Rhabarberkompott

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir als Kinder oft im Frühjahr bei meiner Oma Rhabarberkompott bekommen haben. Das war immer so um die Zeit, wo meine Oma schon nicht mehr genau wusste, wo hin mit dem ganzen Rhabarber, den ihre 4 Rhabarberstauden produziert haben. Aber wir waren ja dankbare Abnehmer der köstlichen Stangen. Und bis heute liiiiiiiieeeebe ich Rhabarber in allen Variationen.

Durch den hohen Gehalt an Oxalsäure sollten Kinder jedoch nicht allzu viel vom Rhabarber essen… das hat uns damals jedoch nicht abgehalten bzw. hat das keiner gewusst und groß sind wir auch geworden, also kann es nicht wirklich so schlimm sein.

Aber genug der Worte, jetzt erst mal das extremst einfache und erfrischende Rezept für

Rhabarberkompott

Zutaten (für 2 Personen)

2 lange Stangen Rhabarber (ca. 150 g)
500 ml Wasser
3 EL Zucker

Zubereitung

Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann in einem Topf (kein Aluminiumtopf!!) mit dem Wasser und dem Zucker ca. 5 min aufkochen lassen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und genießen!!

Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 9.12.2012 und mit Rhabarber aus dem Garten: 0,25 €

Mandelkuchen

Gerade als ich gedacht hab‘, so, jetzt wird’s wieder was mit meiner Blog-Motivation, war es auch schon wieder vorbei damit. Ich mein… ja, ich hab‘ schon Rezepte, die ich ausprobieren möchte, aber irgendwie ist mein Kopf schon bei Spargel, Erdbeeren, Rhabarber und Co. angelangt, während die österreichische Erntezeit doch noch auf sich warten lässt *buhuuhuuuu* Jaja, die Natur kann man einfach nicht beschleunigen…

Gut, dass es die sogenannten „Pflicht“-Rezepte gibt, das sind jene Rezepte, die ausprobiert werden müssen, weil man dafür die Zutaten schon ewig Daheim liegen hat und sonst alles irgendwie schlecht wird. So auch dieser Kuchen, den ich schon seit Urzeiten geplant hatte und für den die geriebenen Mandeln schon sehr knapp am Ablaufdatum waren. Anfangs war ich vom Rezept ja etwas skeptisch… ich meine, ein Kuchen ganz ohne Fett? Kann das funktionieren? Ja, es kann. Noch dazu ist er glutenfrei. Also dann mal los!

Mandelkuchen

Zutaten

4 Eier
200 g Staubzucker
200 g geriebene Mandeln
50 g Stärkemehl (zB.: Maizena)
geriebene Schale einer Zitrone
Saft einer 1/2 Zitrone
Butter und Staubzucker für die Form

Zubereitung

Die Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit etwas Staubzucker einstauben. Dann das Rohr auf 175°C vorheizen.

Die Eier trennen und die Eiklar steif schlagen. Dann in einer anderen Rührschüssel die Eidotter mit der geriebenen Zitronenschale, dem Zitronensaft und dem Staubzucker cremig rühren. Jetzt die geriebenen Mandeln und das Stärkemehl dazugeben und dann den Eischnee unterheben.

Die Masse in die Form füllen und für ca. 60 min bei 175°C backen lassen.

Vorsicht beim Stürzen, der Kuchen bricht leicht, ist aber trotzdem seeeehr sehr lecker!! *mmmh*

Kosten pro Stück (bei 13 Stück):
– mit Preisen vom 18.04.2012: 0,22 €

Tapioka- Kokospudding

Kennt ihr Tapioka? Nein? Aber zumindest gehört habt ihr schon davon, oder? Wenn nicht, macht das natürlich auch nichts, weil ich erkläre es sowieso 😉

Tapiokaperlen (so bekommt man es immer zu kaufen) bestehen entweder aus der Stärke der Sagopalme oder aus der Maniokpflanze. Sie nehmen beim Kochen die Flüssigkeit auf, in der sie köcheln und werden dadurch größer und durchsichtig und geben natürlich auch Stärke ab – somit wird der Pudding fest. Sie sind noch dazu Glutenfrei.

Sogar Raj von The Big Bang Theory mag Tapiokapudding!

Dieser, von den normalen Tapiokapuddingrezepten etwas abgewandelte, in meiner Version vegane, Pudding, schmeckt auf jeden Fall köstlich! Natürlich muss man Kokosmilch mögen, wenn man diesen Pudding macht, ansonsten würde ich normale Milch empfehlen, da er schon SEHR nach Kokosmilch schmeckt. Hier also jetzt das Rezept! Weiterlesen

Hirse – Kürbisauflauf

Habt ihr gewusst, dass Hirse das älteste Getreide der Welt ist? (Das sagt zumindest Wikipedia.) Bei uns wurde es früher viel mehr gegessen, zur Zeit feiert es aber gerade ein „comeback“. Als Hirse wird nicht nur eine einzige Süßgräser-Art bezeichnet, sondern sogar einige Gattungen werden so genannt! Nicht nur, dass Hirse Glutenfrei ist, enthält es auch noch viele Mineralstoffe und Spurenelemente, man sollte es also nicht nur als Vogelfutter verwenden 😉

Bei diesem Gericht verwende ich Goldhirse, ganz einfach deshalb, weil das die einzige war, die es im Geschäft gegeben hat! Ich muss wohl noch weitersuchen. Jetzt also ein von mir erfundenes Rezept:

Hirse- Kürbisauflauf

Zutaten (für 2 Personen)
1 Tasse Hirse (ca. 250 g)
250 g Kürbis
1 Zwiebel
50 g geriebener Käse
etwas Rosmarin
Salz
1 EL Öl

Zubereitung

Die Hirse waschen, gut durchschwemmen und abtropfen lassen. Mit der doppelten Menge Wasser (also 2 Tassen) und etwas Salz aufkochen lassen, danach die Herdplatte zurückschalten und so lange köcheln lassen, bis die Hirse alles Wasser aufgesogen hat. (Ca. so wie Reis)

Währenddessen den Kürbis und die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in etwas Öl anbraten, wenn er leicht braun geworden ist, den Kürbis dazugeben und auch etwas anbraten lassen. Mit einem Schuss Rotwein aufgießen, den klein geschnittenen Rosmarin hineingeben und alles weiter köcheln lassen, bis der Kürbis halb-weich geworden ist.

Die gekochte Hirse mit dem Käse vermischen und auf ein mit Öl bestrichenes Blech geben. (Bei mir ist das Ganze ca. 1 cm hoch gewesen) Dann den halb-weichen Kürbis darüberstreuen. Etwas andrücken und im Rohr bei 100°C etwa 10 min backen lassen.

Man kann dieses Gericht entweder als Hauptspeise oder als Beilage essen. Ich habe es mit meinem selbstgemachtem Ketchup genossen. Sehr sehr lecker!!

Kosten pro Person
– mit Bio-Preisen vom 5.10.2011: 1,12 €