#wmdedgt: Tagebuchbloggen im März 2019

Schon wieder ist es so weit, das Tagebuchbloggen von Frau Brüllen, auch genannt „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ oder auch kurz „wmdedgt“. Aber lest selbst…

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6:00 Uhr: Der Handywecker läutet, ich höre ihn, schalte ihn aus, drehe mich um und schlafe weiter.

7:00 Uhr: Ich höre im Halbschlaf die Kirchenglocken und springe aus dem Bett! Holla die Waldfee, jetzt hab ich doch tatsächlich verschlafen! War ja klar… wenn ich mal alleine bin, ohne Mann und ohne Kinder, fehlen mir die natürlichen Aufwecker! Gut, dass die Kirchenglocke immer so lange läutet um 7!

7:05 Uhr: Ich mache mir Frühstück. Schwarztee und Cornflakes sind es heute.

7:30 Uhr: Ich bin eigentlich fix und fertig, könnte also eigentlich pünktlich das Haus verlassen, aber die Gemüsekiste kommt heute und die kommt normalerweise so zwischen 7 und 8. Ich warte noch ein bisschen, weil es ziemlich windig ist, und ich nicht will, dass es mein Gemüse verweht, wenn es draußen vor der Tür steht.

8:05 Uhr: Das Gemüse ist noch immer nicht da, jetzt muss ich aber echt aufbrechen. Ich schwinge mich aufs Rad und radle durch den vom letzten Nachtwind gebeutelten Wald. Der Wind hat glücklicherweise nachgelassen, aber über die Waldwege lieben Bäume und ich muss mein Rad öfters mal wo drüber heben.

8:30 Uhr: In der Arbeit angekommen! Jetzt wird losgearbeitet!

13:30 Uhr: Unsere Studenten blockieren die Hood, weil sie ihren Messtag haben, also breche ich meine Arbeit ab und mache morgen weiter, wenn das Labor etwas weniger frequentiert ist.

13:35 Uhr: Ich schwinge mich wieder aufs Rad und radle dem wieder aufgefrischten Wind entgegen. Ächz!

14:15 Uhr: Endlich zu Hause! Und das bleibt auch so. Heute geh ich nicht mehr raus, obwohl ich gerne nen Krapfen hätte. Aber wurscht. Es windet mir zu sehr, als dass ich das Rad nochmal betätige heute.
Ich schnappe mir die Gemüsekiste, die endlich vorm Haus steht und esse gleich mal eine Karotte, einen Apfel und eine Banane. HUUUUUNGER!

14:30 Uhr: Jetzt einen Tee machen, Nudeln kochen und die mit einer fertigen Zucchini-Tomatensauce (ich weiß, Foodblogger-Sakrileg! Aber das is mir wurscht, denn wenn es schnell gehen muss, darf es auch mal eine Sauce aus dem Glas sein!) und Käse essen. Noch ein gspritzter Saft dazu und endlich bin ich nicht mehr hungrig. Ich sollte echt anfangen, mir was zum Essen mit in die Arbeit zu nehmen, damit ich nicht immer so extrem ausgehungert nach Hause komme…

15:00 Uhr: Ich komme endlich aus meiner Hungererschöpfung raus und bin wieder einigermaßen Ansprechbar. Geschirrspüler ausräumen steht als nächstes an. Und mit der Family korrespondieren.

 

15:30 Uhr: Ich fange an, diesen Eintrag zu tippen.

16:00 Uhr: Ich liebe meine Handtasche abgöttisch, aber sie ist leider am Wochenende durch die Kinder NOCH schmutziger geworden, als sie schon vorher war. Ehrlich gesagt, war das Waschen schon lange nötig, aber erst jetzt komme ich dazu.

Ich räume die Tasche also aus und weiche sie in warmen Seifenwasser ein. Die Ledergriffe versuche ich, so gut es geht, aus dem Wasser rauszulassen. Mit einer weichen Bürste schrubbe ich die Tasche, dann abbrausen und kurz bei niedriger Drehzahl in der Maschine schleudern.

16:30 Uhr: Ich nehme die Handtasche aus der Waschmaschine und schalte gleich die nächste Wäsche ein. Jetzt schaut die Tasche besser aus, ist aber noch immer nicht ganz sauber! Ich bin gespannt, wie sie aussieht, wenn sie getrocknet ist.
Die Wäsche von vorhin muss ich auch noch aufhängen.

17:00 Uhr: Die schrecklichste Hausarbeit steht an… Wäsche zusammenlegen. Aber irgendwann muss das auch gemacht werden, nicht wahr? Daneben schaue ich eine Serie und nasche ein bisserl Schokolade.

19:00 Uhr: Ich telefoniere mit meiner Familie und flöze derweil auf der Couch.

19:20 Uhr: Ich stelle nochmal den Geschirrspüler an und schalte das heißeste Programm ein, um ihn mal so richtig durchzuwaschen.

19:30 Uhr: Eine weitere Ladung Wäsche wandert in die Waschmaschine. Normalerweise wasche ich so spät keine Wäsche, weil ich nicht will, dass wir so spät noch Lärm machen (Schleudergang), aber da unser Nachbar von unten da auch eigentlich keinerlei Skrupel hat, mache ich das heute auch mal. Außerdem sind die Jungs nicht da, also kann ich noch spät schleudern.

20:00 Uhr: Ich sitze vor dem Laptop und schreibe an diesem Eintrag. Ich will eigentlich nen Film oder ne Serie schauen, finde aber nichts, was mich interessiert oder nicht total verschreckt, deshalb werde ich dann doch lieber lesen. Eigentlich muss ich noch Wäsche verräumen. Vielleicht mache ich das noch gschwind vorher.

22:50 Uhr: Die Wäsche ist verräumt, ich habe gelesen und ein paar Rezept aus Zeitschriften rausgesucht, während ich wieder einen neuen, interessanten Podcast gefunden habe. Jetzt schlafen. Gute Nacht!

#wmdedgt: Tagebuchbloggen im Januar 2019

Schon wieder ist es so weit, das Tagebuchbloggen von Frau Brüllen. Das vierte Mal mache ich nun schon mit! Vielleicht schaff ich es ja noch öfters. Wäre cool!

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7:24 – Ich schaue auf die Uhr. WAAS? Wow, ich habe bis nach 7 schlafen dürfen? Exzellent! Der Kleine ist noch an mich geschmiegt… okay!? Der Große ist mit dem Papa aufgestanden und die Zwei haben anscheinend schon ein Bummerl geschnapst. Tja. So kann ein Tag anfangen!

Ein Blick aus dem Fenster verrät mir, dass es in der Nacht noch weiterhin fleißig geschneit hat und freue mich sehr sehr sehr!!! (Ich bin mir aber auch bewusst, dass ich in einer sehr privilegierten Position bin, dass ich mich über Schnee freuen kann und er für mich nicht Hunger, Kälte, Not und Verzweiflung bedeutet.) Ich liiiiiebe nämlich den Winter. Den RICHTIGEN Winter. So mit Schnee, Eis und Kälte. Hach. Wiiinter!

mde

Ich ziehe den mittlerweile auch aufgewachten Kleinen an bzw. händige ihm seine Kleidung. Dem Großen gebe ich auch seine Kleidung bzw. erinnere ihn ans Anziehen 😉 Natürlich werfe ich mir selber auch was über 😉

Dann setze ich mich zum Computer um einige Überweisungen zu tätigen, Finanzen zu checken etc. Das ist in unserem Weihnachtsurlaub zu kurz gekommen. (Bzw war das Internet einfach zu schlecht dafür)

8:15 – Ich setze mich zum fix und fertig vom Ehemann gemachten Lieblingstee, den die Lieblingsschwägerin uns wieder besorgt hat! DANKE JULIA!!! (Assam CTC Broken, falls es jemanden interessiert) Wir hatten schon lange vor Weihnachten keinen mehr und jeder, der schon mal keinen Kaffee mehr zu Hause hatte und sich dann Instant Kaffee machen musste, oder anderen minderwertigen Kaffee, weiß ungefähr, wie wir uns ohne unseren Tee gefühlt haben die letzten paar Monate. Wir fanden einfach keinen adäquaten Ersatz!

8:20 – Ich frage die Kinder, was sie denn gefrühstückt haben und bekomme als Antwort „nichts!“, also mache ich jedem Joghurt mit Grütze und Wahlweise Müsli rein. Wir essen friedlich. Der Mann macht sich mit dem Rad auf in die Arbeit – durchs Schneegestöber. Dazu muss man sagen, dass mein Mann durch unsere Zeit in Schweden einiges gewohnt ist und er Spikes hat, eine superstarke Lampe und kältemäßig ziemlich abgehärtet ist.

8:22 – Meine Mama ruft an und wir vertratschen die nächsten 15 Minuten, während die Kinder erst mal in Frieden essen und dann in unfrieden Streiten 😉

8:40 – Ich erinnere mich mit Schrecken an den Bausparer meines Sohnes, der bald ausläuft und den wir vor 2 Ländern abgeschlossen haben. Die haben keine Adresse von uns geschweige denn eine Kontonummer, um das Geld hin zu überweisen. Meine Güte. Das darf ich nicht vergessen, dass ich das nächste Woche regeln muss. Ich suche panisch das E-Mail, dass ich schon mal vor einem Jahr geschrieben habe. Aaaah, da ist es ja! Glück gehabt!

9:00 – Der Große beschwatzt mich, ihn Handy spielen zu lassen. „Es ist Samstag Mama!!!!“ Na guuut, 15 Minuten Handy spielen ist in Ordnung. Dann will natürlich auch der Kleine spielen. Na guuut, 10 Minuten Handy spielen für den Kleinen. Mann o Mann. Der Große mischt sich natürlich immer ein beim Kleinen, was der Kleine natürlich nicht so gut findet. Pfft. Handy spielen heißt in unserem Haushalt eigentlich immer Spannung und teilweise Streit. Ich überlege jedes Mal wieder, ob es die 5 Minuten Ruhe überhaupt Wert sind, sich das anzutun.

9:25 – Zähne putzen, Gesicht waschen, allgemeine Morgenhygiene.

9:35 – Morgenhygiene hat so lala geklappt. Duch merkwürdige (und eklige) Umstände kann eine Zahnbürste eines der Jungs nicht verwendet werden, also müssen wir heute doch mal in die Stadt um eine zu besorgen. Ich hatte gedacht, wir könnten uns das heute sparen. Tja. Erstens kommt es anders…

Ich schimpfe so dahin mit meinen Kindern, (Warum gibt es eigentlich Tage, an denen man nichts anderes macht, als zu schimpfen? Und warum muss ich ungefähr tausend Mal am Tag „Geh jetzt endlich von deinem Bruder runter?“ sagen?)

9:40 – Ich muss doch mal meine Haare waschen, damit ich nicht wie der Yeti aussehe.

9:50 – Mit feuchten Haaren und dem Handtuch am Kopf sitze ich da und schreibe und zetere Gleichzeitig die Kinder an. Ich spiele die Daten von meinem Fitnesstracker (Geburstagsgeschenk!) aufs Handy, überweise nochmal was, was ich vorher vergessen hatte und bin leicht genervt, dass wir nachher noch was besorgen MÜSSEN. Hatte mich echt gefreut, heute keinerlei Verpflichtungen zu haben. Naja.
Ich zupfe meine Augenbrauen, nehme die Wäsche (von gestern Abend) aus der Waschmaschine.

10:30 – Allgemeines herumstrawanzen und Buch vorlesen. Dann dürfen die Kinder die Sendung mit der Maus der Vorwoche anschauen.

11:00 – Ich ärgere mich, dass ich wertvolle kinderfreie Zeit auf meinem Handy vergeudet habe und fange endlich an zu kochen und die Küche aufzuräumen. Nebenbei höre ich einen meiner vielen Podcasts.

11:30 – Essen. Ich habe schnelle Spaghetti mit Basilikumpesto und nen gemischten Salat gemacht. Für den Kleinen gibt es das alles ohne Pesto, das mag er nämlich nicht.
Als Nachspeise essen die Beiden ein Joghurt, dass sie sich beim gestrigen Einkauf ausgesucht haben.

 

12:00 – Wir räumen den Tisch ab und die Kinder spielen Lego. Ich räume den Geschirrspüler ein und überlege, was ich gestern vergessen habe zu kaufen. Könnte ich ja nachher dann auch gleich besorgen.

12:30 – Wir machen uns bereit, das Haus zu verlassen. Ein Kind hat noch keine Hose, ein Kind vermisst einen Socken. Aber wir sind recht schnell aus dem Haus… es geschehen doch noch Wunder!

12:40 – An der Bushaltestelle sehe ich, dass der Bus Samstags nur einmal die Stunde fährt und zwar immer um 19 nach. Hrmpf. Also nochmal nach Hause, weil in nem Schneesturm will ich auch nicht im Bushüttel so lange warten.

13:00 – Ich hänge endlich die Wäsche auf, die ich schon am Vormittag aus der Maschine genommen habe. Die Kinder beschäftigen sich leise mit irgendwelchen Dingen.

13:05 – Wir machen uns zum zweiten Mal fertig, das Haus zu verlassen. Wir gehen zum Bus, müssen nur kurz warten, dann kommt auch er auch schon durchs Schneegestöber. Weil heute Samstag ist, fährt er die lange Strecke in die Stadt, also haben wir es 15 Minuten schön warm.

In der Stadt schauen wir zuerst mal, wann der Bus wieder zurück fährt, dann waten wir durch den Schnee und Matsch zum Drogeriemarkt, wo ich vorher genannte Zahnbürste kaufe und noch andere Kleinigkeiten, die wir gestern so vergessen hatten.

Dann haben wir noch viel zu viel Zeit bis zum Bus, also schauen wir noch in einen Kleidungsladen und in den Bioladen. Bibliothek und Bäckerei haben leider schon zu, also kaufe ich den Kindern eine Brezel im Bioladen. Die wären mir sonst verhungert.

Danach geht es ab zur Bushaltestelle, wo wir noch ein paar Minuten warten müssen.

Pünktlich kommt der Bus und wir sinken in die warmen Sitze.

15:00 – wieder zu Hause. Die Kinder haben Hunger, also mache ich ihnen gleich mal ein Obstteller, gieße Tee ein und dann dürfen sie (schon wieder!) was schauen. Sie sind natürlich sehr zufrieden damit 😉

Ich höre derweilen wieder Podcast und schmökere in meinen Kochbüchern. Wir wollen in den nächsten Monaten weitgehend vegetarisch/vegan essen (also mein Mann und ich, die Kinder können auswärts schon Fleisch und Wurst haben) und da plane ich jetzt gerade vor. Ich weiß aber noch immer nicht, was ich zum Abendessen kochen soll. Hm..

Zwischendurch will der Große was pikantes Essen, also schmiere ich Kürbiskernverhackertes auf ein Brot und reiche das den Herrschaften auf die Couch.

16:00 – Der Große hat sich mit einem neuen Rätselbuch zurückgezogen, der Kleine spielt Lego. Ich schreibe die letzten Stunden auf.

 

16:30 – Ich habe mich gerade über den Kleinen geärgert, der schon wieder ein zusammengebautes Legofahrzeug komplett zerlegt hat, und der jetzt von mir will, dass ich es wieder zusammenbaue. NEIN mein Lieber. NEIN. N.E.I.N!

16:40 – Ich befülle den Reiskocher und schalte ihn ein. Dann fange ich mal ein Curry an. Ich habe einen Karfiol, der weg gehört, also mache ich ein Blumenkohlcurry mit Kartoffeln und Kokosmilch.

17:29 – Der Liebste schreibt, dass er jetzt weg fährt. „Vorsichtig fahren!“ sag‘ ich ihm.

17:40 – Wir fangen an zu Essen. Der Kleine ist begeistert, der Große wie so oft in letzter Zeit, nicht. Kann ein Kind sich beim Essen zurückentwickeln?

17:51 – Der Liebste hat angerufen, es ist fast unmöglich, mit dem Rad durch diesen hohen, pickigen Schnee zu kommen. Ob wir ihn wohl abholen könnten? Natürlich können wir!

18:15 – Wieder Daheim. Uffza. Das Auto abkehren bzw. Scheibe abkratzen hat ganz schön gedauert und auch die Straßen waren ziemlich verschneit beim Hinfahren. Beim zurück fahren war schon geräumt. Das Rad des Liebsten war ein einziges Schneerad.

Ich mache dem Ehemann ein Teller mit Curry und Reis, dass er begeistert isst. Kann nicht so schlecht sein, wie der Große behauptet.

18:30 – Die Kinder haben von unserer lieben Freundin Martina Badebomben bekommen (Danke Martina!) und die wollen sie natürlich jetzt benutzen. Also. Badezeit!
Wir Eltern setzen uns derweilen auf die Couches und lesen bzw. schreiben an diesem Eintrag weiter.

18:50 – Die Badezeit eskaliert durch Spritzattacken beider Kinder. Wie immer halt. Ich greife ein und hole beide raus. Dann abtrocknen, anziehen, pieseln, Zähne putzen und ab ins Bett. Heute ist Papa-Schlafenzeit und natürlich muss er auch noch eine Geschichte vorlesen.

Um 19:09 sind sie alle drei im Bett und lesen vor bzw. hören der Geschichte zu.

Ich setze mich zum Computer, schreibe am Eintrag weiter und entscheide mich dann schlussendlich dazu, einen Film zu schauen. Irgendwann kommt der Liebste dazu, wir brechen den relativ unspannenden Film ab und gehen dann, wie gewohnt, um 22 Uhr schlafen. Ein recht ereignisloser, aber trotzdem angenehmer Tag!

Und wie war es bei euch? Was habt ihr den ganzen Tag so gemacht?

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Weitere Tagebucheinträge könnt ihr bei Frau Brüllen ganz unten bei ihrem Artikel finden. Einfach -hier- geklickt!

 

 

#wmdedgt: Tagebuchbloggen im Dezember 2018

Heute wieder, schon fast Tradition, Tagebuchbloggen von Frau Brüllen. Wieder schaffe ich nur das und keinen normalen Blogartikel. Naja. Zumindest bin ich noch da 😉

Ich muss auch diesen Eintrag mit Werbung kennzeichnen, da man ja heutzutage nicht mal mehr Dinge erwähnen kann oder ein Foto von Dingen posten kann, ohne dass es als Werbung gilt. Also ACHTUNG, hier gibt es UNBEZAHLTE, UNGEWOLLTE und UNGLAUBLICH UNABSICHTLICHE WERBUNG!

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6:05 – Der Wecker klingelt, die Kinder sind eeeendlich mal nicht vor dem Wecker aufgestanden und sind wieder im normalen Rhythmus, aus dem sie durch die Adventkalenderaufregung geworfen worden sind.
Wir schälen uns aus dem Bett.

6:10 – Die Kinder wollen gleich Frühstück, da sie natürlich ihre Adventkalender öffnen wollen und es bei uns die Regel „Adventkalender werden erst nachdem alle mit dem Frühstück fertig sind, geöffnet“, gibt. Sie warten verzweifelt, bis Papa mit seiner Wim Hof Atmung fertig ist.

6:30 – Die Kinder haben ihr Frühstück inhaliert, gewartet bis wir mit unserem Frühstück fertig waren und dann ihre Adventkalender geöffnet. Jetzt kann der ruhige Teil des Morgens beginnen.

7:05 – Die Kinder sind angezogen, ich dusche und wasche und föhne mir noch schnell die Haare.

7:18 – Ich schnappe mir die Kinder und bringe den großen zum Bus.

7:30 – Ich bringe den Kleinen in den Kindergarten.

7:45 – Heut läuft ja alles wie am Schnürchen! Ich ziehe mir meine Radlhose an und los geht es heute wieder mit dem Trailer im Schlepptau in die Arbeit.

8:15 – Angekommen in der Arbeit. Ich bin von Kopf bis Fuß mit Dreck bespritzt. Die Freuden des Radfahrens im Winter sind endlos. Aber… der Arbeitstag kann los gehen!

12:15 – Hungerkopfweh plagt mich, da kommt die Nachricht meines Mannes gerade recht, dass vom Mittagessen was übrig ist. Also gehe ich ausnahmsweise mal kurz Mittag essen, was ich normalerweise vermeide, weil ich ja nur Arbeiten kann wenn die Kinder betreut sind und ich natürlich auch meine Stunden abarbeiten will. Aber heute geht es nicht anders. Ich esse veggie Chili mit Reis und Salat. Dazu Wasser. Ich trinke immer viel viel viel zu wenig. Vermutlich kommt daher das Kopfweh. Nach 10 Minuten geht es wieder zurück ins Labor.

13:20 – Ich sprinte zum Rad und fahre noch schnell zum Bankomat, um das Geld für das Essen in der Mittagsbetreuung zu holen. MANNOMETER, der Bankomat funktioniert nicht wegen „Verbindungsproblemen“. Gut, muss ich halt nächste Woche zahlen. Dann hetze ich in die Mittagsbetreuung.

13:45 – Ich übernehme den Großen in der Mittagsbetreuung, erzähle meine Bankomatgeschichte, stopfe (nicht übertrieben) den Großen in den Anhänger (er ist echt schon zu groß dafür) und los düsen wir Richtung Kindergarten.

14:20 – Pfuh, noch rechtzeitig angekommen im Kindergarten. Die Knie haben mich heute geplagt… musste sogar mal absteigen und ein kleines Stück schieben, um es zu entlasten. Die Hose hat auch aufs Knie gedrückt…weiß nicht, ob ich die nochmal anziehen mag, solange das Knie streikt.
Der Mini ist auf jeden Fall von der ersten Sekunde an untröstlich. Er war heute nicht dran beim Adventkalender im Kindergarten… tja. 3 Jahre sein ist halt schon schwer, vor allem das mit der Geduld ist echt was Schwieriges. Ich hab das mit 33 noch nicht ganz drauf.

14:30 – Endlich zu Hause, nachdem ich dem Mini versprochen habe, dass wir zu Hause gleich mal Kekssterne backen. Ich habe mir aber vorher noch ein gscheites Mittagessen erkämpft. Diesmal eine ordentliche Portion Chili mit Reis und einem riesen Glas Wasser.

15:00 – Gut, dass ich den Teig schon vorgestern gemacht habe, also brauchten der Mini und ich nur noch ausrollen und die Sterne ins Rohr geben.

15:15 – VERDAMMT! Ich muss die Kekse aus dem Rohr holen… naja… das bisschen Schwarz kann man ja abkratzen, oder Kinder? Der Mini isst den Keks mit dem wenigsten Schwarzanteil.

15:20 – Ich muss mich ranhalten und einen Kuchen backen für das Adventfest in der Schule.

15:30 – Der Kuchen ist im Rohr. Schnelle Rührkuchen for the win! Die Kinder tanzen derweil zum Angry Birds Soundtrack durch die Wohnung

16:00 – Manno, der Kuchen ist noch immer flüssig… WIESO NUR, WIESO!!???

16:10 – Wir müssen fahren. Der Kuchen wird nicht mehr fertig. Rohr aus und ab ins Auto. Scheiß drauf, habe ich halt keinen Kuchen heute. Mein Backkarma ist heute irgendwie nicht so gut. Hoffentlich ging es den anderen Eltern nicht auch so.

16:30 – Pünktlich holen wir den Mann von der Arbeit ab.

16:55 – Sogar 5 Minuten vor Beginn sind wir da! Strike! Und die anderen Eltern haben sich selbst übertroffen! Alles sieht super aus und alle (außer mir) waren super. Der Große rennt gleich auf die Bühne, der Mini setzt sich selbstständig auf die Geschwisterpolster vor der Bühne und wir können ganz gechillt hinten stehen.

18:15 – Die Aufführung war supersüß, das Buffet war lecker (nicht, dass ich etwas beigesteuert hätte) und wir sind am Weg um einzukaufen. Wieder mal kaufen wir willinilli alles, was wir so sehen… das passiert immer, wenn wir mit Hunger einkaufen gehen. Keine gute Taktik.

19:30 – Endlich zu Hause. Es gibt Toast mit Lachs und Mozzarella, Wurst, SChinken-Käse-Toast…jeder bekommt, was er mag.

19:45 – Die Kinder werden in ihre Pyjamas gestopft, Zähne putzen und ab ins…oha, wir müssen noch die Stiefel für den Nikolaus putzen und vor die Tür stellen…dann ab ins Bett.

19:50 – Da Papa Schlafentag ist, setze ich mich hin, um den Text hier zu schreiben.

20:05 – Der Mann hat die Kids ins Traumland befördert und fängt auch gleich auf der Couch zu arbeiten an.

20:15 – Oha, der Große schläft doch noch nicht und muss nochmal ins Bett befördert werden.

Dann verpempere ich die Zeit am Laptop, zeige dem Nikolo die Stiefel, schalten nochmal die Spülmaschine ein und gehe dann endlich schlafen. Was bin ich heute müde *gähn*

mde

 

 

Weitere Tagebucheinträge könnt ihr bei Frau Brüllen ganz unten bei ihrem Artikel finden. Einfach -hier- geklickt!

 

 

#wmdedgt: Tagebuchbloggen im Oktober 2018

Heute habe ich mich mal dazu entschlossen, das erste Mal bei „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (Kurz „wmdedgt“) von Frau Brüllen mitzumachen. Ich wollte ja schon länger mal mitmachen, aber irgendwie ist mir immer die Zeit davongelaufen. Naja. Aber heute.

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6:05 – Der Wecker klingelt und die Kinder diskutieren, wer denn nun die Rollos rauf lassen darf. Der Kleine gewinnt heute.

6:15 – Nach kurzer Kuschelrunde stehen wir endlich auf. Ich räume mal gleich den Geschirrspüler aus und die Kinder kuscheln sich (wie eigentlich immer) auf die Couches und lesen Asterix oder schauen irgendein Heft an. Ruhe. Aaaah.

6:30 – Das gewünschte Frühstück ist fertig, heute ist es Grießbrei und Kakao mit Milchschaum. Alle essen, was ich gemacht habe!!! (Denkt euch hier dieses Emoji mit überraschtem, weit geöffnetem Mund)

7:05 – Keine Ahnung wie das gegangen ist, aber plötzlich ist es schon nach 7 und wir müssen uns sputen. Ich treibe den Großen an, der sich dann innerhalb von 5 Minuten anzieht (REKORD!), dann selber seine Zähne putzt (Yeah!) und sich generell fertig macht für die Schule. Ich packe derweilen in Hast seine Brotzeit und sein Wasser in die Schultasche. Der kleine springt immer noch nackig herum, ich ziehe ihn also schnell schnell an.

7:19 – Wir verlassen das Haus und gehen zur Bushaltestelle. Die ist glücklicherweise nur 50 Meter von unserer Wohnung entfernt und wir müssen sogar noch etwas auf den Schulbus warten. Uff. Das haben wir ja super geschafft heute! Trotz langem Frühstück waren wir rechtzeitig mit allem fertig! Success!

7:30 – Wir sind wieder zu Hause, nachdem wir eine Nachbarin am Heimweg getroffen haben (es sind ja, wie gesagt, nur 50 Meter…aber wir wohnen eben im Dorf und da kann man für solche Strecken manchmal schon etwas brauchen!). Der Kleine begibt sich gleich ins Kinderzimmer, um mit den Legos zu spielen. Er hat heute seinen freien Kindergartentag (Freitag sind in unserem Kindergarten nur die ab 4-jährigen und die Vorschulkinder, da darf er noch nicht) Ich schaue kurz auf den Balkon um zu sehen, was für eine Temperatur wir haben, checke unsere Chilis und setze mich dann zum Computer, um unseren Morgen hier reinzutippen 😉

8:20 – Nachdem ich dem Kleinen eine Legoanleitung im Internet herausgesucht habe, (von einem Lego, dass wir in Frankreich gekauft haben und da natürlich gleich die Anleitung nach dem ersten Bauen verloren haben) eine Ladung Wäsche in die Maschine gepackt habe, uns die Zähne geputzt habe und Ausgehfertig gemacht habe, sind wir endlich unterwegs auf die Uni. Eigentlich hätte ich heute meinen freien Tag, aber erstens ist ja heute der Kleine zu Hause, zweitens sind mein Mann (mit dem ich mich Freitags immer mit dem zu Hause bleiben abwechsle) und mein Chef (der die Arbeit erledigt, wenn ich nicht da bin) auf einer Konferenz. Daher muss das Kind halt mit in die Arbeit.

8:40 – Wir sind im Labor, der Weg vom Parkplatz zur Uni hat länger gedauert, weil der Kleine so viel schauen und herumlaufen musste. Ist ja auch ein wunderschöner Weg, so durch Streuobstwiese und Gebüsch.

10:10 – Ich bin fertig mit arbeiten, der Kleine durfte derweilen Peppa Wutz schauen.

10:20 – Wir kaufen noch schnell was ein fürs Wochenende. Der Mini will eine Breze und so ne Hartwurst, die jausnen wir im Auto beim nach Hause fahren.

10:45 – Wir sind Daheim! Ich koche mir einen Tee, schalte den Geschirrspüler ein, hänge die Wäsche auf, schalte noch ne Maschine ein und baue dem Kleinen sein Lego nach dem vorher erwähnten Legoplan auf. Dabei trinke ich meinen Tee und esse ein vorher gekauftes Croissant.

12:15 – Wir holen den großen vom Bus ab. Wir sind ein bisserl zu früh, daher genießen wir die Sonne sitzend und kuschelnd auf der Bank im Bushütterl

12:30 – Wieder zu Hause, der Große erzählt begeistert von der Schule und ich mache uns Fischstäbchen (für den Kleinen), Bratwürste (für den Großen) und Kartoffelpüree (für alle). Dazu gibt’s Kindersekt, das hat sich der Kleine gewünscht.

13:00 – Der Große hat zwar freitags keine Hausaufgaben, aber da er schon lesen kann, hat er ein Leseaufgabenheft mit nach Hause bekommen, dass er machen kann, wenn er will. Er macht in einem Rutsch schnell 10 Seiten (!!!) und fragt dann, ob er vielleicht, bitte, weil ja schon fast Wochenende ist, bitte, vielleicht, Handy spielen darf? Und schauen, was so auf seiner HayDay Farm los ist? Ich gebe natürlich nach…

13:30 – Ich habe einen gratis Online-Kurs gefunden, bei dem ich ein bisserl Programmieren üben kann, und zu dem habe ich mich jetzt gesetzt. Die Kids spielen HayDay und Alto Odyssee auf meinem Handy.
Dann schreibt der Große eine Geschichte, der Kleine spielt Lego, ich räume den Geschirrspüler aus und dann versandeln wir die Zeit ein bisserl.

16:00 – Huch, ich muss mich beeilen, denn ich habe noch keine Topfensauce für das Kartoffelfest gemacht. Also mach ich schnell einen Knoblauchtopfen und stopfe Besteck, Saft und Becher in ein Stoffsackerl.

16:15 – Auf geht’s zum Kartoffelfeuer unseres Kindergartens. Die Kinder fahren mit ihren Fahrrädern, ich schiebe den Fahrradanhänger mit unseren Sachen.

19:30 – Wir sind wieder zurück vom Fest, es war wirklich supernett, das Wetter war toll und die Kinder hatten großen Spaß. Leider ist es jetzt schon etwas spät für die Kinder, also stecke ich sie schnell in die Badewanne (um den Geruch nach G’selchten loszuwerden), dann noch schnell Zähne putzen und ab geht’s ins Bett.

20:30 – Die Kinder schlafen endlich und ich auch gleich mit ihnen mit!

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Wenn ihr lesen wollt, was die Anderen Teilnehmer an diesem Tag gemacht haben, dann klickt doch mal hier – KLICK – scrollt zum Ende des Posts von Frau Brüllen und lest euch durch die über 60 Tagebucheinträge!