erdäpfel dazugeben, ein bisserl mitbraten lassen und leicht salzen.

Jetzt die Gemüsesuppe aufgießen, den Schlagobers dazugeben und das Ganze bei mittlerer Hitze ca. 20 min lang köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Petersilie zerzupfen. Den Speck würfeln.

Nun den Speck in einer Pfanne ohne Fett knusprig braten. Das Toastbrot entweder im Rohr kross backen und dann in Würfel schneiden, oder gleich in Würfel schneiden und in der Speckpfanne kross braten.

Wenn die Erdäpfel schön weich gekocht sind, die Suppe mit einem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit dem Speck, den Croutons und der Petersilie garnieren und servieren!

Superlecker!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 26. Mai 2014: ca. 0,36 €

Immer wieder donnerstags: Erbsensuppe mit Speck

Ich bin wieder da! Wir haben den Umzug gut überstanden, das Haus füllt sich langsam aber sicher mit Möbelstücken, jedes Ding findet seinen Platz und auch an meine „neue“ Küche gewöhne ich mich langsam! (Ich hab‘ jetzt einen Geschirrspüler!!! *yippiiiiieh*) Kurz – ich kann wieder anfangen, zu bloggen! Ich freue mich sehr, dass ich es wirklich schaffe, meine mir selbst gesetzte Deadline – den 1. Februar – einzuhalten!
Vielleicht schaffe ich es ja sogar, zumindest einmal in der Woche im Februar zu posten… schau‘ ma mal! Es wird sich zeigen…

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In Schweden ist es Brauch, dass man am Donnerstag zu Mittag Erbsensuppe mit Speck und Palatschinken mit Schlagobers und Erdbeermarmelade zu Mittag ist. Find ich nicht blöd, mag ich beides – wenn es gut zubereitet ist.

Die Suppe jedoch, die wir in der Uni-Mensa im Dezember bekommen haben, war nicht so mein Fall. Sie war einfach zu dünn, zu schlabberig, hatte eine undefinierbare Farbe (auch wenn sie mit gelben Erbsen gemacht wurde, kann sie meiner Meinung nach eine ansprechende Farbe haben) und einen undefinierbaren Geschmack. Und die Pfannkuchen waren mir einfach zu dick. Gut, ich bin die Palatschinken meines Schwiegervaters gewöhnt, die sind unglaublich dünn, knusprig und superlecker, daher bin ich in der Hinsicht auf jeden Fall verwöhnt – aber zumindest Erbsensuppe kann man nicht verhauen… eigentlich.

Obwohl heute nicht Donnerstag ist 😉 hier also meine unglaublich einfache und leckere, österreichifizierte Version für

Erbsensuppe mit Speck

Zutaten (für 4 Personen)

150 g Speck
1 Zwiebel
600 g tiefgefrorene Erbsen
Wasser
1 Schuss Schlagobers
Salz, Pfeffer
evt. 1 EL Öl

Zubereitung

Den Speck in kleine Würfel schneiden und in einem Topf knusprig braten. (Es kommt darauf an, wie Fett der Speck ist, ob ihr Öl zum Braten nehmen müsst oder nicht) Dann aus dem Topf nehmen und im Bratensatz den kleingeschnittenen Zwiebel glasig braten. Dann die Erbsen dazugeben und mit soviel Wasser aufgießen, dass es gerade über die Erbsen reicht.

Das Ganze für ein paar Minuten köcheln lassen. Wenn die Erbsen aufgetaut und weich sind, mit dem Stabmixer so lange pürieren, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat. (Ich mag es, wenn man die Erbsen beim Essen noch spürt, daher sind meine Erbsensuppen immer etwas dicker als andere 😉 ) Dann einen Schuss Schlagobers dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und es kann auch schon serviert werden!

Jetzt noch den knusprigen Speck darüberstreuen und Voilá – Fertig ist ein superschnelles Donnerstagsessen, das auch mein Kind ohne weiteres isst!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 31.01.2014: ca. 0,73 €

Gazpacho

*hach* Ich schreibe heute von einem der Balkone unserer Ferienwohnung in Kroatien. Es ist 18:00 und es hat gerade 24°C und es ist herrlich! Das Meer ist blau, der Himmel auch, die Zikaden surren und es riecht nach Meer und Pinien.

Kurz – es ist supertoll und das Wetter ist genial – und was gibt’s Besseres an einem heißen Sommertag als kalte Gazpacho? (Okay… Eis ist noch besser, ich geb’s zu 😉 )

Hier also mein von chefkoch.de und Beef inspiriertes Rezept für

Gazpacho

Zutaten (für 4 Personen)

1 Scheibe hartes Weißbrot
1/2 l lauwarmes Wasser
1 Salatgurke
2 rote Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
10 Tomaten
4 EL Weißweinessig
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Das harte Brot klein schneiden und mit dem lauwarmen Wasser in einer Schüssel übergießen und so lange ziehen lassen, bis es ganz weich ist.

Die Tomaten und Paprika waschen, entstrunken und entkernen, dann klein schneiden und zum Brotwasser geben. Den Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und auch zum Brot geben.

Jetzt alles gut durchpürieren und je nach Flüssigkeit der Masse noch 1 Tasse Wasser hinzufügen.

Dann das Ganze durch ein nicht zu feines Sieb streichen, sodass eine schön glatte Suppe entsteht. (Das Pulp, dass übrig bleibt, kann man in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag dann zum Beispiel in Bolognese-Sauce geben)

Jetzt den Essig, das Olivenöl, Salz und Pfeffer zur Suppe geben und nochmal durchpürieren.

Die Suppe kalt stellen und nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag servieren! (Schmeckt toll mit einem Klecks Sauerrahm und Weißbrot!)

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 17.07.2013: ca. 0,83 €

Endlich Frühling! Erdäpfel-Bärlauchsuppe

Buoh, die letzte Woche und auch das Wochenende waren unglaublich anstrengend. Mein Baby war krank, hatte hoooohes Fieber und natürlich hat mir das kaum Zeit zum Kochen gelassen. (Daher gab es so wenig Aktivität am Blog *seufz*) Zwar ist das Wetter endlich besser geworden… aber irgendwie war’s schon ein bisserl ironisch, dass ich gerade an den schönsten Tagen nicht bzw. nur wenig raus konnte.

Um uns trotzdem etwas Frühling in die Wohnung zu holen, gab’s Bärlauch in Massen bei uns in letzter Zeit.

Lange mussten wir ja darauf warten und mannomann, hatten wir heuer viel Schnee. Hier in Graz werden wir ja normalerweise von den Schneemassen verschont (das Umland ist da natürlich was ganz anderes) aber heuer hatten sogar wir ordentlich Schnee! Das Triste „Harry Potter-Wetter“ (ernsthaft, manchmal hab‘ ich gedacht, es kommen gleich Dementoren um die Ecke) hat die Stimmung nicht gerade aufgeheitert und dass zu Ostern heuer Weihnachtswetter und letztes Weihnachten Osterwetter war, hat nicht nur mich „angezipft“.

Aber JETZT, jetzt ist es soweit. Endlich gibt’s Bärlauch – der Frühling ist da!

Vor zwei Wochen hat mein Freund schon welchen aus Bayern mitgebracht (Ja, ironischerweise hatten die Leute im Norden schon früher Frühling als wir im Süden… *frechheit*) und jetzt gibt’s ihn fast bei jedem Standl am Bauernmarkt auch in Graz!

Hier also ein superschnelles Bärlauchrezept, dass man auch mit kranken Kind im Schlepptau machen kann:

Erdäpfel-Bärlauchsuppe

Zutaten (für 4 Personen):

1 Zwiebel
5 Erdäpfel  (wenn ihr die Suppe dicker haben wollt, gerne auch mehr!)
2 Hand voll Bärlauch
1 Knoblauchzehe
1,5 l Gemüsebouillon (oder Wasser+Suppenwürfel)
1 kleines Becherl Crème Fraîche
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Stücke schneiden, den Bärlauch waschen (wenn selbst gepflückt kontrollieren ob’s eh wirklich Bärlauch ist!!!!) trocknen und schneiden. Dann alles mit etwas Öl in einem Topf kurz anrösten und mit der Suppe aufgießen.

Die Eräpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und in die Suppe geben. Jetzt so lange auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis die Erdäpfel durch sind.

Dann die Suppe vom Herd nehmen, mit dem Pürierstab gut durchpürieren, würzen und den Großteil der Créme Fraîche unterrühren, bis sie sich gut in der Suppe verteilt hat.

Jetzt kann auch schon serviert und mit einem Klecks Crème Fraîche garniert werden. Schmeckt für micht total nach Frühling!

Preis pro Person:
– mit Preisen vom 12.04.13: (mit selbst gepflücktem Bärlauch) ca 0,28 €
– mit Preisen vom 12.04.13: (mit gekauftem Bärlauch) ca. 0,76 €