Lasst uns picknicken: Knoblauchmuffins

Gestern hab‘ ich ja schon beschrieben, was für mich zu einem gelungenen Picknick dazugehört, jetzt folgen die Rezepte!

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Muffins kennen die Meisten als süße Leckerei. Dass man sie auch pikant machen kann, ist weniger bekannt. Ich habe schon einmal ein pikantes Rezept für Salamimuffins hier auf dem Blog gepostet, aber zu diesem Picknick haben Knoblauchmuffins einfach besser dazugepasst.

Diese Muffins sind nicht so fluffig wie man es von den süßen Muffins kennt, aber lecker, herzhaft, super einfach zu transportieren und zu essen. Das Ursprungsrezept kommt von chefkoch.de

Knoblauchmuffins

Zutaten (für 12 Stück)

300 g Mehl
2 TL Backpulver
4 Knoblauchzehen, gepresst
2 Eier
4 EL Öl
150 ml Wasser
1 TL Salz
1 Prise Zucker
1 Hand voll Basilikum
6 Cherry Tomaten

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und ein Muffinblech mit Muffinformen belegen.

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in einer Rührschüssel gut vermengen.

In einer anderen Schüssel die Eier mit den gepressten Knoblauchzehen, dem Öl, Wasser und dem klein geschnittenem Basilikum vermischen.

Trockene und Füssige Zutaten vermischen und in das Muffinblech gleichmäßig aufteilen.

Die Cherrytomaten halbieren und je eine Hälfte auf jeden Muffin setzen.

Jetzt die Muffins im Rohr für ca. 30 Minuten backen. Herrlich knoblauchig!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 21.06.2013: ca. 0,21 €

Quiche mit Spargel und Schnittlauch

Wow! Bei uns gab’s sicher schon seit Jahren keine Quiche mehr. Was für ein Versäumnis! Total Schade! Ich weiß auch nicht genau, warum ich mich nie aufgerafft habe, eine zu machen, aber ab jetzt gibt’s wieder öfter mal eine.

Meine Wahl viel diesmal auf Spargelquiche da, wie ihr ja wisst, die Spargelsaison in vollem Gange ist und ich jetzt eeeendlich auch österreichischen Spargel zur Verfügung habe. (Und da mir meine Schwiegermama letzte Woche ein Kilo grünen Spargel aus dem Burgenland mitgebracht hat *yippieh*)

Dieses Rezept hab‘ ich mir einfach so aus dem Ärmel geschüttelt, ich hab‘ einfach verwendet, was ich im Kühlschrank hatte… und es ist super geworden!

Quiche mit Spargel und Schnittlauch

Zutaten

Für den Teig:
300 g Mehl
200 g Butter
1 TL Salz
1 Ei
1/2 TL Zucker

Für die Fülle:
3 Eier
1 Bund grüner Spargel
250 ml Schlagobers
50 g geriebener Grana Padano
Salz
1 Hand geschnittener Schnittlauch

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit der zimmertemperaturwarmen Butter mit den Händen zerbröseln, dann das Ei, das Salz und den Zucker einkneten, bis ein schön weicher, homogener Teig entstanden ist. Im Kühlschrank rasten lassen.

Wenn der Teig wieder fester geworden ist, ca. 5 mm dick mit dem Nudelholz ausrollen und in eine Tarteform legen. Im Rohr für ca. 10 min bei 150°C blind backen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Spargelstangen der Länge nach halbieren und zur Seite stellen. In einer Schüssel die Eier mit dem Schlagobers, dem geriebenen Grana Padano, dem Salz und dem fein geschnittenen Schnittlauch verrühren. Die Eimasse in die Form füllen, die Spargelstangen hineinlegen und für ca. 45 min bis 1 Stunde im Rohr bei 150°C backen lassen. So lange, bis die Eimasse gestockt ist und oben hellbraun geworden ist. Jetzt nur noch aufschneiden und servieren! Mmmh!

Kosten pro Stück (bei 8 Stück):
– mit Preisen vom 25.05.2013: ca. 0,93 €

Erdbeer-Pawlova

Seit ich letztes Jahr durch meine Schwägerin (Hallo Julia!) Masterchef Australia entdeckt habe (Die nächste Staffel startet Anfang Juni *wooohoooo* Und bitte WANN kommt denn das Format eeeeendlich nach Österreich? Das wär‘ was, dass ich mir auf jeden Fall anschaun würd‘) und eine Teilnehmerin eine Pawlova gebacken hat, will ich das schon nachmachen. Letztes Jahr bin ich leider nicht dazugekommen, darum musste es heuer erledigt werden. Und da die österreichischen Erdbeeren vom Bauernmarkt jetzt schon suuuper aromatisch sind, war endlich die Zeit gekommen. Ich hab‘ aber Mini-Versionen davon gebacken, damit jeder eine eigene Pawlova bekommt.

Das Gericht ist nach der russischen Ballerina Anna Pawlowa benannt, die Ende der 20er Jahre Gastauftritte in Australien und Neusseland hatte – darum findet man das Gericht auch sehr häufig in beiden Ländern.

Außen sollten die Pawlovas knackig sein und innen weich. Ein Traum! (Wobei sie, wenn sie länger an der Luft sind, prinzipiell weicher werden) Natürlich kann man statt der Erdbeern auch viele andere Früchte verwenden. Traditionell wird’s anscheinend mit Passionsfrucht serviert.

Dieses Rezept hab‘ ich aus dem Good Housekeeping Cookery Book, das ich von meinem Hostdad John geerbt hab‘.

Erdbeer- Pawlova

Zutaten (für ca. 9 Mini-Pawlovas)

3 Eiweiß
175 g Zucker (am Besten Feinkristall)
2,5 ml Vanilleessenz (1/2 TL)
2,5 ml Essig ( 1/2 TL)
5 ml Maismehl/Maisstärke (1 TL)
500 ml Schlagobers
ca. 30 Erdbeeren

Zubereitung

Das Rohr auf 150°C vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß sehr steif schlagen, dann den Zucker langsam nach und nach einschlagen. Dann die Vanilleessenz, den Essig und das Maismehl/Maisstärke dazuschlagen.

Kleine Haufen des Schnees auf das Backblech geben, mit einem Löffel kleinere Vertiefungen formen (damit man den Schlagobers gut einfüllen kann) und bei 150°C für ca. 1 Stunde in der Mitte des Rohres bei Umluft backen/trocknen lassen. Vorsicht, dass das Rohr nicht zu heiß wird, denn die Pawlovas brennen schnell an!!

Abkühlen lassen.

Einen Klecks geschlagenen Schlag draufgeben, die Erdbeeren klein schneiden und darauf verteilen –  fertig! mmmmmh!

Kosten pro Stück:
– mit Preisen vom 25.05.2013: ca. 0,80 €

Frustkuchen: Erdnuss-Cheesecake

Da wir die letzten 5 Tage ohne Internet auskommen mussten, hatte ich unerwarteterweise mal viel Zeit um zu putzen, zusammenzuräumen, zu kochen und zu backen. Aus lauter Frust über das lange Wochenende und die daraus resultierende Warterei auf die Techniker (Jaaaaa okaaaay, die dürfen auch mal frei haben – aber nicht dann, wenn mein Modem nicht funktioniert!!) habe ich einen sehr kalorienreichen Cheesecake gebacken. Das Rezept hab‘ ich von einer Freundin und sie hat es wiederum irgendwo aus den Weiten von chefkoch.de!

Die Erdnüsse sind in diesem Kuchen nur im Boden, das heißt die Käsemasse bleibt davon unberührt. Aber wenn ihr eine höhere Erdnussdosis haben wollt, könnt ihr natürlich auch noch eine Handvoll davon in die Käsemasse rühren!

Dieser Cheesecake schmeckt auf jeden Fall superlecker und ist leider unglaublich schnell aufgegessen!

Hier also zum Rezept für den

Erdnuss-Cheesecake

Zutaten

300 g Butterkekse
80 g Butter
100 g Erdnüsse (ungesalzen)

600 g Frischkäse
150 g Crème Fraîche
5 Eier
100 g Demerara Zucker (braun)
1 TL Vanilleessenz

Zubereitung

Das Backrohr auf 150°C vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen.

Zerbröselte Butterkekse

Die Kekse zerbröseln und mit den gehackten Erdnüssen und der geschmolzenen Butter vermischen. Dann die Masse fest in die Springform drücken und für ca. 15 min im Rohr backen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Ungebackener Boden

Gebackener Boden

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Dann in einer anderen Schüssel die Eidotter mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren, dann den Frischkäse und die Crème Fraîche unterrühren. Wenn alles gut vermischt ist, das Eiweiß (und falls gewünscht noch eine Hand voll Erdnüsse) vorsichtig unterheben.

Wer findet die Stelle, wo mein Sohn seine Finger in die Masse gepatscht hat? *hihi*

Die Käsemasse auf den vorgebackenen Boden gießen und für ca. 2 Stunden im Rohr backen lassen. Der Kuchen sollte hellbraun sein, wenn er aus dem Rohr kommt.

Ganz frisch ist der Kuchen recht fluffig, die käsige Konsistenz bekommt er erst nach dem Abkühlen, da sackt er zusammen und er schmeckt wie ein Käsekuchen schmecken soll – superlecker!

Kosten pro Stück (bei 12 Stück):
– mit Preisen vom 17.05.2013: ca. 0,97 €