#wmdedgt: Tagebuchbloggen im Januar 2019

Schon wieder ist es so weit, das Tagebuchbloggen von Frau Brüllen. Das vierte Mal mache ich nun schon mit! Vielleicht schaff ich es ja noch öfters. Wäre cool!

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7:24 – Ich schaue auf die Uhr. WAAS? Wow, ich habe bis nach 7 schlafen dürfen? Exzellent! Der Kleine ist noch an mich geschmiegt… okay!? Der Große ist mit dem Papa aufgestanden und die Zwei haben anscheinend schon ein Bummerl geschnapst. Tja. So kann ein Tag anfangen!

Ein Blick aus dem Fenster verrät mir, dass es in der Nacht noch weiterhin fleißig geschneit hat und freue mich sehr sehr sehr!!! (Ich bin mir aber auch bewusst, dass ich in einer sehr privilegierten Position bin, dass ich mich über Schnee freuen kann und er für mich nicht Hunger, Kälte, Not und Verzweiflung bedeutet.) Ich liiiiiebe nämlich den Winter. Den RICHTIGEN Winter. So mit Schnee, Eis und Kälte. Hach. Wiiinter!

mde

Ich ziehe den mittlerweile auch aufgewachten Kleinen an bzw. händige ihm seine Kleidung. Dem Großen gebe ich auch seine Kleidung bzw. erinnere ihn ans Anziehen 😉 Natürlich werfe ich mir selber auch was über 😉

Dann setze ich mich zum Computer um einige Überweisungen zu tätigen, Finanzen zu checken etc. Das ist in unserem Weihnachtsurlaub zu kurz gekommen. (Bzw war das Internet einfach zu schlecht dafür)

8:15 – Ich setze mich zum fix und fertig vom Ehemann gemachten Lieblingstee, den die Lieblingsschwägerin uns wieder besorgt hat! DANKE JULIA!!! (Assam CTC Broken, falls es jemanden interessiert) Wir hatten schon lange vor Weihnachten keinen mehr und jeder, der schon mal keinen Kaffee mehr zu Hause hatte und sich dann Instant Kaffee machen musste, oder anderen minderwertigen Kaffee, weiß ungefähr, wie wir uns ohne unseren Tee gefühlt haben die letzten paar Monate. Wir fanden einfach keinen adäquaten Ersatz!

8:20 – Ich frage die Kinder, was sie denn gefrühstückt haben und bekomme als Antwort „nichts!“, also mache ich jedem Joghurt mit Grütze und Wahlweise Müsli rein. Wir essen friedlich. Der Mann macht sich mit dem Rad auf in die Arbeit – durchs Schneegestöber. Dazu muss man sagen, dass mein Mann durch unsere Zeit in Schweden einiges gewohnt ist und er Spikes hat, eine superstarke Lampe und kältemäßig ziemlich abgehärtet ist.

8:22 – Meine Mama ruft an und wir vertratschen die nächsten 15 Minuten, während die Kinder erst mal in Frieden essen und dann in unfrieden Streiten 😉

8:40 – Ich erinnere mich mit Schrecken an den Bausparer meines Sohnes, der bald ausläuft und den wir vor 2 Ländern abgeschlossen haben. Die haben keine Adresse von uns geschweige denn eine Kontonummer, um das Geld hin zu überweisen. Meine Güte. Das darf ich nicht vergessen, dass ich das nächste Woche regeln muss. Ich suche panisch das E-Mail, dass ich schon mal vor einem Jahr geschrieben habe. Aaaah, da ist es ja! Glück gehabt!

9:00 – Der Große beschwatzt mich, ihn Handy spielen zu lassen. „Es ist Samstag Mama!!!!“ Na guuut, 15 Minuten Handy spielen ist in Ordnung. Dann will natürlich auch der Kleine spielen. Na guuut, 10 Minuten Handy spielen für den Kleinen. Mann o Mann. Der Große mischt sich natürlich immer ein beim Kleinen, was der Kleine natürlich nicht so gut findet. Pfft. Handy spielen heißt in unserem Haushalt eigentlich immer Spannung und teilweise Streit. Ich überlege jedes Mal wieder, ob es die 5 Minuten Ruhe überhaupt Wert sind, sich das anzutun.

9:25 – Zähne putzen, Gesicht waschen, allgemeine Morgenhygiene.

9:35 – Morgenhygiene hat so lala geklappt. Duch merkwürdige (und eklige) Umstände kann eine Zahnbürste eines der Jungs nicht verwendet werden, also müssen wir heute doch mal in die Stadt um eine zu besorgen. Ich hatte gedacht, wir könnten uns das heute sparen. Tja. Erstens kommt es anders…

Ich schimpfe so dahin mit meinen Kindern, (Warum gibt es eigentlich Tage, an denen man nichts anderes macht, als zu schimpfen? Und warum muss ich ungefähr tausend Mal am Tag „Geh jetzt endlich von deinem Bruder runter?“ sagen?)

9:40 – Ich muss doch mal meine Haare waschen, damit ich nicht wie der Yeti aussehe.

9:50 – Mit feuchten Haaren und dem Handtuch am Kopf sitze ich da und schreibe und zetere Gleichzeitig die Kinder an. Ich spiele die Daten von meinem Fitnesstracker (Geburstagsgeschenk!) aufs Handy, überweise nochmal was, was ich vorher vergessen hatte und bin leicht genervt, dass wir nachher noch was besorgen MÜSSEN. Hatte mich echt gefreut, heute keinerlei Verpflichtungen zu haben. Naja.
Ich zupfe meine Augenbrauen, nehme die Wäsche (von gestern Abend) aus der Waschmaschine.

10:30 – Allgemeines herumstrawanzen und Buch vorlesen. Dann dürfen die Kinder die Sendung mit der Maus der Vorwoche anschauen.

11:00 – Ich ärgere mich, dass ich wertvolle kinderfreie Zeit auf meinem Handy vergeudet habe und fange endlich an zu kochen und die Küche aufzuräumen. Nebenbei höre ich einen meiner vielen Podcasts.

11:30 – Essen. Ich habe schnelle Spaghetti mit Basilikumpesto und nen gemischten Salat gemacht. Für den Kleinen gibt es das alles ohne Pesto, das mag er nämlich nicht.
Als Nachspeise essen die Beiden ein Joghurt, dass sie sich beim gestrigen Einkauf ausgesucht haben.

 

12:00 – Wir räumen den Tisch ab und die Kinder spielen Lego. Ich räume den Geschirrspüler ein und überlege, was ich gestern vergessen habe zu kaufen. Könnte ich ja nachher dann auch gleich besorgen.

12:30 – Wir machen uns bereit, das Haus zu verlassen. Ein Kind hat noch keine Hose, ein Kind vermisst einen Socken. Aber wir sind recht schnell aus dem Haus… es geschehen doch noch Wunder!

12:40 – An der Bushaltestelle sehe ich, dass der Bus Samstags nur einmal die Stunde fährt und zwar immer um 19 nach. Hrmpf. Also nochmal nach Hause, weil in nem Schneesturm will ich auch nicht im Bushüttel so lange warten.

13:00 – Ich hänge endlich die Wäsche auf, die ich schon am Vormittag aus der Maschine genommen habe. Die Kinder beschäftigen sich leise mit irgendwelchen Dingen.

13:05 – Wir machen uns zum zweiten Mal fertig, das Haus zu verlassen. Wir gehen zum Bus, müssen nur kurz warten, dann kommt auch er auch schon durchs Schneegestöber. Weil heute Samstag ist, fährt er die lange Strecke in die Stadt, also haben wir es 15 Minuten schön warm.

In der Stadt schauen wir zuerst mal, wann der Bus wieder zurück fährt, dann waten wir durch den Schnee und Matsch zum Drogeriemarkt, wo ich vorher genannte Zahnbürste kaufe und noch andere Kleinigkeiten, die wir gestern so vergessen hatten.

Dann haben wir noch viel zu viel Zeit bis zum Bus, also schauen wir noch in einen Kleidungsladen und in den Bioladen. Bibliothek und Bäckerei haben leider schon zu, also kaufe ich den Kindern eine Brezel im Bioladen. Die wären mir sonst verhungert.

Danach geht es ab zur Bushaltestelle, wo wir noch ein paar Minuten warten müssen.

Pünktlich kommt der Bus und wir sinken in die warmen Sitze.

15:00 – wieder zu Hause. Die Kinder haben Hunger, also mache ich ihnen gleich mal ein Obstteller, gieße Tee ein und dann dürfen sie (schon wieder!) was schauen. Sie sind natürlich sehr zufrieden damit 😉

Ich höre derweilen wieder Podcast und schmökere in meinen Kochbüchern. Wir wollen in den nächsten Monaten weitgehend vegetarisch/vegan essen (also mein Mann und ich, die Kinder können auswärts schon Fleisch und Wurst haben) und da plane ich jetzt gerade vor. Ich weiß aber noch immer nicht, was ich zum Abendessen kochen soll. Hm..

Zwischendurch will der Große was pikantes Essen, also schmiere ich Kürbiskernverhackertes auf ein Brot und reiche das den Herrschaften auf die Couch.

16:00 – Der Große hat sich mit einem neuen Rätselbuch zurückgezogen, der Kleine spielt Lego. Ich schreibe die letzten Stunden auf.

 

16:30 – Ich habe mich gerade über den Kleinen geärgert, der schon wieder ein zusammengebautes Legofahrzeug komplett zerlegt hat, und der jetzt von mir will, dass ich es wieder zusammenbaue. NEIN mein Lieber. NEIN. N.E.I.N!

16:40 – Ich befülle den Reiskocher und schalte ihn ein. Dann fange ich mal ein Curry an. Ich habe einen Karfiol, der weg gehört, also mache ich ein Blumenkohlcurry mit Kartoffeln und Kokosmilch.

17:29 – Der Liebste schreibt, dass er jetzt weg fährt. „Vorsichtig fahren!“ sag‘ ich ihm.

17:40 – Wir fangen an zu Essen. Der Kleine ist begeistert, der Große wie so oft in letzter Zeit, nicht. Kann ein Kind sich beim Essen zurückentwickeln?

17:51 – Der Liebste hat angerufen, es ist fast unmöglich, mit dem Rad durch diesen hohen, pickigen Schnee zu kommen. Ob wir ihn wohl abholen könnten? Natürlich können wir!

18:15 – Wieder Daheim. Uffza. Das Auto abkehren bzw. Scheibe abkratzen hat ganz schön gedauert und auch die Straßen waren ziemlich verschneit beim Hinfahren. Beim zurück fahren war schon geräumt. Das Rad des Liebsten war ein einziges Schneerad.

Ich mache dem Ehemann ein Teller mit Curry und Reis, dass er begeistert isst. Kann nicht so schlecht sein, wie der Große behauptet.

18:30 – Die Kinder haben von unserer lieben Freundin Martina Badebomben bekommen (Danke Martina!) und die wollen sie natürlich jetzt benutzen. Also. Badezeit!
Wir Eltern setzen uns derweilen auf die Couches und lesen bzw. schreiben an diesem Eintrag weiter.

18:50 – Die Badezeit eskaliert durch Spritzattacken beider Kinder. Wie immer halt. Ich greife ein und hole beide raus. Dann abtrocknen, anziehen, pieseln, Zähne putzen und ab ins Bett. Heute ist Papa-Schlafenzeit und natürlich muss er auch noch eine Geschichte vorlesen.

Um 19:09 sind sie alle drei im Bett und lesen vor bzw. hören der Geschichte zu.

Ich setze mich zum Computer, schreibe am Eintrag weiter und entscheide mich dann schlussendlich dazu, einen Film zu schauen. Irgendwann kommt der Liebste dazu, wir brechen den relativ unspannenden Film ab und gehen dann, wie gewohnt, um 22 Uhr schlafen. Ein recht ereignisloser, aber trotzdem angenehmer Tag!

Und wie war es bei euch? Was habt ihr den ganzen Tag so gemacht?

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Weitere Tagebucheinträge könnt ihr bei Frau Brüllen ganz unten bei ihrem Artikel finden. Einfach -hier- geklickt!

 

 

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Veröffentlicht in: Allgemein | Schlagwort:

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