Hallo 2015!

Da bin ich wieder!

Als erstes wünsch‘ ich Euch allen mal ein Gutes Neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid gut ins Jahr 2015 hinübergerutscht und hattet viel Spaß dabei!

Ich hoffe ja nicht, dass meine Blogfaulheit und Verspätung ein Zeichen dafür ist, wie das nächste Jahr ablaufen wird… aber zur Zeit ist mein Hirn etwas träge und ich arbeite mich durch Listen durch. Ohne meine Listen würde hier überhaupt nichts geschehen. Ich hab‘ einige Blogposts zum Nachtragen (der 4. Adventsonntag ist noch immer nicht online – waaaah!) und den Wäschebergen nach zu urteilen, die hier so herumliegen, wohnen bei uns drei siebenköpfige Familien 😉 (kleiner Scherz…)

Okay, aber nicht nur meine Trägheit war schuld an meiner Abwesenheit – bei mir war in den letzten 3 Wochen auch so einiges los!

Nicht nur, dass wir für einige Zeit kein ordentliches Internet hatten (Über Weihnachten nämlich… das ist, wenn man im Ausland lebt und mit seinen Eltern und Verwandten Skypen möchte, ziemlich dämlich!), feierte ich auch meinen 30sten Geburtstag, dann war da ja auch noch Weihnachten, Neujahr und dann haben wir auch noch standesamtlich geheiratet! 😉 Eeeeetwas stressig, das Ganze!

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Aber jetzt bin ich wieder da!

2015 wird hoffentlich noch besser als 2014 – ich hoffe, dass ich ganz ganz oft zum Bloggen komme. Versprechen kann ich natürlich nichts… wenn dann 2 kleine Kindern da sind, weiß ich jetzt einfach noch nicht, wie oft ich Zeit haben werde, aber versuchen werde ich es natürlich auf jeden Fall!

Ich hoffe, ihr bleibt mir treu – ohne Euch wäre dieser Blog ja nichts – und wir lesen uns ganz oft im Jahr 2015!

Ganz liebe Grüße,

Bernadette

Happy 5. Geburtstag Verkocht!

Happy Birthday tooo yoooou, happy Birthday tooo yooooou, Happy Biiiirthday liebe/r/s Verkooohoooocht!, happy Biiiirthday tooo yoooou!

Dalken

Ja, ihr seht richtig, dieser kleine, feine Blog war gestern 5 Jahre alt! Sozusagen ein Vorschüler unter den Blogs! Wow! Ehrlich? Ich blogge hier schon seit 5 (!!!!) Jahren? Waaaas? Pffft. Das kommt jetzt  aber etwas unerwartet!

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Naja, ganz so unerwartet kommt’s ja eigentlich nicht. Zumindest bin ich schon letzte Woche draufgekommen, dass der Geburtstag naht und eigentlich wollte ich eigens dafür ein Geburtstagstortenrezept ausprobieren, dass ich schon laaaaange Mal ausgegraben hatte! Leider hat aber dann letzte Woche mein Mixer aufgegeben *schnief-schneuz*, und daher müsst ihr auf das Tortenrezept noch ein bisserl länger warten…

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Im Sinne dieses Geburtstages möchte ich mich mal gaaaanz gaaaanz herzlich bei euch, meinen lieben Lesern und Leserinnen bedanken, dass ihr so zahlreich (und immer zahlreicher) bei mir vorbeischaut und so liebe Kommentare hinterlasst.

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Im nächsten Jahr hab‘ ich einiges an Rezepten und Änderungen am Blog geplant… ich hoffe, ich komm‘ dazu, aber zumindest planen kann ich ja mal ;-)… und ich hoffe, euch werden die Änderungen auch gefallen!

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Ich hoffe auf noch viele weitere Jahre mit Verkocht! und freue mich immer, von euch zu lesen, sei es in Kommentaren oder E-mails! Seid nur nicht schüchtern!


Psssst… habt ihr gewusst, dass es Verkocht! auch auf facebook gibt?
Nein? Na dann schnell auf diesen link geklickt!

{Buch} Breikost adé – Leckere Fingerfood-Rezepte für den Beikost-Start

Unbeauftragte und unbezahlte Werbung

 

Vor einiger Zeit habe ich eine Version von Breikost adé – Leckere Fingerfood-Rezepte für den Breikost-Start zur Rezension bekommen und natürlich auch gleich gelesen.

Nun ist der kleine Herr ja schon aus dem Beikost-Alter heraußen, aber da wir bald von Neuem Starten werden, hab‘ ich mich natürlich darin vertieft!

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Die verkocht! Bücher- Bewertungsskala:

   Wahnsinn! Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet!

             Netter, informativer, Lesestoff für Zwischendurch

                       Naja, muss man nicht unbedingt gelesen haben

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Breikost adé – Sabine Dingeldein

Worum geht’s?

Es geht, wie der Name des Buches schon sagt, um den Beikost-Start von Babies ohne Brei. Wer Baby-led weaning kennt (es gibt bei mir am Blog recht viele Artikel darüber!) weiß so cirka, worum es geht.

Wie ist das Buch geschrieben?

Sehr informativ und ohne jegliche Verteufelei anderer Ess-Strategien bringt Sabine Dingeldein, die selber sagt, dass sie keine Ernährungsexpertin, sondern Mutter ist, einem BLW-Rezepte näher. Am Anfang des Buches gibt es natürlich einmal eine Einführung und die Geschichte, wie Frau Dingeldein zu BLW gekommen ist. Die Zutaten werden beschrieben und erklärt, was man besser vermeiden oder ganz lassen sollte. Links zu anderen Autoren und Büchern kommen auch nicht zu kurz. Dann folgen Rezepte für den Einstieg, Brotrezepte, warme Gerichte, tipps für Unterwegs etc.

Kann man aus diesem Buch auch etwas lernen?

Ja, man bekommt Ideen, was man seinem Kind für den Beikost-Start anbieten könnte.

Kritik

Eigentlich nicht viel, das Buch ist klar gegliedert, enthält einige Rezepte für den Beikost-Start, um seinem Kind schmackhaftes Essen zu servieren und um Spaß am Essen zu vermitteln. Für mich war leider nichts Neues im Buch, aber ich hab‘ den Tango jetzt auch schon einmal hinter mir 😉 Prinzipiell könnte das Buch natürlich länger sein und auch mehr Rezepte enthalten, aber für den Preis passt es ganz gut. Das Buch gibt’s leider nur für e-reader!

Links Verlag

Bewertung:

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Breikost adé – Leckere Fingerfood-Rezepte für den Beikost-Start

Autorin: Sabine Dingeldein
Verlag: BookRix
Kosten: 3,99 €
ISBN: 978-3-7368-0161-5

Was tun bei Schwangerschaftsübelkeit?

Dieser Artikel betrifft vermutlich nur einen kleinen Prozentteil meiner Leserinnen, aber ich finde es wichtig, vor allem, wenn es einem so schlecht geht/ging wie mir 😦

In dieser Schwangerschaft geht es mir zwar besser als in der Schwangerschaft mit meinem Sohn, aber trotzdem ist es immer noch extrem unangenehm, wenn einem plötzlich einfach nur zum Kotzen ist.

Zu erst möchte ich mal sagen, dass ihr nicht allein seid – ca. 75 % aller schwangeren Frauen haben in den ersten paar Wochen Schwangerschaftsübelkeit. Ich gratuliere allen, denen es nicht schlecht wird – Schwangerschaftsübelkeit wünscht man keiner anderen Frau!

Wissenschafter glauben, dass die Übelkeit dadurch ausgelöst wird, das der Embryo ja noch kein eigenes Immunsystem hat. Dadurch versucht der Körper der Mutter das kleine, wachsende Leben zu schützen. Und der beste Weg, um das zu erreichen ist, die Mutter vor so vielen Giftstoffen wie möglich, vor allem am Anfang der Schwangerschaft, zu schützen, indem ihr einfach von vielen Dingen einfach schlecht wird, sie sich übergeben muss oder sie manche Gerüche einfach nicht aushält. Irgendwie beruhigend zu wissen. Da kotzt man gleich viel lieber 😉

Aber wenn man ein paar Dinge beachtet, kann man ganz oft Extremsituationen entgehen und muss vielleicht sogar ein paar Mal weniger oft die Klomuschel aufsuchen.

Hier also meine persönlichen Tipps:

1.) Den Blutzuckerspiegel nicht zu sehr senken oder erhöhen.

Mir hat ganz gut geholfen, einfach kleinere Mahlzeiten – REGELMÄßIG – zu mir zu nehmen. Hunger ist ganz schlecht, da wird mir nämlich schlecht. Und überfressen auch. Das ist ganz furchtbar. Also – kleinere Mahlzeiten, regelmäßig.
Natürlich ist es schwer, wenn man in der Arbeit sitzt und nicht wirklich die ganze Zeit essen kann. Mein Tipp dazu: Nehmt euch am Abend ein paar Minuten Zeit und richtet euch ein paar verschiedene Snacks zum Mitnehmen in die Arbeit her. (Ein paar verschiedene deshalb, weil man wirklich nicht vorher sagen kann, wovon einem am nächsten Tag denn plötzlich graust *seufz*)
Und wenn es nur Nüsse sind. Einfach was Mitnehmen. Wenn es euch dann besser geht und ihr um 1000 % produktiver seid, als wenn ihr dauernd aufs Klo rennen müsst, hat sicher auch der Chef/die Chefin nix gegen Essen im Büro/in der Arbeit.

2.) Viel trinken. Und zwar Wasser.

Mir ist/war immer an den Tagen am schlechtesten, an denen ich nicht viel getrunken hat. Also – hydrieren hydrieren hydrieren!
Orangensaft oder alle Fruchtsäfte, wo Orangensaft dazugemischt war, hab ich überhaupt nicht vertragen.

3.) Wird dir vielleicht von deinen Vitaminen schlecht?

Das klingt jetzt merkwürdig, aber mir wurde in meiner ersten Schwangerschaft TOTAL übel von meinen Vitaminen. Also hab‘ ich sie weggelassen und schon ging’s zumindest ein bisschen besser.
Hier in Schweden wurden zusätzliche Vitamine von der Hebamme nicht mal vorgeschlagen. So lange man sich einigermaßen ausgewogen ernährt, solle die Versorgung des Babies auch überhaupt kein Problem sein. Auch ohne Vitamine.

4.) Drückt deine Kleidung gegen den Bauch/den Magen?

In dieser Schwangerschaft habe/hatte ich das Problem, dass ich extrem empfindlich auf Druck im Bauch/Magenbereich war/bin. Also bin ich ziemlich bald auf Umstandskleidung oder weite Kleidung umgestiegen. Besser.

5.) Beweg dich!

Ich wollte es ja selber nicht glauben, da ich der tooootale Sportmuffel bin. Aber sogar 20 Minuten Radfahren pro Tag haben mir extrem geholfen! Also – Radfahren, Schwangerschaftsyoga etc., findet etwas, was euch taugt und macht es wenigstens ein paar Minuten pro Tag.

6.) Trage seasick Bänder

Die haben mir anfangs bei beiden Schwangerschaften sehr gut geholfen. Ab einem gewissen Zeitpunkt aber waren sie dann nicht mehr so hilfreich. Da war der hCG-Spiegel wahrscheinlich einfach schon so hoch, dass Akkupressur bei mir einfach zu schwach wirkt.

7.) Finde heraus, was du verträgst

Ich weiß, es ist schwierig, wenn einem einfach von allem schlecht wird. Aber wenn du herausfindest, dass du eine Dose Makrele mit Mayonnaise am Brot in der Früh am Besten verträgt, dann iss bitte diese blöde Makrele mit Mayonnaise. Oder wenn du Ananas BRAUCHST. Iss sie einfach. Solange du es verträgst und danach nicht wieder alles hochkommt. Fein.

8.) Ausprobieren

Ich habe vieles ausprobiert. Ingwer – nix für mich. Pfefferminztee – nix für mich. Trockenes Brot – hat manchmal funktioniert. Kaugummi – hat meistens funktioniert, hat mich aber hungrig gemacht. Trockenfrüchte – bäh.
Ihr seht also, ihr müsst für euch selber herausfinden, welche der hundertausend Hausmittelchen, die so in den Köpfen der Leute und im www herumschwirren, für euch selber funktionieren.

9.) Wo ist das nächste Klo?

Versuche dich zu orientieren, wo auch immer du hinkommst. Finde heraus, wo die nächste Toilette ist, suche dir ein ruhiges Kotzplätzchen auf dem Weg in die Arbeit, packe dir ein Plastiksackerl in die Handtasche ein (nur für Notfälle, falls dich in der U-Bahn jemand zum Kotzen bringt) oder finde öffentliche Mülleimer, die die Öffnung oben haben. (Das ist gar nicht so leicht! Wobei ich in Dortmund einmal unglaubliches Glück hatte.)

10.) Finde dich damit ab

Es hilft wirklich überhaupt nix, wenn du im Kopf die Schwangerschaftsübelkeit bekämpfst oder jedesmal unglaublich böse wirst, wenn du über der Kloschüssel hängst. Es geht (meistens) ja wieder vorbei. Auch wenn es, wie bei mir, ein bisserl länger dauert (5 Monate um genau zu sein) – es geht wieder vorbei. Und dann geht es dir gut. Wirklich.

11.) Falls es dir ganz schlecht gehen sollte

Falls es dir gaaaanz gaaanz schlecht gehen sollte, du nicht mal Wasser bei dir behalten kannst und dich einfach alles und jeder zum Kotzen bringt, obwohl du schon seit ewig eh nix mehr gegessen hast – bitte schnell ins Krankenhaus. Dann hast du wahrscheinlich Hyperemesis gravidarum und das kann blöd ausgehen, da man einfach ganz schnell dehyrdiert.
Prominentestes Beispiel für diese vorrübergehende Krankheit ist die Duchess of Cambebridge, die deswegen auch im Krankenhaus behandelt wurde. Und angeblich ist eine der Bronte Schwestern daran gestorben. Also – nix wie ab ins Krankenhaus.

 

Ihr seht also, es ist nicht sehr leicht, sich bei Schwangerschaftsübelkeit zu helfen. Aber du wirst das durchstehen. Und schlussendlich hat die ganze Kotzerei ja einen Sinn…