Fastenzeit 2017: Tag 31 – 45

Endspurt! Jetzt ist es vorbei… irgendwie ist es unglaublich langsam vergangen, aber im Nachhinein irgendwie auch wiederum schnell. (Zeit ist relativ)

31. Tag – Freitag

Frühstück: Müslibuffet mit Früchten, Joghurt, Milch etc.
Mittagessen: Gemüseeintopf mit Kartoffeln
Abendessen: Eierspeis mit Zwiebel
Zwischendurch: Joghurt, Brot mit Butter

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32. Tag – Samstag

Frühstück: Sonntagsfrühstück am Samstag – mit weichem Ei und allem möglichen… inklusive Schinken für die Kinder
Mittagessen: Spaghetti mit Spinat-Blauschimmelkäsesauce, Salat
Abendessen: Jause mit Käse, Brot, Gemüse etc.
Zwischendurch: Eis von der Eisdiele (Mozart und Snickers)

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33. Tag – Sonntag

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Frühstück: Plättar mit Marmelade
Mittagessen: Gebackener Karfiol (Blumenkohl) und panierte Champignons mit Salat
Abendessen: Käsetoast und Eierspeis mit Zwiebel
Zwischendurch: Apfel, Joghurt

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34. Tag – Montag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao
Mittagessen: Kartoffeleintopf mit Majoran
Abendessen: Käsetoast und Eierspeis
Zwischendurch: Joghurt, Apfel

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35. Tag – Dienstag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao
Mittagessen: –
Abendessen: Gemüsecurry mit Reis
Zwischendurch: Banane

36. Tag – Mittwoch

Frühstück: Grießbrei mit Kakao und Früchten
Mittagessen: Matar Paneer mit Reis und vorher indische Suppe (keine Ahnung welche das war)
Abendessen: Penne mit Tomaten-Mais-Bohnensauce
Zwischendurch: Apfel

37. Tag – Donnerstag

Frühstück: Porridge mit Früchten
Mittagessen: Gemüsepaella mit buntem Gemüse
Abendessen: Kohlrabi-Kartoffelcremesuppe, Vogerlsalat mit Feta und Ei
Zwischendurch: Bananenmilch, Banane, Laugenbreze

38. Tag – Freitag

Frühstück: Porridge mit Früchten
Mittagessen: Kartoffelgulasch
Abendessen: Kartoffelgulasch
Zwischendurch: Käsebrot mit Schwarzem Johannisbeergelee, Schwarztee

39. Tag – Palmsamstag

Frühstück: Breze, Wasser, Käse
Mittagessen: Semmelknödel mit Eierschwammerlsauce, Salat
Abendessen: Jause und Reste vom Mittagessen
Zwischendurch: Heidelbeerkuchen, Apfelstrudel, Schokomoussetorte

40. Tag – Palmsonntag

Frühstück: Sonntagsfrühstück mit Käse, weichem Ei und Plunderkipferl vom Bäcker
Mittagessen: Gemüsestrudel mit Knoblauchsauce und Kartoffeln
Abendessen: Gemüsestrudel
Zwischendurch: Mehlspeise (Bananenschnitten, Heidelbeertorte, Cremeschnitte)

41. Tag – Montag

Frühstück: Buttersemmel, Schwarztee
Mittagessen: Frühlingsrolle mit sweet-Chili Sauce
Abendessen: Spaghetti mit Bärlauchsauce
Zwischendurch: Bananenschnitte

42. Tag – Dienstag

Frühstück: Joghurt mit Banane und Kakao
Mittagessen:
Abendessen: Bärlauchknöpfli mit Tomatensauce
Zwischendurch: Steirerschnitte

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43. Tag – Mittwoch

Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Bärlauchknöpfli mit einer winzigen Menge Tomatensauce (Reste)
Abendessen: Jause
Zwischendurch: Banane

44. Tag – Gründonnerstag

Frühstück: Joghurt mit Früchten
Mittagessen: Gemüsecurry mit Glasnudeln
Abendessen: Bärlauchcremesuppe, Brot
Zwischendurch: Joghurt, Banane

45. Tag – Karfreitag

Frühstück: Grießbrei mit Kakao, Schwarztee
Mittagessen: Spinat mit Spiegelei und Bratkartoffel
Abendessen: Jause mit Käse, Brot etc.
Zwischendurch: Germteig-Osterhasen mit Butter

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Fazit: Ein paar Tage länger als 40 Tag war es zwar, aber wir haben durchgehalten! Ich habe mir das ganze ganz ehrlich leichter vorgestellt. Da wir ja an 5 von 7 Tagen eh sowieso vegetarisch essen normalerweise, war mir nicht bewusst, wie sehr mir der „besondere“ Sonntagsbraten, oder die Bolognesesauce zwischendruch mal an einem Mittwoch fehlen würden.
Ich brauche noch ein bisschen mentale Vorbereitungszeit, aber irgendwann möchte ich mal eine Zeit lang vegan essen versuchen. Aber wie gesagt… nach den 45 Tagen vegetarisch brauche ich jetzt ein wenig Zeit, um mich darauf vorzubereiten. Vielleicht im nächsten Jahr zur Fastenzeit dann? 😉

Oh! Und das Süßfasten ist eigentlich relativ gut gegangen! Außer Eis aus der Eisdiele, dass wir im wunderschönen März (die drei Jahre im „eisdielenlosen“ Schweden haben uns ganz schön zugesetzt!) wirklich extrem genossen haben, hat mir Schokolade und Co gar nicht gefehlt. Ich habe auch nicht gesündigt und nur ab zu zu was gebacken (oder Pudding gemacht), um den Süßjieper etwas im Zaum zu halten. Aber auch das war vielleicht nur 4 Mal in der gesamten Zeit! Yay!

3 Zutaten Challenge: schwedisch-steirisch mit Scholle, Kürbis und Preiselbeere

Diesmal bin ich wirklich sehr spät dran mit der „3 Zutaten Challenge“. Ich kann eigentlich nur sagen, dass es sich wirklich nicht früher ausgegangen ist bei mir leider. Zumindest hab‘ ich es in der ersten Woche des Monats geschafft, sie zu posten. Und jetzt ist sie ja da.

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Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Diesmal war die Challenge eine Gemeinschaftsidee meiner Schwiegereltern und meines Mannes. Die Schwiegis sind gerade bei uns auf Urlaub und da hab‘ ich sie einfach gebeten, mir die Aufgabe zu stellen. Natürlich hat sich mein Mann dann auch dazugeschummelt 😉

Welche Zutaten haben sie sich ausgesucht?

Scholle – Preiselbeeren – Kürbis

Und das Thema: Schwedisch-Steirisch

Das Finden eines passenden Rezeptes fand ich diesmal nicht allzu schwer, aber die Zubereitung von Fisch ist für mich (warum auch immer) eine gewisse Überwindung. ABER es hat toll geklappt, Scholle ist nicht sonderlich schwer zuzubereiten und die Methode im Rohr ist wirklich deppensicher.

Beim Risotto ist es wichtig, einen Kürbis zu verwenden, der nicht komplett verkocht, da bietet sich natürlich Butternut an – und die Preiselbeeren bieten eine leicht bittere Note zum süßlichen Kürbis. Passt wirklich perfekt!

Falls ihr euch wundert, was da nun schwedisch und was nun steirisch sein soll. Kürbis ist für mich steirisch. Scholle, also der Fisch, schwedisch. Der Västerbottenkäse ist total schwedisch und die Preiselbeeren repräsentieren für mich beide Länder.

Hier also das Rezept für

Ofengeröstete Scholle mit Kürbis-Preiselbeer-Risotto

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Scholle
1 große, ausgenommene, Scholle (ca. 1 bis 1,5 kg)
Olivenöl
etwa 50 g Butter
Salz, Pfeffer

Für das Risotto
500 g Butternut Kürbis
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
300 ml Risottoreis (Arborio), das ist ein eitzerl mehr als ein Teehäferl voll
1 Glas Weißwein (ich habe Grauburgunder verwendet)
Gemüsefond
1 Hand voll Preiselbeeren
50 g geriebener Västerbottenkäse
Salz, Pfeffer, Olivenöl

 

Zubereitung

Für die Scholle den Fisch waschen und trocken tupfen.

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen.

Ein Backblech einölen und etwas salzen. (Versucht gleich gar nicht, eine Auflaufform zu finden, die groß genug für den Fisch ist… nicht mal meine riesige Gusseiserne Pfanne war groß genug… das Backblech ist wirklich die beste Lösung!) Dann den ganzen Fisch mit der hellen Seite nach unten drauflegen. Jetzt die Scholle mit Olivenöl einreiben, dann salzen, pfefern und mit klein geschnittenen Butterstückchen belegen.

Den Fisch ins Rohr schieben und bei 200 Grad für 20-30 Minuten im Rohr backen lassen.

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Für das Risotto den Kürbis schälen und in Würfel schneiden. Dann den Zwiebel schälen und klein würfeln.

Olivenöl und Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin anschwitzen lassen, dann den Risottoreis einrühren und so lange anbraten, bis er glasig geworden ist. Dann mit Weißwein aufgießen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Umrühren nicht vergessen!

Wenn der Weißwein vom Reis aufgenommen worden ist, ein Glas Gemüsefond eingießen und wieder köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen worden ist.

Jetzt kann man den Butternut Kürbis dazugeben. Weiter so lange Flüssigkeit dazugeben und vom Reis aufnehmen lassen, bis der Reis weich, aber trotzdem noch ein wenig körnig ist. Dann die Preiselbeeren einrühren (sie platzen durch die Restwärme bald), den Västerbottenkäse dazu (er schmilzt durch die Restwärme bald) und zugedeckt stehen und ziehen lassen. (Der Reis gart durch die Restwärme noch nach!)

 

Wenn der Fisch fertig ist, aus dem Ofen nehmen und filettieren. Die beiden oberen Filets sollten leicht herunterzuheben sein, dann kann man die Gräten leicht runterziehen und die unteren zwei Filets rausnehmen.

Mit dem Risotto servieren! Schmeckt seeeehr lecker!

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Kosten pro Person:
– mit schwedischen Preisen vom 1. September 2016: ca. 7,3 €

3 Zutaten Challenge: Veggie Curry mit Ingwer, Bulgur und Karfiol

Social Media bringt mich oft zum Lachen, Kopf schütteln und manchmal zum Verzweifeln. Kurz: Ich verstehe es einfach nicht.

Diesmal wollte ich die 3 Zutaten Challenge von meinen lieben Lesern auf facebook bestimmen lassen, aber – sagen wir es mal so – das ist ziemlich in die Hose gegangen! *lach* Vielleicht sind ja gerade alle auf Urlaub? (Wobei die Statistik ja etwas anderes sagt…) Keine Ahnung, auf jeden Fall hatte ich nur ein Kommentar, und zwar hat Julia kommentiert… und die hat ja schon eine Challenge bestimmt, also musste ich mir etwas einfallen lassen.

Gut, dass gerade eine Freundin bei uns zu Besuch ist, also habe ich einfach sie eingespannt 😉

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Aber was ist denn die “3 Zutaten Challenge” überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

Diesmal hat sich unsere liebe Freundin Viola die Aufgabe ausgedacht. Viola ist Vegetarierin, Biologin und lebt in Wien. Die letzten Wochen hat sie mit einer Freundin auf den Lofoten verbracht und jetzt hat sie uns besucht. Gut, dass sie da war und mir die Aufgabe stellen konnte!

Welche Zutaten hat sie sich ausgesucht?

Karfiol – Bulgur – Ingwer

Und das Thema: Vegetarisches Curry

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Hier mein Rezept für

Blumenkohl Korma mit Bulgur

Zutaten (für 4 Personen)

Für die Currypaste
1 TL Koriandersamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Senfsamen
1 TL Pfefferkörner
3 Kardamomkapseln
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlener Kurkuma
1 TL Paprikapulver
1 großer Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
2 große Tomaten

Für das Curry
10 Kartoffeln
1 Kopf Karfiol (Blumenkohl)
5 Tomaten
4 EL Erdnussbutter
250 ml Joghurt

Salz, Öl
evt. Chili, Korianderblätter

Zubereitung

Für die Currypaste die Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Senfsamen in einer kleinen Pfanne ohne Öl anrösten, bis sie wunderbar riechen. Vom Herd nehmen und in einem Mörser mit den Pfefferkörnern und dem Inhalt der Kardamomkapseln gut zermörsern.

In einer Pfanne die geschnittenen Zwiebel und den gepressten Knoblauch mit etwas Öl anbraten. Den Ingwer grob schneiden und auch kurz mit anbraten. Wenn alles angebraten ist, die gemörserten Gewürze und den Zimt, Kurkuma und das Paprikapulver hineingeben und gut umrühren. Dann mit den geschnittenen Tomaten und einem Schuss Wasser ablöschen. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Die Kartoffeln wenn nötig, schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit kochendem Wasser bissfest köcheln lassen. (Das hat bei mir mit den heurigen Kartoffeln ca. 5 Minuten gedauert) Dann mit einem Schaumlöffel die Kartoffelstücke aus dem Wasser und in eine Schüssel geben und dort ausdampfen lassen. Im gleichen Wasser dann den in Röschen zerteilten Karfiol (Blumenkohl) bissfest kochen. Nach auch ca. 5 Minuten mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und mit den Kartoffeln ausdampfen lassen.

Ca. 200 ml des Kochwassers zu der Currypaste geben und alles entweder im Standmixer oder mit dem Stabmixer pürieren.

Die pürierte Paste in die Pfanne zurückleeren, das Gemüse dazugeben und in der Currysauce fertig dünsten lassen. Falls die Sauce noch zu dick ist, noch etwas vom stärkehaltigen Kochwasser dazugeben. Gut umrühren und ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Erdnussbutter hineingeben und schmelzen lassen. Mit genug Salz würzen (ich habe überraschenderweise relativ viel gebraucht) und das Korma vom Herd nehmen.

Den Bulgur nach Packungsanweisung (bei mir war das 1 Teil Bulgur, 2 Teile Wasser plus Salz 12 Minuten köcheln lassen) zubereiten.

Das Joghurt in das etwas abgekühlte Korma mischen und noch einmal abschmecken. Falls ihr es scharf mögt, könnt ihr noch Chili, oder Chilisalz hineinmischen. Ich habe eine milde Kinderversion gemacht.
Die Tomaten noch klein schneiden und daruntermischen beziehungsweise darüber streuen. Eventuell noch mit Korianderblättern bestreuen und mit dem Bulgur servieren!

Schmeckt wirklich sehr gut!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 30. Juli 2016: ca. 1,25 €

Schwedisch: Köttbullar

Köttbullar (gesprochen „Schöttbullar“) sind wohl DAS schwedische Gericht, gleich nach den Kanelbullar (Zimtschnecken), das jeder kennt. Jeder, der schon mal beim Möbelschweden war, hat sie wohl gegessen und obwohl sie dort nicht so besonders sind, habe ich noch nie jemanden getroffen, der sie nicht mag.

Man serviert sie normalerweise mit Kartoffeln (entweder als Püree oder als Bratkartoffeln), Erbsen, brauner Sauce und Preiselbeermarmelade.

Sie sind sehr einfach zuzubereiten, und schmecken selbst gemacht um 100 Mal besser als gekauft. (Die gekaufte Konsistenz ist einfach SO merkwürdig!) Beim Möbelschweden bekommt man 12 Stück, aber bei den selbst gemachten reichen 8 pro Person völlig. Außer ihr seid sehr große Esser, dann schafft ihr 12 auch 😉

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Jetzt aber zum Rezept

Köttbullar (schwedische Fleischbällchen) mit Sauce

Zutaten (für ca. 32 Stück, das reicht für 4 Personen)

500 g faschiertes Schweinefleisch
500 g faschiertes Rindfleisch
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer

1 Zwiebel
Mehl
1/4 l Wasser und Suppenwürze, oder 1/4 l Rinderfond
1/8 l Schlagobers
Salz

Zubereitung

Das Fleisch in eine Schüssel geben. Den Zwiebel dazureiben (reiben, oder vorher pürieren und dann dazugeben… macht keinen Unterschied) und mit genug Salz (ich gebe einen halben Esslöffel dazu) und Pfeffer würzen. Dann gut durchkneten. Entweder per Hand oder mit den Teighaken des Handmixers. So lange kneten/mixen, bis ein relativ homogener Fleischteig entstanden ist.

Dann mit einem Esslöffel kleine Portionen vom Teig abstechen. Wenn der Teig aufgeteilt ist, die Portiönchen mit der nassen Hand zu festen Kugeln formen.

Die fertigen Bällchen in einer eingeölten Pfanne von jeder Seite braun anbraten, dann aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller rasten lassen.

Für die Sauce den Zwiebel in der Pfanne anbraten, wenn er gebräunt ist, mit 2-3 EL Mehl stauben, gut umrühren, anschwitzen lassen und dann mit 1/4 l Wasser aufgießen. Mit dem Schneebesen das Mehl gut ins Wasser einrühren. Die Sauce sollte jetzt etwas eindicken. Jetzt die Sauce würzen und Schlagobers dazu. Wenn ihr Zwiebelstückchen in der Sauce mögt, dann könnt ihr sie jetzt auch schon so lassen, ansonsten macht ihr es so wie ich und püriert die Sauce nochmal schnell durch.

Die fertige Sauce nochmal aufkochen lassen – falls sie zu dick ist, noch etwas Wasser dazugeben und die Köttbullar darin fertig garen lassen. Bei mir dauert das meistens so 10-15 Minuten.

Dann kann auch schon mit Püree, Erbsen und Lingonsylt (Preiselbeermarmelade) serviert werden! Guten Appetit!

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Kosten pro Person:
– mir Preisen vom 14.07.2016: ca. 2,05 €

Halloumi-Linsenpfanne

Spätestens seit ich unser Chili con Halloumi gepostet habe, wisst ihr, dass wir in unserer Familie Halloumi gerne mögen. Aber immer nur Chili ist ja fad, da hab‘ ich mir etwas Neues ausgedacht. Und Mannomann, ist diese Pfanne gut!

Unter der Woche essen wir ja normalerweise vegetarisch und jetzt in der Fastenzeit passt diese Pfanne natürlich auch sehr gut!

Ihr könnt dafür ruhig einen Kräuter-Halloumi verwenden, das macht nochmal einen anderen Geschmack. Wir waren auf jeden Fall sehr sehr begeistert von dieser Linsenpfanne und mein Mann hat verlangt, dass ich mir jeden Schritt ganz genau merke. (Kein Problem, Hase, ich wollte das Rezept sowieso verbloggen 😉 )

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Halloumi-Linsenpfanne

Zutaten (für 4 Esser)

300 ml Rote Linsen
Wasser
2 Packungen Halloumi (bei uns waren das 400 g)
2 Dosen gewürfelte Tomaten
2 Karotten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
gerebelter Thymian

2 Tassen Reis

Zubereitung

Den Reis nach Packungsanweisung kochen.

Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser in einem kleinen Topf ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann das restliche Wasser abgießen und die Linsen kurz zur Seite stellen.

Den Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein hacken. In einer Pfanne anschwitzen. Die Karotten schälen und grob reißen/reiben. Den Halloumi würfelig schneiden. Beides in der Pfanne kurz anbraten lassen.

Mit den Tomaten ablöschen und kurz aufkochen lassen. Dann die gekochten Linsen dazugeben, mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und fertig!

Es kann auch schon mit Reis serviert werden!

 

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Preis pro Person:
– mir Preisen vom 6. April 2016: ca. 2,04 €

3 Zutaten Challenge: Vegetarisch mit Buchweizen, Karotte und Kürbiskernöl

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Hello again bei der 3 Zutaten Challenge! Letztes Mal war es ja eine Suppe, die ich machen musste, diesmal soll es eine Hauptspeise sein.

Aber was ist denn die „3 Zutaten Challenge“ überhaupt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

robealanglaise4Die März-Challenge kommt von der lieben Julia von backebackekuchen.com. Sie kann nicht nur toll kochen, nein, sie näht auch genialste Dinge auf ihrem Näh-Blog!

Gemeinsam mit ihrem Mann macht Julia zur Zeit gerade ein Abspeckprogramm, wo die beiden sehr viel vegetarisch kochen, backen und essen. Sie kocht auch sehr viele Dinge aus vergangen Zeiten und mit ihrem Dutch Oven draußen in der Natur. Mit Vollkorn und verschiedensten Getreiden und Pseudogetreiden kocht und backt Julia sowieso schon immer, es ist wirklich immer wieder spannend, was sie so zaubert! Schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei!

 

Was hat sich Julia also für mich ausgedacht?

BuchweizenKürbiskernölKarotte

Das Thema dazu: Vegetarische Hauptspeise

Als erstes dachte ich gleich mal an Laibchen… aber das war irgendwie der logische Weg. Und nach den Osterfeiertagen in der Steiermark, wo es außer Fleisch NUR Fleisch gibt – Okay, Eier gibt es auch noch… und Osterbrot und Kren… aber sonst echt nix… ned amal Käse… wo war ich?.. Ach ja. Challenge – wollte ich nichts machen, was man in Öl rausbacken muss. Und das Kürbiskernöl wäre bei den Laibchen auch irgendwie untergegangen, das wäre superschade gewesen, da mir Julia sogar extra welches geschickt hat! (Danke nochmal liebste Julia!)

Auf meiner Recherchesuche kamen mir dann die sogenannten Buddha-Bowls unter. Eigentlich sind das ja nichts anderes als RIESIGE, ausgewogene, liebevoll angerichtete Hauptspeisensalate, die lange satt machen, viel Dressing dabei haben und die man bewusst genießen soll. Ausgewogen deshalb, weil da auch genug Kohlehydrate, Proteine und Fett drin sein sollten, die auch wirklich lange satt halten. Und beim Essen soll man sich Zeit lassen, bewusst kauen und dankbar dafür sein, dass man diesen tollen, gesunden Salat vor sich hat.

Aber langer Rede kurzer Sinn – hier mein Rezept (kann man Rezept bei Salat sagen?)

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Buddha Bowl mit Buchweizen, Kernöl und Karotte

Zutaten (für 1 Person)

1 große Schüssel oder 1 Suppenteller

2 Handvoll Ruccola-Salat
100 g Buchweizen
2 Karotten
3 EL weiße Riesenbohnen
1/2 kleiner Roter Zwiebel
3 EL Hüttenkäse
1/2 Avocado
2 TL Leinsamen

Für das Dressing
3 EL Kürbiskernöl
100 ml Buttermilch
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Buchweizen mit Wasser 1:2 kochen. Im kalten, leicht gesalzenem Wasser ansetzen, aufkochen lassen und so lange leicht köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen worden ist.

Die Karotten schälen und reiben. Den Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Die Avocado halbieren, mit einem Suppenlöffel aus der Schale heben und in Scheiben schneiden.

In die Schüssel oder den Teller als erstes den Ruccola legen, dann die restlichen Zutaten „schön“ darauf anrichten. (Liegt im Auge des Betrachters)

Für das Dressing einfach das Kernöl mit der Buttermilch und der gepressten Knoblauchzehe verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Lasst es euch schmecken!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 31.März 2016: ca. 3,9 €

3 Zutaten Challenge: Orientalisch mit Lamm, Couscous und Pastinake

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Willkommen bei meinem neuesten Food-Projekt, der 3 Zutaten Challenge!

Ich weiß nicht, ob nur ich so bin, oder ob es anderen Leuten auch so geht, aber ich habe oft Entscheidungsfindungsstörung. Das heißt, wenn ich zu viele Möglichkeiten habe, wovon ich mir etwas aussuchen darf/muss, blockiert mein Hirn und ich weiß gar nicht mehr, was ich nehmen/tun soll.

JEDOCH, wenn ich Vorgaben habe, oder nur eine begrenzte Anzahl von Dingen, habe ich üüüberaupt kein Problem! Ich kann mich sehr schnell und gut mit Situationen/Dingen anfreunden und bin Meisterin im Improvisieren. Deshalb habe ich diese Challenge ins Leben gerufen. Weil oft stehe ich im Supermarkt und weiß einfach nicht, was ich machen soll. (First World Problems, ich weiß…) Okay, aber wie funktioniert das Ganze jetzt?

Um keine Entscheidungsschwierigkeiten zu haben beim Rezepte erfinden/kochen, bekomme ich einmal pro Monat 3 Zutaten vorgegeben von einer Person, die ich vorher darum gebeten habe. Ein Thema gibt es natürlich auch dazu.
Dann muss ich mir etwas einfallen lassen, kochen und fotografieren!

 

mitziaDie Januar-Challenge vergibt die liebe Mitzia von cooknroll.at! Ich kenne die Patricia jetzt schon relativ lange, gesehen haben wir uns zwar erst ein einziges Mal und das ist jetzt schon fast 4 Jahre her (Oh mein Gott!), aber das tut der Sympathie ja keinen Abbruch! Die Mitzia betreibt ihren Blog, auf dem sie meist übers Kochen und die Küche, manchmal über Privates und seit Kurzem auch mal über Babyzeugs schreibt, jetzt auch schon seit über 3 Jahren! Schaut ‚mal hinüber zu ihr, der Blog ist wirklich sehr zu empfehlen!

Und welche Zutaten hat sich die Patricia ausgesucht?

Lamm – Couscous – Pastinake

Das Thema dazu:

orientalisch

Das war ja glücklicherweise nicht SO schwer 😉 Und das habe ich fabriziert:

 

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Lamm in Kräuterkruste mit Würzcouscous und geschmorter Pastinake

Zutaten (für 4 Personen)

Für das Lamm
4 Lammkotelett (zum kurz Braten)
4 EL Semmelbrösel
2 EL Butter, weich
1 Hand voll Petersilie
1/2 Hand voll Minze
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Öl, Butter

Für den Couscous
100 g Rosinen
1 EL Butter
270 g Couscous
300 g Wasser oder Rinderfond
1/2 EL Ras el-Hanout
3 EL Granatapfelkerne
50 g gehackte Pistazien
1 Hand voll Petersilie
Salz, Pfeffer
Butter

Für die Pastinaken
300 g Pastinaken
Butter
1 Schuss Weißwein
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Auch wenn es aussieht, als wäre dieses Gericht aufwändig, das ist es wirklich nicht – es geht sehr schnell!

Als Erstes die Pastinaken schälen, längs Vierteln und mit Butter in einer Pfanne leicht anbräunen lassen. (Dauert ca. 5 Minuten) Dann mit Weißwein aufgießen, großzügig würzen, in eine ofenfeste Form geben und bei 180°C nochmal im Rohr mit Folie bedeckt für ca 20 Minuten dünsten lassen.

Die Semmelbrösel, Petersilie, Minze, Salz, Knoblauchzehe, Pfeffer und die 2 EL Butter am Besten im Standmixer gemeinsam zerhäckseln. (Das geht aber natürlich auch im Mörser, dauert halt nur länger) Dann die Kräuter-Butterbrösel auf die Kotlettes aufteilen und je Vorne und Hinten gut andrücken. Dann in einer Pfanne Butter und Öl erhitzen und die Kotlettes kurz anbraten, sodass die Kruste schön braun geworden ist. Dann auch in einer feuerfesten Form noch ein paar Minuten im Rohr nachgaren/entspannen lassen. Das Ganze dauert wirklich nicht lange, die Kotelettes sollten noch rosa innen sein!

In einem Topf den Rindsfond erhitzen (oder Wasser + Suppenwürfel, aber besser wäre Fonds) und das Ras el-Hanout hineinrühren. Dann noch mit Salz und Pfeffer, wieder großzügig, abschmecken. Wenn das Wasser kocht, vom Herd nehmen und den Couscous einrieseln lassen und gut umrühren. 3 EL Butter in den dampfenden Couscouse einrühren und durchziehen lassen.
Die Rosinen kurz in zerlassener Butter schwenken und mit den restlichen Zutaten unter den Couscous rühren.

Jetzt kann auch schon serviert werden! Schmeckt superlecker, sieht aus als ob es mega-anstrengend gewesen wäre zu kochen, geht aber sehr easy-peasy und superschnell!

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Kosten pro Person:
– mit Preisen vom 28.01.2015: ca. 4,6 €