7 Dinge über mich

Wegen meinem 2. Blog-Geburtstag *yippiiiih* und auch deshalb, weil ich von Janneke von Orangenmond den „Tell me about yourself“ Award verliehen bekommen habe, verrate ich euch jetzt ganz kurz 7 Dinge über mich, die euch vielleicht interessieren.

7 Dinge über mich

1.) In meinem „real life“ wissen nur ganz wenige Leute von diesem Blog. Einige meiner Verwandten glauben sogar, ich kann gar nicht kochen *pffft* langsam spricht es sich jedoch herum…

2.) Mein Bruder ist Koch in einem Hauben/Sternerestaurant und ich bin unglaublich stolz auf ihn!

3.) Ich mag grüne Oliven lieber als schwarze.

4.) Ich kann irgendwie nicht nach Rezept kochen. Ich muss (schon fast zwanghaft) immer etwas abändern!

5.) Ich besitze mehr englischsprachige Kochbücher als deutschsprachige.

6.) Die Fotos für meinen Blog schieße ich meistens am Morgen, da ist das Licht einfach am Besten.

7.) In meiner Familie können alle gut kochen – ja, auch mein Papa. Er macht die beste Lasagne der Welt!

Nun nochmal zum Award! Die Regeln dafür sind folgende:

Punkt 1: Bedanke dich in einem Post (inkl. Blogverlinkung)!
Punkt 2: Schreibe 7 Dinge über dich selbst!
Punkt 3: Verleihe den Award an (höchstens) 15 weitere Blogs.
Punkt 4: Informiere die nominierten Blogs darüber!

Nun also zur Verleihung des Awards! Ich verleihe diesmal nur an zwei weitere Blogs und zwar an

o winterspross kocht – ein Kochblog einer Grazer Bloggerkollegin, der mir sehr sehr gut gefällt und den ich gerade erst entdeckt habe! *yey*

o flowers on my plate – ein wunderschöner Blog von Dani aus Deutschland mit Traum-Fotos und Traum-Inhalt!

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Wisst ihr eigentlich, dass ihr meinen Blog auch auf facebook „liken“ könnt? Nein? Na dann klickt hier!

64 Grundregeln ESSEN – Michael Pollan

In dieser Rubrik stelle ich Bücher vor, die etwas mit Essen oder Kochen zu tun haben, und bewerte sie dann auch.

Die verkocht! Bewertungsskala:

   Wahnsinn! Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet!

             Netter Lesestoff für Zwischendurch

                       Naja, muss man nicht unbedingt gelesen haben

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64 Grundregeln ESSEN: Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte – Michael Pollan

Worum geht’s?

Michael Pollan hat viele Leute nach ihren Essensregeln befragt und die 64 besten und wichtigsten in diesem Buch zusammengefasst. Die Regeln sind wirklich gut durchdacht und teilweise recht witzig! „Was durch das Fenster Ihres Autos zu Ihnen gelangt, ist kein Lebensmittel“ oder „Essen Sie kein Müsli, das die Farbe der Milch verändert“ sind nur zwei der vielen brauchbaren Regeln.

Wie ist das Buch geschrieben?

Das Buch ist in drei Kapitel eingeteilt. „Was soll ich essen“, „Welche Art von Lebensmittel soll ich essen“, und „Wie soll ich essen“. Prinzipiell ist das Buch wirklich schnell durchgelesen, da für jede Regel ca. 1 Seite gebraucht wird. Alles ist gut erklärt (Manchen Regeln ist auch wirklich nichts hinzuzufügen) und es wird zumindest versucht, manche Regeln mit wissenschaftlichen Fakten zu untermauern.

Kann man aus diesem Buch auch etwas lernen?

Unbedingt! In dem Buch stehen einfache Regeln, die man im Alltag ganz leicht befolgen kann. Und Regeln wie „Brechen Sie ab und zu die Regeln“ machen es einem noch leichter 😉

Kritik

Bei diesem Buch konnte ich nichts finden, was mich wirklich gestört hätte!

Links

Mehr über Michael Pollan könnt ihr auf seiner Website lesen. (Natürlich auf Englisch)

Bewertung:

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64 Grundregeln ESSEN

Autor: Michael Pollan
Verlag: Goldmann
Kosten: ca. 9,00 €
ISBN: 978-3-442-21950-6

Blog Action Day 2011: Food/Nahrung

Es ist wieder soweit, der Blog Action Day, an dem viele Blogger über ein vorher gewähltes Thema schreiben, ist da!

Heuer geht es um die Nahrung. Was würde besser passen für den Welternährungstag und meinen Kochblog? 😉

Das Thema, das mir schon länger im Kopf herumgeistert, ist, wie man es schafft, weniger Essen wegzuschmeißen. Pro Kopf und pro Jahr landet in Österreich ca. 100 Euro Essen im Müll, und da sind die Abfälle nicht dabei, die Supermärkte, Restaurants etc. jeden Abend wegschmeißen. In der Statistik geht es nicht um verschimmeltes Brot oder vergammeltes Obst, nein, das sind einwandfreie Lebensmittel, die da weggeschmissen werden! Für meinen Haushalt wären das statistisch gesehen 200 Euro pro Jahr, pfuh, das kann ich mir nicht leisten… vom ökologischen und ethischen Problemen gar nicht zu reden! Und ich bin sicher nicht die Einzige, die so denkt.

Na gut, die Fakten sind jetzt also allen klar, was kann man nun tun, um dieses Problem wenigstens etwas zu lindern?

1.) Wochenplan erstellen: Wenn man seine Mahlzeiten schon im Vorhinein plant, kauft man dann später viel weniger ein, beziehungsweise nur die Dinge, die man wirklich braucht!

2.) Listen schreiben: Ja, ich weiß, manche Leute mögen keine Listen. Aber nur wenn man vor dem Einkauf in seinen Kühlschrank, in den Vorratsschrank oder die Speisekammer schaut, weiß man, was man wirklich braucht! Und ganz wichtig dabei ist, dass man sich an seine Einkaufsliste hält! Es nützt gar nichts, wenn man eine Liste mit hat, dann aber wiederum mit 10 zusätzlichen Dingen nach Hause kommt. Also – hart bleiben und den inneren Schweinehund überlisten!

3.) Nicht hungrig einkaufen gehen: Wenn man hungrig ist, kauft man viel mehr und unglaublich unnütze Sachen! Ich spreche aus Erfahrung.

4.) Bar zahlen beim Einkaufen: Merkwürdiger Tipp, ich weiß, aber hier geht es um die Psychologie. Wenn man mit der Kreditkarte oder Bankomatkarte zahlt beim Einkaufen, wird einem nicht so richtig bewusst, wieviel man gerade ausgibt. Wenn man der Kassierin jedoch einen 50 € Schein in die Hand drückt, schluckt man schon erstmal, da wird die Spendierwut dann erst so richtig greifbar und man überlegt sich beim nächsten Mal vielleicht, ob man wirklich 10 mit E-Nummern versetzte Fruchtjoghurts kaufen muss.

5.) Ablaufdatum: Nur weil ein Joghurt einen Tag über dem Ablaufdatum ist, heißt das nicht, dass es schlecht ist! Wenn verpackte Nahrungsmittel, auch wenn das Ablaufdatum schon ein paar Tage her ist, noch gut aussehen und riechen, kann man sie problemlos noch verzehren. Aber vorsicht bei Fleisch!
Vor allem trockene Nahrungsmittel wie Mehl, Linsen etc. kann man, wenn sie trocken und gut verschlossen gelagert werden, noch Monate nach dem Ablaufdatum benutzen!

6.) Kleinere Portionen servieren: Natürlich mit dem Verständnis, dass man sich noch etwas nachholen kann. Meistens ist man nämlich schon vorher satt, bevor der riesige Teller leergegessen ist. Die Reste im Topf können dann eingefroren/gekühlt werden und halten so länger.

7.) Reste essen: Plant doch einen Tag in der Woche als „Restl essen“ Tag ein, oder esst die Reste von Mittag am nächsten Tag zum Abendessen. Ich weiß, es macht keinen Spaß, 5 Tage hintereinander das Gleiche zu essen, aber wenn man erst am Übernächsten Tag weiterisst, macht es den meisten Leuten nichts aus, auch mal das Gleiche zu essen.

Quelle

8.) Nicht gleich wegschmeißen: Angeschlagene Früchte kann man verbacken, zu Marmelade verarbeiten oder zu Smoothies machen. Hartes Brot, wenn es nicht schimmelt, kann man auch weiterverwenden! Runzeliges Gemüse kann man zu Cremesuppen pürieren! Es gibt wirklich viele, viele Möglichkeiten, ältere Lebensmittel weiterzuverwenden! Sucht doch mal im Internet nach Rezepten.

9. Schlichten: Wenn ihr neue Sachen kauft und nach Hause bringt, rückt die älteren Lebensmittel im Kühlschrank/Schrank nach vorne und stellt die neuen Sachen nach hinten. So verhindert ihr, dass etwas schimmlig oder schlecht wird, bevor ihr es essen könnt. Diese Methode nennt man auch die „First in, first out“ Methode.

10.) Einfrieren: Scheut euch nicht, zu viel gekochtes oder zu viel gekauftes, einfach einzufrieren. Brot ist da ein gutes Beispiel. Wenn ma zu viel gekauft hat, aber nur einen kleinen Teil essen kann, friert man es einfach Scheibenweise ein und nimmt, so viel man braucht, ein paar Stunden vor dem Verzehr wieder aus dem Tiefkühlfach.

11.) Selber kochen/machen: Hört sich merkwürdig an, aber ist wahr! Wenn man selber kocht, schätzt man das Essen viel mehr, man weiß, wie lange die Rindsuppe am Herd gestanden ist und wie viel Arbeit die Weihnachtskekse waren. Ich koche 5 Tage die Woche (die restlichen zwei Tage arbeite ich in einem Restaurant) und bei uns ist es schon ein halber Weltuntergang, wenn mal Brot schlecht wird – weil ich es eben selber herstelle.

Schokoladenschmelz-FAIL

Wie man sehen kann, ist die  Schokolade in der Mitte der Schüssel total verkohlt. WOW, was war das für eine Rauchentwicklung und Gestank in der Wohnung! Es hat ungefähr eine Stunde gedauert, bis es wieder annähernd normal gerochen hat.

Und was lernen wir daraus? Niemals die Schokolade beim Schmelzen in der Mikrowelle vergessen.

Die Ironie an der Geschichte ist, dass ich im Endeffekt die Schokolade gar nicht im geschmolzenen Zustand gebraucht habe. In Stückchen gehackt hat es genauso funktioniert *miraufshirnhau*