Apfelsaft pressen

Sorry, heute gibt’s schon wieder kein Rezept 😉 Aber ich muss euch einfach von unserem gestrigen Nachmittag erzählen!

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Gestern sind wir nämlich endlich ein paar Kilos Äpfel los geworden! Genauer gesagt haben wir ca. 200 kg unseres Fallobstes von einer mobilen Apfelpresse pressen lassen.

Ich wollte nämlich, ehrlich gesagt, nicht mit 200 kg Äpfeln im Auto durch die Gegend fahren, dann alles selber ausladen müssen und dann den fertig gepressten Saft wieder nach Hause schleppen. Für meine Bedürfnisse bot sich die „mobile“ Apfelpresse daher sehr an!

Und ich muss sagen, ich war sehr beeindruckt! Unser „appleboy“ hatte eine Hydropresse, und nachdem ich die jetzt gesehen habe, würde ich mir niemals eine Kurbelpresse kaufen. (Falls ich mir jemals eine Presse besorgen würde!)

Falls jemand noch nicht weiß, wie roher Apfelsaft hergestellt wird:

1.) Zuerst mal muss man die Äpfel pflücken oder vom Boden aufheben
2.) Dann werden die Äpfel gewaschen
3.) Jetzt werden die Äpfel zerhäckselt
4.) Danach kommt die Pressung
5.) Abfüllen – Fertig!

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Die Hydropresse

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Trester

Mit dem rohen Apfelsaft kann man allerhand machen. Entweder kann man ihn haltbar machen, indem man ihn pasteurisiert oder einfriert, oder man kann ihn weiter zu Most verarbeiten!

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So sehen 107 Liter Apfelsaft in 5 l Containern aus!

Tja. Wir verscherbeln Teile unserer 107 Liter an Freunde und Bekannte, (Natürlich zum Presspreis ;-), wir schlagen da nix auf – Hauptsache, es wird nix schlecht!) Teile davon werden eingefroren und Teile werd‘ ich pasteurisieren und in Flaschen abfüllen! Puh, da hab‘ ich noch etwas an Arbeit vor mir. Und das alles, obwohl sicher noch 500 kg Äpfel da sind. Aaaaaaaaaah!

Gelüste

Ketchupbrot

Tjaaaa, vielleicht hat sich der/die Eine oder Andere ja gewundert, warum ich denn schon wieder so lange weg war.

Die Wahrheit ist, mir war einfach nicht nach Kochen oder sogar Essen zu Mute. Mir war ganz einfach schlecht. Wir bekommen nämlich wieder Nachwuchs und da meine Babies anscheinend nicht möchten, dass ich esse, sorgen sie die Hälfte der Schwangerschaft dafür, dass ich nicht mal an die Küche denken mag. *seufz* Ich hatte ja gehofft, dass das beim zweiten Mal anders wird, aber nichts da, der/die nächste SouschefIn in unserem Haushalt hält auch nix davon, Mama essen zu lassen. Der Titel des Eintrages stimmt eigentlich nicht, denn ich hab‘ nicht mal Gelüste dieses Mal.

Jetzt geht es mir zwar schon etwas besser, aber ganz gut ist es leider noch immer nicht. Trotzdem hoffe ich, dass sich die Kochmotivation bald wieder findet und ich verspreche, ab jetzt wieder öfter zu bloggen!

In diesem Sinne geht’s nächste Woche (hoffentlich) wieder ganz normal weiter hier auf Verkocht!… ich hätte da nämlich ca. 1 Trilliarde Äpfel zu verkochen/verbacken/einzumachen…

Kurze Sommerpause

Hallihallo liebe LeserInnen!

Ich weiß ich weiß, zur Zeit hört man nicht sonderlich viel von mir – ich schaff‘ es einfach anscheinend nicht, etwas verbloggungswürdiges in der Küche zustande zu bringen. Daher mach‘ ich zum allerersten Mal im Leben von Verkocht! eine kurze Blogpause und verabschiede mich bis Mitte Juli in eine kurze Sommerpause! Ich hoffe, dass ich in der Pause wieder einigermaßen mein Blogger-Mojo zurückbekomme.

Natürlich werd‘ ich versuchen, am 11. Juli trotz trotzdem den verkochten Tag zu dokumentieren!

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Ich war in den letzten paar Wochen natürlich auch nicht untätig in der Küche – mein Sohn feierte ja seinen 2. Geburtstag, aber da wir nur Burger gegrillt haben, gibt’s eigentlich auch von da keine neuen Rezepte. (Hm… vielleicht wären ja die veganen Burger einen Blogpost wert? Ich werd‘ schauen… vielleicht schaff‘ ich ja wenigstens das)

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Die Schmetterlingstorte, die in Zusammenarbeit mit meiner Schwiegermutter entstanden ist, war auf jeden Fall der volle Erfolg! (Biskuitboden mit Erdbeertopfencreme, mit Schlagobers und Früchten belegt) Und auch meine veganen Zucchini-Schokoküchlein (ich hab‘ statt Sojamilch Kokosmilch genommen und einfach etwas Wasser dazugetan) mit Tofu-Sch0kocreme (Creme von diesem Rezept) sind gut angekommen.

Tja. Was gibt’s sonst noch so Neues? Eigentlich nix – wir werden in der nächsten Zeit mal Urlaub in Österreich machen – da freu‘ ich mich schon sehr drauf – wieder mal gutes Eis essen *yum* und hoffentlich besseres Wetter als hier in Schweden heuer *bibber* Hier hat’s zur Zeit ja nur unglaubliche 10°C. Die Schweden sagen, dieser Sommer heuer ist ein „milder Winter“. *hihi*

Okay, dann wünsch‘ ich euch einen wunderschönen restlichen Juni und Anfang Juli – wir hören/lesen uns dann hoffentlich wieder ab 12. Juli!

Schönen Sommer euch allen!

Ein Wochenende Essen in Berlin

Mein Bruder wohnt und kocht seit Ende letzten Jahres in Berlin, da wurde es natürlich Zeit, ihn zu besuchen! Wenn ich mit meinem Bruder unterwegs bin, geht’s eigentlich immer nur ums Essen. Natürlich. Er ist Koch, ich bin professionelle Esserin, der Ornithologe auch und dem kleinen Herrn ist es zur Zeit noch eher Wurscht 😉

Ich war schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gut essen, also haben wir etliches durchprobiert an diesem Wochenende. Somit hab‘ ich – Überraschung! –  auch ein paar Berlin-Tipps für euch!

 

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1.) Fräulein Burger

Dieses kleine Burger Restaurant ist unglaublich herzig eingerichtet! Man hat zwar keinen Platz, um seinen Kinderwagen zu parken, aber wenn es nicht regnet, kann man ihn ruhig draußen lassen. Es gibt auch einen Hochstuhl.

Die Burger sind wirklich sehr gut, wir hatten das Monats Special, was ein Rinderburger mit Blattspinat, Bluecheese-Sauce, karamellisierten Zwiebeln, Speck und Salat war.  YUM!!!

So gut der Burger war, die belgischen Pommes waren leider nicht kross – aber dafür war das Ketchup selbst gemacht! Lecker!

Fräulein Burger 
Koppenplatz 1 
10115 Berlin

 

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2.) Thai Park

Wenn es am Wochenende schön ist, müsst ihr unbedingt in den Preußenpark nahe dem Ferbellinerplatz in Wilmersdorf gehen und authentisches thailändisches Essen kaufen. Offiziell ist es eigentlich ein Picknick der Thais, die freundlichen Fremden netterweise etwas abgeben. In Wahrheit ist es ein total toller, kleiner, asiatischer Streetfood-Markt – genau so wie es auch in Asien ist! Richtig mit Gaskochern, Grills etc.
Zwar nicht so billig wie in Thailand, aber GENAU SO lecker!

Preußenpark
Wilmersdorf, Berlin

 

 

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3.) Yarok

Falls ihr mal Lust auf Syrische Küche habt, kann ich das Yarok empfehlen! Ich hab‘ mir dort zwar nur Take Away geholt, aber die netten Burschen haben während der Wartezeit aufs Essen nicht nur meinen Sohn unterhalten, sondern auch noch unglaublich leckeres Essen zubereitet! Das war der beste Hummus den ich jemals gegessen habe! YUM! Da geh‘ ich sicher wieder hin!

Das Beste war, dass sogar etwas mit Brokkoli dabei war – und nach Brokkoli hatte mein Sohn schon das ganze Wochenende gefragt. Meine Lebensretter!

Yarok
Torstraße 195
10115 Berlin

 

 

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4.) Hodori

Koreanisch Essen war ich vorher ja noch nie, mein Bruder jedoch schon einige Male. Und gut war’s, dass er mich mitgeschleppt hat – wir haben es genossen!

Wir waren so ziemlich die einzigen nicht-Koreaner in dem Restaurant, das hatte ich schon lange nicht mehr.
Wir haben Schweinebauch bestellt, den wir tiefgekühlt serviert bekamen und dann auf dem Tischgrill zubereitet haben (Keine Angst, der Kellner erklärt, wie man alles macht und isst) und eine Meeresfrüchtesuppe dazugegessen. Super! Mein Sohn hat auch begeistert reingehauen! Superlecker!

Restaurant Hodori
Goebenstr. 16
10783 Berlin

 

 

Tja, das war’s auch schon mit meinen Berlin Tipps! Natürlich waren wir in noch mehr Lokalen essen, aber wie das eben so ist… manche Läden sind empfehlenswert, manche eher nicht!

Ich werde von nun an sicher öfter in Berlin vorbeischauen „müssen“, den einen oder anderen Tipp wird’s dann sicher noch geben! Oder ich halte mich an die oben genannten… wer weiß!?