4. Adventsonntag: Knäck

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Eigentlich hatte ich heute etwas Aufwändigeres und weniger Schwedisches geplant. ABER. Erstens kommt es Anders. Und zweitens ist mein Geschirrspüler kaputt. Na gut… ich bin mir nicht sicher, ob er wirklich kaputt ist, aber er macht auf jeden Fall nicht mehr das, was er soll. *AAAAAAAAH* Das hat meinen ganzen Abend durcheinander gebracht. Und das Licht zum Fotografieren kann man zur Zeit auch vergessen… Aber genug von meinen Problemchen.

Es musste auf jeden Fall ein schnelles Rezept her. Und dieses schnelle Rezept ist eben „Knäck“. Knäck ist einfaches Karamell, (hier oben Kola genannt) das in kleine Förmchen gefüllt wird. Aus. Mehr is es nicht. Man kann allerhand ins Karamell geben. Nüsse, Schokolade, Gewürze. Alles ist erlaubt. Aber klassisch ist das Knäck ganz ohne alles. Ich habe zur Hälfte der Knäck gehackte Mandeln gegeben.

Das Einzige, das beim Knäck etwas dauert, ist, das Karamell auf Temperatur zu bringen. Aber wenn man das weiß, ist das ja auch kein Problem.

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Knäck

Zutaten (für ca. 60 Stück)

200 g Zucker
200 ml Schlagobers
200 ml heller Zuckersirup
1 EL Butter

Zubereitung

Alle Zutaten, außer der Butter, in einem relativ großen und dickwandigen Topf vermischen und so lange bei gelegentlichem Umrühren kochen lassen, bis die Masse 125 Grad erreicht hat. (Das kann, ganz nach Herd und Topf, ziemlich lange dauern!) Dann die Butter einrühren und in die Förmchen füllen. Abkühlen lassen.

Falls ihr kein Thermometer habt, könnt ihr die Kugelprobe machen. Wenn ihr glaubt, dass das Karamell schon so weit ist (Nach 30 Minuten ungefähr könnt ihr mal probieren, aber vermutlich braucht es nochmal 20 Minuten 😉 ) gießt ihr einen Esslöffel der Masse in ein kleines Schüsserl mit kaltem Wasser. Wenn die Masse Kügelchen im Wasser bildet, ist es fertig. Wenn sie sich auflöst, nicht.

Nach dem Abkühlen sollte das Knäck nicht allzu weich sein und es sollte durch die dazugegebene Butter auch leicht aus der Form gehen. Hält sich angeblich 3 Monate lang… aber naja… so lange kann ich mir nicht vorstellen, dass irgend jemand Knäck aufbewahrt 😉

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 20.12.2015: 0,04 €

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4. Türchen: Raffaellokugeln

Foodblogger-Advent-Kalender

Herzlich Willkommen beim 4. Türchen des Foodblogger-Adventkalenders! Ich freue mich sehr, dass sich Janneke und Ulli die Zeit genommen und diesen Kalender organisiert haben – da musste ich natürlich einfach mitmachen!

Bei mir gibt’s heute ein Rezept für Leute, die nicht stundenlang in der Küche stehen wollen (oder können) um Kekse zu backen, aber trotzdem eine süße Kleinigkeit auftischen möchten!

Meine Mama bäckt zu Weihnachten immer unglaublich viele Sorten Kekse. Und (leider) ist jede Sorte unglaublich köstlich. Daher ist es sehr sehr schwer, aus dieser leckeren Menge meine Lieblingskekse herauszupicken. Diese mandeligen, kokosigen Kugeln sind aber in meiner Keks-Hitliste ganz  weit oben angesiedelt. Sie schmecken super gut, sind relativ einfach herzustellen, das Backrohr bleibt kalt, sie sind und sie sehen aus wie kleine Schneebälle! Sogar als gestresste Jungmama kann man diese Kugeln ganz leicht herstellen! Was will man mehr?

Raffaellokugeln

Zutaten (für viele Kugeln!)

250 ml Schlagobers
400 g weiße Schokolade (oder Kuvertüre)
100 g Ceres (Kokosfett)
1 TL Vanillezucker
1 TL Rum
250 g Kokosett

200 g Mandeln
Kokosett zum Wälzen

Zubereitung

Die Schokolade etwas zerkleinern.
Den Schlagobers in einem Topf aufkochen lassen und alle restlichen Zutaten außer dem Kokosett  so lange einrühren, bis sich alles im Schlagobers aufgelöst hat. Dann das Ganze vom Herd nehmen und das Kokosett einrühren. Jetzt die Masse über Nacht kalt stellen.

Am nächsten Tag die Mandeln enthäuten, in dem ihr sie kurz in Wasser aufkochen lasst, abgießt und dann die Haut ganz einfach herunterschieben könnt.

Dann mit einem Teelöffel etwas von der über Nacht kühl gestellten Masse ausstechen, und immer rund um eine Mandel daraus eine Kugel formen. Dann die Kugel im Kokosett wälzen und fertig ist die Raffaellokugel! Mmmh lecker!

Kosten pro Kugel:
– mit Preisen vom 31.11.2013: ca. 0,089 €

So this was Christmas…

Lichterwahnsinn

(Nicht unser Haus)

Weihnachten ist also vorbei. Es war wie immer super! Wir waren dieses Jahr bei meinen Schwiegereltern in spe, die sogar mir zuliebe (ich hab da auch Geburtstag) Fondue Bourguignonne gemacht haben! *yum* Ich lieeeeeeeebe Fondue!

Ich hoffe, ihr habt auch schöne besinnliche Feiertage mit euren Lieben verbracht!

Christbaum 2012Der Christbaum 2012

Fondue Bourguignonne

Das Fondue 2012

Jetzt fehlt nur noch Silvester und dann war’s das mit dem Jahr 2012! Puh, die Zeit vergeht wie im Flug!
Das nächste Mal hören/lesen wir uns also wieder im nächsten Jahr, dann geht’s frisch und munter weiter mit Jahresrückblick und Vorsätzen für 2013! Ich freu‘ mich schon!

Somit wünsche ich euch einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!!

Alle Fotos © von meinem Schwager Peter!

Zimtsterne

Zimtsterne in Keksdose

Ich liebe Zimtsterne! Gemacht hab‘ ich sie vor der Post aus meiner Küche – Aktion jedoch nur ein Mal vorher und ich konnte mich nicht daran erinnern, dass das so eine fitzelige, pickige und heikle Geschichte ist. *seufz* Deshalb hier gleich am Anfang eine Warnung: Dieses Rezept würde ich keinem Backanfänger empfehlen.

Jetzt aber weiter im Text. Zimtsterne sind superlecker! Sie sind mandelig und zimtig und schmecken einfach nach Weihnachten! Noch dazu sind sie weiß, passend zum Schnee, der in der Weihnachtszeit ja eigentlich fallen sollte! Ich hab‘ einige Anläufe gebraucht, um die Kekse ungefähr so hinzubringen, wie mir das vorgeschwebt ist, also hier meine persönliche Anleitung für

Zimtsterne Weiterlesen

Langsam wird’s weihnachtlich: Christstollen

Wie letzten Freitag schon verkündet, hab‘ ich wieder bei der „Post aus meiner Küche“ – Aktion mitgemacht. Unter anderem hab‘ ich meiner Tauschpartnerin Melanie eben auch einen Christstollen geschickt.

Ich wollte ja schon seit Ewigkeiten einen Christstollen backen, nur war’s halt nicht die richtige Zeit dafür. Christstollen im Sommer? Nein danke!

Dieses Rezept stammt aus meinem Schulkochbuch. Aus dem Buch hat echt noch alles funktioniert. So wie auch diesmal. Ich hab‘ den Stollen übrigens jetzt schon zwei Mal gemacht, das sind also 4 Stück, von denen wir zu zweit drei verputzt haben *ähäm* Kann sein, dass wir etwas verfressen sind.

Christstollen

Langer Rede kurzer Sinn, jetzt zum Rezept! Weiterlesen