Der letzte Teil der Küchenoptimierung (und warum)

Heute zeige ich euch den letzten Teil der Optimierung dieser Küche. Alles weitere zahlt sich nicht aus, da wir leider nicht mehr sehr lange hier bleiben werden. (Erklärung folgt unten)

Und auch diesen „Hack“ habe ich schon vor einigen Wochen durchgeführt, aber durch zahllose Besuche, diverseste Krankheiten von allen möglichen Familienmitgliedern etc. etc. bin ich überhaupt zu gar nix gekommen und konnte auch nicht mal diesen Mini-Maxi-Post schreiben.

Also. Wo war ich? Ach ja. Küchenoptimierung.

Ein Griff war abgefallen und ist kaputt gegangen. Das hat mich unglaublich genervt, weil ich genau diese Griffe nicht gefunden habe und ich soweiso nicht was-weiß-ich wieviel Geld ausgeben wollte, um so einen hässlichen Holzgriff nachzukaufen, der dann sowieso nicht dazupasst.

Was hab‘ ich also gemacht? Ich habe mein allerliebstes Pinterest befragt und dort habe ich natürlich gleich etwas geniales gefunden, nämlich den Löffelgriff. Der ist gleich wieder SO extrem unterschiedlich zu den anderen Griffen, dass es schon wieder cool ist 😉

loeffelgriff1

Ich habe einfach im Second Hand Geschäft einen Löffel um 3 Kronen gekauft, im Baumarkt Schrauben und Muttern um 6 Kronen und den Löffel dann zum Griff gebogen, um dann mit der Bohrmaschine zwei Löcher in den Löffel zu bohren.
Danach habe ich den Löffel oben angeschraubt, unten das Loch angezeichnet, dort auch ein Loch gebohrt und den Löffel unten auch angeschraubt. Fertig!

Ich finde, es sieht cool aus, und so einen Griff hat auch nicht jeder 😉

loeffelgriff2

 

So, aber jetzt dazu, warum wir nicht länger hier bleiben werden.

Vielleicht interessiert es euch, vielleicht auch nicht, aber wir müssen bald aus Schweden wegziehen. Mein Mann ist Wissenschafter und in der Wissenschaft ist es so, dass man eben, vor allem wenn man Jung ist, herumtingeln sollte/muss in der Weltgeschichte, wenn man es zu etwas bringen will. Und wir als Familie sind halt immer dabei!

Und jetzt ist es wieder so weit. Fast 3 Jahre waren wir hier in Uppsala, und die nächste Station heißt München. Witzig und praktisch, dass es gerade eine deutschsprachige Station ist, wo es in den nächsten Jahren an die Einschulung unseres Ältesten geht. Das war so nicht geplant, aber wir haben es nun akzeptiert und ich bin schon fleißig am Wohnung suchen.

3 Jahre werden es wohl wieder werden… so lange bleiben wir vermutlich in München.

Habt ihr Tipps zur Wohnungssuche in München?

Ich bin schon bei jeglichem Wohnungsvermittlungsportal angemeldet und telefoniere und schreibe eigentlich immerzu E-Mails. Über sonstige Anregungen und Tipps wäre ich euch sehr dankbar!

Küchenoptimierung – Teil 2

Willkommen zurück bei meinem kleine Küchenoptimierungsprojekt!

Diesmal gibt’s nur ein kleineres Update – aber ein recht wichtiges!
Nachdem wir die Arbeitsplatte entfernt hatten, weil wir den Geschirrspüler hervorholen mussten, war auch der letzte Rest der Silikonfuge zwischen Spüle und Arbeitsplatte weg. Sie war vorher schon sehr schleißig, schwarz und ließ recht viel Feuchtigkeit durch, was man am Zustand der Arbeitsplatte an der Seite auch sehr gut feststellen konnte.

Nachdem wir also die Arbeitsplatte an der Seite abgeschliffen und wieder befestigt hatten, habe ich eine neue Silikonfuge gemacht. Und das ist jetzt SO. VIEL. BESSER! Ich habe kein Vorher-Foto von der ursprünglichen Fuge. Das wollt ihr aber auch wirklich nicht sehen, glaubt mir.

fugenAber so sah es ohne und jetzt mit der neuen Fuge aus. Ich freue mich immens über das Ergebnis. Unglaublich, was so winzige Veränderungen ausmachen können. Das fällt gar nicht wirklich auf, aber wenn man jeden Tag in der Küche steht und tausende Dinge darin macht, nervt es unglaublich, wenn eine Stelle in der Küche einfach nicht richtig trocknet!

Tja, und jetzt hab‘ ich das Problem ja nicht mehr!

Küchenoptimierung – Teil 1

Willkommen zurück! 2016 hat bei uns recht angenehm begonnen, kulinarisch war die letzte Woche sehr erfolgreich – ich hoffe, einige Dinge bald zu bloggen *fingerscrossed* Aber jetzt zum eigentlichen Thema.

Ihr erinnert euch, dass ich vor Weihnachten angekündigt habe, einige Dinge in unserer Küche zu ändern. Nun ja, ich musste schneller damit anfangen, als geplant.

Denn am 23. Dezember gab unser Geschirrspüler für kurze Zeit den Geist auf und weil wir deswegen den Geschirrspüler vorrücken mussten und dafür die Arbeitsplatte abmontieren „durften“, sah unsere Küche so aus:

IMG_2831Natürlich habe ich, obwohl ich noch Geschenke einpacken musste und etliche andere Dinge vor dem Heiligen Abend erledigen musste, die Gunst der Stunde genutzt und gleich einen Punkt der Küchenoptimierung abgehakt:

  • Ein Brett vor das Fenster montieren, damit nichts mehr runterfallen kann

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Das Brett hatte ich schon einige Wochen vorher zugeschnitten, aber ich wollte noch die hinter den Geschirrspüler gefallenen Sachen hervorholen, bevor ich alles montiere. Da wir also sowieso wegen dem Geschirrspüler alles hervorholen mussten, war das die perfekte Gelegenheit, mit meinem kleinen Projekt zu starten.

Nachdem ich also diverse Jausenbrettln, Gabeln etc. wieder gefunden hatte, gründlich gesaugt hatte, die Arbeitsplatte auf der Seite abgeschliffen hatte (seht ihr im oberen Bild die schwarze Seite der Arbeitsplatte – WÄH!) und wieder montiert war, konnte ich also endlich mein Brett montieren. Die geplante Vorhangstange hatte ich schon einige Zeit vorher montiert. Der Vorhang ist noch im Entstehen 😉

So sah es vorher aus:

optimierung2

Und so sieht es jetzt aus:

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Viel besser als vorher!! Und es fällt nichts mehr hinter den Geschirrspüler! Und wenn ich endlich den Vorhang genäht habe, zeige ich euch, wie es von außen aussieht! (Jetzt sieht man leider noch immer den Geschirrspüler von hinten)

 

Tja. Da ich jetzt so gut drauf bin, weil ich diesen Punkt endlich abgehakt habe, kann es ja hoffentlich bald weiter gehen!